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Impotenz

12. Januar 2011

Aufgrund konkreter Anfragen möchte ich mich heute dem Thema Impotenz widmen.
Die feinen Wirkmechanismen im menschlichen Organismus erfahren durch unser stressiges, medikamentenüberladenens Leben, Zusätze in Nahrungsmitteln und Kosmetika irritierende Schwächungen, die vielerlei Krankheiten und Symptome begünstigen können.

Männer haben es ohnehin schwer in unserer Zeit und Gesellschaft. Sie sollen einerseits “Frauenversteher” sein und andererseits “Kerle”. Das ist für die wenigsten möglich und schafft nicht nur Partnerschaftsprobleme sondern auch Erektionsschwächen. (Bei Frauen besteht das Problem in umgekehrter Weise.)

Folgen sind verminderte Lust, Zeugungsunfähigkeit, Impotenz und hormonelle Störungen.
Im speziellen Fall fragt ein Patient nach der Wirkung von Blutegeln bei Impotenz.

Die Frage ist leicht beantwortet: Männer haben Frauen gegenüber einen entscheidenden Nachteil. Mangels der deutlich besseren Blutreinigung durch die Menstruation haben Männer “dickeres” Blut. Das spiegelt sich im Labor/Blutbild im Hämatokritwert wieder, welcher den Anteil fester (zelluärer) Teilchen im Blut bezeichnet. Es wird ein Wert von 37-45% als gesund bezeichnet, bei Männern sogar bis 50. Bestenfalls sollte ein HKT-Wert um die 40 sein.

Da die dem Akt vorausgehende Erektion ein Ergebnis von Stimulation und Physiologie ist, sind bei Erektionsstörungen individuelle Kriterien zu beachten. Zunächst einmal wissen viele Männer nicht, dass die Gabe von Herzkreislaufmitteln, Betablockern, Psychopharmaka, Antiallergika/Antihistaminika Impotenz fördert.

dazu siehe Erfahrungsbericht:

http://www.dr-schnitzer.de/forum-betablocker-leistungskiller-wm.html

Sofern derartige Mittel eingenommen werden, muss überlegt werden, ob und wie eine Alternative umsetzbar und überhaupt möglich ist. Ein sachkundiger verantwortungsvoller Therapeut wird sie dazu beraten.

Fakt ist, dass eine Erektion das Ergebnis von Entspannung und Stimulation ist. Dabei spielt die Blutviskosität eine Rolle. Diese, und damit der Hämatokritwert, sollte vorzugsweise um die 40% sein, gern darunter.

Der Biss von Blutegeln ist vergleichbar mit einem Insektenstich oder der Berührung einer Brennnessel. Egel saugen nicht nur, sie sondern u.a. Histamin, Hirudin, Destabilase und Hyaluronidase aus, die antibakteriell, gerinnungs- und entzündungshemmend, immunisierend, entkrampfend und antithrombotisch wirken und so eine deutlich positive Wirkung auf das Allgemeinbefinden haben.

Die vom Egel in den Organismus abgesonderten Stoffe heilen nicht nur eine Erkrankung, sondern wirken auf die Ursachen.
Die Wirkebenen sind vielfältig, eine signifikante sehe ich in der Entlastung der Leber. Die Leber ist ständig klaglos damit beschäftigt, den Körper zu entgiften. In dem Moment, wo man ihr diese Arbeit mittels Ausleitung (Nachbluten nach dem Blutegelbiss) abnimmt, ist auch sie leistungsfähiger. Das spürt man natürlich sofort. Wir alle wissen, dass der “Genuss” von Alkohol uns beeinträchtigt. Ab einem gewissen Maß wird das Gehirn mit Noxen überlastet, weil die Leber nicht so schnell mit der Entgiftung nachkommt. Die Blutegelbehandlung bewirkt das Gegenteil. Damit hat sie natürlich auch geistig, psychische Auswirkungen und steigert die Leistungsfähigkeit nicht nur körperlich.

Die Verbesserung der Durchblutung durch optimierte Blutviskosität einhergehend mit einer entspannteren physischen und psychischen Gesamtsituation dürfte ausschlaggebend für eine wirkungsvolle Behandlung von erektiler Dysfunktion bzw. Impotenz sein.

Blutegel sind seit Jahrhunderten bewährt. Heuzutage werden sie für medizinische Zwecke gezüchtet und kommen immer nur einmal zur Anwendung. Die Häufigkeit der Anwendung ist individuell und richtet sich oft nach der bisherigen Dauer der Krankheit, anfangs wahrscheinlich 1x im Vierteljahr. (Bei allen, den Unterleib betreffenden Indikationen setzt man die Egel um die Ileosakralgelenke an, also um das Kreuzbein/unterer Rücken)

Wer dennoch vor den Regenwurmverwandten zurückschreckt, wird in einer naturheilkundlich orientierten Praxis alternative Möglichkeiten einer sinnvollen Behandlung finden.

Hier seien noch einige Indikationen aufgeführt, für die sich die Blutegelbehandlung außerdem bewährt hat:

Gefäßleiden, Bluthochdruck/Hypertonie, Arteriosklerose, Thromboseneigung, Krampfadern, Myokardinfarkt/Herzinfarkt, Venenvergrößung, Leberentgiftung,Geschwüre, Ödeme. In der Frauenmedizin sind die Blutegel auch sehr gute Hilfsmittel, Eierstockzysten, Endometriose, Menopause, bei verschiedenen Bildungen im Beckenboden, Frigidität, Unfruchtbarkeit… nach der Menopause…

Weitere Faktoren für Impotenz:
strong>Alkohol
Alkohol kann sexuelle Hemmungen abbauen, wirkt sich aber negativ auf die sexuelle Leistungsfähigkeit. Das Nervensystem erfährt eine Dämpfung und die sexuelle Stimulierung ist vermindert. Alkohol wirkt vasodilatativ, dh. erzeugt eine Erweiterung der Blutgefäße, so dass der Penis weniger durchblutet wird und es dadurch schwieriger wird eine Erektion zu bekommen.

Medikamente
Manche Medikamente gegen Bluthochdruck, Angina Pectoris, Magengeschwüre, Epilepsie sowie Antihistaminika gegen Heuschnupfen können zu Erektionsstörungen führen oder das sexuelle Verlangen mindern also verringern die Libido.

Mit meinen besten Wünschen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim
Gabriele Wieland


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