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Akuter Ischias – Ischialgie – Hexenschuss?

25. Dezember 2011

Hexenschuss – ein Wort, das einem durch Mark und Bein fährt, ach, was sag ich, ins Kreuz! Aua! Hexenschuss ist so sprichwörtlich schlimm, dass man zur Bewegungsunfähigkeit verurteilt in einer Art Verklemmung verharren muss und scheinbar nur beten hilft, weil jede noch so kleine Bewegung zu größerem Schmerz führt.

Als Ursachen werden sowohl statische, muskuläre als auch Wirbelfehlstellungen disskutiert. Dennoch hat sich mir über die Jahre ein weit umfangreicheres Bild der Zusammenhänge präsentiert, das ich hier ansatzweise zu veranschaulichen versuche.

Bekannt ist, dass Hexenschuss wie aus heiterem Himmel kommt und es kaum eine Hilfe gibt, es sei denn man schafft es, in die Praxis einer fähigen Alternativmedizinerin  ; ) , welche die Zeichen des Körpers lesen kann.

Welche Zeichen sind das? Die, die jeder kennt:  Bewegungsunfähigkeit und Schmerz!

Als Ursachen werden vielfältige Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates genannt. Wenn das allein stimmen würde, stiegen die Hexenschuss-Fälle progredient zum Alter! Aber das ist nicht der Fall ähnlich wie beim Bandscheibenvorfall.

Nach meiner Erfahrung korrespondiert der Bewegungsapparat im Bereich der Lendenwirbelsäule mit den Verdauungsorganen und dem Vegetativum. Beide ergänzen sich „ungünstig“ und so kann beispielsweise eine jahrelange  oder temporäre Maldigestion (Fehlverdauung) final kombiniert mit Stress irgendwelcher Art Hexenschuss begünstigen bzw auslösen. Der Körper „sagt“: hier ist Schluss!  Die Muskulatur ist übersäuert und zwingt zur Bewegungslosigkeit. Selbstverständlich ist eine Art Hexenschuss auch im Hals- und Brustwirbelbereich möglich. Dort sind natürlich andere korrespondierende Systeme zu prüfen, beispielsweise die Schilddrüsenfunktion… oder Leber-Gallenbelastungen.

Wärme, Wickel, Ruhe, Neuraltherapie und Forschen nach den Ursachen (Unverträglichkeiten, Belastungen sonstiger Art…) sind angesagt.
Dabei hilft die Naturheilkunde damit nie mehr ein Hexenschuss sie trifft.

Mit weihnachtlichen Grüßen aus Mannheim und hexenschussfreien Wünschen für 2012,

Ihre Heilpraktikerin Gabriele Wieland

Beckenschiefstand/Beinlängendifferenz

10. August 2011
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Kieferknacken
  • Konzentrationsschwäche
  • Knieprobleme
  • Fersensporn
  • Hüftgelenkschmerzen
  • Arthrose
  • Hexenschuss
  • Ischias
  • Bandscheibenvorfall

Die Liste der Beschwerden, die mit einem Beckenschiefstand einhergehen können, möglicherweise dort ihre initiale Ursache haben, ist schier endlos!

Mitunter findet sich ein Patient, der mich wegen einer vermeindlichen Allergie aufgesucht hat, auch auf dem Dorn-Lauftrainer wieder und ich korrigiere sein Becken.

Wenn ich dann erkläre und zeige wie der Seitenunterschied ist, sage ich gern beruhigend:  „Das ist nicht tragisch, ich würde auch beim Dalai Lama etwas finden!

Übersetzt heißt das lediglich, dass die wenigsten Menschen in diesem Bereich völlig  „im Lot“ sind, weil wir im Alltag  Belastungen ausgesetzt sind, die selten unsere beiden Körperhälften gleichmäßig beanspruchen.

Ursache können  jahrelang einseitig ausgeübte Tätigkeiten und Bewegungsabläufe, Traumata, Unfälle und in Einzelfällen sogar „Verstellungen“ unter der Geburt sein.
Fehlstellungen im Bereich Becken, Kreuzbein bewirken Iliosakralgelenblockaden (Darmbein-Kreuzbein-Blockaden) und damit eine Spannungserhöhung in der Beckenmuskulatur.

Ein Beckenschiefstand und scheinbare Beinlängendifferenz, meist verbunden mit Schmerzen,  ist die Folge von Blockaden im Bereich der Lendenwirbelsäule und damit  eine Disposition für Skoliose, Bandscheibenvorwölbungen (Diskusprotrusion) und Bandscheibenvorfälle (Diskusprolaps).

Hüft- und Kreuzbein-Fehlstellungen sind die Grundlage für vielfältige Wirbelsäulen- und Rückenschmerzen, sowie daraus resultierende organische Probleme, Frauenerkrankungen, Potenzproblemen und Verdauungsschwierigkeiten.

Die Dorntherapie korrigiert Hüfte und Kreuzbein. Damit wird die Grundlage geschaffen, Wirbelsäulenfehlstellungen wieder in die anatomisch optimale Position zu manipulieren.

Einige Patienten brachten mir sogar Bilder mit,  die für „nur“ 99 Euro beim Orthopäden erstellt wurden, um den genauen Stand der Wirbel, Rippen und des Beckens zu veranschaulichen. Wenn dem Erstellen dieses Bildes auch eine erfolgreiche Behandlung gefolgt wäre, hätte sich der Besuch bei mir erübrigt.

Hübsch, so´n Bild, aber das kann man auch erfühlen und der Patient spürt genau, wo die „Knackpunkte“ sind! Die Dorntherapie geht nach meiner Erfahrung sehr logisch vor, was mir diese Methode von Anfang an sympathisch gemacht hat.

Die Beckenregion liegt in relativer Körpermitte und ist von derart massiver Kostruktion und zentraler Lage, dass es nachvollziehbar ist, wenn man sich vorstellt,  welche Wirkungen von dort auf den gesamten Organismus ausgehen können.

Die sogenannte Beinlängendifferenz ist meistens nur eine scheinbare. Die Natur neigt selten dazu, ungleiche Gliedmaße anzulegen, es sei denn der Mensch pfuscht dazwischen(siehe Kontergan).  Der sogenannte Ausgleich der Beinlängen ist also eine logische Reaktion auf den Ausgleich des Beckens und die gesamte Statik des Patienten erfährt eine Entspannung.

Leider ist das nur die halbe Wahrheit ; ) Da der gesamte  Mensch einem Regulationskreislauf unterliegt, können auch jahrelange Verdauungsbeschwerden, die sich in Bauchschmerzen, Blähungen, Schlafstörungen (oft wegen Unverträglichkeiten) und vielem mehr äußern, den Impuls für einen Beckenschiefstand und Folgen wie Knieschmerzen, Schwindel usw. sein.

Mehr dazu in meinem Vortrag zum Wirbelsäulenkongress der Dornmethode am 8. Oktober 2011 in Stuttgart, Haus der Wirtschaft, Bertha-Benz-Saal 17 Uhr siehe Link:

Dornkongress Stuttgart 2011

Dorn-Kongress 2011

http://www.dorn-kongress.de/vortraege-2011.html

Herzlichst, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt, Gabriele Wieland

www.hexenschuss-praxis.de

Kalendula


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