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Wie wichtig ist die DIAGNOSE?

29. Juli 2013

In der naturheilkundlichen Praxis gibt es oft die Bemerkung: „Keiner kann mir sagen, was ich habe“. Die Patienten fühlen sich oft unverstanden und irren meist geplagt herum, weil keiner ihre Symptome zuordnen kann, Labor und MRT keine Pathologie zeigen und somit Diagnosen höchstens mit dem Wort „Syndrom“ enden.
Die Diagnose gibt aber vielen das Gefühl, DAS habe ich, hier steht es „Schwarz auf Weiß“. Ich bin KEIN Simulant!

Die Diagnose hilft dem Patienten, sich einzuordnen, zu wissen, andere haben das auch, nachzulesen was es genau ist und sich leider oft unerfreuliche Bilder anzusehen, wie es ihm vielleicht in 10 Jahren gehen wird….
Wenn der Arzt „Restless Legs“ diagnostiziert, weiß man nichts außer, was man gerade selbst geäußert hat, nämlich, dass die Beine unruhig sind.
Dennoch verhindert dieses „Sich-einordnen“ wahrscheinlich eine Dynamik, die letztlich entscheidend zur Heilung beitragen könnte. „Bei der Diagnose kann man nichts machen.“ „Damit müssen Sie jetzt leben“, „das ist in ihrem Alter normal“. „Das wird nie mehr!“ Solche Sätze gehören verboten (genauso übrigens wie die Aufschriften auf Zigarettenschachteln oder Todesanzeigen an Autobahnen, die Tempodrosselung bewirken sollen) Ein besonderes Beispiel für Negativsuggestion ist auch Folgendes, das in dem Buch „Der Quantenmediziner“ von Jörg Tacke und Kirsten Deutschländer berichtet wird: ein Mann, dem aufgrund eines Tumors gesagt wurde, dass er nur noch 1 Jahr zu leben hätte, starb tatsächlich nach genau einem Jahr. Allerdings war kein Tumor mehr vorhanden.

Körperliche Symptome haben immer Ursachen. Eine sorgsame Anamnese trägt entscheidend dazu bei, diese aufzudecken. Die Zeit, genau alle Lebensumstände bis hin zum Seelenzustand des Patienten zu erfragen, zu ergründen und so von einer Vertrauensbasis ausgehend agieren zu können, haben leider Durchschnittsmediziner unserer heutigen Gesellschaft eher selten.
Hier das Beispiel einer Diagnose „Eierstockzyste“: die ärztlich empfohlenen Maßnahmen sind üblicherweise Hormontherapie oder Operation. Keine der beiden Varianten gefällt der Patientin.
Vor allem die Eierstöcke repräsentieren in außergewöhnlichem Maße die Kreativität eines Menschen (beim Mann die Gonaden). Geschlechtsorgane stehen für das Kreativste überhaupt!
Als die Patientin nach ihrem Job gefragt wird, sagt sie, das was sie da mache könne auch jemand mit weniger Qualifizierung und sie würde gern kreativer arbeiten. Der Hinweis, sich dahingehend Verwirklichung zu verschaffen in Hinblick auf die „Ersatzhandlung“ des Körpers (Zystenbildung) findet große Resonanz. Unterstützt wird die Behandlung mit einer körperlichen Untersuchung, Dorntherapie an der Lendenwirbelsäule, Wickeln, Akupunktur und einem bewährten alten Teerezept. Die gedanklichen Ausrichtungen und das Geborgenheitsgefühl sind aber ebenso wichtig. Eine gelegentliche Untersuchung mit bildgebenden Verfahren wird in geraumer Zeit das Ergebnis zeigen.
Natürlich sind auch hier die Lebensumstände inklusive Ernährung und gesamter Lebenswandel von Bedeutung und Interesse. Das Bewusstsein dafür muss der Patient übernehmen.

Eine gute Diagnose erspart nicht die Ursachenforschung – unsere sorgsame Aufgabe auf dem Weg zur Heilung!

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