Archive for Januar 2014

Kribbelnde, einschlafende Hände, Schnappfinger und Karpaltunnelsyndrom

24. Januar 2014

Dieter Dorn Gabriele Wieland auf dem 7. Wirbelsäulenkongress 17.10.2009 in StuttgartEinschlafende Finger, Karpaltunnelsyndrom und Schnappfinger sind häufige Indikationen in der naturheilkundlichen Praxis.

Oft  suchen Patienten Alternativen zur oftmals vom Orthopäden angeratenen Operation. Alle Beschwerden im Bereich Arme, Hände, Finger aber auch Ellbogen und Schulter führen den wachen Geist in Richtung Halswirbelsäule, obere Brustwirbelsäule und ursächlich für Verschiebungen und Fehlstellungen ebenfalls zum Prüfen des Beckenstandes.

Behandlungen dieser Bereiche sowie derer, wo sich die Beschwerden mit Schmerz oder Funktionseinschränkung lokal äußern, haben bisher regelmäßig Langzeiterfolge gezeigt. Die Häufigkeit der notwendigen Behandlungen sind individuell unterschiedlich, wobei ich sie generell mit Akupunktur, Moxibustion und gelegentlich Injektionen begleite. Einreibungen und Wickel können ergänzend und lindernd eingesetzt werden.

Faszit: Es lohnt, vor einer OP Alternativen in Erwägung zu ziehen, denn wie bei vielen anderen Problemen, erhöht die Frage nach dem Auslöser und der Ursache die Heilungschancen.

Wesentlch schwieriger sind je nach Ausprägung Kontrakturen von Hand und Fingern (zB. Mb. Dupuytren) Im Anfangsstadium sind auch diese vergleichsweise aussichtsreich zu behandeln. Kontrakturen aber, die bereits länger bestehen und entsprechende Behinderung der Fingerbeweglichkeit zeigen, müssen mindestens 2x wöchentlich mit Injektionen und oben genannten Maßnahmen begleitet werden, um eine Wirkungschance zu haben. Hier ist mit einer langwierigen bis dauerhaften Behandlung zu rechnen.

Mit herzlichen Grüßen aus Mannheim-Neckarstadt,

Ihre Heilpraktikerin Gabriele Wieland

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2013 im Rückblick

23. Januar 2014

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2013 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 23.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 9 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Der erfolgreichste Beitrag 2013 war Die Ent(b)rüstung der Frau über Angelina Jolies denkwürdige „Vorsorge“.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Autoaggression, Konzentrationsschwäche, Leistungsmangel mit Ursache Glutenintoleranz? Ein Erfahrungsbericht von Gregor Fleig

22. Januar 2014


GlutennfreiGluten ist ein Protein, welches ausschließlich in Getreide vorkommt. Es ist auch bekannt als Kleber-Eiweiß und gibt Backwaren aus Getreide eine weiche, fluffige Konsistenz.

Eine Intoleranz gegen Gluten ist keine Zöliakie und wird in den meisten Fällen nicht bemerkt.

Getreide ist ein Grundnahrungsmittel und wird jedem Kind von den ersten Lebensmonaten an gegeben. Der menschliche Körper ist sehr widerstandsfähig, er gewöhnt sich an alle Umstände, deshalb ist eine Intoleranz zunächst schwer feststellbar.

Während bei einer Zöliakie verringertes Wachstum, Blässe, Schwäche u.a. die Krankheit schnell bemerkbar machen, sind es bei einer Unverträglichkeit Symptome wie Konzentrationsschwäche, Neurodermitis, Akne, Verdauungsprobleme (Blähungen, Durchfall, Fruktosemalabsorption, Laktoseintoleranz) bis hin zu Soziopathie und Depressionen.

Die psychischen Folgen lassen sich durch einen Stoff erklären, der im Zentralnervensystem wirkt: Sekretin.

Man vermutet nach Experimenten an Ratten auch, dass dieser Stoff eine Ursache für Autismus ist. Er wird von Bakterien in unserem Darm produziert, welche sich von Gluten bzw. seinen Bestandteilen ernähren und sich dadurch stärker vermehren.

Das Problem dabei ist, dass man bei diesen Symptomen in der Regel erst nach anderen Ursachen sucht, denn fast jeder in unserer Gesellschaft nimmt Brot zu sich. Warum sollte das denn schlecht sein? Man kann es sich schnell und unkompliziert zuführen unterwegs, auf Reisen: kein Schnellimbiss ohne Brot, Brötchen, Baguettes. Leider fallen auch die herrlichen Pizzen und Nudelgerichte darunter.

Wir essen Getreide jedoch erst seitdem der Mensch sesshaft geworden ist und mit dem Ackerbau begonnen hat. Davor lebten wir als Jäger und Sammler von Obst, Kräutern, Gemüse, Nüssen Fleisch. Dies ist erst 10‘000 Jahre her. Das mag viel klingen, für unsere Gene aber ist es nicht genug Zeit, um uns vollständig an diese neue Ernährung zu gewöhnen.

Ein Test beim Arzt kann leider keine absolute Gewissheit verschaffen. Im persönlichen Umfeld wurden bei Personen eindeutige Zeichen von Glutenintoleranz festgestellt, was der Test beim Arzt jedoch nicht bestätigte. Die glutenfreie Ernährung zeigt in Folge eine deutlich verbesserte Lebensqualität.

Kernfrage:  Wie finde ich heraus, ob ich eine Unverträglichkeit habe?

Die einzige Möglichkeit besteht darin, eine glutenfreie Ernährung auszuprobieren. Wenn Sie vier Wochen gänzlich auf Gluten verzichten und dann probeweise z.B. ein Weizenbrötchen essen, können Sie an der Reaktion erkennen, ob und wenn, wie stark, eine Intoleranz besteht. Aber seien Sie gewarnt, die Reaktion kann sehr unangenehm sein (Erbrechen, schmerzhafte Blähungen, Durchfall, Ohnmacht).

Glutenhaltige Getreide sind Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel (Grünkern), Kamut, Einkorn etc.

Glutenfreie Alternativen sind z.B. Reis, Mais, Kartoffeln, Buchweizen, Quinoa, Amaranth.

Die letzten drei sind aufgrund des hohen Protein- und Mineralstoffgehalts besonders empfehlenswert, Kartoffeln wegen ihrer guten Bekömmlichkeit.

Auf vielen Produkten findet man Kennzeichnungen für Allergiker, nämlich dass produktionsbedingt Spuren von Allergenen vorkommen können, die von den Zutaten her eigentlich nicht enthalten sind.

Nachdem ich meine Glutenunverträglichkeit bemerkt hatte, konnte ich nicht einmal Speisen, die Spuren von Gluten enthalten, essen, ohne sehr starke Symptome zu zeigen. Nach längerer Abstinenz ist das aber wieder möglich.

Wenn Sie unter den genannten Symptomen leiden und Ihnen bisher kein Arzt helfen konnte, probieren Sie es aus.

Sofern Sie einen individuellen Beratungsbedarf haben, vereinbaren Sie einen Termin über die Naturheilpraxis Gabriele Wieland in Mannheim Neckarstadt http://www.heilpraktikerin-mannheim.de Tel.: 0621 1704558 oder direkt per Mail an mich:    gregor.fleig(et)web.de

Entzündungen und Allergien werden nach meiner Erfahrung generell durch den Konsum von Glutenhaltigem gefördert.

Ich berate und begleite desweiteren zu Trainingsmethoden und erfolgreichem Muskelaufbau/Krafttraining/Ernährungsprogramm.

Gregor Fleig
Berater für glutenfreie Ernährung /Mikronährstoffe/Krafttraining


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