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Gedanken zum Jahreswechsel

2. Januar 2018

Ent-Scheiden – Gedanken zum Jahreswechsel

Unsere schöne Sprache birgt an so vielen Stellen Tiefe, dass genaueres Hinhören mitunter Zugänge eröffnet, die vielleicht auch zum Jahreswechsel, einer Zeit, in der wir nicht selten unser Leben überdenken und Beschlüsse fassen.

Als ich vor einigen Jahren im Zug nach Berlin saß, bewegte mein Tiefstes Inneres, wieso ich denn für das Studium nur eines einzigen homöopathischen Mittels Tage opfere und hunderte Kilometer zurücklege. Es handelte sich um das Mittel „Ferrum“. Mein Geburts- und Familienname „Wieland“ ist der Schmied in der altgermanischen Mythologie. Wenn der nicht alles über Ferrum, das ja Eisen ist, wissen sollte, wer dann?

Das Schwert aus der Scheide ziehen, es ent – scheiden, wirft ein vollkommen neues Licht auf dieses Metall Eisen. Im Moment dessen, wird das eine vom anderen getrennt, dem liegt ein Entschluss zugrunde. Wir haben entschieden. Jetzt, da sich einmal wieder ein Jahr zum Ende neigt und das Neue beginnt, frage ich mich, was soll im neuen Jahr anders laufen? Was kann ich verbessern? An welcher Stelle brauche ich eine andere Struktur oder muss etwas ent – scheiden? Mitunter kann durch einen Prozess etwas transformiert werden, neu geschmiedet, umgewandelt, „Schwerter zu Pflugscharen“ hieß es einst in der Antikriegsbewegung.

Wenn die Klinge aus der Scheide gezogen ist, steht die Schärfe der Entscheidung an. Ist sie schmerzhaft? Bietet sie Erleichterung? In der Bibel Matthäus 5, 30 heißt es:  „Wenn deine rechte Hand Dich ärgert, schlag sie ab, denn es ist besser, dass nicht der ganze Leib verderbe…“ (freie Übersetzung – bitte nur sinnbildlich nehmen!) Was heißt das? Ich trenne mich von Krankem, Falschem, Schwächendem bevor mein gesamtes Sein davon beschädigt wird.

Oft ist es aber sehr schwer, das Schwert zur Entscheidung zu ziehen. Ist möglicherweise die geistige Ausrichtung auf etwas, das uns wichtig erscheint, bereits ein großer Schritt? Menschen stehen oft ratlos vor Entscheidungen. Was ist richtig? Wenn die Entscheidung schwer fällt, kann es schon helfen, sich bewusst zu machen, was man will, welche Dinge Platz im Leben haben sollen und  Personen mich auf meinem Weg begleiten.

Mögen die Entscheidungen die richtigen sein und vorzugsweise nicht verletzend! Sollte man jedoch merken, dass man sich falsch entschieden hat, ja, dann habe man die Freiheit, neu zu entscheiden. Ob Ferrum als homöopathisches Mittel zu Hilfe genommen werden sollte, möge jedoch der Fachmann entscheiden.

Manchmal sind Entscheidungen gar nicht so schwer, die Umsetzung jedoch schon. Beratung und Hilfe darf beansprucht werden. (zB zur Raucherentwöhnung)

Viele glückliche Entscheidungen wünscht,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

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