Archive for the ‘allergie’ Category

Wie oft muss Akupunktur ausgeführt werden?

20. August 2016

Oft werde ich gefragt, wie viele Behandlungen sind notwendig? Grundsätzlich lernt man in der Ausbildung zur Akupunktur, dass ein Behandlungszyklus vorgenommen werden soll. Geraten wird zu 10 Behandlungen, die man nach einer Pause möglicherweise wiederholt.

Ich hingegen bestehe darauf nur in bestimmten Fällen, bin jedoch dankbar, wenn der Patient begleitend zu meiner manuellen und homöopathischen Behandlung ebenfalls die Akupunktur akzeptiert oder sogar wünscht (meist nur am Ohr, was hoch effektiv ist).

Spätestens im intensiven Gespräch erfährt der Therapeut, dass es nicht nur einen Beschwerdebereich beim Hilfesuchenden gibt. Schlafstörungen gehen vielleicht mit einer Leberüberlastung einher, die Nackenschmerzen haben nicht nur mit Schreibtischarbeit zu tun, sondern mit einer Schilddrüsenfunktionsstörung und/oder Fehlmedikation von L-Thyroxin, Knieschmerzen können nicht nur mit Fehlbelastung aufgrund eines schiefen Beckens herrühren, sondern auch mit Magenproblemen korrespondieren und eine sogenannte Allergie im Darmbereich ihre Hauptursache haben.

So fließen viele Fakten aus der Krankengeschichte (Anamnese) in einen Behandlungsplan ein. Natürlich kann ein Akupunkturzyklus zu einer schnelleren Besserung beitragen, aber je nach finanziellem Budget ist es auch möglich, dass mit relativ wenigen Sitzungen dem Körper Impulse durch die Nadeln gegeben werden, die eine Umstimmung des geplagten Körpers bewirken, meist begleitet durch eine naturheilkundliche Medikation, Tipps für den Alltag, Ratschläge zur Änderung von Gewohnheiten usw.

Oft sagen die Patienten, dass sie viele Baustellen haben. Wenn sie am Ende der Beratung und Behandlung erfahren, dass  alle letztlich zusammenhängen, ist die Verwunderung groß.yinyang

Akupunktur arbeitet immer mit der vorhandenen Energie. Der Chinese nennt es, „das Chi lenken“. Dem liegt zu Grunde, dass ein Organbereich, der eine Störung/Krankheit hat, mehr Energie benötigt. Damit geht einem anderen Bereich diese verloren, denn es gibt nur immer 100%. Mit diesen 100% arbeitet die Akupunktur. Die Energie muss so verteilt sein, dass alle Bereiche, die ihnen zustehende zur Verfügung haben.

„Stört eine naturheilkundliche Behandlung die aktuelle allopathische Medikation?“ ist eine häufig gestellte Frage. Leider ist die Frage genau umgekehrt zu stellen. Eine naturheilkundliche Behandlung ist in ihrer Wirkung immer durch das einseitig wirkende allopathische Mittel gestört. Der Wegweiser, den der Körper durch die ausgleichende, harmonisierende Absicht der Naturheilkunde bekommt, stößt mitunter an die Mauer der „Chemiekeule“. Ein kundiger Heilkundler wird immer über all diese Aspekte versuchen aufzuklären.

Wieviele Akupunkturbehandlungen notwendig sind wird also immer individuell sein.

Ihre Naturheilkundlerin aus Mannheim-Neckarstadt, Gabriele Wieland

Naturheilpraxis Wieland Mannheim

 

 

 

Allergiezeit – wenn die Natur zum „Heulen“ ist

8. Februar 2016

Die Augen tränen und man begrüßt den Tag mit Niesanfällen. Bei manch einem kratzt es in Rachen und Ohren oder es kommt zu erstickungsartigen Bronchialzuständen.
Eine Jahreszeit, die der Mensch normalerweise ersehnt, wird zur Qual. Allergien sind entgegen der häufigen Auffassung nichts, womit man sich abfinden muss aber mittlerweile derart präsent, dass beim naturheilkundlichen Erstgespräch oft einige Zeit davon beansprucht wird.

hamamelis

virginische Zaubernuss – Hamamelis – blüht schon im Januar

Meine Routinemäßige Frage nach Allergien wird meist mit den Ergebnissen von Provokationstests beantwortet: Birke, Hasel, Gräserpollen, Hausstaub, Tierhaare…..    Nicht selten divergieren die persönlichen Empfindungen, worauf reagiert wird, zu den Allergietestergebnissen stark.

Im Normalfall sind die Patienten mit Antihistaminika und Notfallsprays medikamentiert, die das kurzfristiges Erleichterungsgefühl mit Nebenwirkungen wie Leberbelastung, Durchfall, Schwindel und sonstigen Magen-Darm-Beschwerden, gelegentlich sogar Herzrhythmusstörungen, Akkomodationsstörungen der Augen usw. honoriert haben wollen.

Oft beginnen erste Allergiezeichen, wie juckende Augen, bereits zu Jahresbeginn, lange vor den sichtbaren Frühlingszeichen. Nicht nur der bekannte Heuschnupfen sondern auch allergisches Asthma haben in der Naturheilpraxis gute Chancen bleibend zur Symptomfreiheit geführt zu werden. Je nach individuellen Anforderungen sind eine Mischung aus Ausleitung (Begriff für ein sanftes „Entmüllen“ des Körpers von jahrelang angesammelten Belastungen) Homöopathie und/oder Eigenblutbehandlung unterstützt von Akupunktur (undramatisch und wirkungsvoll bevorzugt am Ohr) ein schlüssiges Behandlungsmodell mit erfahrungsgemäß schnellem Erfolg.

Die Erleichterung tritt oft so schnell ein, dass vor allem Patienten mit eingeschränkter Atmung fassungslos und erfreut sind. Lassen Sie sich bei Ihrem Therapeuten über Behandlungsdauer und Kosten umfassend informieren. Es lohnt sich, denn Allergie ist keine Ursache für Beschwerden, sondern eine Folge von vielen kleinen Impulsen, die das  Fass der körperlichen Kompensation irgendwann durch das berühmte Tröpfchen zum Überlaufen gebracht haben.

Allergiefreie Grüße, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt, Gabriele Wieland

Allergiebehandlung Praxis Wieland

 

 

Emulgatoren und Unverträglichkeiten

6. November 2015

iceEmulgatoren verbinden, was nicht verbunden sein kann.

Darmfunktionen und Unverträglichkeiten rücken immer mehr in die alltägliche Wahrnehmung. Viele Menschen vertragen nicht mehr „alles“. Ihr Körper reagiert auf den Konsum bestimmter Nahrungsmittel übersensibel. Abgesehen davon, dass die Naturheilkunde zahlreiche Mittel kennt, dem zu begegnen, sollte der Konsum von Stoffen vermieden werden, die diese Disposition hervorrufen.

Beschwerden werden idealerweise an ihrer Ursache gepackt. Darum sei hier der besondere Hinweis auf das Vermeiden industriell verfremdeter, denaturierter, chemisch beeinflusster und veränderter Nahrung erlaubt. Der Verdauungstrakt kann wegen der Emulgatoren seiner Resorptsionsfunktion, das heißt das Trennen in verwertbare und nicht verwertbare Nahrungsbestandteile, nicht mehr zuverlässig nachkommen. Belastende Stoffe geraten ins Blut, Hautreaktionen, Stoffwechselprobleme (Metabolisches Syndrom), Gelenk- und Rückenschmerzen und vieles mehr sind das Ergebnis.

Nahrungsmittelzusätze gehören zu unserem Alltag. Wer jedoch den Konsum meiden kann, sollte es tun. Hier der Hinweis auf Emulgatoren, die in besonders häufiger Form an Stellen auftreten, die uns oft weniger bewusst sind.

Zitat aus Wikipedia:

„Emulgatoren sind Hilfsstoffe, die dazu dienen, zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, zu einem fein verteilten Gemisch, der sogenannten Emulsion,…Suspension, Tenside, breite Anwendung in Pharmazie, Lebensmitteltechnologie als Lebensmittelzusatzstoffe, Reinigungsmitteln, Kosmetik…

  • Die physikalischen Eigenschaften dieser grenzflächenaktiven Substanzen werden unter „Tenside“ ausführlich beschrieben.
  • Es gibt Hinweise darauf, dass die Emulgatoren Carboxymethylcellulose, kennzeichnungspflichtig als E466, und Polysorbat 80, kennzeichnungspflichtig als E433, die Lebensmitteln, wie etwa Speiseeis oder Backwaren zugesetzt werden, zu Darmentzündungen und einer Veränderung der Darmflora führen können. …“

So haben wir auch hier wieder die Chance durch das Pflegen unserer alten Traditionen, dem Zubereiten frischer, gesunder Kost und dem Genuss an der Alchemie des Kochens und Backens in vielfacher Hinsicht unserer Gesundheit zuträglich zu sein.

Das Entrinnen dauernden zeitlichen Druckes wird unser Körper wonnig mit Gesundheit belohnen.

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim

Gabriele Wieland

 

Stärkung der körpereigenen Kräfte

6. April 2015

Methode & IndikationenEigenblut

Die meisten Interessenten für Eigenblutbehandlungen sind von Allergien Geplagte. Hier noch einige weitere Indikationen :

Infektionen, Hautprobleme, Herz-Kreislauf-Störungen, Stoffwechselkrankheiten, Arthrose, Reizdarmsyndrom, Klimakterische Beschwerden, Depressionen, zu frühe Alterung und sonstige degenerative Erkrankungen.

Der Erfolg mit Eigenblut als Behandlungsmethode ist in Bezug auf Allergien und Steigerung der Immunkraft weit hin bekannt und selbst Neulinge im Bereich der Naturheilkunde möchten diese Option nutzen.

Die allgemein übliche allopathische Methode kappt nur die „Spitzen“, die Hauptsymptome: Jucken, Kratzen im Hals, tränende, brennende Augen und die lästig laufende oder zuschwellende Nase. So werden Allergiesyptome mit Antihistaminika oder gar Cortison gebremst. Diese Pharmazeutika überlasten zusätzlich die Leber und den gesamten Organismus. Betroffene klagen zunehmend über Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Verdauungsprobleme und ein sogenannter Etagenwechsel zB zu einem allergischen Asthma findet nicht selten statt.

Geschichte der Eigenbluttherapie

Victor Höveler schreibt, dass er im Krieg als junger Arzt selbst unter einer Furunkulose gelitten habe. Er behandelte auch nach dem Krieg häufig mit Eigenblut, sowohl schlecht heilende Wunden als auch Infektionen verschiedenster Art. Obwohl Antibiotika als neue Allheilmittel den Zeitgeist prägten, befürwortete er die Stimulation der Selbstheilungskräfte.

1.500 vor Christus behandelten die Ägypter mit Blut.

Taoistische Ärzte verwendeten Eigenblut 200 Jahre vor Christus.

Wirkebene – Eigenblut als Zelltherapie

Ein geschwächter Energiestatus in den Zellen führt zur Schwächung des Menschen auf körperlicher und seelischer Ebene.  Das ist der Mechanismus von Krankheit und Alterungsprozessen. Vicor Höveler formuliert in seiner Fibel zur Eigenbluttherapie: “ Der große Vorteil der Eigenbluttherapie liegt darin, dass sie stets (täglich, stündlich) die momentane Situation erfasst“. Das Blut führt die individuell einmalige Information des Patienten mit sich. Im Sinne einer Reiztherapie kann also der Körper individuell auf Antigene und sonstige Immunreaktionen reagieren. Sie ist eine Umstimmungstherapie, bei der eine Selbstheilung auf natürliche Weise erfolgt.

Vorgehensweise

Es wird eine kleine Menge Eigenblut venös entnommen und intramuskulär, gemischt mit einem ergänzenden Homöopathikum, injeziert. Dieses Vorgehen ist im allgemeinen bei Heuschnupfen von meist schneller Wirkung, so dass man auf 8-10 Behandlungen orientieren kann. Mitunter wird die Behandlung im Folgejahr wiederholt, was aber bisher selten notwendig war.

Resüme

Eine individuell besser modulierte Stärkung des Immunsystems ist nicht möglich!

Verbesserung der Lebensqualität

Bei Lebensmittelunverträglichkeiten und Tierhaarallergien kann die Herausforderung an Geduld und Aufwand etwas höher sein. Häufig behandle ich zusätzlich Leber, Bauchspeicheldrüse und/oder Darm.

Die von Unverträglichkeiten und dem sogenannten Reizdarmsyndrom Geplagten kommen oft mit Laborberichten, deren Befunde jedoch nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen. Trotz Weglassens der Allergieauslöser haben sie immer wieder extreme Darmbeschwerden, abgesehen von der starken Einschränkung der Lebensqualität. Essen und Trinken in Kantinen oder Lokalen und bei Familienfesten wird zum Stress. Durch eine erfolgreiche Eigenblutbehandlung wird also die Lebensqualität wieder enorm angehoben!

Kombination mit weiteren Maßnahmen

Ergänzend erhält der Patient in meiner Praxis die erfahrungsgemäß sehr wirkungsvolle Ohrakupunktur und natürlich den „Wielandschen Leberwickel“. Optional können Vitamin-C-Infusionen und weitere Basisbehandllungen zur Entgiftung und Ausleitung genutzt werden, zu denen ich Sie ausführlich berate.

So unterschiedlich jeder Einzelne ist, so individuell sind die Vorgehensweiseen und auch Zeiträume in denen eine Besserung erreicht ist. Grundsätzlich gilt, der Patient ist selbstbestimmt. Es gibt keine starren Vorgaben.

 

Ich freue mich auf Ihre Gesundung!

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland http://www.heilpraktikerin-wieland.de/allergie.html

 

 

 

 

 

 

Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Hautausschläge

Heuschnupfenfaktor „Null Komma Null“

23. März 2015

euphrasia mit FrisurDieser Tage konsultierte mich eine Patientin, die ich letztes Jahr wegen Übelkeiten behandelt hatte. Sie beschrieb damals, dass sie Ängste, Lustlosigkeit, starke Müdigkeit entwickelt habe und sich absolut unglücklich verändert fühle. Ihr normales Fernweh sei einer ängstlichen Zurückhaltung gewichen. Hervorstehend jedoch waren die starken gastrointestinalen Beschwerden (Bauchschmerzen, Bähungen usw.).

Ich hatte Sie wie üblich untersucht, umfassend behandelt und begleitend Tropfen mit Mariendistel, Löwenzahn  und Schöllkraut für Leber und Galle verordnet. Das Zeug schmeckt bitter und wird von wenigen Menschen gemocht.  Sie aber nannte ihn „Lecker-Schmecker-Saft“ führte die Leber-Kur  fort und bald schon stellte sich eine Besserung ein,

Im Frühjahr kam sie wieder. Es würde wieder anfangen mit den Beschwerden und so erfuhr ich ganz nebenbei, dass sie das häufigst verordnete Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cetirizin nimmt. Da schloss sich für mich der Kreis. Irgendwie hatte sie das letztes Jahr vergessen zu erwähnen. Da hatte also die Leberbelastung ihren Ursprung.

Die in diesem Fall erwähnten Symptome können noch begleitet sein von (hier folgt ein Zitat aus dem Beipackzettel  der Apotheken-Umschau für den genannten Allergie-Wirkstoff):

Häufig
Müdigkeit, Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, entzündeter Rachenraum (Pharyngitis), Schnupfen.
 Gelegentlich
Bauchschmerzen, Asthenie (extreme Müdigkeit), Unwohlsein, Parästhesie (Missempfindungen auf der Haut), Erregtheit, Juckreiz, Ausschlag, Durchfall.
 Selten
Tachykardie (zu schneller Herzschlag), Ödeme (Schwellungen), abnorme Leberfunktion, Gewichtszunahme, Krampfanfälle, Aggression, Verwirrtheit, Depression, Halluzination, Schlaflosigkeit, Nesselsucht (Urtikaria), Bewegungsstörungen.
 Sehr selten 
Thrombozytopenie (geringe Anzahl an Blutplättchen), Akkommodationsstörungen (Störungen in der Nah-/Fernanpassung des Auges), verschwommenes Sehen, Okulogyration (unkontrollierbare kreisende Bewegung der Augen), Ohnmacht (Synkope), Zittern (Tremor), Tics (wiederkehrende, nervöse Muskelzuckungen und Lautäußerungen), Dyskinesie (unwillkürliche Bewegungen), Dystonie (krankhafte, anhaltende, unwillkürliche Muskelanspannungen), Dysgeusie (veränderter Geschmackssinn), abnorme Harnausscheidung (Bettnässen, Schmerzen und/oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen), fixes Arzneimittelexanthem (Arzneimittelallergie an Haut oder Schleimhäuten).
 Nicht bekannt (Häufigkeit aufgrundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Gedächtnisstörungen oder -verlust, gesteigerter Appetit, Selbstmordgedanken (wiederkehrende Gedanken an Selbstmord oder die Beschäftigung mit Selbstmord), Drehschwindel (Vertigo), Harnverhalt (Unfähigkeit, die Harnblase völlig zu entleeren).“
Wer das liest, wundert sich über gar nichts mehr. Solche Medikamente, die nachweislich krank machen, werden von unseren Krankenkassen bezahlt und  von Hunderttausenden Menschen täglich eingenommen. Wen wundert, dass das eine kranke Gesellschaft produziert? Das Krank-machende wird sogar beworben.
Um abschließend von dem oben genannten Fall zu berichten:Schoellkraut
Die Patientin erhielt von mir ein homöopathisches Einzel-Medikament, das sie nehmen sollte, falls wieder Allergiezeichen aufträten und eine Ohrakupunktur, den Wielandschen Leberwickel wie fast immer begleitend…
Sie schrieb mir dieser Tage:
„ich habe Null Komma Null Heuschnupfen-Beschwerden!
Warum?
Ich glaube, Sie können zaubern!“
So sehr mich diese e-Mail gefreut hat, ist es doch mit dem Zaubern so eine Sache. Man übt und übt und letztlich kommen einem Herz und Verstand zu Hilfe, früher nannte man das „Zaubern“.
Mit den zuversichtlichsten Grüßen,
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim
Gabriele Wieland
0621 17 04 558 oder falls ich in Behandlung bin: 0621 178 22 535

Hautkrankheiten – der Körper schreit um Hilfe!

18. April 2012

„Wir alle kennen den Satz: Die Haut ist der Spiegel der Seele.“ Diesen alten Spruch könnten wir ergänzen mit der Bemerkung, dass letztlich Psyche und Seele wie das Zünglein an der Waage sind, um nach Außen zu zeigen, wie es im Inneren aussieht.
Man könnte auch sagen: „Die Haut demonstriert in welcher Not der Körper ist.“ Daher bieten Salben und Cremes bestenfalls äußerlich Linderung aber nicht die Lösung irgendeines Hautproblems.

Der Stoffwechsel des Organismus ist ausgeklügelt und hoch effektiv.
Leber, Galle und Niere-Blase sind die Organsysteme, welche nach allem, was wir so zu uns nehmen, essen und trinken, für die geregelte Ausscheidung sorgen. Früher etwas vernachlässigt, gibt es da natürlich noch das lymphatische System mit den Rachenmandeln, den Blinddarm und als größtes Organ die Milz. Wie kleine Bächlein transportiert das Lymphatische System aus der Periperie Zelltrümmer (sogar Tumorzellen) und Stoffwechselabfälle, die venös nicht abtransportiert werden können und gilt auch als Abwehrsystem (Lymphozyten).

Wenn jedoch der Körper, beispielsweise bei einem grippalen Infekt, nicht ausreichend über die normalen Wege „entmüllen und entsorgen“ kann, sucht er sich schnelle zusätzliche Wege: die Schleimhäute! Die Nase läuft, die Augen tränen, Abhusten…

Ein weiterer Entsorgungsweg ist die Haut. Erste Anzeichen von Juckreiz und Schwitzen und Brennen sollte man möglichst schnell wahrnehmen und dem Körper beim „Entgiften“ helfen. Je nach Typ können sowohl Pickel (meist in bestimmten Arealen des Gesichts oder Rückens) oder auch größerflächige „Hautplacken“ mit oder ohne Röte wichtige Hinweise sein, dass hier etwas nicht stimmt.

Oberflächliches Behandeln, kann nur die Haut lokal etwas beruhigen, an die Ursachen geht das nicht.
Bekannt ist auch die Aussage von Patienten, dass nach dem Auftragn von cortisonhaltigen Cremes das Hautzeichen zwar verschwand aber an einer anderen Stelle auftauchte.

Bei einer sorgfältigen Anamnese wird der verantwortungsvolle Therapeut mit Ihnen herausfinden, wodurch bei Ihnen eine eventuelle Belastung, die sich an der Haut wiederspiegelt Ihre Ursache hat. Haben Sie Noxen irgendwelcher Art, denen Sie neuerdings ausgesetzt sind(?) : Kosmetika, Waschmittel, Hautpflegemittel können den Anlass gegeben haben, überflüssige „Weichspüler“, belastete Kleidung, Chemie die zB. auch ein neues Auto ausdünsten kann, Wandfarben, chemische Pharmazeutika, essen Sie etwas, das Sie nicht vertragen, worin beispielsweise Zitronensäure oder Geschmacksverstärker (Natriumglutamat) enthalten ist?

Oder sind Histamine ausschlaggebend, was sich besonders bei Stress zeigt (verstärkte Histaminausschüttung) und beim Genuss stark „gereifter“ Nahrungsmittel wie Wein, Käse(va. Brie) Früchte, alles eben, was einem starken Reifungsprozess unterliegt hat Histamine gebildet.

Sicher konnte ich auch hier nicht alles aufzählen.
Viel Erfolg bei Ihrer Forschungsarbeit und danken Sie Ihrer Haut, dass sie Ihnen kommuniziert, dass innerlich Hilfe von Nöten ist.
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim,

Gabriele Wieland

„Aus dem Ruder“ Schilddrüse und Hormonsystem

6. Juli 2011

Der chronisch verspannte Nacken ist ein Symptom mit dem mich meist Frauen konsultieren.

In der Anamnese zeigt sich eine deutliche Verbindung zur Schilddrüse, die dann oftmals mit L-Thyroxin behandelt wird. Aus Sicht der Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin wird die Schilddrüse (Thyroidea) auch als Ruder des Körpers bezeichnet.

Das Organ befindet sich Schmetterlingsflügel-förmig im vorderen Halsbereich und gehört zum Hormonsystem. So empfindlich wie der Schmetterling, dessen Form sie zu haben scheinen, so empfindlich reagiert das Organ selbst auf Stress im Alltag. Nicht selten lag ein traumatisches Ereignis zugrunde bevor die Schilddrüse aus dem Lot bzw. Ruder geriet. Im Blutbild wird sie mit TSH, fT3 und fT4 (einem aktiven und inaktiven  Thyroxinverbindung) bewertet. Oft wird allein nach dem TSH, Thyroidea stimulierendes Hormon, das von der Hypophyse ausgeschüttet wird, um die Schilddrüse zur Hormonproduktion zu „bewegen“, das künstliche Ersatzhormon L-Thyroxin verordnet. In der Praxis habe ich vermehrt Patientinnen, die sich damit extrem unwohl fühlen und nach meiner Einschätzung oft überdosiert sind. Mittlerweise erhalten viele das L-Thyrox prophylaktisch in der Schwangerschaft auch gern erhöht. Ich halte das für einen gravierenden Fehler, dessen Folgen für Mutter und Kind noch nicht einzuschätzen sind.

Schilddrüsenprobleme kannte man früher vor allem durch die sogenannte Kropfbildung, eine Vergrößerung des Organs in dem Bestreben, mehr Jod aufnehmen zu können. Operationen waren die Folge sowie eine standardmäßige Anreicherung unserer Nahrung mit Jodsalz (va. Brot).

Zur Schilddrüse gehören auch die winzig kleinen Nebenschilddrüsen, die das Parathormon ausschütten und gemeinsam mit dem Calcitonin aus der Schilddrüse die Einlagerung von Calcium in die Knochen regulieren. ( eine wichtige Komponente in Bezug auf Osteoporose bei deren Behandlung oft nur Calcium und wenn man Glück hat Vitamin D substituiert wird)

Schilddrüsenpatienten haben Stimmungsschwankungen, sind ständig kalt oder schwitzen, leiden an Gewichtsveränderungen, Herzbeschwerden, Haarausfall, vor allem aber Stimmungstiefs, die sie selbst als nicht nachvollziehbar empfinden(plötzliche Tränen), Depressionen, starke Stimmungswechsel usw. um nur einiges zu nennen. Wichtigstes, leicht selbst nachvollziehbares Indiz für ein Schilddrüsenproblem ist die Hypothermie.  Morgens die axilläre Körpertemperatur zu messen und zu dokumentieren ist also zunächst die leichteste Methode, um einen Hinweis auf Schilddrüsenprobleme zu erhalten. Wenn der Wert unter 36,6 C liegt, sollte man sich einen Behandler suchen.

Betroffene nehmen dann L-Thyroxin und die ganze Sache scheint wieder in Ordnung.
Das Hormonsystem ist feinst abgestimmt. Pille, Nuova-Ring, Hormonspritze und Hormon-Spiralen usw.  gelten als selbstverständlich in unserer Gesellschaft.

Alle hormonellen Beeinflussungen haben Folgen. In welchem Maße, das zeigt sich wie folgt:

  • die Menstruation bleibt aus, Allergien stellen sich ein!!!!
  • die Stimmung ist schwankend bis depressiv, Schlafstörungen, Schwindel…
  • die Libido verringert sich
  • Krebserkrankungen treten verstärkt auf

Meist nicht zugeordnete Nebenwirkung ist die Erkrankung der Schilddrüse incl. der Thyreoiditis  Haschimoto. Thyreoiditis Haschimoto ist eine entzündliche Schilddrüsenerkrankung, die zur Zerstörung des Organs führt. Immer mehr Patientinnen leiden darunter. Sie gilt als Autoimmunerkrankung. Im Blutbild ist der Antikörperwert TPO-AK dahingehend zu beachten(gehört nur zum sogenannten „großen Blutbild“).

Der menschliche Organismus sucht sich nicht einfach ein Organ aus und zerstört es…. Dazu muss es einen Anlass geben, Gründe.

Es gibt sowohl natürliche Möglichkeiten zur Unterstützung der Schilddrüse wie zB. hormonell ausgleichende Präperate natürlichen Ursprungs die zu einer Besserung der Lebensqualität führen. Natürlich kann die Schilddrüse auch mit Homöopathie unterstützt werden.

„Verhütung“ mit Verstand und in Kenntnis der Körperabläufe, entsprechend dem Zyklus zu steuern, ist zum Glück immer häufiger bei jungen Patientinnen der Fall. Mit großer Freude sehe ich diese Entwicklung und hoffe,  dass sich der bewusste Umgang mit dem eigenen Körper auch weiterhin fortsetzt, denn am Hormonruder zu drehen ist ein starker Eingriff in die Abläufe des Organismus. Gern berate ich zur natürlichen Familienplanung, bzw. Verhütung.

Hier seien auch noch die Patientinnen erwähnt, die Kontrazeptiva verordnet bekommen haben, weil sie vorher Menstruationsbeschwerden hatten wie Krämpfe, Stimmungsschwankungen, Migräne usw. auch diese können ebenfalls vernünftig natürlich behandelt werden, oftmals mit diosgeninhaltigen Naturpräperaten wie die wilde Yamswurzel oder Agnus castus (Mönchspfeffer) damit einen Einfluss auf die Progesteronbildung haben.  Die Hormonregulation fördernde Gabe von bewährten Homöopathika aber auch die Stimulation des hormonellen Systems durch Akupunktur sind mindestens ebenso willkommene Optionen wie auch Neuraltherapie und die Behandlung der Halswirbelsäule (meist C7) in Erwägung zu ziehen ist.

Um also den Kreis zu schließen:  Bei chronischen Nackenverspannungen, die in der Regel Schreibtischarbeit zugeordnet werden, muss auch an die Schilddrüse und den Hormonhaushalt gedacht werden!

(Natürlich konnte ich in diesem Artikel nicht auf alle Erkrankungen im Bereich der Schilddrüse eingehen)

Kalendula
Mit harmonischen Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

Allergie – Abwehr auf einer anderen Ebene…

30. März 2011

Allergie bezeichnt eine überschießende Reaktion des Körpers. Man niest, wenn Gräser oder Bäume blühen, der Hals kratzt, die Augen werden gerötet oder tränen oder der gesamte Körper schwillt rot und unerträglich juckend an zB. nach Einnahme von Antibiotika.

Allergien können sich auf verschiedenste Weisen äußern bis hin zu Atemnot oder gar Asthmaanfällen. Von Unverträglichkeiten gegen Hausstaub bis hin zu bestimmten Nahrungsmitteln, die Zahl der allergischen Reaktionen umfasst nicht nur das Thema Heuschnupfensymptome sondern auch plötzlicher Stuhldrang oder anschwellende rote Haut können Zeichen dafür sein.

In der Schulmedizin gibt es Antihistaminika und Cortisol-sprays. Man versucht mit teuren Allergietests herauszufinden welche Stoffe die überschießende Reaktion des Immunsytems herbeiführen und „desensibilisiert“. Nicht selten sagen dann verunsicherte Patienten: Ich weiß nicht, was ich essen soll. Interessant ist auch, dass bei derartigen Tests Ergebnisse herauskommen, wo der Patient feststellt, er reagiert gar nicht.

Kürzlich konsultierte mich eine Dame wegen ihres Enkels. Das Kind könne sich bei ihr nicht aufhalten ohne Niesanfälle mit Atemnot zu bekommen, denn sie habe eine Katze. Leider gibt es jedoch für derartige Aufenthalte eine große Notwendigkeit, denn der Vater hat sich dem Erziehungsauftrag entzogen, die Mutter ist schwer krank.

Dass es eine Überempfindlichkeit gegenüber einem bestimmten Stoff zeigt, in diesem Falle Tierhaare, scheint nur eine kleine und irgendwie nachvollziehbare Reaktion dieses überbeanspruchten Jungen zu sein.

Die Naturheilkunde bietet vielfältige Möglichkeiten zur Allergiebehandlung und Minderung der Symptome. Ursächlich verhandelt wird eine Überreaktion des Immunsystems durch Impfungen, vor allem die  leider üblichen 4-6fach Impfungen, die Zufuhr von Nahrungsmittelzusätzen wie Farb- und Konservierungsstoffe und auch die Luftverschmutzung in der Stadt wird als Faktor diskutiert. Man desensibiliesiert, macht Eigenblutbehandlungen, kann es gut homöopathisch behandeln, versucht die Schleimhäute in ihrer Funktion zu stärken, die Darmflora zu regenerieren usw. Das Entlasten der Leber als ein Organ, das alle Depressionen, Ängste und Traurigkeiten, Stress und Not kompensieren muss, indem es alle erhöht anfallenden Stoffwechselprodukte verarbeitet, steht im Vordergrund.

Lunge und Darm repräsentieren als Organe des Aufnehmens und Abgebens unseren Kontakt mit der Außenwelt. Dass auch hier Symptome auftreten ist klar.

Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Zellen. Er ist beseelt und damit kann man ganzheitlich betrachtet zu einer überschießenden Immunabwehr/Abwehrreaktion des Körpers fragen: Was zwingt diesen Menschen, sich übermäßig zu wehren? Warum überreagiert er: wenn er sich unverstanden fühlt, ungeliebt, allein gelassen?… es mag noch 1000 Gründe dafür geben.

Was ist nun der Rat, der hilft?
Das richtige homöopathische Mittel finden? Sicher! DAS klassisch homöopathisches Konstitutionsmittel!

Einen Schritt zurücktreten, sich mal selbst betrachten und fragen, wo entspanne ich mich mal, pausiere und schaue an welcher Stelle kann ich die Forderungen gegen mich selbst umwandeln in ein Für-mich-Sorgen?
Wo schaffe ich einen Ausgleich? Bei Kindern kann das nur ein erhöhtes Verständnis und Entgegenbringen von Liebe sein mit dem Bewusstsein, dass alles so wie es ist immer wieder eine neue Herausforderung ist, die uns mahnt, das Wichtigste im Leben in den Vordergund zu stellen: Das Miteinander, denn miteinander ist alles besser, wer miteinander kann, muss sich nicht so stark wehren – ABWEHREN -, denn es steht einer neben mir und einer hinter mir…

Spinnen sie diese Gedanken für sich selbst weiter und suchen sie Rat bei liebevoll ganzheitlichen Naturheilkundlern.

Herzlichst, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland


Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

9. März 2010

Seit 5 Jahren mehr Gesundheit in Mannheim/Neckarstadt-Ost

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim anlässlich des Praxisjubiläums

Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

Kürzlich übernachtete ich anlässlich einer Fortbildung in Berlin Charlottenburg. 5 Schilder von Heilpraktikern zeugten am Hauseingang von deren Praxisarbeit. Als der Pensionsinhaber erfuhr, dass ich ebenfalls diesen Beruf ausübe, fragte auch er mich was ein Heilpraktiker eigentlich macht. Die Vielfalt alternativer Heilmethoden berechtigt zu dieser Frage.

Im Zuge unserer spezialisierten Gesellschaft erwartet zunächst einmal jeder ein Spezialgebiet: Allergiebehandlung, Schmerzbehandlung, Traditionelle Chinesische Medizin, Homöopathie oder auch klassische Naturheilverfahren wie Schröpfen oder Eigenbluttherapie.  Woher aber soll ein Patient wissen, was ihm helfen wird?

Der Heilpraktiker muss einen gewissen Forschergeist haben und sich auf allen Gebieten des menschlichen Organismus, mit seinen Funktionen und Wechselwirkungen auskennen: in Anatomie, Physiologie und Pathologie. Bestenfalls hat er eine natürliche psycho-logische Begabung! Kurz gesagt, er ist ein Spezialist für den ganzen Menschen und kann so Ursachen für Beschwerden erkennen, die oft an ganz anderen Stellen liegen als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Die Möglichkeiten diagnostischer Verfahren wie Computertomografie und Laborwerte sind für zahlreiche Patienten offenbar nicht ausreichend, um bei Schmerzen und vielfältigen Krankheiten Hilfe und Besserung zu erlangen.

So hat sich der Beruf des Heilpraktiers seit Jahrzehnten nicht nur gehalten sondern folgt wie nie einem besonderen Bedarf.

Glücklicherweise konsultieren zunehmend Menschen den Heilpraktiker, die seit Jahren und teilweise von Kindheit an nichts anderes kennen und auf Natur und Bio-Logik vertrauen. Sie kennen und lieben naturheilkundliche Verfahren und nutzen Heilpraktiker, wie früher der Hausarzt besucht wurde.

Jetzt haben Sie sich ja auf Rücken, Gelenke und Schmerzen spezialisiert

Ja, das war mein Einstieg. Die Leute fragen immer, was ist denn Ihr Spezialgebiet? Schmerzen hatte ich seit frühester Jugend und die einzigen Behandlungsformen waren Schmerztabletten, Schmerzspritzen und bestenfalls Salben. Die Diagnose stand fest und im medizinischen Wörterbuch stand, dass ich dadurch später bucklig, schief und gebeugt sein würde. Das waren Aussichten, die mich zur Initiative zwangen. Indem man sich mit dem eigenen Körper und dessen Vorgängen beschäftigt lernt man gut.

Daher war mein Start in die Selbständigkeit als Naturheilkundlerin die „Alternative Orthopädie und Schmerzbehandlung“. Viele meiner Patienten kommen geradewegs vom Orthopäden.

Was machen Sie anders als die herkömmliche Heilkunde?

Zunächst einmal habe ich den Zeitbonus. Ich rede mit jedem neuen Patienten mindestens erst einmal 30 Minuten, um ein Bild vom Werdegang, der persönlichen Situation, den Vorerkrankungen und Symptomen zu erhalten, den Unverträglichkeiten, Lebensumständen, Familie und Beruf. Danach kenne ich seine „Schwachpunkte“.

Bei Schmerzpatienten überprüfe ich dann natürlich die Statik, aber sie werden lachen, auch die Ernährung! Je nachdem, weshalb die Patienten kommen, ob wegen Angstzuständen, Allergien oder Schmerzen, verläuft das unterschiedlich. Es kommen Menschen aller Altersgruppen, verstärkt aber auch Kinder und junge Erwachsenen, worüber ich besonders froh bin. Patienten zu behandeln, die noch nicht mit Herz-Kreislauf-Medikamenten, ASS, Cholesterinsenkern, Entwässerungsmitteln und Beta-Blockern dauermedikamentiert werden, ist viel einfacher.

Bio-logisches Denken ist mein Hauptgrundsatz – immer begleitet von Einfühlsamkeit. In der Medizin gibt es den schönen Ausdruck „idiopathisch“, was „ohne erkennbare Ursache“ heißt. Damit kann ich mich nicht abfinden. Der Körper entwickelt nicht einfach aus einer Laune heraus Beschwerden. Natur hat immer Ursache und Wirkung und so auch der menschliche Organismus.

Haben Sie ein Erfolgsgeheimnis?

…das Geheimnis ist Aufmerksamkeit und Achtung. Jeder Patient erhält meine absolute Aufmerksamkeit. Patienten beklagen oft, dass ihre Beschwerden als rein psychosomatisch bezeichnet werden. Sie fühlen sich missverstanden und als Simulanten hingestellt.

Im Moment der Begrüßung sagt mir bereits meine Intuition, Beobachtungsgabe und Erfahrung etwas über den Ist-Zustand meines Gegenüber. Sicherlich kennen Sie das Gefühl bei einer ersten Begegnung. Man denkt: was für leuchtende Augen, was für ein gebückter Gang, was für eine Erschöpfung spricht aus diesem Menschen!

Nun habe ich über die Jahre des Beobachtens und Studierens ja auch psychophysiognomische Zeichen deuten gelernt.

Was ist Psychophysiognomie?

Ein anderer Ausdruck dafür ist „Antlitzdiagnose“.

Gesichtsfarbe, Augen, Augenumgebung, bestimmte Falten und andere Zeichen zeigen mir Schwächen und Belastungen des Organismus an. Daraufhin frage ich gezielt nach Beschwerden und Vorerkrankungen, was häufig Erstaunen zur Folge hat, aber auch Vertrauen weckt.

So kommen Dinge zur Sprache an die der Patient weder in dem Zusammenhang seines Besuches bei mir dachte, noch in Verbindung zu den Beschwerden sehen würde.

Welche Behandlungsmöglichkeiten nutzen Sie?

Homöopathie, Akupunktur, Dorntherapie sind die bekanntesten Methoden. Mein Behandlungskonzept beinhaltet aber auch wertvolle Details wie Wickel, Einreibungen und Vitaminsubstitution. Ich spritze auch homöopathische Mittel, verordne hochwertige Kräutermedizin und gebe Ratschläge, was der Betroffenen auch noch zu Hause zum Gesundsein beitragen kann. Viele Patienten sind ständig kalt, „Eishände“ und kalte Füße begleiten Generationen von Frauen. Blasenprobleme sind genauso häufig wie Kopf- und Rückenschmerzen und, dass zwischen all diesen Symptomen eine Wechselwirkung besteht, lernt der Naturheilkundler aus der Erfahrungsheilkunde und der chinesischen Medizin. Die chinesische Medizin, die Lehre der Meridiane (Energieleitbahnen) und das Nutzen von Akupunkturpunkten zur Diagnostik und Behandlung sind nicht wegzudenken aus meinem Praxisalltag.

Sie engagieren sich ja auch überregional, halten Vorträge und schreiben Artikel in Fachzeitschriften. Was haben wir als Nächstes von Ihnen zu erwarten?

Der nächste Vortrag wird voraussichtlich am 13.4.2010/19Uhr in der Praxis gehalten werden zum Thema „Was kann Naturheilkunde? Von Allergie bis Arthrose“ (Voranmeldung erbeten) , im Juni folgt „Das Genie der Homöopathie“ beim ökumenischen Bildungswerk „Sankta Clara“ in Mannheim. Gelegentlich habe ich Artikel zu interessanten Themen wie Rückenschmerzen oder Skoliose in der Fachzeitschrift „Naturarzt“ veröffentlicht. Aufgrund der bundesweiten Resonanz auf diese Artikel kommen Hilfesuchende von weit her in unsere schöne Neckarstadt!

Frau Heilpraktikerin: Vielen Dank für dieses Gespräch!

Alles Gute!

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim Telefon 0621 1704558, Termine nach Vereinbarung

http://www.hexenschuss-praxis.de

Eigenbluttherapie bei Allergien, Rheuma, Hauterkrankungen und Infekten

2. Januar 2010

Die Eigenbluttherapie ist eine Reizkörpertherapie und kann stimulierend, umstimmend oder dämpfend auf die Symptome wirken. Sie ist eine alt bewährte Umstimmungstherapie, die zu den klassischen Naturheilverfahren und der Alternativmedizin zählt und besonders bei Allergien eingesetzt wird aber auch bei wiederkehrenden Infekten, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sowie Hauterkrankungen.

Bekannt ist dieses Verfahren vorwiegend aus der Allergiebehandlung.
Venöses Blut wird entnommen und meistens mit einem homöopathischen Mittel intra muskulär gespritzt.

Auch bei akuten Infekten reizt man in kurzen Abständen den Körper, bei chronischen Störungen gibt man Injektionen in anfangs geringeren, später größeren Abständen über einen gewissen Zeitraum hin.
Das Wirkprinzip ist körpereigenes Blut als Fremdkörperreiz in den Körper(Muskel) zu bringen und damit die Selbstheilungs- und Abwehrkräfte und Neuordnung des Organismus anzuregen.

Die Eigenbluttherapie ist bereits vorbeugend im Herbst-Winter vor der Heuschnupfenzeit zu empfehlen.
Im Akutstadium jedoch, wenn der Körper bereits heftig auf Pollen oder sonstige Auslöser reagiert, ist sie äußerst wirksam.

Ich freue mich auf Ihren Besuch meiner Homepage www.hexenschuss-praxis.de


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