Ende des Rätselratens – Pfeiffersches Drüsenfieber

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch Kusskrankheit oder Mononukleose genannt, ist ein Virusinfekt. Die Erkrankung wird selten erkannt und verläuft zum Großteil undramatisch bis unbemerkt, so dass an dieser Stelle einige Symptome aufgezählt und dargestellt werden sollen, um im Falle ähnlicher Beschwerden gezielt einen Arzt mit der Absicht einen entsprechenden Klärung durch den Antikörper-Nachweis des Erregers Epstein-Barr zu schaffen. Der Erreger gehört zu den Herpesvieren. Die Symptome können sein: Fieberschübe, Lymphknotenschwellung und Halsentzündung/Mandelentzündung, Milzvergrößerung, Bauch-, Muskel- oder Kopf-Schmerzen, Appetitlosigkeit, Depression, Stimmungsschwankungen, generalisierte Schwäche, Ausschlag, Schwindel oder Orientierungsstörungen, Schüttelfrost, trockener Husten, Übelkeit und Nachtschweiß (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeiffer-Dr%C3%BCsenfieber)

Der Körper bekämpft die Viren mittels Fieber (Schübe) die dabei anfallenden Zellstoffweechselabfälle belasten insbesondere die Leber, was zu erhöhter Müdigkeit führt.  Selten kommt es zurHepatits (Entzündung der Leber), Neuritis (Nervenentzündung) oder es tritt eine Meningitis auf (Hirnhautentzündung).

Als Erstes ist das extreme Krankheitsgefühl zu nennen, das der  meist Jugendliche nach zunächst grippeähnlichem Verlauf hat. Die Standardblutwerte sind eher unspezifisch, Leukozytenerhöhung wie sie aber auch sonst bei kleineren Infekten auftreten können, evtl. erhöhte GPT-GOT (dh. Leberwerte). Ansonsten mangelt es an Befunden. Die Patienten mit chronischen Verlaufsformen suchen oft Wochen nach einer Begründung für Ihre Schwäche mit der sie nahezu alltagsunfähig sind. Sie haben mitunter Monate lang Beschwerden, Fieber, fühlen sich schwach, haben starken Schwindel. Typischerweise sind Lymphknoten und die Milz vergrößert, fühlen sich oft nicht verstanden und zweifeln an sich selbst. (Gern werden Ihnen dann auch Psychopharmaka angeboten, weil es heißt, es sei die Psyche.)

Medikamentös bietet die Naturheilkunde deutlich mehr als die Allopathie. Die Schulmedizin kann ihre Globalwunderwaffe Antibiotika nicht einsetzen. Naturheilkundlich wird die Grunderkrankung durch Stärkung und Unterstützung der Ausscheidungsorgane, vorrangig des lymphatischen Systems, behandelt.

Bettruhe, die heutzutage nicht mehr üblich zu sein scheint, gibt dem Körper das, was er zum Bewältigen der schweren

Verlaufsform benötigt, nämlich Energie für den Heilprozess. Daher dürfte auch Schonkost angebracht sein und natürlich

Wärme über Wickel und warmes Essen, Brühen usw. um auch am Verdauungsprozess Energie zu sparen. Homöopathisch gibt es erfolgreiche Kombinationspräperate bzw. Einzelmittel, die individuell erwogen werden müssen. Substitution von B-Vitaminen (Injektion) hat sich unterstützend bewährt. Hier eine Braunwurzblüte. Scrophularia findet häufig in Lymphmitteln Anwendung.scrophularia

Alles Gute! Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

http://www.hexenschuss-praxis.de

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

2 Antworten to “Ende des Rätselratens – Pfeiffersches Drüsenfieber”

  1. Marcus Says:

    Auch wenn die Krankheit größtenteils undramatisch verläuft, sollte man sie nicht auf die leichte Schippe nehmen. Über das Pfeiffersche Drüßenfieber gilt es sich gut zu informieren.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: