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Immer wieder zitiert: Homöopathin gegen Homöopathie – Was sind die Hintergründe?

31. Oktober 2017

Ein ganzseitiger Artikel in der Samstagsausgabe unserer Lokalpresse, Kategorie „Debatte“ mit der Überschrift „Wo liegen die Grenzen der Homöopathie, Frau“ X?.

Als Autorin dient die zu Interviewende selbst. Nachzulesen ist, dass nach dem Führen einer homöopathischen Praxis die Autorin diese aufgegeben hat in einer Krisenphase nach dem dritten Kind.

Sie meint, die Praxiserfolge den rein psychotherapeutisch wirkenden Vorgesprächen zuordnen zu müssen und beschließt, dass sie sich in der Homöopathie geirrt habe. Nun dient die promovierte Medizinerin der westlichen Medizin als lebendiges Beispiel gegen die verhasste und ausgesprochen preiswerte Homöopathie und für die Methoden unserer heutigen Allopathie mit all ihren Nebenwirkungen.

Dass Hersteller homöopathischer Mittel aufwendige Studien betreiben müssen, in denen die Wirksamkeit der Mittel belegt wird, bevor ein homöopathisches Mittel mit Aufführen einer Indikation wie zB. Sinusitis Hevert, Hepar Hevert, Allergie Injektopas oder BN dolo, auf den Markt darf, wird hier verschwiegen. Doppelblindstudien zählen wohl nicht und Zulassungen der Befarm?

Zitat aus Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/zul/_node.html: „Dabei wird der gesundheitliche Nutzen – das bedeutet die Wirksamkeit, die Unbedenklichkeit und die pharmazeutische Qualität des Arzneimittels – geprüft. Darüber hinaus nimmt das BfArM wichtige Aufgaben im Rahmen der europäischen Arzneimittelzulassung wahr und leistet damit einen zentralen Beitrag zur Abwehr von Gesundheitsgefahren für die Bürgerinnen und Bürger.“

Im Artikel wird nichts erwähnt außer, dass die Homöopathie keine wissenschaftliche Methode sei und das gefühlt 10 Mal über 6 Spalten. Die Lehrer wären schlecht und dogmatisch gewesen, die Kollegen in den Fortbildungen sich bei Fallbeispielen uneinig über den Einsatz der unterschiedlichen Mittel. Na, da würde ich die Praxis auch schließen, wenn ich mich verantwortungslos fühlte. Hier wird offensichtlich eine persönliche Krise zur Not aus der eine Tugend entstehen möchte.

Da erhebt sich die Frage, was ist wissenschaftlich?  Wikipedia sagt: „Die Wissenschaft (mittelhochdeutsch für lat. scientia; mittelhochdeutsch wizzen[t]schaft = [Vor]wissen, Genehmigung) ist der Inbegriff der Gesamtheit des menschlichen Wissens, der Erkenntnisse und der Erfahrungen einer Zeitepoche, welches systematisch erweitert, gesammelt, aufbewahrt, gelehrt und tradiert wird.[1]

Die Wissenschaft ist ein System der Erkenntnisse über die wesentlichen Eigenschaften, kausalen Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten der Natur, Technik, Gesellschaft und des Denkens, das in Form von Begriffen, Kategorien, Maßbestimmungen, Gesetzen, Theorien und Hypothesen fixiert wird“

In den letzten Jahren wurden Kosten für Homöopathie, entsprechende klassisch homöopathische Mittel, die erforderliche Repertorisation oder auch die Komplexhomöopathie teilweise von den Krankenkassen bezahlt, sofern eine gewisse Vorbildung bei den Verordnern nachzuweisen ist, sprich Ärzten oder Heilpraktikern. Niemand darf als Homöopath praktizieren, ohne einen dieser Berufsabschlüsse zu haben.

Auch diese Krankenkassenakzeptanz wird final in dem Artikel kritisiert und daher könne Frau X  generell kein Teil unseres öffentlichen Gesundheitswesens sein. Na, das ist nun das erste, was mir sympathisch ist.

Der abschließende Satz , die „Homöopathie kann ihre Versprechen nicht einlösen und das sollte man wissen, bevor man ihr vertraut.“ Welches Versprechen? Es gibt kein Heilversprechen ausgenommen, „Wer heilt, hat Recht“ so wie der Betroffene, dessen von einer Hornisse gestochen, schmerzhaft angeschwollener Finger Ledum palustre C30 nimmt und sieht, dass der Finger ebenso schnell wie angeschwollen nach der Einnahme des Mittels abschwillt. Ohne Gespräch ohne Einbildung ohne Psychotherapie, Hypnose oder Magie. Einfach nur wirksam – das ist Homöopathie. Danke Hahnemann und Co.

Mit den allerbesten bewusst-homöopathie-verehrenden Grüßen und dem Dank an alle Lehrer, Mittelerforscher und Herrn Hahnemann,

Ihre naturheilkundlich und homöopathisch Praktizierende aus Mannheim-Neckarstadt,

Heilpraktikerin Gabriele Wieland

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Kommentar zu einem Spiegel-Artikel zur Homöopathie

22. Mai 2016

„und sie bewegt sich doch“ Diesen Satz soll Galileo Galilei, Universalgenie seiner Zeit, einst gesagt haben, nachdem er wegen seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse bereits von Widersachern „an den Pranger“ der Gottlosigkeit gestellt worden war.

Wieder einmal hat der Spiegel in alter Tradition/Ausgabe vom 21.5.2016 einen Mediziner interviewt, der mit anschaulichen Bildchen, die unendliche Verdünnung der Homöopathie als anerkannten „Irrsinn“ bezeichnet. Eine ganze rechte Seite wird dafür geopfert und damit sein neues Buch promotet in dem er die Placebo-Pillen „entlarvt“, die Krankenkassen-Kostenübernahme als peinliches Verhalten bezeichnet und als Scheintherapie tituliert. Das Siegel der Ärztekammer für die Fortbildung in Homöopathie von Ärztekollegen, den Einzug der Homöopathie in die Weiterbildungsordnungen der Ärztekammer sowie die Leistung der Ärztin Veronica Carstens, Frau unseres früheren Bundespräsidenten Carl Carstens, stellt er in ein Licht des Zufalls.

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Arnika bei Verletzungen bewährt

Dass Hersteller homöopathischer Mittel teure Studien vorlegen müssen, um deren Wirkung bei bestimmten Indikationen nachzuweisen bezeichnet er als falsch und fordert den Gesetzgeber auf,  den „ungerechtfertigten Sonderstatus“ den die Homöopathie genieße, aufzuheben. Der Siegeszug der Homöopathie, so der nicht nenneswerte Autor, sei allein darin zu suchen, dass besonders gebildete Menschen diese einsetzen und diese ohnehin einfach gesünder seien.

Einen Menschen, der noch nie geschwommen ist übers Schwimmen zu interviewen, könnte sich ähnlich anhören mit dem Ergebnis: Schwimmen ist doof.

Dass Homöopathie grobstofflich mehr als die Trägersubstanz enthält, behauptet niemand. Viel mehr ist sie eine Energie- oder Informations-Medizin, deren Erfolg unaufhaltsam ist. So wie ein guter Gedanke konstruktiv ist, das Streicheln einer liebevollen Person entspannt oder mutmachende Worte vor einem Wettkampf stärken, das Auflegen der mütterlichen Hand dem kranken Kind hilft und das Laufen in wunderbarer Natur belebt, so ist die energetische Information in Kügelchen, Tröpfchen und Verreibungen wirksam – nur sehr viel gezielter! Da die Homöopathie auf dem Prinzip der Ähnlichkeit basiert konnte millionenfach  die Wirksamkeit bestätigt werden.

Sie ermöglicht Menschen, von wissenschaftlich nachgewiesenen Nebenwirkungen allopathischer Mittel endlich Abstand zu nehmen und ihren Körper zu einer wirklichen Heilung anzuregen, ähnlich wie auch bei der Akupunktur.

Ich erlebe täglich, wie vollkommen unesotherische Patienten, denen die klassische Westliche Medizin keine Alternativen zur Heilung mehr zu bieten hatte oder, die sich mit deren Nebenwirkungen nicht arragieren konnten, mit großer Freude die Wirkung homöopathischer Mittel anerkennen. Dass Krankenkassen Geld sparen, wenn sie diese ausgesprochen kostengünstige, wirtschaftliche Behandlungsform unterstützen, liegt auf der Hand. Keine Nebenwirkungen, keine Gesundheitsschädigung, keine Folgekosten… So sieht es aus!

„Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.“ Zitat, G.Galilei

Mit diesem erneuten Zitat eines Menschen, der einst behauptete, die Erde sei keine Scheibe und dafür verurteilt werden sollte, verabschiede ich mich.

Ihre Naturheilkundlerin und Homöopathin aus Mannheim http://www.hexenschuss-praxis.de/homoeopathie.html

Gabriele Wieland


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