Ehemalig homöopathisch praktizierende Ärztin stellt sich gegen unser Gesundheitssystem, weil es Homöopathie anerkennt

31. Oktober 2017

Ein ganzseitiger Artikel in der Samstagsausgabe unserer Lokalpresse, Kategorie „Debatte“ mit der Überschrift „Wo liegen die Grenzen der Homöopathie, Frau“ X?.

Als Autorin dient die zu Interviewende selbst. Nachzulesen ist, dass nach dem Führen einer homöopathischen Praxis die Autorin diese aufgegeben hat in einer Krisenphase nach dem dritten Kind.

Sie meint, die Praxiserfolge den rein psychotherapeutisch wirkenden Vorgesprächen zuordnen zu müssen und beschließt, dass sie sich in der Homöopathie geirrt habe. Nun dient die promovierte Medizinerin der westlichen Medizin als lebendiges Beispiel gegen die verhasste und ausgesprochen preiswerte Homöopathie und für die Methoden unserer heutigen Allopathie mit all ihren Nebenwirkungen.

Dass Hersteller homöopathischer Mittel aufwendige Studien betreiben müssen, in denen die Wirksamkeit der Mittel belegt wird, bevor ein homöopathisches Mittel mit Aufführen einer Indikation wie zB. Sinusitis Hevert, Hepar Hevert, Allergie Injektopas oder BN dolo, auf den Markt darf, wird hier verschwiegen. Doppelblindstudien zählen wohl nicht und Zulassungen der Befarm?

Zitat aus Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/zul/_node.html: „Dabei wird der gesundheitliche Nutzen – das bedeutet die Wirksamkeit, die Unbedenklichkeit und die pharmazeutische Qualität des Arzneimittels – geprüft. Darüber hinaus nimmt das BfArM wichtige Aufgaben im Rahmen der europäischen Arzneimittelzulassung wahr und leistet damit einen zentralen Beitrag zur Abwehr von Gesundheitsgefahren für die Bürgerinnen und Bürger.“

Im Artikel wird nichts erwähnt außer, dass die Homöopathie keine wissenschaftliche Methode sei und das gefühlt 10 Mal über 6 Spalten. Die Lehrer wären schlecht und dogmatisch gewesen, die Kollegen in den Fortbildungen sich bei Fallbeispielen uneinig über den Einsatz der unterschiedlichen Mittel. Na, da würde ich die Praxis auch schließen, wenn ich mich verantwortungslos fühlte. Hier wird offensichtlich eine persönliche Krise zur Not aus der eine Tugend entstehen möchte.

Da erhebt sich die Frage, was ist wissenschaftlich?  Wikipedia sagt: „Die Wissenschaft (mittelhochdeutsch für lat. scientia; mittelhochdeutsch wizzen[t]schaft = [Vor]wissen, Genehmigung) ist der Inbegriff der Gesamtheit des menschlichen Wissens, der Erkenntnisse und der Erfahrungen einer Zeitepoche, welches systematisch erweitert, gesammelt, aufbewahrt, gelehrt und tradiert wird.[1]

Die Wissenschaft ist ein System der Erkenntnisse über die wesentlichen Eigenschaften, kausalen Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten der Natur, Technik, Gesellschaft und des Denkens, das in Form von Begriffen, Kategorien, Maßbestimmungen, Gesetzen, Theorien und Hypothesen fixiert wird“

In den letzten Jahren wurden Kosten für Homöopathie, entsprechende klassisch homöopathische Mittel, die erforderliche Repertorisation oder auch die Komplexhomöopathie teilweise von den Krankenkassen bezahlt, sofern eine gewisse Vorbildung bei den Verordnern nachzuweisen ist, sprich Ärzten oder Heilpraktikern. Niemand darf als Homöopath praktizieren, ohne einen dieser Berufsabschlüsse zu haben.

Auch diese Krankenkassenakzeptanz wird final in dem Artikel kritisiert und daher könne Frau X  generell kein Teil unseres öffentlichen Gesundheitswesens sein. Na, das ist nun das erste, was mir sympathisch ist.

Der abschließende Satz , die „Homöopathie kann ihre Versprechen nicht einlösen und das sollte man wissen, bevor man ihr vertraut.“ Welches Versprechen? Es gibt kein Heilversprechen ausgenommen, „Wer heilt, hat Recht“ so wie der Betroffene, dessen von einer Hornisse gestochen, schmerzhaft angeschwollener Finger Ledum palustre C30 nimmt und sieht, dass der Finger ebenso schnell wie angeschwollen nach der Einnahme des Mittels abschwillt. Ohne Gespräch ohne Einbildung ohne Psychotherapie, Hypnose oder Magie. Einfach nur wirksam – das ist Homöopathie. Danke Hahnemann und Co.

Mit den allerbesten bewusst-homöopathie-verehrenden Grüßen und dem Dank an alle Lehrer, Mittelerforscher und Herrn Hahnemann,

Ihre naturheilkundlich und homöopathisch Praktizierende aus Mannheim-Neckarstadt,

Heilpraktikerin Gabriele Wieland

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Zum Glück haben wir den Spiegel! Ist Homöopathie – ein Rückfall ins Mittelalter?

15. August 2017

ich könnte es heute nicht treffenderformulieren, also hier nochmals der Artikel:

Heilpraktikerin's Blog

Ja, die Spiegel Redaktion gilt gemeinhin als die best recherchierende und ihre Nachrichten mehrfach absichernd. Um so verblüffender ist, mit welch einer traumwandlerischen Sicherheit wiederholt (Ausgabe vom 22.11.2010), hexenjagdähnlich dabei die Homöopathie als Irrlehre, skurrile Heilslehre und Voodo-Medizin bezeichnet wird. Es erinnert an Professor Hecker aus Berlin, der 1810 das öffentliche Kesseltreiben gegen Hahnemann begann. Seine Kritik an Hahnemann faßte er in einer derart rüden und beleidigenden Form ab, daß sich das Lager zwischen Homöopathen und Allopathen endgültig spaltete. Die Allopathen sahen einen Scharlatan in ihren Reihen. Die Apothekerzunft befürchtete Umsatzeinbußen.

Wer will schon eine sanfte Medizin, die wenig kostet und keine Nebenwirkungen produziert?

Mittel, die zwar vordergründig ihren Zweck erfüllen, aber in Wirklichkeit die Krankheitssymptome unterdrücken und oft auf andere Organsysteme verschieben (Reckeweg), werden hingegen verordnet und brav eingenommen. Verblüffend nur, dass sich doch immerhin 57% der Deutschen schon mindestens einmal für die Einnahme von homöopathischen Mitteln entschieden haben. …

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Hautprobleme – der Körper schreit um Hilfe!

5. August 2017

 

Wir alle kennen den Satz: Die Haut ist der Spiegel der Seele.“ Diesen alten Spruch könnten wir ergänzen mit der Bemerkung, dass letztlich Psyche und Seele wie das Zünglein an der Waage sind, um nach Außen zu zeigen, wie es im Inneren aussieht.
„Die Haut demonstriert in welcher Not der Körper ist.“ Daher können Salben und Cremes bestenfalls äußerlich lindern, aber nicht die Lösung irgendeines Hautproblems sein.
Das Stoffwechselsystem des Organismus ist ausgeklügelt und hoch effektiv. Leber, Galle und Niere-Blase sind die Organsysteme, welche nach allem, was wir so zu uns nehmen, essen und trinken, für die geregelte Ausscheidung sorgen. Früher etwas vernachlässigt, gibt es da natürlich noch das lymphatische System mit den Rachenmandeln, dem Blinddarm und als größtes Organ die Milz. Wie kleine Bächlein transportiert das Lymphatische System aus der Peripherie Zelltrümmer (sogar Tumorzellen) und Stoffwechselabfälle, die venös nicht abtransportiert werden können und gilt auch als Abwehr- und Ausleitungssystem (Lymphozyten).

Wenn jedoch der Körper, beispielsweise bei einem grippalen Infekt, nicht ausreichend über die normalen Wege „entmüllen und entsorgen“ kann, sucht er sich schnelle zusätzliche Wege: die Schleimhäute! Die Nase läuft, die Augen tränen, Abhusten…

Ein weiterer Entsorgungsweg ist die Haut. Erste Anzeichen von Juckreiz und Schwitzen und Brennen sollte man möglichst schnell wahrnehmen und dem Körper beim „Entgiften“ helfen. Je nach Typ können sowohl Pickel (meist in bestimmten Arealen des Gesichts oder Rückens) oder auch größerflächige „Hautplacken“ mit oder ohne Röte wichtige Hinweise sein, dass hier etwas nicht stimmt.

Oberflächliches Behandeln, kann nur die Haut lokal etwas beruhigen, an die Ursachen geht das nicht.

Bekannt ist auch die Aussage von Patienten, dass nach dem Auftragen von cortisonhaltigen Cremes das Hautzeichen zwar verschwand aber an einer anderen Stelle auftauchte.

Bei einer sorgfältigen Anamnese wird herausgefunden, wo eine eventuelle Belastung, die sich an der Haut widerspiegelt, Ihre Ursache hat. Vitalstoffreiche Nahrung mit Bitterstoffen, wie Löwenzahn im Frühjahr, Wildkräuter, Brennessel usw. sind durchaus bereits eine gute Maßnahme für natürliche Anregung der Ausscheidungsvorgänge und gleichzeitiger Lieferung von Vitaminen und Mineralstoffen aus natürlicher Quelle.

Der Kreis schließt sich mit Blick auf die Haut als „Spiegel der Seele“, wenn man sich vor Augen hält, dass der Körper bei einer Person, die sich sorgt, stresst, umgetrieben mit allem hadert, sprich: psychisch extrem gefordert ist, damit eine erhöhte Stresshormonbelastung hat. Diese abzubauen fordert die Ausscheidungsorgane stark, der Körper hat nicht mehr die Energie für eine gute Verdauung und reagiert mit Durchfall oder zumindest häufigen unverdauten Stühlen. Wenig Vitalstoffe, hoher Verbrauch – So ist die negative Rückkopplung in vollem Gange. Hautzeichen sind eine logische Folge.

Auch bei Neigung zur Verstopfung ist nachvollziehbar, dass das Lagern von Material, das der Körper eigentlich als Müll abgeben wollte, nicht der Gesundheit dienlich sein kann. Juckreiz und andere Hautprobleme können nur über das Regulieren dieser Komponente bleibend gebessert werden.

Merke: Die Zeichen der Haut gehen weit über kosmetische Aspekte hinaus!  Nur eine bio-LOGISCHE Behandlung kann hier die Lösung sein.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit! Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim Neckarstadt-Ost

Neurogastroenterologie – Fehlverdauung als Disposition für Depressionen

9. April 2017

Quelle: Neurogastroenterologie – Fehlverdauung als Disposition für Depressionen

Allergie – Was tun?

28. Februar 2017

Herrlich, alles beginnt wieder zu grünen und ….zu blühen! Manch einer sieht diese sonst so heiß ersehnte, herrliche Frühlingszeit mit einem, nein zwei, weinenden Augen, Röte, Jucken, Kratzen im Hals, laufende Nase bis hin zu allergischem Asthma.

Na, da hat doch die Apotheke was Schönes: Antihistaminika, Cetirizin und Co. (zB.  Acrivastin, Loratadin und Mizolastin) florieren wieder richtig. Sie sorgen dafür, dass die die Bindungsstellen für Histamin (H1-Rezeptoren) im Körper blockiert werden.

Nebenwirkungen sind angeblich nur selten wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und Benommenheit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Schwindel,  Herzrhythmusstörungen, Schlaf- und Bewegungsstörungen, Schwierigkeiten beim Atmen und Schlucken sowie Probleme beim Scharfstellen der Augen.

Da Antihistaminika meist eine schnelle antiallergisch wahrgenommene Wirkung zeigen, ordnen Betroffene die Nebenwirkungs-Beschwerden oft nicht zu.

„Die Naturheilkunde“ geht bei der Behandlung von Allergien ursächlich vor! Das bedeutet das Eroieren der Stressbereiche. Stress jeglicher Art führt zu einer erhöhten Ausschüttung des körpereigenen Gewebshormons Histamin.  (Daher kommt zB. eine Röte im Gesicht oder Dekollete bei Aufregung.) Wenn dann von Außen noch zusätzlich Stoffe wie Pollen im Körper die Histaminausschüttung verstärken oder das Aufnehmen von histaminreicher Nahrung stattfindet, kann das zu starken Allergiereaktionen führen.

Nicht immer reagieren Patienten aber auf histaminreiche Nahrung- oder Genussmittel. Der Klassiker sind alter Käse oder Rotwein. Whisky kann es auch sein, guter, alter Whisky… Ja, wenn der Betroffene gerade gechillt mit netten Leuten sitzt, ist es möglich, dass er gar nicht reagiert. Ist er aber gestresst, kann es sogar zu Vorhofflimmern kommen, wenn er ein besonders „reifes“ Nahrungs- oder Genussmittel zu sich nimmt. (Alle Nahrungsmittel, die einem längeren Reifeprozeß unterlagen, sind besonders histaminreich.)

Homöopathisch haben alle bekannten Hersteller Mittel für die sogenannte POLLINOSIS, die gegen die Symptome wirken. Individueller Einsatz ist je nach Beschwerden angesagt. Eine Eigenblutbehandlung ist in aller Regel die erfolgreichste bio-logische Maßnahme. Je nach Gegebenheiten kann oder muss diese individuell konzipiert werden.

Bei Kindern ist die Herstellung einer Eigenblutnosode bewährt. Ob Heuschnupfen, Tierhaar- oder Lebensmittel-Allergie, es gibt Lösungen in der Heilkunde. Die Eigenblutbehandlung wirkt sowohl auf das Immunsystem als auch andere körperliche und psychische Schwachpunkte regenerierend und stimulierend.

Dennoch sind auch hier die Verläufe individuell. Die sogenannte „Etagenverschiebung“, welche im Allergieverlauf bei Betroffenen oft festgestellt wird, muss mitunter rückwärts verlaufen und braucht etwas Geduld. So berichten manche, dass in der Folgesaison zwar noch leichte Schnupfenzeichen auftreten aber die Bronchien (Asthma) nicht mehr anfällig sind.

Auch Lebensmittel- und Tierhaarallergien konnten so schon erfolgreich und meist mit schneller Wirkung behandelt werden.

Allergiebehandlungen ausschließlich mit Akupunktur ist ebenfalls möglich und bereits erfolgreich umgesetzt worden.

Finden Sie gemeinsam mit dem richtigen Therapeuten die auf sie passende Methode heraus. Mit sonnigen Grüße, Ihre Heilpraktikerin aus der Mannheimer Neckarstadt Gabriele Wieland

Naturheilkunde bei Cuparosa, Rosacea und andere Hautzeichen

22. Januar 2017

Eine Vielzahl von Betroffenen dieser entzündlich roten Gesichtserkrankung steht verzweifelt zwischen Antibiotika, Cortison und im besten Falle gesichtsberuhigenden Masken als Behandlungsmethoden. B…

Quelle: Naturheilkunde bei Cuparosa, Rosacea und andere Hautzeichen

Naturheilkunde bei Cuparosa, Rosacea und anderen Hautzeichen

22. Januar 2017

Eine Vielzahl von Betroffenen dieser entzündlich roten Gesichtserkrankung steht verzweifelt zwischen Antibiotika, Cortison und im besten Falle gesichtsberuhigenden Masken als Behandlungsmethoden.

rosacea

Bild: PsychodelicatArt

Bei der wissenschaftlichen Erforschung werden immunologische Faktoren, Gefäßprozesse, Besiedelung mit Milben und weitere Folgereaktionen erforscht und einbezogen, nicht aber die inneren Ursachen.
Die naturheilkundliche Herangehensweise ist auch hier eine ursächliche. Wenn innere Prozesse geschwächt sind, zeigt der Körper äußere Reaktionen.
Im Falle der Rosacea muss nach Fehlfunktionen gesucht werden. Oft fallen diese Betroffenen nicht mehr auf, beispielsweise bei der Verdauung. Bei der wegweisend wichtigen Frage nach dem Befinden nach Nahrungsaufnahme und bei der Stuhlentleerung antworten die Patienten gern mit allgemeinen Bewertungen wie „gut“, „super“ oder schauen beschämt. Oftmals aber bekommt man erleichternd die Antwort, das sei schon immer ein Problem. Eine genaue Bestandsaufnahme ist erforderlich, um an der richtigen Stelle einzuwirken.
Dass die konservative Behandlungsmethode mit Antibiotika gerade im Darm die Disposition für die Erkrankung bewahrt oder verstärkt, ist leider eine traurige Wahrheit, denn mit dem Zerstören darmaktiver Bakterien, die für eine gesunde Verdauung sorgen, schafft man ein neue Symptomebene.
Auch andere Medikamenteneinnahmen schwächen den Körper und erhöhen erfahrungsgemäß die Disposition.
Selbst nach jahrelanger Betroffenheit und entsprechender Verzweiflung gibt es pflanzliche und homöopathische Heilimpulse.
Lassen Sie sich ermutigen, einen Naturheilkundler in dieser Frage zu konsultieren.

Mit den erfahrungsgemäß hoffnungsvollsten Grüßen und Wünschen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim Neckarstadt-Ost, Gabriele Wieland

Es ist ein Ros entsprungen…

10. Dezember 2016

helleborus-nigerFast organisch, ja tierisch mutet das Innere der Christrose an.

Ihre Familienzugehörigkeit zu den Ranunculaceaen, den Hahnenfußgewächsen, lässt nochmals einen tierischen Gedanken zu, heißt Ranunculaceaen doch „Froschartige“. Mein Freund in der goetheanischen Pflanzenbetrachtung* Johannes Wilkens formuliert es in seinem Buch „Die Heilkraft der Christrose“ folgendermaßen: „Die Kröte verfügt in ihren Hautdrüsen über ein Gift, das die Schlagfrequenz des Myokards und in gleicher Weise die Erregung der Myokardzellen verlangsamt. Merkwürdigerweise findet sich dieses Gift nicht nur in der Kröte sondern eben auch in der Pflanzenfamilie der Froschartigen. Unter den Hahnenfußgewächsen scheinen aber nur das Adonisröschen und die Christrosengewächse dieses Herzwirksame Steroid zu beinhalten.“ Daher ist die Christrose ausschwemmend und Herz stärkend.siehe weiterer Artikel zum Buch von Johannes Wilkens

Helleborus niger, lateinisch für die Christrose, war eines der ersten Mittel, mit dem Homöopathiebegründer Hahnemann Arzneimittelprüfungen vornahm. Eine Arzneimittelprüfung bedeutet, dass am Gesunden bei der Einnahme eines Mittels Symptome beobachtet werden, die gemäß der Lehre, Ähnliches heile Ähnliches, eine Krankheit heile, die mit derartigen Symptomen einhergeht. Er beschreibt starke Wirksamkeit auf die Psyche wie Ängstlichkeit und Verzweiflung, Stöhnen, Wehmut, verworrene Träume, sogar Heimweh und ein in sich kehrendes Wesen. Die Behandlung von Depressionen mit der Christrose bietet sich also an und wird erfolgreich praktiziert, natürlich ausschließlich in Begleitung eines Homöopathen bzw. Naturheilkundlers.

Auch Erkrankungen in der Kindheit, in der Entwicklungsschritte nicht harmonisch stattgefunden haben und sich zB in Epilepsie und ADHS äußern, zeigen verblüffende Besserungen mit Hilfe der Christrose. Frühgeborene profitieren ebenfalls von der Heikraft der Christrose in homöopathischer Darreichung. Ebenso, wie die Christrose die erste Blüte im Jahresbeginn ist und scheinbar Neugeborenen und Frühchen hilft, hat sie als zuletzt im Jahr Blühende auch eine starke Wirkung auf Menschen zum Ende ihres Lebens. Alzheimer, Parkinson, Hoden- und Eierstockkrebs, Hirntumore, Schlaganfall vor allem aber Lymphomerkrankungen sind weitere Indikationen.

Dass die bekannte Textzeile: „Es ist ein Ros entsprungen, aus einer Wurzel zart…“ uns in der Weihnachtszeit begleitet, ist wohl jedem bekannt. Mir hat sich der Sinn dieses Textes jedoch lange nicht erschlossen. Ist Christus die Rose? Ist die Ros vielleicht das Ross? Vielleicht ist die Christrose ja gemeint, die in ihrer hohen Heilkraft eine Parallele zu Christus als medialer Heiler gesehen wird.

Trotz aller hier erwähnten Indikationen und Heilchancen weise ich darauf hin, dass nur unter fachgerechter Anamnese und Beratung durch einen Arzt oder Heilpraktiker die Medikation vorgenommen werden sollte und es sich bei der Christrose um eine Giftpflanze handelt, die keinesfalls grobstofflich eingenommen werden sollte.

Mit allerbesten weihnachtlichen Wunder-Wünschen,

Ihre Gabriele Wieland, Heilpraktikerin aus Mannheim/Neckarstadt-Ost

* Seit 2007 nehme ich mit großer Freude an Seminaren zur goetheanische Pflanzenbetrachtung teil. Alljährlich steht eine Pflanzenfamilie im Focus. Es treffen sich Pharmazeuten, Mediziner, Pädagogen, Biologen, Botaniker und sonstige an Natur Interessierte zur Betrachtung aller Pflanzenteile in der herrlichen Umgebung der Karawanken. Als Heilkundige beglückt mich besondes zu vermitteln, warum die eine oder andere Pflanze besonders wirksam und hilfreich ist.

 

Der auf den methodischen Anregungen Goethes und Steiners gründende „Goetheanismus“ fußt auf der modernen Naturwissenschaft mit ihren durch detaillierte Analysen gewonnenen Ergebnissen. Er vermeidet aber ihre einseitig materialistisch-reduktionistische Interpretation, sondern sucht die „Phänomenologie der Natur“ durch eine Erweiterung der eigenen Erkenntnis- und Wahrnehmungsmöglichkeiten  zu erfassen.“ Zitat aus Goetheanistische Pflanzenbetrachtung 

Rhythmus schafft Gesundheit

19. November 2016

Wir kennen alle das chinesische Zeichen für Yin und Yang. Auch der keltische Knoten oder die Blume des Lebens zeigen, dass alles in allem ist, alles Verbindung miteinander hat und das Gleichgewicht zwischen den Energien nicht nur die Erkenntnis schafft sondern auch Gesundheit.

Gerade im Herbst, wenn im grauen, nebligen November die Natur sich zurückzieht, ist es eine wunderbare Gelegenheit, anstatt das Verschwinden der Sonne anzumahnen, sich seiner Rückzugsvorzüge bewusst zu werden.

Kein Feuer brennt ewig. Immer wieder benötigt es neues Material. So ziehen sich die Pflanzen im Herbst in ihr Inneres zurück. Die Säfte werden aus Blättern abgezogen und im Inneren sammelt sich die Energie.

Jetzt ist auch für uns Menschen die richtige Jahreszeit, um etwas Energie auf Besinnung und das Bewahren der inneren Wärme zu verwenden. Die Natur hat ihre Rhythmen. Tag und Nacht, Sommer und Winter so haben auch wir Schlaf und Wachzeiten, Aktion und Ruhe, Essen und Arbeiten.

In der Naturheilkunde heißt es, Gesundheit habe zwei Grundlagen: ein guter Wärmehaushalt und ein erholsamer Schlaf. Rhythmus ist die Grundvoraussetzung dafür, dass wir Energie aufbringen können, wenn sie benötigt wird.

Schon im Herbst hat der Baum die Knospenanlagen für das nächste Frühjahr angelegt, der weibliche Embryo hat schon mehr Eizellen an den Eierstöcken als er jemals benötigen wird.  Überfluss ist in der Natur normal.

Viel zu selten achten wir diesen. In unserer industrialisierten Gesellschaft wird die Natur ausgebeutet und nicht selten veranstaltet der Mensch selbiyinyangges mit seinem Körper. Er knechtet ihn ob Sommer, Winter, Tag oder Nacht, Arbeitstag oder Wochenende.

Vorzugsweise an dieser Stelle sollte  ein gesundes Umdenken einsetzen. Wenn klar ist, an welchen Stellen die Ausbeutung die Regeneration übersteigt, kann Abhilfe geschaffen werden. Sind derartige Prozesse endlich erkannt, hilft die Naturheilkunde zusätzlich. Besonders schätze ich dahingehend den Einsatz anthroposophischer Homöopathika. Das Grundprinzip, wieder Rhythmus zu schaffen hilft entscheidend beim Heilprozess.

So sei der Genuss am nebligen Herbst, grauen November und Winter allen gewünscht mit dem Sahnehäubchen des Bewusstseins darüber, dass Zeiten des Rückzugs an Ofen, Herd, Wärmflasche und Tee die Energiebasis für alles Kommende schaffen.

Freudige Grüße aus der Mannheimer Neckarstadt,

Ihre Heilpraktikerin Gabriele Wieland

Schilddrüse – Dreh- und Angelpunkt seelischer Gesundheit

16. Oktober 2016

Die Geschichte der Erforschung der Schilddrüse begann nennenswert im 19. Jahrhundert. https://de.wikibooks.org/wiki/Schilddr%C3%BCse:_Geschichte Im heutigen Praxisalltag sehe ich hohe Schilddrüsen-Ersatzhormon-Dosierungen, teils nach operativen Entfernungen, Radiojodtherapien oder der Diagnose Thyreoiditis Hashimoto, was in einem gewissen Maße zunächst nachvollziehbar ist. Die Fähigkeit des Organs sich bei Teilentfernung zu regenerieren, wird nicht erwähnt.

Abgesehen davon, dass ich durch die Beschwerden der Patienten (Unruhe, psychische Überreaktionen, Panik, Herzrasen, Angstzustände, Übelkeiten, Verdauungsprobleme) davon ausgehen muss, dass häufig Überdosierungen verordnet werden, könnte man den Eindruck bekommen, dass ein wildes Herumprobieren mit L-Thyroxin gerade „Mode“ ist.

Zum einen erhalten oft Schwangere für die „gute Entwicklung“ des Embryos L-Thyroxin verordnet von einigen Frauenärzten. Desweiteren wird übergewichtigen Menschen häufig vom Hausarzt zum „Ankurbeln des Stoffwechsels“ L-Thyroxin aufgeschrieben. Nach meiner Erfahrung führt Ersteres zu überwachen unruhigen Neugeborenen und das experimentelle Verordnen von L-Thyroxin bei Übergewichtigen führt in aller Regel zu einer weiteren Überbeanspruchung der Leber, was grundsätzlich Abnehmen eher verhindert. Auch, um schwanger zu werden, wird oft L-Thyrox eingesetzt.

Der Praxisalltag zeigt, wie unglaublich wichtig der sensible Umgang mit diesen Mitteln ist. Nachdem den Patienten, vor allem aber Patientinnen gesagt wurde, dass sie das Schilddrüsenersatzhormon L-Thyroxin nun ein Leben lang nehmen müssen, weil ihre eigenen Schilddrüse nicht mehr ausreichend produziere, ist es eine Herausforderung, ein neues Bild zu diesem Thema bei den Betroffenen zu erwirken.

Als Erstes ist das Bewusstsein für die Funktion dieses Organs nahezulegen. In ihrer hohen Sensibilität reagiert die Schilddrüse mit Aktivität bei erhöhter Beanspruchung, insbesondere emotionaler. Todesfälle, Krankheit von nahestehenden Personen, Kummer, Sorgen, all das sind Reize, die der Schilddrüse eine erhöhte Aktivität abverlangen. Der Nacken verspannt sich. Starken Stress können wir genauso wie hohe körperliche Beanspruchung nur eine gewisse Zeit bewältigen, dann tritt eine Erschöpfung ein.  So geht es dann auch der Schilddrüse.

In diesem Falle reagiert die Psyche. Hier sind „Baustoffe“  als Bedarf zu prüfen: Zink, Selen, „Vitamin D“, B-Vitamine und gern natürlich auch homöopathische Unterstützung, die helfen, mit dem Stress besser umzugehen.  „Wer mehr arbeiten muss, muss mehr essen“ – so ähnlich kann man es bei der Schilddrüse auch sehen.

Nicht genug, dass zu selten die Eigenfunktion der Schilddrüse gestärkt wird. Die Gabe von L-Thyroxin schadet nach Erfahrung  zB des  Dr. med. Berndt Rieger („Hashimoto Healing“ und weitere Veröffentlichungen zu diesem Thema). Panikattacken, Herzrasen und Erstickungsgefühle sind nur ein Teil der Symptome. Gerade bei der sogenannten Hashimoto Thyreoiditis ist die medizinische Lehrmeinung, Jod müsse gemieden werden. Nach Ansicht des genannten Autors, Dr. Rieger ist jedoch das Gegenteil der Fall. Er sagt, der Köper könne ohne Jod das gegebene L-Thyroxin nicht verarbeiten. hashi

Es ist anzuraten, eine neue Einstellung zum körperlichen Geschehen zu entwickeln, sich seiner Belastungen bewusst zu werden, Rat bei einem geeigneten Naturheilkundler/Heilpraktiker einzuholen, Alternativen mit Homöopathika, Vitalstoffen, Selbstmassage des Organs usw. zu suchen.

Freuen Sie sich auf die Alternativen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim

Gabriele Wieland


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