Archive for Mai 2015

Die Vision: Naturheilkunde und Westliche Medizin in Zusammenarbeit

19. Mai 2015

IgeLDas wäre schön… Oftmals schon hörte ich den Ausspruch, man fände es so schön, die klassische westliche Medizin und die Naturheilkunde zusammenzuführen.

Meiner Erfahrung nach klingt das, als würden 2 inkompatible Spezies Nachwuchs planen.

Steter Tropfen hölt bekanntlich den Stein und natürlich hoffe ich, dass sich in den kommenden Jahren die Generation unserer Kinder, selbst erfolgreich mit Naturheilkunde aufgewachsen, eine Erfrischung unserer auf das Symptom bezogenen Medizin bewirken.

Bereits Hahnemann beklagte zu seiner Zeit, also vor mehr als 200 Jahren, die reine Orientierung auf Symptome, weshalb er sogar seine Arzttätigkeit hinschmiss. Er wollte da nicht mehr mitmachen. Aber genauso wie damals, scheint heutzutage vorwiegend die Vorgehensweise zu sein.  Wenn Gelenke Probleme machen, operiert man, wenn der Karpaltunnel verengt ist, operiert man, wenn es Myome gibt, operiert man, wenn Schmerzen bestehen, werden Schmerzmittel verordnet.

Die Diagnose bezieht sich zumeist auf das Symptom und nicht auf die Ursache. Die Patienten berichten dann von wenig aufmunternden Kommentaren wie: „damit müssen sie leben“,  „das ist in ihrem Alter normal“, „das wird nie mehr“ und Schlimmeres.

Zunehmend öffnen sich klassische Mediziner der Naturheilkunde. Man hört: „Der behandle auch naturheilkundlich“.In der Hoffnung, das Wort „IGEL“ stehe nicht über allem (= Individuelle GesundheitsLeistungen = privat zu zahlende Zusatzleistungen) . http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/igel/article/886080/kassenpatienten-drei-viertel-nehmen-igel-offerten.html

Folgendes Beispiel, das sich im Alltag nicht selten so darstellt, erkennt man, wie unsere Gesellschaft funktioniert:

Junge Frauen erhalten mit Beginn der Pubertät so mit 13-14 Jahren bereits die erste Pille damit die Menstruation regelmäßig und schmerzfrei ist oder die Haut schöner wird.

Ist dann die Schilddrüse müde vom Homonüberschuss, experimentiert man zusätzlich mit Schilddrüsenersatzhormonen, ist dann der Blutdruck zu hoch, kriegen sie Blutdrucksenker, kommt Herzrasen dazu, kriegen sie Betablocker. Depressionen und Ängste sind infolgedessen früher oder später ein Thema und die einzige Lösung dafür sind ausnahmsweise mal keine Hormone sondern Psychopharmaka. Wenn dann die jungen Frauen nicht normal schwanger werden, kriegen sie in Kinderwunschzentren wieder Hormone und künstliche Befruchtungen. Befruchtete humane Eier werden  eingefroren aufbewahrt, bis sie irgendwann einmal meist wieder nach einer Hormonbehandlung, den Patientinnen eingesetzt werden. Nun hofft man auf ein gesundes Kind…

Auf gut Deutsch heißt das: Mit Krankheit wird unglaublich viel Geld verdient, nicht mit Gesundheit. Punkt

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hormonstoerungen/article/650782/nach-ivf-icsi-reif-geborene-kinder-entwickeln-normal.html

Dabei bietet die Naturheilkunde umfangreiche Mittel und Methoden, den Hormonhaushalt zu harmonisieren.

Mitunter fragen die Patienten/innen: „Warum empfiehlt mir das mein Arzt nicht?“ Ich antworte dann, sie haben die Zeit nicht, eine derart ausführliche Anamnese vorzunehmen oder kennen diese Mittel nicht.

Mit nachdenklichen Grüßen, Ihre Mannheimer Heilpraktikerin, Gabriele Wieland

http://www.jameda.de/mannheim/heilpraktiker/akupunktur/gabriele-wieland/uebersicht/80327267_1/

oder

www.heilpraktikerin-wieland.de

 

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Ängste und Blockaden lösen

9. Mai 2015
...sich zentrieren, wieder in die Mitte finden

…sich zentrieren, wieder in die Mitte finden

Wer jemals ein massives gesundheitliches Problem hatte, kennt sicher die Angst. Wenn man längere Zeit von bestimmten körperlichen oder sich auf psychischer Ebene zeigenden Problemen dominiert war, ist die Realität derart bleiern, dass bereits die Vorstellung, es könne auch wieder ohne diese „Syndrome“ gehen, weit weg zu sein scheint.

Diese Konstellation behindert Heilungsprozesse und Besserungen massiv. Die Patienten leben in einer Beschwerderealität, als gehöre sie zum Leben – unausweichlich. Die Fähigkeiten des Körpers, sich immer wieder zu regenerieren und zu heilen wird dadurch behindert, ausgeschaltet, blockiert.

Mitunter leben Betroffene wie in einem Symptomgefängnis, sie kennen Medikamentennamen wie Fachleute und ihr wirkliches Leben ist dahinter verschwunden oder ganz klein geworden. Psychopharmaka wirken in diesen Zusammenhängen leider langfristig nur in der Form, dass zwar die Depressionen wie „Leidensspitzen nach unten gekappt“ werden, was leider aber auch bedeutet, dass die Teilnahme an Schönem und Beglückendem (Ausschläge der Stimmungskurven nach oben) ebenso gedämpft werden. Psychopharmaka-Medikamentierte fühlen sich wie in Watte gepackt, von der Welt entfernt, können Leid aber auch Freude nicht mehr voll wahrnehmen, schlafen oft bleiern aber unerholt oft mit der folge gastrointestinaler Zusatzprobleme wie Gastritiden/Entzündungen der Magenschleimhaut usw. Körperlich bewirken die Medikamente aber auch eine Leberbelastung, die wiederum den Hirnstoffwechsel beeinträchtigt und damit schlecht für die Psyche ist. Nach dem vorsichtigen und langsamen Absetzen derartiger Mittel ist ein eventueller Mineralstoff- und Vitalstoffmangel zu prüfen und evtl. zu substituieren. Immer mehr Menschen erkennen, dass eine Psychopharmakaeinnahme mehr Nachteile als Vorteile bringt.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, bedarf es sensibler vom Fachmann ausgeführte, therapeutische Maßnahmen, welche diese Negativprogrammierung aufzulösen in der Lage sind:

Hypnose, Homöopathie, Akupunktur, biologisches Decodieren, schamanisches Arbeiten beim „Verlust von Seelenanteilen“, Lösen von „Besetzungen“, Quantenheilung, Psychokinesiologie oder eine Kombination derartiger Methoden. Patienten äußern, ihr ICH wäre verloren gegangen, sie hätten keinen Zugriff mehr auf ihre Ressourcen. Meine Meinung ist immer wieder, vom verantwortungs- und liebevollen Therapeuten ausgeführte Maßnahmen sind die wirkungsvollsten.  Der dem Hilfesuchenden ganz und gar  zugewandte Heilpraktiker, Arzt oder sonstiger Therapeut schafft eine empathische Verbindung, die alles auf eine kreative Ebene hebt und neue Türen öffnet, hinter denen sich Wege zeigen. Fühlt der Patient sich angenommen, rückt scheinbar Unmögliches in greifbare Nähe. Geduld auf allen Seiten ist jedoch auch hier ausgesprochen nützlich!

Viel Erfolg beim Lösen bleierner Lasten und dem Finden der richtigen Helfer, Mittel und Methoden

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim

Gabriele Wieland

 

Leberstoffwechsel und Hirnfunktionen

3. Mai 2015

mariendistelJeder kennt die Wirkung von Alkohol auf unsere Wahrnehmungen, Fähigkeit, sich zu konzentrieren, das Bewusste-Sein. Oftmals ist dieser (eingeschränkte) Effekt  sogar beim Genuss von Alkohol erwünscht. Dennoch ist mein erster Gedanke in Hinblick auf die Leberfunktion und deren Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden auf völlig andere Prozesse im Körper gerichtet.

Aufgrund konkreter und wiederholter Anfragen möchte ich in diesem Artikel auf die Korrespondenz zwischen Leber und Gehirn eingehen.

Die gesunde Psyche ist kein Ergebnis reinen Zufalls. Unsere Chemiefabrik „Leber“ erfüllt wichtigste Stoffwechselaufgaben. Hat sie besonders viel zu tun, spüren wir es zunächst als Müdigkeit, weshalb in der Naturheilkunde auch genau dieser Ausdruck verwendet wird: „Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit“.

Ignorieren wir das und setzen uns allen möglichen schädigenden Prozessen aus, was nicht vordergründig mit Alkohol zu tun haben muss, können allerdings weitere Symptome dazukommen: Konzentrationsmangel, Sehprobleme, psychische Zustände. Auch starkes (oft nächtliches) Schwitzen und wirklich schlagartige Müdigkeitsanfälle können die Folgen sein.  Stress, Medikamenteneinnahme, Pille, Hormonspirale können weitere Ursachen sein. Hautzeichen und allergieartige Symptome lassen mich immer an dieses klaglos arbeitende, große Organ denken.

Die Leber befindet sich im rechten Oberbauch, produziert Gallenflüssigkeit, die in der Gallenblase gesammelt und konzentriert wird, um bei Bedarf in den Zwölffingerdarm abgegeben zu werden. Sie wirkt emulgierend auf die Fettverdauung und kleidet die Darmwände aus.

Als Regulatior des Blutzuckers, wandelt die Leber Glukose in einen Speicherstoff um, das Glykogen. Sinkt der Blutzuckerspiegel – zum Beispiel zwischen den Mahlzeiten, beim Sport oder in Fastenzeiten, steht dem Körper dieser Energiespeicher zur Verfügung.

Die Leber speichert Fette, Vitamine und Blut, bildet Cholesterin, stellt Eiweiße zur Blutgerinnung her, reguliert den Vitamin- und Spurenelementestoffwechsel. Damit ist sie eine Art Ressour für (unter anderem) den Hirnstoffwechsel.

Wenn wir uns all diese Funktionen vor Augen halten, so ist klar, dass der Leber zu helfen, ihre Arbeit auszuführen, letztlich auch dem Gehirn mit all seinen Funktionenl zugute kommt.  Beispielsweise Mariendistel (carduus marianus), der Klassiker unter den Lebermitteln, hat somit letztlich auch eine Wirkung auf die Psyche mit ihrer Eigenschaft, die Leberzellen zu erneuern. Ohnehin ist die Leber ein ausgesprochen regenerationsfreudiges Organ. Funktioniert unsere Leber leichter und besser, spüren wir es bei all unseren Hirnfunktionen. Negativbeispiel für die Leber bei Funktionseinschränkung ist beispielsweise das Korsakowsyndrom bei Leberzhirrhose, bei dem jedoch bereits ein Untergang von Hirnzellen beschrieben wird. Betroffene haben Wahnzustände und  halluzinieren. Einfach ausgedrückt kann die Leber nicht genug entgiften und durch die laufende Überflutung des Gehirns mit schädigenden Stoffen wird es langfristig geschädigt.

Naheliegend ist unter diesen Aspekten der nachvollziehbare und unter Naturheilkundlern bekannte Zusammenhang zwischen Leber und Depressionen. Dass bei Mangelerscheinungen ein nicht optimaler Hirnstoffwechsel zu psychischen Beeinträchtigungen führen kann, ist bio-logisches Grundwissen. Die Gabe von Psychopharmaka bei Depressionen ist Grundlage für eine letztlich weitere Verschlimmerung, da Belastung der Leber. Weitere Leberwirksame homöopathische Mittel sind Schöllkraut

Schoellkraut

Schöllkraut (Chelidonium majus)

(chelidonium majus – ausschließlich homöopathisch!) und Löwenzahn (taraxacum-gern auch essen)

Mit dieser Darlegung beziehe ich mich auf eine Internetsuchanfrage, wodurch Interessenten auf meinem Blog landeten…

Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Möglicherweise würde alles zu diesen Themen ein Buch füllen. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle ebenfalls die Wirksamkeit von Leberwickeln (Wärmeauflagen unter der rechten Brust) und gerade im Frühjahr leicht zu findenden entgiftenden Pflanzen wie Bärlauch, Löwenzahnblätter, generell alles Bittere und Grüne (Rukola), die gerne in Salaten landen können.

Der englische Begriff für die Leber ist LIVER, was ihre zentrale Stellung eineindeutig belegt.

Mit lebendigsten Grüßen

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim,  Gabriele Wieland,  http://www.heilpraktikerin-wieland.de


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