Archive for the ‘Akupunktur’ Category

Psychopharmaka – Sackgasse ohne Alternative?

15. März 2012

Psychopharmaka gehören zu unserem Alltag. Mehr Menschen als wir auch nur erahnen in unserem nächsten Umfeld konsumieren sie, weil ihnen keine andere Alternative in höchster seelischer Not angeboten werden konnte. Eben noch souverän und erfolgreich haben Betroffenen körperliche Symptome wie Herzrasen und damit verbunden ein Gefühl von Unfähigkeit und Angst. Tägliche Anforderungen  sind nicht mehr zu bewältigen.

Als Psychopharmaka werden Medikamente bezeichnet, die auf die Psyche einwirken, um Symptome zu lindern, die man als „psychisch krank“ bezeichnet.

Sie haben unterschiedliche Wirkebenen: Antidepressiva, Neuroleptika, Tranquilizer,  Phasenprophylaktika (z. B. Lithium), Psychostimulantien, Halluzinogene

und tragen Namen wie: Omepramol, Lyrika, Zyprexa….

An zentraler Stelle beeinflussen  diese Medikamente das Leben und haben zahreiche Nebenwirkungen und Beeinträchtigungen, die nicht nur bei momentaner Einnahme gefährlich sein können, sondern langfristig den Körper schädigen.

Veränderungen im Reaktionsvermögen, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Müdigkeitsanfälle, Alpträume, Herzrasen, Impotenz …………..aber auch Zeichen für den verzweifelten Versuch des Körpers zu entgiften wie starkes Schwitzen usw. müssen der Einnahme dieser Substanzen ebenso zugeordnet werden wie:

Apathie, emotionaler Panzerung, Depressionen, Suizid, paradoxen Erregungszustände, Verwirrtheits- und Delirzustände, intellektuellen Störungen, Kreativitätseinbuße, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, epileptischen Anfälle, Schwächung des Immunsystems, Hormon- und Sexualstörungen, Chromosomen- und Schwangerschaftsschäden, Blutbildschäden, Störungen der Körpertemperaturregulation, Herzstörungen, Leber- und Nierenschäden, Haut- und Augenschäden, parkinsonoiden Störungen, Hyperkinesien, Muskelkrämpfe, Bewegungsstereotypen u.v.m. Andererseits machten viele Betroffene die Erfahrung, dass sie innerhalb ihrer Lebensverhältnisse derzeit ohne diese Psychopharmaka nicht zurechtkommen. (Quelle Wikipedia)

Alle psychiatrischen Psychopharmaka machen abhängig und erzeugen Erkrankungen, die dann wieder mit anderen Allopathika behandelt werden. Verordner weisen zumeist nicht darauf hin. Entzugserscheinungen, Reboundphänomene, Supersensibilitätsreaktionen und möglicherweise irreversible Psychopharmakaschäden mit chronischer Angst. Sogar Hirnschäden, dystone, bewegungsstereotype und hyperkinestische Folgen sowie Psychosen können daraufhin eintreten.

Zu den wichtigsten Gruppen der Psychopharmaka zählen Antidepressiva , Neuroleptika (gegen Schizophrenie und Wahn) und Tranquilizer (zur Beruhigung, angstlösend). Psychopharmaka können keine Heilung herbeiführen.

Naturheilkundliche Herangehensweisen und Alternativbehandlung:

Wie bei allen anderen Erkrankungen und Symptomen auch sucht der verantwortungsvolle Therapeut die URSACHE. Hier sind Traumata aus Kinder und Jugendzeit sicherlich besonders wichtig, alte Belastungen konglomerieren mit neuem Stress und Herausforderungen zu einem Übermaß an Druck. Für unsere heutige Zeit typische Herausforderungen und Ängste auf allen Ebenen produzieren den Zustand der dann als psychisch krank oder gar psychiatrisch zu behandeln gilt. Oftmals werden Patienten mit Schmerzen unbekannter Genese ebenfalls mit Psychopharmaka behandelt. Das führt bei den Betroffenen, die meist schon einen langen Weg der Suche hinter sich haben, zu völliger Resignation. Sie fühlen sich nicht mehr ernst genommen und sind verzweifelt. Das viel zitierte Schmerzgedächtnis des Körpers ist auch hier ein Grund, zentral zu medikamentieren (Psychopharmaka). Letzte Station auf der Suche nach Hilfe ist dann bestenfalls die naturheilkundliche Praxis.

Es gibt sowohl mit Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur und auch manuellen Methoden wie Breussmassage und Dorntherapie und natürlich der sensiblen, aufmerksamen Anamnese gute Möglichkeiten, Ursachen zu finden und zu behandeln.

Siehe dazu auch www.depression-akupunktur.de

http://www.hexenschuss-praxis.de/depression-akupunktur.html

Im Fokus der Behandlung von psychiatisch einzuordnenden Pathologien liegt immer die Leber, jenes Organ, das bei einer Behandlung mit Psychopharmaka am meisten belastet wird.

Cave: Setzen Sie niemals Psychopharmaka plötzlich ab, sondern immer ganz langsam und mit fachkundiger Begleitung. Die Naturheilkunde bietet ausreichend hervorragende Mittel, die Sie dabei wirkungsvoll unterstützen werden.

Viel Erfolg und Zuversicht! Ihre Heilkünstlerin aus Mannheim-Neckarstadt!

Gabriele Wieland

Degenerative Erkrankungen am Beispiel des Schulter-Arm-Syndroms. Gibt es Hoffnung?

16. September 2011

Erstens: Es gibt immer Hoffnung
Zweitens: Wenn man die Ursachen findet, Auslöser erkennt und die Umstände ändert.

Schon im Alter um die 40 Jahre höre ich häufig Patienten sagen, damit müsse man sich nun in diesem Alter eben abfinden.

Nun gut, ich bin idealistisch veranlagt, aber degenerative Prozesse haben durchaus ihre Ursachen. Und die zu erkennen ist zum Einen möglich, und zum anderen die Chance, an der Disposition dafür etwas zu ändern.

Schulter-Arm-Syndrom

Helmut J. Salzer / pixelio.de

Hier das Beispiel des sogenannten Schulter-Arm-Syndroms:
Ein Fall extremer Schulter- und Armschmerzen rechts. Die Schmerzen sind permanent, Nachtschlaf „unmöglich„, Belastungen und Auslöser nachvollziehbar durch einseitig anstrengende Tätigkeiten, zu starkes Training, in der Hoffnung eine Besserung zu erreichen.

Dazu familiäre Belastungen, Ärger über die unsoziale, nur monetär orientierte Entwicklung in Gesellschaft und Sozialwesen.

Schulmedizinisch dokumentiert sind degenerative Prozesse an Knochen und Sehnen und OP-Empfehlung.
Behandelt wurde bisher üblicherweise mit Ibuprofen unterschiedlicher Stärken und Cortisonspritzen. Schmerzlinderung nicht nennenswert.

Anamnese und Untersuchungsbefunde zeigen in solchen Fällen häufig einen divergenten Beckenstand, der die Wirbelsäule nach oben hin zum skoliotischen Ausgleich zwingt, so dass dieser überprüft werden sollte. Letztlich blockieren beim Beschwerdebild von Schulter-Arm-Schmerzen häufig Halswirbel und obere Brustwirbel.
Die Muskulatur verspannt sich, der Stoffwechsel ist in diesen Gebieten gestört und die Versorgung des Arm-Schulterbereichs schlecht.

CAVE: In diesem Zusammenhang sind ebenso Herz-Kreislauf-Probleme abzuklären sowie der Bereich Lunge. Nach Lockerung der entsprechenden Muskelpartien akupunktiere ich zur Regulation und Schmerzbehandlung, deblockiere sanft nach Dorn und injiziere in die tastbar stoffwechselarmen Gebiete mittels Neuraltherapie und bewährten Vitamin- und Homöopathiepräperaten.

Im Normalfall ist eine sofortige Erleichterung zu spüren, welche die Patienten ermutigt, dass doch noch ein Weg in die richtige Richtung existiert.

Da die rechte Schulter auch einen Bezug zur Leber hat, die als Organ für Stress und Depressionen Belastungen aller Art zu tragen und sowohl energetisch als auch grobstofflich zu verarbeiten hat, ist immer auch ein Leberwickel oder entsprechend naturheilkundliche Entlastung dieses Mammutarbeit leistenden Organs angesagt (zB. Mariendistelpräperate, alles Bittere…). Bei der linken Schulter sind Korrespondenzen zur Milz und dem lymphatischen System zu prüfen.

Gibt es also Hoffnung? Ja! Denn durch den sich verbessernden Stoffwechsel ist auch die Versorgung von Sehnen und Muskeln in diesem Bereich wieder gewährleistet und damit wird auch der betroffenen Nerv weniger komprimiert und ebenfalls besser versorgt, weshalb er dann nicht mehr schmerzhaft reagieren muss.

Wir haben also durch das Erkennen der Ursachen, die natürlich eine sorgfältige Anamnese voraussetzen, die große Chance auf Richtungsänderung in diesem „Abwärtstrend“.
Durch geeignete Maßnahmen hat der Körper die Chance, seiner gigantisch umfangreichen „Reparaturtätigkeit“ wieder nachzugehen.

Viel Erfolg beim Finden des geeigneten Therapeuten für Ihr Problem. Sie erreichen mich telefonisch am besten wochentags

zwischen 8 und 8.30 Uhr.

Mit naturheilkundlichen Grüßen,
Ihre Heilpraxis aus der Neckarstadt,
Gabriele Wieland
– Heilpraktikerin –
www.hexenschuss-praxis.de

Kalendula

„Aus dem Ruder“ Schilddrüse und Hormonsystem

6. Juli 2011

Der chronisch verspannte Nacken ist ein Symptom mit dem mich meist Frauen konsultieren.

In der Anamnese zeigt sich eine deutliche Verbindung zur Schilddrüse, die dann oftmals mit L-Thyroxin behandelt wird. Aus Sicht der Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin wird die Schilddrüse (Thyroidea) auch als Ruder des Körpers bezeichnet.

Das Organ befindet sich Schmetterlingsflügel-förmig im vorderen Halsbereich und gehört zum Hormonsystem. So empfindlich wie der Schmetterling, dessen Form sie zu haben scheinen, so empfindlich reagiert das Organ selbst auf Stress im Alltag. Nicht selten lag ein traumatisches Ereignis zugrunde bevor die Schilddrüse aus dem Lot bzw. Ruder geriet. Im Blutbild wird sie mit TSH, fT3 und fT4 (einem aktiven und inaktiven  Thyroxinverbindung) bewertet. Oft wird allein nach dem TSH, Thyroidea stimulierendes Hormon, das von der Hypophyse ausgeschüttet wird, um die Schilddrüse zur Hormonproduktion zu „bewegen“, das künstliche Ersatzhormon L-Thyroxin verordnet. In der Praxis habe ich vermehrt Patientinnen, die sich damit extrem unwohl fühlen und nach meiner Einschätzung oft überdosiert sind. Mittlerweise erhalten viele das L-Thyrox prophylaktisch in der Schwangerschaft auch gern erhöht. Ich halte das für einen gravierenden Fehler, dessen Folgen für Mutter und Kind noch nicht einzuschätzen sind.

Schilddrüsenprobleme kannte man früher vor allem durch die sogenannte Kropfbildung, eine Vergrößerung des Organs in dem Bestreben, mehr Jod aufnehmen zu können. Operationen waren die Folge sowie eine standardmäßige Anreicherung unserer Nahrung mit Jodsalz (va. Brot).

Zur Schilddrüse gehören auch die winzig kleinen Nebenschilddrüsen, die das Parathormon ausschütten und gemeinsam mit dem Calcitonin aus der Schilddrüse die Einlagerung von Calcium in die Knochen regulieren. ( eine wichtige Komponente in Bezug auf Osteoporose bei deren Behandlung oft nur Calcium und wenn man Glück hat Vitamin D substituiert wird)

Schilddrüsenpatienten haben Stimmungsschwankungen, sind ständig kalt oder schwitzen, leiden an Gewichtsveränderungen, Herzbeschwerden, Haarausfall, vor allem aber Stimmungstiefs, die sie selbst als nicht nachvollziehbar empfinden(plötzliche Tränen), Depressionen, starke Stimmungswechsel usw. um nur einiges zu nennen. Wichtigstes, leicht selbst nachvollziehbares Indiz für ein Schilddrüsenproblem ist die Hypothermie.  Morgens die axilläre Körpertemperatur zu messen und zu dokumentieren ist also zunächst die leichteste Methode, um einen Hinweis auf Schilddrüsenprobleme zu erhalten. Wenn der Wert unter 36,6 C liegt, sollte man sich einen Behandler suchen.

Betroffene nehmen dann L-Thyroxin und die ganze Sache scheint wieder in Ordnung.
Das Hormonsystem ist feinst abgestimmt. Pille, Nuova-Ring, Hormonspritze und Hormon-Spiralen usw.  gelten als selbstverständlich in unserer Gesellschaft.

Alle hormonellen Beeinflussungen haben Folgen. In welchem Maße, das zeigt sich wie folgt:

  • die Menstruation bleibt aus, Allergien stellen sich ein!!!!
  • die Stimmung ist schwankend bis depressiv, Schlafstörungen, Schwindel…
  • die Libido verringert sich
  • Krebserkrankungen treten verstärkt auf

Meist nicht zugeordnete Nebenwirkung ist die Erkrankung der Schilddrüse incl. der Thyreoiditis  Haschimoto. Thyreoiditis Haschimoto ist eine entzündliche Schilddrüsenerkrankung, die zur Zerstörung des Organs führt. Immer mehr Patientinnen leiden darunter. Sie gilt als Autoimmunerkrankung. Im Blutbild ist der Antikörperwert TPO-AK dahingehend zu beachten(gehört nur zum sogenannten „großen Blutbild“).

Der menschliche Organismus sucht sich nicht einfach ein Organ aus und zerstört es…. Dazu muss es einen Anlass geben, Gründe.

Es gibt sowohl natürliche Möglichkeiten zur Unterstützung der Schilddrüse wie zB. hormonell ausgleichende Präperate natürlichen Ursprungs die zu einer Besserung der Lebensqualität führen. Natürlich kann die Schilddrüse auch mit Homöopathie unterstützt werden.

„Verhütung“ mit Verstand und in Kenntnis der Körperabläufe, entsprechend dem Zyklus zu steuern, ist zum Glück immer häufiger bei jungen Patientinnen der Fall. Mit großer Freude sehe ich diese Entwicklung und hoffe,  dass sich der bewusste Umgang mit dem eigenen Körper auch weiterhin fortsetzt, denn am Hormonruder zu drehen ist ein starker Eingriff in die Abläufe des Organismus. Gern berate ich zur natürlichen Familienplanung, bzw. Verhütung.

Hier seien auch noch die Patientinnen erwähnt, die Kontrazeptiva verordnet bekommen haben, weil sie vorher Menstruationsbeschwerden hatten wie Krämpfe, Stimmungsschwankungen, Migräne usw. auch diese können ebenfalls vernünftig natürlich behandelt werden, oftmals mit diosgeninhaltigen Naturpräperaten wie die wilde Yamswurzel oder Agnus castus (Mönchspfeffer) damit einen Einfluss auf die Progesteronbildung haben.  Die Hormonregulation fördernde Gabe von bewährten Homöopathika aber auch die Stimulation des hormonellen Systems durch Akupunktur sind mindestens ebenso willkommene Optionen wie auch Neuraltherapie und die Behandlung der Halswirbelsäule (meist C7) in Erwägung zu ziehen ist.

Um also den Kreis zu schließen:  Bei chronischen Nackenverspannungen, die in der Regel Schreibtischarbeit zugeordnet werden, muss auch an die Schilddrüse und den Hormonhaushalt gedacht werden!

(Natürlich konnte ich in diesem Artikel nicht auf alle Erkrankungen im Bereich der Schilddrüse eingehen)

Kalendula
Mit harmonischen Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

Höchstleistungen erreichen mit ganzheitlichem Mentalcoaching

24. Mai 2011

Körper, Geist, Psyche ausgerichtet auf EIN Ziel !

MentaltrainingFührungskräfte, Entscheidungsträger, Sportler, Künstler: sie alle leisten Erstaunliches, Aussergewöhliches, manchmal gar scheinbar Unvorstellbares und Übermenschliches.
Hinter dem Erfolg steht harte Arbeit: Lernen, trainieren, ausprobieren, auch scheitern und wieder neu anfangen.
Höchste Disziplin, Leistungswillen, Stärke und langjähriges Training, oft seit frühester Kindheit, sind genauso Schlüssel zum Erfolg wie ein gesundheitliches und mentales Coaching.

Wenn Sie durch Höchstleistungen an die absolute Spitze möchten, unterstütze ich Sie unter anderem mit folgenden Methoden:

  • Mentaltraining
  • Ernährungsberatung
  • Optimierung des Körpers in Statik und Funktion

Profisportler, die zu mir kommen, haben bereits ein Stadium erreicht, das sie und ihre Trainer ehren. Nun aber gilt es die bis dahin hervorragenden physischen Grundvoraussetzungen mental zu festigen.

Ja, Sie wollen nicht nur teilnehmen, SIE wollen aufs Treppchen, und zwar ganz oben hin!

Wie können wir das beeinflussen?

Beim  M e n t a l t r a i n i n g  werden Visionen gepflegt, die den Geist auf eine Reise programmieren, die persönliche Stolpersteine wie

  • „mein Trainer sagt: ich stände mir selbst im Weg“ oder
  • „Ich denke dann immer zu viel“

aus dem Weg räumen, und Ihren Erfolg sichern.

Sie erhalten dazu die richtige Beratung für eine der jeweiligen Sportart (Job, Konstitution und Unverträglichkeiten) angemessenen, idealen E r n ä h r u n g  sowie vor Wettkämpfen (oder sonstigen wichtigen Ereignissen) Substitution von Vitaminen und Mineralstoffen.
Hervorragende Ergebnisse können durch eine Körper, Geist und Hormonhaushalt ausgleichende  A k u p u n k t u r  erzielt werden.

Die Grundpfeiler des Erfolges, sei es im Sport, Management oder beim Erreichen sonstiger persönlicher Ziele (Abitur, Prüfungen, Bewerbungsgespräche) sind solide Fundamente, die sich aus allen Aspekten von Körper, Geist und Seele nähren.

Aussagen wie:

  • „Ich kann meine Leistung nicht abrufen“
  • „Bin immer müde“
  • „meine Konzentrationsfähigkeit ist mangelhaft“

sind Vergangenheit!
Diese Kombination der Behandlungsmethoden mit dem Ziel idealer körperlicher und geistiger Präsenz öffnet Türen und Tore zur absoluten Leistung.

Bei jedem Menschen besteht die Wahrscheinlichkeit, durch einseitige Anforderungen in Abnutzungs- und Erschöpfungszustände zu geraten. Wirklich biologisches Denken und Therapieren entsprechend ihrer individuellen Anforderungen  steigert die Leistungsfähigkeit enorm. Das Gesetz von „Bedarf regelt Nachfrage“ ist natürliche Grundlage meiner Arbeit.

Freuen Sie sich bereits jetzt auf Ihren Erfolg!
Ich sehe Sie schon auf Ihrem Siegertreppchen und Ihrer Bühne,  an Ihrem persönlichen Ziel – ganz oben!

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim
Gabriele Wieland

Schwindel – Vertigo / Fallbeispiel 1

1. Mai 2011

Menschen aller Altersgruppen aber gerade ältere Menschen leiden oft an Schwindel.
Die Ursachen herauszufinden erfordert detektivisches Vorgehen.
Dieser Tage konsultierte mich eine Dame, die ihr gesamtes Leben lang gesund gewesen zu sein vorgab.
Sie hätte keine Zeit für Krankheiten gehabt.

Nun aber sehe ich eine  ältere Dame hereinwanken, die offensichtlich an Sicherheit und Lebenswert deutlich verloren hat.
In der Anamnese zeigen sich keinerlei Einflüsse, Vorfälle, die den Umstand hätten begünstigen können. Ihr Blutdruck ist 167 zu 102 bei einem Puls von 92. Sie ist klein und dünn und eher ein Naturell, das zu niedrigem Blutdruck neigt.
Sie sagt, Sie sei aufgeregt und wir messen nach der Behandlung erneut mit dem Ergebnis 158:92 Puls 87

Auf die Frage, warum sie vor einem Jahr zwei Blutdruckmittel verschrieben bekommen habe, antwortet sie, sie wisse es nicht. Herz-Kreislauf- oder sonstige Beschwerden hätte sie nie gehabt.  Zeitgleich aber , stellen wir nun fest, hat der Schwindel begonnen.
Hier scheint der Klassiker für eine Nebenwirkung von Herz-Kreislauf-Medikamenten vorzuliegen.
Die Dame ist 79 Jahre. Früher sagte man, 100 plus Alter sei ein angemessener Blutdruck. Warum wohl?
Mit den Jahren werden im allgemeinen die Gefäße/Venen weniger elastisch und zeigen außerdem Ablagerungen an den Gefäßwänden, so dass das Durchtrittsvolumen geringer geworden ist.
Selbstverständlich kann bei demselben Riva Rocci wie bei einem jungen Menschen nicht dieselbe Menge Blut an die Zielgebiete, Peripherie und zum Gehirn transportiert werden.
Daher erzeugt der Körper gemäß dem Prinzip „Nachfrage regelt Angebot“  einen höheren Blutdruck.

Wird dieser gesenkt, kommt es zu einer Minderversorgung. Die Nachfrage des Körpers wird künstlich ignoriert und daher ist Schwindel eine normale Nebenwirkung dieses Mechanismus.

Stress durch die mangelnde Sicherheit beim Laufen bewirkt eine starke Anspannung, muskuläre Verhärtungen im Hals-Nackenbereich, die eine zusätzlich negative Rückkopplung (Komprimieren der Gefäße) und damit Verstärken der Symptome darstellen.

Konsultieren Sie einen bio-logisch denkenden Naturheilkundigen
um sinnvolle Maßnahmen zu einer Verbesserung der Situation zu ergreifen und Ihre Lebenqualität zu steigern.

Selbstverständlich gibt es noch andere Ursachen für Schwindel…

Für heute herzliche Grüße, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

http://www.hexenschuss-praxis.de

Crateagus - Stärkung der Herzkraft

Zähne zusammenbeißen und durch… ?

27. April 2011
Schoellkraut

Schöllkraut (Chelidonium majus)

Kiefergelenkbeschwerden, Beißschienen und Tinnitus sind meistens Nebenbefunde in der naturheilkundlichen Praxis, oft begleitet von Kopfschmerzen, Knacken des Kiefergelenks und Schwindel oder zumindest Dauerverspannungen im Bereich von Schulter und Nacken.

Die Medizin kennt viele Namen für Erkrankungen. In diese Symptomgruppe fällt auch das sogenannte Craniomandibuläre Syndrom. Patienten schlafen, um weitere Abnutzungen ihrer Zähne zu verhindern, mit Beißschienen, gelegentlich wird manuelle Therapie verordnet, die die Muskulatur lockert. Klar ist, dass nachts das Unterbewusstsein Themen bearbeitet, die wir uns tagsüber nicht gestatten.  Kompensatorisch beißen Betroffenen die Zähne aufeinander, mahlen darauf herum. Die Muskulatur verspannt sich derart, dass manch einer mit Schmerzen im Bereich Kopf, Nacken erwacht oder gar mit Schwindel.

Aus ganzheitlicher Sicht weisen Beschwerden im Kiefer-Nacken-Raum immer auf Stress, Aggression und Anspannungen aller Art hin. Die chinesische Medizin beweist es mit dem Verlauf des Gallenmeridians, der im Zickzack ums Ohr geht, die deutsche Sprache damit, dass es der Volksmund „Zähne zusammenbeißen“ nennt, „Probleme durchkauen“ oder „verbissen“ an eine Aufgabe herangehen.

Eine Beißschiene zu tragen ist also eine für unsere Zeit typische aber zum Glück harmlose Symptombehandlung. Wer gern den Ursachen auf den Grund geht, schaut tiefer, sieht seine Alltagsbelastungen an und überlegt an welchen Stellen er Entspannung schafft. Altlasten, Traumata, Missbrauch, Familientragödien oder Schuldgefühle finden sich oft in der Anamnese.

Es lohnt sich hinzuschauen, denn Akupunktur bietet Hilfe zum psychischen Ausgleich, Kräutermedizin (Leber-Galle-Mittel) und Homöopathie unterstützen auf der körperlichen Ebene wie zB. mit Mariendistel (Carduus marianus), Löwenzahn (Taraxacum), Schöllkraut (Chelidonium majus).

Natürlich wirken hier auch unterstützend Vitamin B12-Gaben als Nervennahrung sowie Magnesiumcitrate als Muskelentspanner und Sympaticomimetica (auf den Sympathikus/Stress wirksam).

Als ehrgeizige Therapeutin prüfe ich natürlich außerdem die gesamte Statik, auslösend den Beckenstand, der eine skoliotische Körperhaltung und damit Spannungen fordert. Wirbelverschiebungen in der mittleren Brustwirbelsäule und Halswirbelsäule sind häufige Befunde bei diesem Symptombild und können mit Dorntherapie sanft und wirkungsvoll behandelt werden.

In diesem Sinne also nicht: „Augen zu und durch“, sondern HINSEHEN und Hilfe beanspruchen!

Herzlichst, Ihre Heilpraktikerin aus der Neckarstadt,

Gabriele Wieland

Wie oft muss Akupunktur ausgeführt werden?

14. Dezember 2010

In der Rubrik: Antwort auf Suchfragen möchte ich kurz darlegen in welchen Abständen Akupunktur sinnvoll ist.
Bei akuten Zuständen zB. Schmerzen oder psychischen Extremsituationen akupunktiere ich so häufig wie möglich, sprich täglich, mindestens jedoch 2x pro Woche. In einem Falle von Schmerzen nach Diskusprolaps (Bandscheibenvorfall) konnte sogar nach 4 Akupunktursitzungen innerhalb 2 Tagen eine beständige Schmerzfreiheit erreicht werden.

Chronische Geschehen wie Allergieneigung, hormonelle Dissonanzen, Stress und Leistungsmangel erfordern mindestens 2 Behandlungen die Woche.

Ich rechne bei jeder Akupunktur mit einer Wirkung, nach 4 Behandlungen jedoch sollte eine Tendenz erkennbar sein.
Wenn bis dahin noch kein Erfolg spürbar ist, muss die Strategie geändert werden. Beeinflussende Faktoren sind systemische Erkrankungen (Diabetes) und Dauermedikamentgaben zB. mit Psychopharmaka, Schlafmittel, Schmerzmittel, Diuretika, Herz-Kreislauf-Medikamenten.

Die Literatur empfiehlt mehrere Akupunkturphasen dh. 8-10 in Folge anschließend 2 Wochen Pause und dann eine Wiederholung. Ich entscheide das individuell.

Eine weiterhin gestellte Frage ist die nach Akupunktur bei Kinderwunsch

Wie schon in meinem Artikel darüber berichtet, regt die Akupunktur nicht nur zum seelischen Ausgleich an sondern auch zur Regulation des hormonellen Gleichgewichts, das wiederum den Zyklus und den Eisprung beeinflusst. Bei Frauen, die im Berufsleben stehen, ist oft nur eine Behandlung die Woche möglich. Ganz wichtig ist, die Zyklusmodalitäten zu erfragen und natürlich zu sehen, ob im entsprechenden Fall genug Baustoffe für Hormone wie Progesteron usw. vorhanden sind. Eine Ernährungsberatung ist also sinnvoll.

Fettarmut und Fleischverzicht müssen nicht die richtigen Ratgeber sein. Der Hormonstatus aus dem Blut ist oftmals nicht ausreichend, da im Blut die Speicherformen der Hormone repräsentiert werden.
Die aktiven Formen veranschaulicht besser der Speicheltest.

Mit nadelfreundlichen Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Neckarstadt-Ost

 

Neuraltherapie – ist das Naturheilkunde???

12. November 2010

Neuraltherapie?
Lokalanästhetika? Spritzen und Nadeln waren mir so fern wie alles Invasive. Die kindliche Erfahrung aus Krankenhäusern und Impfungen bei denen man sich wie abgefertigtes Vieh vorkam, hatten gewiss ihren Beitrag dazu geleistet.

So dachte ich in meiner anfänglichen Karriere als Heilpraktikerin gar nicht über den Einsatz einer derartigen Methode mit einem Pharmazeuticum nach. irgendwann kam dann die Schulung bei Dr. Küstermann in Baden-Baden, der vom Sekundenphänomen sprach, wenn man Homöopathika (Homöoainiatrie) oder Lokalanästhetika an korrespondierende Akupunkturpunkte injeziere .

Nun, nach so einigen Jahren hat sie mich erobert – die Neuraltherapie – und meine Faszination ist groß. Dass Procain, als ein Vertreter der in der Neuraltherapie verwendeten Lokalanästhetika eine vordergründig völlig andere Funktion hat, möchte ich hier nach Studium der Literatur bei Dosch (Neuratherapie nach Hunecke) Weinschenk (Handbuch Neuraltherapie) sowie Barop (Taschenatlas der Neuratherapie nach Hunecke) zusammenfassend darlegen.

Gewebeschädigungen gehen einher mit Ionenverschiebungen der H(plus)-Ionen. Im Gewebe gebildete Säuren und aus den Zellen austretendes Kalium erzeugen Schmerzen. Je saurer, desto größer der Schmerz.  Schmerzhafte Entzündungen haben einen pH von 5,9. Ein pH von 7,2 ist gewebeisotonisch.. (siehe auch kommender Artikel über Atemtherapie)

In der Neuraltherapie werden Lokalanästhetika wegen ihrer Wirkung auf den Zellstoffwechsel verwendet. Die oftmals sofort erzielte Schmerzminderung ist ein willkommener Nebeneffekt. Sie schützen die Grenzflächenmembran, verhindern das Entstehen von Aktionspotentialen der Nervenzellen und Nervenfasern durch kleine Reize. Dadurch werden Membranpotentiale stabilisiert,gegen depolarisierende Noxen geschützt und die Zelle kann ihr verlorengegangenes elektrisches Potential wiedererlangen.

Procain ist:
1.     vegetativ ausgleichend, also je nach Ausgangslage anregend oder entspannend.
2.    schmerzstillend, zentral und peripher analgetischen sowie fiebersenkend, antiallergisch und spasmolytisch
3.    antientzündlich
4.    lokal richtig angewendet, unterbricht es pathogene Reflexe und reaktiviert das blockierte Neurovegetativum
5     kreislaufregulierend, gefäßerweiternd, gefäßabdichtend
6.     hemmt Reizbildung am Herzen, wirkt antiarrhythmisch
7.     verbessert die Microzirkulation (zB Abfließen von Ödemen)
8.     wirkt antihistaminisch
9.     kapillarabdichtend
10.     spasmolytisch auf die glatte Muskulatur
11.     reguliert Bildung und Ausschüttung von Hormonen und Enzymen
12.     regt die Diurese an
13.     bessert das Allgemeinbefinden, normalisiert Sensibilität und Trophik
14.     leistungssteigernd
15.     regt Bildung von Monozyten, Histiozyten und Mastzellen an
16.     verbessert die Zellatmung

und so weiter  : ))

Übersetzt für die Praxis heißt das, Procain ist vielseitig einsetzbar, ergänzend zu anderen Mitteln oder Methoden, besonders angesagt jedoch bei Schmerzprozessen wie Migräne, Schulter-Arm-Syndrom, Ischialgie oder Hexenschuss, kurz vielem, was eine besonders schnelle Reaktion erfordert.

Man spricht in der Fachliteratur von Heilreizen, die durch die Injektion vorgenommen werden. Störfelder, wie vernarbte Mandeln (zB. nach rezidivierenden Tonsillitiden/Mandelentzündungen) werden entstört, ermüdete Organe wie zB. die Schilddrüse angeregt. Das entspricht durchaus naturheilkundlichem Vorgehen!  : ))

Mit Freude am Sein, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim

Knieschmerzen und/oder Gonarthrose, welche Lösungen bietet die Naturheilkunde?

19. Oktober 2010

Die Häufigkeit von Patienten mit Knieschmerzen nimmt einen überdurchscnittlich hohen Anteil ein. Ältere Menschen erwähnen die Beschwerden oft nur beiläufig, weil sie damit schon länger leben. Erstaunlicherweise haben auch junge Menschen, schon Mitte 20 Knieschmerzen. Diese treibt es dann in die Heilpraktikerpraxis, nachdem die Schulmedizin keinerlei pathologische Befunde diesen Beschwerden zuordnen konnte, sprich in der Computertomografie, dem Röntgenbild usw. waren keine degenerativen Prozesse sichtbar, welche als Ursache für die Schmerzen bezeichnet werden könnten.
Damit ist die rein degenerative Komponente nicht die einzige in Bezug auf Knieprobleme!

In der naturheilkundlichen Praxis wird logisch vorgegangen. Zunächst wird der Beckenstand kontrolliert. In den meisten Fällen findet sich im Bereich des Beckens eine Fehlstellung, wodurch nicht nur die Wirbelsäule nach oben ausgleichend skoliotisch korrigiert, sondern auch die Hüftgelenke, Kniegelenke und auch die Fußgelenke ungleichmäßig beansprucht werden.

Der umsichtige Therapeut prüft also die gesamte Statik und korrigiert soweit möglich, stellt in der Anamnese aber auch organische Verbindungen fest, die oft im Bereich Magen, Blase oder Leber-Galle zu finden sind und wird dann entsprechend behandeln indem er diese Organsysteme stützt. Das kann mit pflanzlichen, homöopathischen Mitteln oder Akupunktur geschehen. Auch die mittlerweile häufige Einnahme von Magensäureblockern, sogenannten Protonenpumpenhemmern(Omeprazol usw.) muss hier bedacht werden. Sie stellen langfristig eine Schächung des Gesamtsystems dar und von Dauereinnahmen ist abzuraten. Alternativ muss die Ernährung optimiert und zB. an den Einsatz von Heilerdeprodukten usw. gedacht werden.

Glukosamin-/ Vitaminpräperate können unterstützend in Erwägung gezogen werden, wenn der Gelenkknorpel bereits abgebaut ist. Das Highlight jedoch ist, dass der Patient bei erfolgreicher Behandlung, sprich mit nachlassenden Schmerzen sich auch wieder besser bewegen kann und sich in der Bewegung die Synovia(Gelenkflüssigkeit) wieder natürlich bildet und damit der Knorpel ernährt wird.

Viele Patienten sind bereit auch die psychotherapeutische Komponente der sich nicht beugen wollenden Knie zu beleuchten. Auch hier sind natürlich Ansatzpunkte, die hilfreich sind und oft in der Familiengeschichte ihre Wurzeln haben.

Nach meiner Erfahrung ergänzen sich oft mehrere Aspekte. Sowohl für körperliche als auch seelische Betroffenheit schätze ich bei diesen Indikationen die Akupunktur.

Viel Erfolg beim Finden des richtigen Spezialisten für Ihre Behandlung!
Ihre Heilpraktikerin Gabriele Wieland
http://www.hexenschuss-praxis.de

Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

9. März 2010

Seit 5 Jahren mehr Gesundheit in Mannheim/Neckarstadt-Ost

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim anlässlich des Praxisjubiläums

Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

Kürzlich übernachtete ich anlässlich einer Fortbildung in Berlin Charlottenburg. 5 Schilder von Heilpraktikern zeugten am Hauseingang von deren Praxisarbeit. Als der Pensionsinhaber erfuhr, dass ich ebenfalls diesen Beruf ausübe, fragte auch er mich was ein Heilpraktiker eigentlich macht. Die Vielfalt alternativer Heilmethoden berechtigt zu dieser Frage.

Im Zuge unserer spezialisierten Gesellschaft erwartet zunächst einmal jeder ein Spezialgebiet: Allergiebehandlung, Schmerzbehandlung, Traditionelle Chinesische Medizin, Homöopathie oder auch klassische Naturheilverfahren wie Schröpfen oder Eigenbluttherapie.  Woher aber soll ein Patient wissen, was ihm helfen wird?

Der Heilpraktiker muss einen gewissen Forschergeist haben und sich auf allen Gebieten des menschlichen Organismus, mit seinen Funktionen und Wechselwirkungen auskennen: in Anatomie, Physiologie und Pathologie. Bestenfalls hat er eine natürliche psycho-logische Begabung! Kurz gesagt, er ist ein Spezialist für den ganzen Menschen und kann so Ursachen für Beschwerden erkennen, die oft an ganz anderen Stellen liegen als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Die Möglichkeiten diagnostischer Verfahren wie Computertomografie und Laborwerte sind für zahlreiche Patienten offenbar nicht ausreichend, um bei Schmerzen und vielfältigen Krankheiten Hilfe und Besserung zu erlangen.

So hat sich der Beruf des Heilpraktiers seit Jahrzehnten nicht nur gehalten sondern folgt wie nie einem besonderen Bedarf.

Glücklicherweise konsultieren zunehmend Menschen den Heilpraktiker, die seit Jahren und teilweise von Kindheit an nichts anderes kennen und auf Natur und Bio-Logik vertrauen. Sie kennen und lieben naturheilkundliche Verfahren und nutzen Heilpraktiker, wie früher der Hausarzt besucht wurde.

Jetzt haben Sie sich ja auf Rücken, Gelenke und Schmerzen spezialisiert

Ja, das war mein Einstieg. Die Leute fragen immer, was ist denn Ihr Spezialgebiet? Schmerzen hatte ich seit frühester Jugend und die einzigen Behandlungsformen waren Schmerztabletten, Schmerzspritzen und bestenfalls Salben. Die Diagnose stand fest und im medizinischen Wörterbuch stand, dass ich dadurch später bucklig, schief und gebeugt sein würde. Das waren Aussichten, die mich zur Initiative zwangen. Indem man sich mit dem eigenen Körper und dessen Vorgängen beschäftigt lernt man gut.

Daher war mein Start in die Selbständigkeit als Naturheilkundlerin die „Alternative Orthopädie und Schmerzbehandlung“. Viele meiner Patienten kommen geradewegs vom Orthopäden.

Was machen Sie anders als die herkömmliche Heilkunde?

Zunächst einmal habe ich den Zeitbonus. Ich rede mit jedem neuen Patienten mindestens erst einmal 30 Minuten, um ein Bild vom Werdegang, der persönlichen Situation, den Vorerkrankungen und Symptomen zu erhalten, den Unverträglichkeiten, Lebensumständen, Familie und Beruf. Danach kenne ich seine „Schwachpunkte“.

Bei Schmerzpatienten überprüfe ich dann natürlich die Statik, aber sie werden lachen, auch die Ernährung! Je nachdem, weshalb die Patienten kommen, ob wegen Angstzuständen, Allergien oder Schmerzen, verläuft das unterschiedlich. Es kommen Menschen aller Altersgruppen, verstärkt aber auch Kinder und junge Erwachsenen, worüber ich besonders froh bin. Patienten zu behandeln, die noch nicht mit Herz-Kreislauf-Medikamenten, ASS, Cholesterinsenkern, Entwässerungsmitteln und Beta-Blockern dauermedikamentiert werden, ist viel einfacher.

Bio-logisches Denken ist mein Hauptgrundsatz – immer begleitet von Einfühlsamkeit. In der Medizin gibt es den schönen Ausdruck „idiopathisch“, was „ohne erkennbare Ursache“ heißt. Damit kann ich mich nicht abfinden. Der Körper entwickelt nicht einfach aus einer Laune heraus Beschwerden. Natur hat immer Ursache und Wirkung und so auch der menschliche Organismus.

Haben Sie ein Erfolgsgeheimnis?

…das Geheimnis ist Aufmerksamkeit und Achtung. Jeder Patient erhält meine absolute Aufmerksamkeit. Patienten beklagen oft, dass ihre Beschwerden als rein psychosomatisch bezeichnet werden. Sie fühlen sich missverstanden und als Simulanten hingestellt.

Im Moment der Begrüßung sagt mir bereits meine Intuition, Beobachtungsgabe und Erfahrung etwas über den Ist-Zustand meines Gegenüber. Sicherlich kennen Sie das Gefühl bei einer ersten Begegnung. Man denkt: was für leuchtende Augen, was für ein gebückter Gang, was für eine Erschöpfung spricht aus diesem Menschen!

Nun habe ich über die Jahre des Beobachtens und Studierens ja auch psychophysiognomische Zeichen deuten gelernt.

Was ist Psychophysiognomie?

Ein anderer Ausdruck dafür ist „Antlitzdiagnose“.

Gesichtsfarbe, Augen, Augenumgebung, bestimmte Falten und andere Zeichen zeigen mir Schwächen und Belastungen des Organismus an. Daraufhin frage ich gezielt nach Beschwerden und Vorerkrankungen, was häufig Erstaunen zur Folge hat, aber auch Vertrauen weckt.

So kommen Dinge zur Sprache an die der Patient weder in dem Zusammenhang seines Besuches bei mir dachte, noch in Verbindung zu den Beschwerden sehen würde.

Welche Behandlungsmöglichkeiten nutzen Sie?

Homöopathie, Akupunktur, Dorntherapie sind die bekanntesten Methoden. Mein Behandlungskonzept beinhaltet aber auch wertvolle Details wie Wickel, Einreibungen und Vitaminsubstitution. Ich spritze auch homöopathische Mittel, verordne hochwertige Kräutermedizin und gebe Ratschläge, was der Betroffenen auch noch zu Hause zum Gesundsein beitragen kann. Viele Patienten sind ständig kalt, „Eishände“ und kalte Füße begleiten Generationen von Frauen. Blasenprobleme sind genauso häufig wie Kopf- und Rückenschmerzen und, dass zwischen all diesen Symptomen eine Wechselwirkung besteht, lernt der Naturheilkundler aus der Erfahrungsheilkunde und der chinesischen Medizin. Die chinesische Medizin, die Lehre der Meridiane (Energieleitbahnen) und das Nutzen von Akupunkturpunkten zur Diagnostik und Behandlung sind nicht wegzudenken aus meinem Praxisalltag.

Sie engagieren sich ja auch überregional, halten Vorträge und schreiben Artikel in Fachzeitschriften. Was haben wir als Nächstes von Ihnen zu erwarten?

Der nächste Vortrag wird voraussichtlich am 13.4.2010/19Uhr in der Praxis gehalten werden zum Thema „Was kann Naturheilkunde? Von Allergie bis Arthrose“ (Voranmeldung erbeten) , im Juni folgt „Das Genie der Homöopathie“ beim ökumenischen Bildungswerk „Sankta Clara“ in Mannheim. Gelegentlich habe ich Artikel zu interessanten Themen wie Rückenschmerzen oder Skoliose in der Fachzeitschrift „Naturarzt“ veröffentlicht. Aufgrund der bundesweiten Resonanz auf diese Artikel kommen Hilfesuchende von weit her in unsere schöne Neckarstadt!

Frau Heilpraktikerin: Vielen Dank für dieses Gespräch!

Alles Gute!

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim Telefon 0621 1704558, Termine nach Vereinbarung

http://www.hexenschuss-praxis.de


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