Canada verklagt Schmerzmittelhersteller

30. August 2018

Noch nicht richtig wach, höre ich die SWR-Nachrichten mit obiger Schlagzeile. Ist es ein Traum? Bei kurzer Internetrecherche erscheint die Erwähnung diverser Klagen vor US Gerichten. Hier aber geht es um ein staatliches Vorgehen. UNGLAUBLICH. Der Staat, sonst Lobbypartner der Pharmaindustrie ist plötzlich in dieser Form an der Gesundheit seiner Bürger interessiert?

„Purdue Pharma hatte vor etwa neun Jahren Oxycontin auf den Markt gebracht mit dem Argument, der Dauergebrauch habe kein Suchtpotenzial. Mehr als 30 Milliarden US-Dollar sollen bislang mit dem Arzneimittel umgesetzt worden sein. Ärzte verschrieben Opiate in großem Umfang, der Missbrauch nahm zu.“ (Zitat aus:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/internationales/usa-pharmaindustrie-opioid-krise-klagewelle-gegen-hersteller-und-apotheken/)

Für mich als Naturheilkundler ist das Auftreten von Schmerzen ein Hinweis, dass der Körper ein massives Problem hat, nicht die Aufforderung, dieses Zeichen zu unterdrücken. Das aber genau macht die Pharmaindustrie, die auf allopathischer Ebene arbeitet. Welche körperlichen Risiken damit verbunden sind, wird studienbelegt in den Beipackzetteln dargelegt. Weil es aber der Arzt verschreibt, kann es ja nicht so schlimm sein…
Dass Schmerzmittel die Leber belasten, das widerum die Verdauung stört, Depressionen verursacht und Hautprobleme macht ist nur eine winzig kleine Vorausschau auf den Rundumschlag körperlicher Folgen.

Man kann daraufhin wiederholt sagen: Ursachen klären und logisch agieren, wie es die Alternativmedizin als Maxime hat. Danke CANADA! Vielleicht schwappt irgendwann ein wenig Vernunft über den Ozean.

In diesem Sinne, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim Neckarstadt,
Gabriele Wieland

„Heiler, Gurus, Scharlatane: der Boom der Alternativmedizin“

23. August 2018

Sie hat es mal wieder geschafft! Die Alternativmedizin ist auf der ersten Seite des Spiegel. Erdogan, Flüchtlingsamt und Beckenbauer sind nur kleingeschrieben erwähnt…

5,10 Euro kostet der Erwerb eines journalistischen Rundumschlages  – der Spiegel vom 18.8.18.

Heiler, Gurus, Scharlatane: der Boom der Alternativmedizin

Sommerloch? Man zitiert zum gefühlt 200. Mal immer dieselbe  ehemalige Homöopathin, ein erboster Ehemann findet heraus, was alle Welt weiß, nämlich, wie homöopathische Mittel hergestellt werden. Zahlen werden aufgeführt, wie viele Heilpraktiker es mittlerweile in Deutschland gibt (47 000) und wie viele Ärzte (37 300) Akupunktur oder Homöopathie oder sonstige Naturheilkunde anwenden…

Millionenumsätze – igittigitt! Der Spiegel postet auf seiner Titelseite eine meditierende, kleine, vermutlich Hexe, die schwebt, mit Akupunkturnadeln gespickt, die Klangschale auf dem Kopf, Kügelchen auf die Zunge gebend

und untertitelt

„Heiler, Gurus, Scharlatane: der Boom der Alternativmedizin“

In dem Artikel werden  2 Patientinnen genannt, deren Leidensgeschichten bei Alternativmedizinern kein Ende gefunden hatten. Nun, in Arztpraxen gibt es das auch. Komisch. Wenn es anders wäre, hätten ja Alternativmediziner gar keine Arbeit.

Ich schlage vor, die ergebnislose, ja hier als vielfach schädliche und gefährliche Alternativmedizin aushungern zu lassen. Wer geht denn ein 2. Mal hin, wenn es nichts nützt? Wie kann eine Branche so fulminant wachsen, wenn alles nur Betrug und Hokuspokus ist?

Über volle 5 Seiten wird unter Fotos von Kügelchen, Akupunkturnadeln und  Bildchen von Leinsamen, Ingwer und sonstigen Ayurvedischem aufgeführt, wie gefährlich das ist. Klar, muss man das schon, denn die Meter langen Beipackzettel von Allopathischen (also schulmedizinischen) Mitteln führen lange Listen von Nebenwirkungen auf, die alle belegt und bewiesen sind. Wohl dessen bewusst, werden sie verordnet und zwar in Massen.

Die schulmedizinische Praxis stößt an derart viele Grenzen, dass sich auf vollkommen natürlich folgende Weise eine Alternative entwickelt hat.

Eine Patientin kam vor Jahren in Behandlung und zog derart über alle möglichen Ärzte her, dass ich dachte: Oh, Gott, ich werde sicher die Nächste sein. Sie erzählte, dass sie einst einen Vortrag von mir in der katholischen Bildungsstätte „Sanct Clara“ hier in Mannheim gehört hatte und für sich beschlossen, wenn sie jemals so tief sinken würde, dass sie einen Heilpraktiker braucht, würde sie zu der,…also mir, gehen.

Der Vortrag handelte von der absolut logischen Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlungsmethode, die den Namen DORN-Therapie trägt. Man behandelt suboptimal stehende und/oder blockierte Wirbel und Gelenke und der Patient spürt den Erfolg meist sofort oder zumindest in relativer zeitlicher Nähe. Davon ist die Esoterik so weit weg wie von einer Hirn-OP.

Es gibt zahlreiche logisch nachvollziehbare Behandlungsmethoden und Maßnahmen in der Naturheilkunde. Bereits im Anamnesegespäch merken die Hilfesuchenden, dass mit Verstand und Wissen agiert wird. Ich erkläre, warum ich bei Schleimhaut- und Nebenhöhlenproblemen nach der Verdauung frage, warum ich den Hüftstand untersuche, wenn es Halswirbelsäulen- und Nackenprobleme gibt, warum die Einnahme bestimmter Medikamente mit Müdigkeitsattacken oder zunehmenden Nahrungsunverträglichkeiten und Allergien zu tun hat oder was ein Muskeltraining mit dem Testosteronspiegel und der seelischen Gesundheit von Männern macht.

Neu in dem Artikel ist, dass nun auch die Volkshochschulen angegriffen werden, die entsprechend volksverdummende esoterische Kurse anbieten.

Mich wundert, dass die Medizinjournalistin nicht noch die Quantenmedizin ins Feld geführt hat, dann hätte sie Albert Einstein, Nils Bohr und Werner Heisenberg auch als Esoteriker hinstellen müssen, das wäre nun wirklich zu gewagt.

Warum wohl suchen so viele Menschen nach Alternativen? Weil sie nicht schon bei ihren Kindern  Cortison und Antibiotika im Wechsel einsetzen wollen? Ich freue mich über jeden Arzt, der durch seine Erfahrung mit der Endlichkeit des Einsatzes kurzsichtiger Medikationen auf Alternativen kommt und Kräutermedizin verordnet wie Mönchspfeffer, oder  Bitterstoffe für die Verdauung, gelernt hat, dass auch die Kapuzinerkresse zusammen mit D-Mannose der Blase helfen kann und Antibiotika vermieden werden.

Mittlerweile findet sich bereits eine Generation die Praxis, die aufgewachsen ist mit Kügelchen und, oh Wunder, die Wirksamkeit bestätigen kann.

Ich wünsche der Autorin, dass sie weiterhin so gesund und glücklich mit ihren offensichtlich guten Schulmedizinern ist, die es zweifelsohne gibt!

Allerbestens, Ihre Heilpraktikerin, Naturheilkundlerin, Alternativmedizinerin, Quantenmedizinerin und gerne auch Esoterikerin aus Mannheim,

Gabriele Wieland

PS.: kein Guru, schade eigentlich  😉

Pille und Co

1. Mai 2018

570 Millionen Euro werden jedes Jahr in Deutschland dafür eingesetzt, dass unsere Gewässer mit Hormonen belastet werden, junge Frauen gar nicht mehr wissen, dass es ohne die Pille geht einhergehend mit einem erhöhten Risiko für Krebs und Lungenemphysem, was einen schnellen Tod in Aussicht stellt.

Dass die Pille desweiteren eine verringerte Libido garantiert ist nur eine lapidare Nebenerscheinung genauso wie die Verringerung der Regelblutung oder gar späteres Ausbleiben. Mitunter werden Kontrazeptiva (Antibabypille) sogar durchgenommen, was wegen mangelnder „Hauptentgiftung“ der Frau über die Menstruation absolut gesundheitsschädlich ist. Oft nehmen Frauen diesen Gynäkologenrat an, weil ihnen keine Alternative zu Migräne oder sonstigen Beschwerden im Zusammenhang mit der Menstruation angeboten wird.

Müssen wir uns nicht fragen, ob der „Trend zur Kinderwunschklinik“ nicht auch darin begründet ist? Wenn unsere Gewässer, wie kürzlich Studien belegten (Studie Umweltbundesamt), erhöht mit Hormonen belastet sind, weil diese über den Urin wieder in unsere Flüsse und Seen geraten, genauso wie Schmerzmittel und weitere Arzneimittelrückstände, sollten doch die Ausscheidungen von Menschen, die Schmerzmittel und Hormone zu sich nehmen, als Sondermüll bezeichnet werden und entsprechend entsorgt.

Und was ist mit den ganzen Psychopharmaka?

Die Vorstellung, dass Mensch und Tier die Rückstände der massenhaft eingesetzten Medikamente über das vermeintlich gereinigte Trinkwasser zu sich nehmen ist bestürzend!

Analysen des deutschen Umweltbundesamtes stellte schon 2014 weltweit über 630 unterschiedliche die Gewässer  verseuchende sogenannte Heilmittelwirkstoffe  fest.   Diclofenac , das Schmerzmittel Ibuprofen, das Pillenhormon Ethinylestradiol, das Antiepileptikum Carbamazepin und das Antibiotikum Sulfamethoxazol sind nur einige davon. Nachgewiesenermaßen sind Fische und Amphibien dadurch in ihrer Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt. Bei Forellen führte die Belastung der Gewässer zu Nierenschäden.

Erst jetzt, Jahre und Jahrzehnte später, redet man in deutschen Medien davon wie auch von der Belastung des Abwassers von Krankenhäusern insbesondere mit antibiotikaresistenten Keimen.

Einzig die Schlussfolgerung, jeder möge für sich entscheiden, ob er wirklich die erwähnten Substanzen nehmen möchte, ob sie ihn HEILEN, ob sie seine Gesundheit fördern und damit die der gesamten Gesellschaft oder, ob er nach Wegen suchen möchte, auf sinnvollem Wege mit seinem Körper und dessen Zeichen umzugehen.

Hier der Appell an die klassische westliche Medizin, deren große Errungenschaften in vielerlei Hinsicht anerkennenswert und Leben rettend sind, sich ins Bewusstsein zu rufen, dass die reine Verordnungsmedizin, die sich oft in wenigen Minuten Konsultation abspielt, ein UPDATE benötigt.

Spagyrik oder „Die Hoffnung stirbt zuletzt“

12. März 2018

über Spagyrik oder „Die Hoffnung stirbt zuletzt“

Spagyrik oder „Die Hoffnung stirbt zuletzt“

4. März 2018

Intutiv wählte ich vor vielen Jahren die Korbblüte der Calendula als Repräsentant meiner Heilabsichten auf Internetseite und Visitenkarte – sonnig geöffnet, einladend.

Im Spagyrischen Lehrheft der Firma Phylak Sachsen heisst es zu Calendula officinalis:

„Sie bringt neue Hoffnung, indem sie einen Prozeß der Selbstheilung im Inneren des Menschen einleitet“. Immer wieder Hoffnung verbreitend schreibe ich seit vielen Jahren diese Blog, um Anregungen zu geben, wo vielleicht doch eine Lösung für ein Problem liegt. Immer frage ich im Erstgespräch meine Patienten nach Familiärem, Beruflichem, Traumata und Träumen. Wo komme ich her? Wo will ich hin? Schlafe ich erholsam? Bin ich morgens voller Tatendrang und Freude auf den Tag? Habe ich Energie für alles oder schlafe ich nach dem Mittagessen fast am Tisch ein? Kann ich Erlebtes verdauen wie auch meine Nahrung ?

Wo ist der Schmerz, seit wann, wie hat er begonnen? Hat der Tod meiner Oma etwas ausgelöst? Sind die Hände kalt, die Füße oder beides? „ja – immer!“ Was liebe ich, was hasse ich? Warum die Pille, L-Tyroxin, Cholesterinsenker, „Magenschutz“… Was liebt ein Mensch besonders? Spaghetti, Reisen, das Sitzen auf der Terrasse oder die Katze… ? BEIDES!

Nicht selten haben mir Patienten gesagt: „Sie sind meine letzte Hoffnung“.  Dieser Satz ist ein hoher Auftrag und ich freue mich ein Register mehr zur Verfügung zu haben, um dieser Hoffnung gerecht zu werden.

Hoffnung wofür? In Deutschland zeigt die Statistik DHS:

Prävalenz der Medikamentenabhängigkeit
  • Schätzungsweise 1,4 – 1,5 Millionen Menschen sind abhängig von Medikamenten mit Suchtpotenzial
  • Davon sind 1,1 – 1,2 Millionen Menschen abhängig von Benzodiazepinen
  • Weitere 300.000 – 400.000 Menschen sind abhängig von anderen Arzneimitteln
  • Andere Schätzungen rechnen mit 1,9 Millionen medikamentenabhängigen Menschen

Quelle: Soyka et al. 2005

Gibt es andere Wege mit körperlichen uns seelischen Beschwerden fertig zu werden als diese nachweislich gesundheitsschädlich abhängig machenden? Die spagyrische Medizin bietet umfangreichste und individuelle Mittel, um mit der richtigen Energie für die  Herausforderungen des Lebens gewappnet zu sein.

Die Spagyrischen Mittel und Methoden, welche Dr. Gopalsamy Naidu vermittelt, ergänzen die ohnehin bereits großen Hoffnungen auf die Wirksamkeit naturheilkundlicher Mittel.

„Der Weise braucht nicht krank gewesen zu sein, um den Wert der Gesundheit zu erkennen.“
(Arabisches Sprichwort)

Im Sinne dessen seien sie ermuntert einen spagyrisch arbeitenden Therapeuten zu finden, um ein erfülltes, ihren Aufgaben und Fähigkeiten gemäßes und damit glückliches, gesundes Leben zu führen.

Mit hoffnungtragenden Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt Gabriele Wieland

 

Gedanken zum Jahreswechsel

2. Januar 2018

Ent-Scheiden – Gedanken zum Jahreswechsel

Unsere schöne Sprache birgt an so vielen Stellen Tiefe, dass genaueres Hinhören mitunter Zugänge eröffnet, die vielleicht auch zum Jahreswechsel, einer Zeit, in der wir nicht selten unser Leben überdenken und Beschlüsse fassen.

Als ich vor einigen Jahren im Zug nach Berlin saß, bewegte mein Tiefstes Inneres, wieso ich denn für das Studium nur eines einzigen homöopathischen Mittels Tage opfere und hunderte Kilometer zurücklege. Es handelte sich um das Mittel „Ferrum“. Mein Geburts- und Familienname „Wieland“ ist der Schmied in der altgermanischen Mythologie. Wenn der nicht alles über Ferrum, das ja Eisen ist, wissen sollte, wer dann?

Das Schwert aus der Scheide ziehen, es ent – scheiden, wirft ein vollkommen neues Licht auf dieses Metall Eisen. Im Moment dessen, wird das eine vom anderen getrennt, dem liegt ein Entschluss zugrunde. Wir haben entschieden. Jetzt, da sich einmal wieder ein Jahr zum Ende neigt und das Neue beginnt, frage ich mich, was soll im neuen Jahr anders laufen? Was kann ich verbessern? An welcher Stelle brauche ich eine andere Struktur oder muss etwas ent – scheiden? Mitunter kann durch einen Prozess etwas transformiert werden, neu geschmiedet, umgewandelt, „Schwerter zu Pflugscharen“ hieß es einst in der Antikriegsbewegung.

Wenn die Klinge aus der Scheide gezogen ist, steht die Schärfe der Entscheidung an. Ist sie schmerzhaft? Bietet sie Erleichterung? In der Bibel Matthäus 5, 30 heißt es:  „Wenn deine rechte Hand Dich ärgert, schlag sie ab, denn es ist besser, dass nicht der ganze Leib verderbe…“ (freie Übersetzung – bitte nur sinnbildlich nehmen!) Was heißt das? Ich trenne mich von Krankem, Falschem, Schwächendem bevor mein gesamtes Sein davon beschädigt wird.

Oft ist es aber sehr schwer, das Schwert zur Entscheidung zu ziehen. Ist möglicherweise die geistige Ausrichtung auf etwas, das uns wichtig erscheint, bereits ein großer Schritt? Menschen stehen oft ratlos vor Entscheidungen. Was ist richtig? Wenn die Entscheidung schwer fällt, kann es schon helfen, sich bewusst zu machen, was man will, welche Dinge Platz im Leben haben sollen und  Personen mich auf meinem Weg begleiten.

Mögen die Entscheidungen die richtigen sein und vorzugsweise nicht verletzend! Sollte man jedoch merken, dass man sich falsch entschieden hat, ja, dann habe man die Freiheit, neu zu entscheiden. Ob Ferrum als homöopathisches Mittel zu Hilfe genommen werden sollte, möge jedoch der Fachmann entscheiden.

Manchmal sind Entscheidungen gar nicht so schwer, die Umsetzung jedoch schon. Beratung und Hilfe darf beansprucht werden. (zB zur Raucherentwöhnung)

Viele glückliche Entscheidungen wünscht,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

Immer wieder zitiert: Homöopathin gegen Homöopathie – Was sind die Hintergründe?

31. Oktober 2017

Ein ganzseitiger Artikel in der Samstagsausgabe unserer Lokalpresse, Kategorie „Debatte“ mit der Überschrift „Wo liegen die Grenzen der Homöopathie, Frau“ X?.

Als Autorin dient die zu Interviewende selbst. Nachzulesen ist, dass nach dem Führen einer homöopathischen Praxis die Autorin diese aufgegeben hat in einer Krisenphase nach dem dritten Kind.

Sie meint, die Praxiserfolge den rein psychotherapeutisch wirkenden Vorgesprächen zuordnen zu müssen und beschließt, dass sie sich in der Homöopathie geirrt habe. Nun dient die promovierte Medizinerin der westlichen Medizin als lebendiges Beispiel gegen die verhasste und ausgesprochen preiswerte Homöopathie und für die Methoden unserer heutigen Allopathie mit all ihren Nebenwirkungen.

Dass Hersteller homöopathischer Mittel aufwendige Studien betreiben müssen, in denen die Wirksamkeit der Mittel belegt wird, bevor ein homöopathisches Mittel mit Aufführen einer Indikation wie zB. Sinusitis Hevert, Hepar Hevert, Allergie Injektopas oder BN dolo, auf den Markt darf, wird hier verschwiegen. Doppelblindstudien zählen wohl nicht und Zulassungen der Befarm?

Zitat aus Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/zul/_node.html: „Dabei wird der gesundheitliche Nutzen – das bedeutet die Wirksamkeit, die Unbedenklichkeit und die pharmazeutische Qualität des Arzneimittels – geprüft. Darüber hinaus nimmt das BfArM wichtige Aufgaben im Rahmen der europäischen Arzneimittelzulassung wahr und leistet damit einen zentralen Beitrag zur Abwehr von Gesundheitsgefahren für die Bürgerinnen und Bürger.“

Im Artikel wird nichts erwähnt außer, dass die Homöopathie keine wissenschaftliche Methode sei und das gefühlt 10 Mal über 6 Spalten. Die Lehrer wären schlecht und dogmatisch gewesen, die Kollegen in den Fortbildungen sich bei Fallbeispielen uneinig über den Einsatz der unterschiedlichen Mittel. Na, da würde ich die Praxis auch schließen, wenn ich mich verantwortungslos fühlte. Hier wird offensichtlich eine persönliche Krise zur Not aus der eine Tugend entstehen möchte.

Da erhebt sich die Frage, was ist wissenschaftlich?  Wikipedia sagt: „Die Wissenschaft (mittelhochdeutsch für lat. scientia; mittelhochdeutsch wizzen[t]schaft = [Vor]wissen, Genehmigung) ist der Inbegriff der Gesamtheit des menschlichen Wissens, der Erkenntnisse und der Erfahrungen einer Zeitepoche, welches systematisch erweitert, gesammelt, aufbewahrt, gelehrt und tradiert wird.[1]

Die Wissenschaft ist ein System der Erkenntnisse über die wesentlichen Eigenschaften, kausalen Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten der Natur, Technik, Gesellschaft und des Denkens, das in Form von Begriffen, Kategorien, Maßbestimmungen, Gesetzen, Theorien und Hypothesen fixiert wird“

In den letzten Jahren wurden Kosten für Homöopathie, entsprechende klassisch homöopathische Mittel, die erforderliche Repertorisation oder auch die Komplexhomöopathie teilweise von den Krankenkassen bezahlt, sofern eine gewisse Vorbildung bei den Verordnern nachzuweisen ist, sprich Ärzten oder Heilpraktikern. Niemand darf als Homöopath praktizieren, ohne einen dieser Berufsabschlüsse zu haben.

Auch diese Krankenkassenakzeptanz wird final in dem Artikel kritisiert und daher könne Frau X  generell kein Teil unseres öffentlichen Gesundheitswesens sein. Na, das ist nun das erste, was mir sympathisch ist.

Der abschließende Satz , die „Homöopathie kann ihre Versprechen nicht einlösen und das sollte man wissen, bevor man ihr vertraut.“ Welches Versprechen? Es gibt kein Heilversprechen ausgenommen, „Wer heilt, hat Recht“ so wie der Betroffene, dessen von einer Hornisse gestochen, schmerzhaft angeschwollener Finger Ledum palustre C30 nimmt und sieht, dass der Finger ebenso schnell wie angeschwollen nach der Einnahme des Mittels abschwillt. Ohne Gespräch ohne Einbildung ohne Psychotherapie, Hypnose oder Magie. Einfach nur wirksam – das ist Homöopathie. Danke Hahnemann und Co.

Mit den allerbesten bewusst-homöopathie-verehrenden Grüßen und dem Dank an alle Lehrer, Mittelerforscher und Herrn Hahnemann,

Ihre naturheilkundlich und homöopathisch Praktizierende aus Mannheim-Neckarstadt,

Heilpraktikerin Gabriele Wieland

Zum Glück haben wir den Spiegel! Ist Homöopathie – ein Rückfall ins Mittelalter?

15. August 2017

ich könnte es heute nicht treffenderformulieren, also hier nochmals der Artikel:

Heilpraktikerin's Blog

Ja, die Spiegel Redaktion gilt gemeinhin als die best recherchierende und ihre Nachrichten mehrfach absichernd. Um so verblüffender ist, mit welch einer traumwandlerischen Sicherheit wiederholt (Ausgabe vom 22.11.2010), hexenjagdähnlich dabei die Homöopathie als Irrlehre, skurrile Heilslehre und Voodo-Medizin bezeichnet wird. Es erinnert an Professor Hecker aus Berlin, der 1810 das öffentliche Kesseltreiben gegen Hahnemann begann. Seine Kritik an Hahnemann faßte er in einer derart rüden und beleidigenden Form ab, daß sich das Lager zwischen Homöopathen und Allopathen endgültig spaltete. Die Allopathen sahen einen Scharlatan in ihren Reihen. Die Apothekerzunft befürchtete Umsatzeinbußen.

Wer will schon eine sanfte Medizin, die wenig kostet und keine Nebenwirkungen produziert?

Mittel, die zwar vordergründig ihren Zweck erfüllen, aber in Wirklichkeit die Krankheitssymptome unterdrücken und oft auf andere Organsysteme verschieben (Reckeweg), werden hingegen verordnet und brav eingenommen. Verblüffend nur, dass sich doch immerhin 57% der Deutschen schon mindestens einmal für die Einnahme von homöopathischen Mitteln entschieden haben. …

Ursprünglichen Post anzeigen 242 weitere Wörter

Hautprobleme – der Körper schreit um Hilfe!

5. August 2017

 

Wir alle kennen den Satz: Die Haut ist der Spiegel der Seele.“ Diesen alten Spruch könnten wir ergänzen mit der Bemerkung, dass letztlich Psyche und Seele wie das Zünglein an der Waage sind, um nach Außen zu zeigen, wie es im Inneren aussieht.
„Die Haut demonstriert in welcher Not der Körper ist.“ Daher können Salben und Cremes bestenfalls äußerlich lindern, aber nicht die Lösung irgendeines Hautproblems sein.
Das Stoffwechselsystem des Organismus ist ausgeklügelt und hoch effektiv. Leber, Galle und Niere-Blase sind die Organsysteme, welche nach allem, was wir so zu uns nehmen, essen und trinken, für die geregelte Ausscheidung sorgen. Früher etwas vernachlässigt, gibt es da natürlich noch das lymphatische System mit den Rachenmandeln, dem Blinddarm und als größtes Organ die Milz. Wie kleine Bächlein transportiert das Lymphatische System aus der Peripherie Zelltrümmer (sogar Tumorzellen) und Stoffwechselabfälle, die venös nicht abtransportiert werden können und gilt auch als Abwehr- und Ausleitungssystem (Lymphozyten).

Wenn jedoch der Körper, beispielsweise bei einem grippalen Infekt, nicht ausreichend über die normalen Wege „entmüllen und entsorgen“ kann, sucht er sich schnelle zusätzliche Wege: die Schleimhäute! Die Nase läuft, die Augen tränen, Abhusten…

Ein weiterer Entsorgungsweg ist die Haut. Erste Anzeichen von Juckreiz und Schwitzen und Brennen sollte man möglichst schnell wahrnehmen und dem Körper beim „Entgiften“ helfen. Je nach Typ können sowohl Pickel (meist in bestimmten Arealen des Gesichts oder Rückens) oder auch größerflächige „Hautplacken“ mit oder ohne Röte wichtige Hinweise sein, dass hier etwas nicht stimmt.

Oberflächliches Behandeln, kann nur die Haut lokal etwas beruhigen, an die Ursachen geht das nicht.

Bekannt ist auch die Aussage von Patienten, dass nach dem Auftragen von cortisonhaltigen Cremes das Hautzeichen zwar verschwand aber an einer anderen Stelle auftauchte.

Bei einer sorgfältigen Anamnese wird herausgefunden, wo eine eventuelle Belastung, die sich an der Haut widerspiegelt, Ihre Ursache hat. Vitalstoffreiche Nahrung mit Bitterstoffen, wie Löwenzahn im Frühjahr, Wildkräuter, Brennessel usw. sind durchaus bereits eine gute Maßnahme für natürliche Anregung der Ausscheidungsvorgänge und gleichzeitiger Lieferung von Vitaminen und Mineralstoffen aus natürlicher Quelle.

Der Kreis schließt sich mit Blick auf die Haut als „Spiegel der Seele“, wenn man sich vor Augen hält, dass der Körper bei einer Person, die sich sorgt, stresst, umgetrieben mit allem hadert, sprich: psychisch extrem gefordert ist, damit eine erhöhte Stresshormonbelastung hat. Diese abzubauen fordert die Ausscheidungsorgane stark, der Körper hat nicht mehr die Energie für eine gute Verdauung und reagiert mit Durchfall oder zumindest häufigen unverdauten Stühlen. Wenig Vitalstoffe, hoher Verbrauch – So ist die negative Rückkopplung in vollem Gange. Hautzeichen sind eine logische Folge.

Auch bei Neigung zur Verstopfung ist nachvollziehbar, dass das Lagern von Material, das der Körper eigentlich als Müll abgeben wollte, nicht der Gesundheit dienlich sein kann. Juckreiz und andere Hautprobleme können nur über das Regulieren dieser Komponente bleibend gebessert werden.

Merke: Die Zeichen der Haut gehen weit über kosmetische Aspekte hinaus!  Nur eine bio-LOGISCHE Behandlung kann hier die Lösung sein.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit! Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim Neckarstadt-Ost

Neurogastroenterologie – Fehlverdauung als Disposition für Depressionen

9. April 2017

Quelle: Neurogastroenterologie – Fehlverdauung als Disposition für Depressionen


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