Archive for the ‘Naturheilkunde’ Category

Was tun bei festsitzender Nebenhöhlenentzündung, Sinusitis und / oder Bronchitis mit Atemnot?

22. Dezember 2010

 

Natürlich gibt es einige sehr gute naturheilkundliche Medikamente bei den genannten Symptomen, als bewährte Hausmittel möchte ich heute aber Folgendes empfehlen:

Sind die Stirn- oder Nebenhöhlen „zu“, kauft man sich frischen Merrettich.

Um einen Wickel auf die entsprechend verstopften Nebenhöhlen vorzunehmen, muss man natürlich vor dem Auflegen die Augen mit feuchten Wattepads abdecken, um die Schleimhäute vor der Schärfe zu schützen.
Den Merrettich reibt oder schneidet man, wickelt ihn in ein Stofftaschentuch und positioniert ihn dann auf die verstopften Kopfbereiche.

Das hält man nicht länger als 3 Minuten aus weil es so scharf ist. Diese Schärfe bewirkt, dass anschließend alles in Fluss kommt und der ganze Müll durch die Nase entsorgt werden kann.
Damit haben sich Betroffene schon vor der OP bewahrt.

Was die Atemnot betrifft, kann es sein, dass bei ursächlich verstopften, krampfenden Bronchien ein heißer Kartoffelwickel Wunder wirkt. Kurzatmigkeit, mühsames Atmen und ein gewisser Druck können verschwinden, nachdem man Kartoffeln gekocht, gequetscht und so heiß wie möglich in ein Tuch gewickelt auf die Brust legt.

Man lässt diesen Wickel so lange liegen wie er heiß ist. Danach ist normalerweise eine deutliche Entspannung zu spüren und je nach Art der Bronialbetroffenheit Expektoration (Abhusten) möglich. Diese Maßnahme ist bis zu einer bleibenden Besserung mindestens 1-2x täglich zu empfehlen. Vorsicht, nicht verbrennen!!!

Bei Sinusitiden/Schnupfen und wiederkehrenden Infekten immer prüfen, ob Unverträglichkeiten bestehen, am naheliegensten sind Laktosintoleranz, Glutenunverträglichkeit usw. es kann aber auch sein, dass Rohkost und Salate nicht gut verdaut werden können. Einfach mal etwas weglassen und beobachten, wie es einem dann geht. Wenn man dem Körper immer wieder zuführt, was er nicht verträgt, beginnen natürlich Ausscheidungsprozesse, durch die er entsorgt…

Überempfindlichkeiten und Unverträglichkeiten werden in der Regel durch eine Leberentlastung gemindert.
Es gibt viele gute Mittel und Möglichkeiten, dieses wunderbare Organ zu reinigen und zu entlasten, doch das ein anderes Mal…

Ihre Wickel-empfehlende Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland : ))

Wie oft muss Akupunktur ausgeführt werden?

14. Dezember 2010

In der Rubrik: Antwort auf Suchfragen möchte ich kurz darlegen in welchen Abständen Akupunktur sinnvoll ist.
Bei akuten Zuständen zB. Schmerzen oder psychischen Extremsituationen akupunktiere ich so häufig wie möglich, sprich täglich, mindestens jedoch 2x pro Woche. In einem Falle von Schmerzen nach Diskusprolaps (Bandscheibenvorfall) konnte sogar nach 4 Akupunktursitzungen innerhalb 2 Tagen eine beständige Schmerzfreiheit erreicht werden.

Chronische Geschehen wie Allergieneigung, hormonelle Dissonanzen, Stress und Leistungsmangel erfordern mindestens 2 Behandlungen die Woche.

Ich rechne bei jeder Akupunktur mit einer Wirkung, nach 4 Behandlungen jedoch sollte eine Tendenz erkennbar sein.
Wenn bis dahin noch kein Erfolg spürbar ist, muss die Strategie geändert werden. Beeinflussende Faktoren sind systemische Erkrankungen (Diabetes) und Dauermedikamentgaben zB. mit Psychopharmaka, Schlafmittel, Schmerzmittel, Diuretika, Herz-Kreislauf-Medikamenten.

Die Literatur empfiehlt mehrere Akupunkturphasen dh. 8-10 in Folge anschließend 2 Wochen Pause und dann eine Wiederholung. Ich entscheide das individuell.

Eine weiterhin gestellte Frage ist die nach Akupunktur bei Kinderwunsch

Wie schon in meinem Artikel darüber berichtet, regt die Akupunktur nicht nur zum seelischen Ausgleich an sondern auch zur Regulation des hormonellen Gleichgewichts, das wiederum den Zyklus und den Eisprung beeinflusst. Bei Frauen, die im Berufsleben stehen, ist oft nur eine Behandlung die Woche möglich. Ganz wichtig ist, die Zyklusmodalitäten zu erfragen und natürlich zu sehen, ob im entsprechenden Fall genug Baustoffe für Hormone wie Progesteron usw. vorhanden sind. Eine Ernährungsberatung ist also sinnvoll.

Fettarmut und Fleischverzicht müssen nicht die richtigen Ratgeber sein. Der Hormonstatus aus dem Blut ist oftmals nicht ausreichend, da im Blut die Speicherformen der Hormone repräsentiert werden.
Die aktiven Formen veranschaulicht besser der Speicheltest.

Mit nadelfreundlichen Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Neckarstadt-Ost

 

was gibt ein Heilpraktiker anstatt Protonenpumpenhemmern?

14. Dezember 2010

Tja, schöne Frage.
Zunächst einmal gibt er gar nichts sondern man muss herausfinden, welches Problem der Magen generell hat und womit das noch zusammenhängt. (übrigens haben Menschen mit Magenproblemen häufig auch Knieprobleme!!!?)
Erstaunlicherweise sind ein Großteil der Reflux-Betroffenen sogar mit zu wenig Magensäure ausgestattet, das heißt, der Magen kann aufgrund einer Störung nicht genügend bilden und die Symptomatik ist ähnlich der von zu viel Magensäure, nämlich Reflux (Rückfluss in die Speiseröhre, wo der saure Magensaft nichts zu suchen hat und langfristig die Schleimhaut schädigt).

Um eine schnelle Besserung der Symptomatik zu erhalten sind zunächst Pepsin-haltige Mittel, zB.: Microdigest (zum Essen) oder pepsinhaltiger Spezialwein (Reformhaus)angesagt, natürlich zunächst Schonkost, um den überreizten Magen zu beruhigen, warme, würzige Brühen und Suppen mit Ei sind ideal. Das Rezept heißt unter anderem WÄRME.

Grundsätzlich ist ein einseitiges Neutralisieren vorhandener Magensäure Schwachsinn, da der Magen seinen ph-Wert von 1(extrem sauer) für die Verdauungsleistung benötigt. Desweiteren hat er andere wichtige Funktionen zB. Bildung des Intrinsic-faktor, der für die Vitamin-B12-synthese und damit die Blutbildung wichtig ist.

Einfach das rezeptfrei erhältliche Magensäurehemmer (Protonenpumpenhemmer) hineinzuschütten ist kurzsichtig, genauso wie die Werbung für derartige Mittel.

Betroffene sollten unter anderem mal ihre Essgewohnheiten überprüfen und einen Fachmann konsultieren, sprich eine gute Heilpraktikerin…

Wie der Volksmund schon sagt „Das schlägt mir auf den Magen“, kann ja auch Stress irgendwelcher Art den Magen als muskuläres Hohlorgan überbeanspruchen. Neulich berichtete ein Patient, dass erst nach dem Abgeben seiner Steuerklärung sein Magen besser wurde…(und dieser Mann ist kein Mimöschen) Wichtig ist auch, gerade nach viel Stress, an Vitamin B1 zu denken, das ebenfalls häufig durch Stress zu wenig vorhanden ist. Auch dann hat der Körper oft ein Magensäureproblem. Wenn der Körper zu wenig Magensäure hat, kann er die Nahrung nicht ensprechend aufschließen und infolgedessen sich auch nicht aus der Nahrung nehmen, was er benötigt (Malabsorbtionsstörung). Um mit dem beliebten Sinnbild unseres guten Herrn Dr. Beck auch Bad Tölz zu sprechen: „Das Auto kann nur fahren, wenn es genug Benzin hat und Motorenöl“, sprich: Der Körper, als „genialste Maschine der Welt“ kann nur seine Leistung erbringen, wenn er bekommt, was er benötigt: Baustoffe zur Regeneration, zum Zellstoffwechsel: Eiweiße, Fette, Wasser, Mineralstoffe, Spurenelemente und extrem wenig Kohlenhydrate!…

Jetzt kommen wir in die Ernährungsberatung… mehr ein andermal!

magenfreundliche Grüße, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim,Gabriele Wieland

Neuraltherapie – ist das Naturheilkunde???

12. November 2010

Neuraltherapie?
Lokalanästhetika? Spritzen und Nadeln waren mir so fern wie alles Invasive. Die kindliche Erfahrung aus Krankenhäusern und Impfungen bei denen man sich wie abgefertigtes Vieh vorkam, hatten gewiss ihren Beitrag dazu geleistet.

So dachte ich in meiner anfänglichen Karriere als Heilpraktikerin gar nicht über den Einsatz einer derartigen Methode mit einem Pharmazeuticum nach. irgendwann kam dann die Schulung bei Dr. Küstermann in Baden-Baden, der vom Sekundenphänomen sprach, wenn man Homöopathika (Homöoainiatrie) oder Lokalanästhetika an korrespondierende Akupunkturpunkte injeziere .

Nun, nach so einigen Jahren hat sie mich erobert – die Neuraltherapie – und meine Faszination ist groß. Dass Procain, als ein Vertreter der in der Neuraltherapie verwendeten Lokalanästhetika eine vordergründig völlig andere Funktion hat, möchte ich hier nach Studium der Literatur bei Dosch (Neuratherapie nach Hunecke) Weinschenk (Handbuch Neuraltherapie) sowie Barop (Taschenatlas der Neuratherapie nach Hunecke) zusammenfassend darlegen.

Gewebeschädigungen gehen einher mit Ionenverschiebungen der H(plus)-Ionen. Im Gewebe gebildete Säuren und aus den Zellen austretendes Kalium erzeugen Schmerzen. Je saurer, desto größer der Schmerz.  Schmerzhafte Entzündungen haben einen pH von 5,9. Ein pH von 7,2 ist gewebeisotonisch.. (siehe auch kommender Artikel über Atemtherapie)

In der Neuraltherapie werden Lokalanästhetika wegen ihrer Wirkung auf den Zellstoffwechsel verwendet. Die oftmals sofort erzielte Schmerzminderung ist ein willkommener Nebeneffekt. Sie schützen die Grenzflächenmembran, verhindern das Entstehen von Aktionspotentialen der Nervenzellen und Nervenfasern durch kleine Reize. Dadurch werden Membranpotentiale stabilisiert,gegen depolarisierende Noxen geschützt und die Zelle kann ihr verlorengegangenes elektrisches Potential wiedererlangen.

Procain ist:
1.     vegetativ ausgleichend, also je nach Ausgangslage anregend oder entspannend.
2.    schmerzstillend, zentral und peripher analgetischen sowie fiebersenkend, antiallergisch und spasmolytisch
3.    antientzündlich
4.    lokal richtig angewendet, unterbricht es pathogene Reflexe und reaktiviert das blockierte Neurovegetativum
5     kreislaufregulierend, gefäßerweiternd, gefäßabdichtend
6.     hemmt Reizbildung am Herzen, wirkt antiarrhythmisch
7.     verbessert die Microzirkulation (zB Abfließen von Ödemen)
8.     wirkt antihistaminisch
9.     kapillarabdichtend
10.     spasmolytisch auf die glatte Muskulatur
11.     reguliert Bildung und Ausschüttung von Hormonen und Enzymen
12.     regt die Diurese an
13.     bessert das Allgemeinbefinden, normalisiert Sensibilität und Trophik
14.     leistungssteigernd
15.     regt Bildung von Monozyten, Histiozyten und Mastzellen an
16.     verbessert die Zellatmung

und so weiter  : ))

Übersetzt für die Praxis heißt das, Procain ist vielseitig einsetzbar, ergänzend zu anderen Mitteln oder Methoden, besonders angesagt jedoch bei Schmerzprozessen wie Migräne, Schulter-Arm-Syndrom, Ischialgie oder Hexenschuss, kurz vielem, was eine besonders schnelle Reaktion erfordert.

Man spricht in der Fachliteratur von Heilreizen, die durch die Injektion vorgenommen werden. Störfelder, wie vernarbte Mandeln (zB. nach rezidivierenden Tonsillitiden/Mandelentzündungen) werden entstört, ermüdete Organe wie zB. die Schilddrüse angeregt. Das entspricht durchaus naturheilkundlichem Vorgehen!  : ))

Mit Freude am Sein, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim

Knieschmerzen und/oder Gonarthrose, welche Lösungen bietet die Naturheilkunde?

19. Oktober 2010

Die Häufigkeit von Patienten mit Knieschmerzen nimmt einen überdurchscnittlich hohen Anteil ein. Ältere Menschen erwähnen die Beschwerden oft nur beiläufig, weil sie damit schon länger leben. Erstaunlicherweise haben auch junge Menschen, schon Mitte 20 Knieschmerzen. Diese treibt es dann in die Heilpraktikerpraxis, nachdem die Schulmedizin keinerlei pathologische Befunde diesen Beschwerden zuordnen konnte, sprich in der Computertomografie, dem Röntgenbild usw. waren keine degenerativen Prozesse sichtbar, welche als Ursache für die Schmerzen bezeichnet werden könnten.
Damit ist die rein degenerative Komponente nicht die einzige in Bezug auf Knieprobleme!

In der naturheilkundlichen Praxis wird logisch vorgegangen. Zunächst wird der Beckenstand kontrolliert. In den meisten Fällen findet sich im Bereich des Beckens eine Fehlstellung, wodurch nicht nur die Wirbelsäule nach oben ausgleichend skoliotisch korrigiert, sondern auch die Hüftgelenke, Kniegelenke und auch die Fußgelenke ungleichmäßig beansprucht werden.

Der umsichtige Therapeut prüft also die gesamte Statik und korrigiert soweit möglich, stellt in der Anamnese aber auch organische Verbindungen fest, die oft im Bereich Magen, Blase oder Leber-Galle zu finden sind und wird dann entsprechend behandeln indem er diese Organsysteme stützt. Das kann mit pflanzlichen, homöopathischen Mitteln oder Akupunktur geschehen. Auch die mittlerweile häufige Einnahme von Magensäureblockern, sogenannten Protonenpumpenhemmern(Omeprazol usw.) muss hier bedacht werden. Sie stellen langfristig eine Schächung des Gesamtsystems dar und von Dauereinnahmen ist abzuraten. Alternativ muss die Ernährung optimiert und zB. an den Einsatz von Heilerdeprodukten usw. gedacht werden.

Glukosamin-/ Vitaminpräperate können unterstützend in Erwägung gezogen werden, wenn der Gelenkknorpel bereits abgebaut ist. Das Highlight jedoch ist, dass der Patient bei erfolgreicher Behandlung, sprich mit nachlassenden Schmerzen sich auch wieder besser bewegen kann und sich in der Bewegung die Synovia(Gelenkflüssigkeit) wieder natürlich bildet und damit der Knorpel ernährt wird.

Viele Patienten sind bereit auch die psychotherapeutische Komponente der sich nicht beugen wollenden Knie zu beleuchten. Auch hier sind natürlich Ansatzpunkte, die hilfreich sind und oft in der Familiengeschichte ihre Wurzeln haben.

Nach meiner Erfahrung ergänzen sich oft mehrere Aspekte. Sowohl für körperliche als auch seelische Betroffenheit schätze ich bei diesen Indikationen die Akupunktur.

Viel Erfolg beim Finden des richtigen Spezialisten für Ihre Behandlung!
Ihre Heilpraktikerin Gabriele Wieland
http://www.hexenschuss-praxis.de

Das Genie der Homöopathie

11. Juni 2010

Vortrag im katholischen Bildungszentrum Sanktclara Mannheim zur Homöopathie am 9. Juni 2010

Naturheilverfahren erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Die Nachfrage steigt ständig.

Aber was ist „Homöopathie“ ?

Wo liegt der Unterschied zu Pflanzenheilkunde, der Phytotherapie?

Homöopathie ist immer wieder umstritten, denn was Erfolg hat, wird immer angegriffen…

Was ist das eigentlich genau? Wie wirkt sie und bei welchen Erkrankungen nützt sie etwas?

Der Begriff Homöopathie ist für Laien oft schwer abzugrenzen. Daher folgten der Einladung des katholischen Bildungswerk Mannheim zahlreiche Interessenten. Hier eine kleine Zusammenfassung.

Samuel Hahnemann (1755-1843) studierte in Leipzig Medizin, später auch noch Chemie. Sein Forschergeist ließ ihn mit den damaligen Behandlungsmethoden hadern, die er Symptomkuriererei nannte, und trieb ihn sogar so weit, dass er seine Praxis schloss und seine bereits 6-köpfige Familie mit Übersetzungen über Wasser hielt.

Die Übersetzung des Arzneimittelbuches des Engländers Cullen stieß ihn auf die Chinarinde. Er nahm sie ein und entwickelte Symptome, die er vom Wechselfieber/Malaria kannte. Die Rückschlüsse aus diesem immer wiederholten Experiment an sich selbst werden als Geburtsstunde der Homöopathie bezeichnet (1790) Er formulierte in der Folge das Ähnlichkeitsprinzip: „similia similibus curentur“, dem zugrunde liegt, dass ein Mittel, das beim Gesunden Symptome einer Krankheit hervorruft, beim Kranken diesem zur Heilung verhilft.

Um die Wirksamkeit der Methode zu verfeinern, entwickelte er das System der Verreibung/Verschüttelung/Potenzierung, wodurch von den Ausgangsstoffen meist keine Inhaltsstoffe nachweisbar sind, die Wirksamkeit der Mittel dennoch erhöht wird und Nebenwirkungen verschwinden (zB bei Giftsubstanzen).

Wo liegt der Unterschied zu Pflanzenheilkunde, der Phytotherapie?

Im Unterschied zur Phytotherapie werden in der Homöopathie nicht nur pflanzliche Ausgangsstoffe verwendet, sondern auch tierische, mineralische, energetische (zB Mondlicht) sowie Mittel aus krankem Material, Sekret, Blut, Erregern (Nosoden).

Grundsatz: Die Homöopathie ist eine Regulationstherapie. Wie andere naturheilkundliche Maßnahmen auch (Akupunktur usw.) regt sie die vorhandene Körperenergie derart an, dass ein Heilprozess eingeleitet wird (Harmonie).

Kernsatz: Nur von dem, was gesund ist, kann ein Heilimpuls ausgehen.

Es gibt unterschiedliche Vorgehensweisen in der homöopathischen Behandlung

Die klassische Homöopathie läuft in der Regel auf eine Behandlung der Gesamtkonstitution des Patienten hinaus. Der Therapeut versucht, das passende Mittel nach stundenlanger Anamnese entsprechend der außergewöhnlichen Besonderheiten, die aus dem Patienten zu ihm „sprechen“, herauszufinden und damit in der Grunddisposition einen Impuls über das Simile zu geben. In diesen Fällen kommen höhere Potenzen C oder LM zur Anwendung, die meist mit wenigen Gaben auskommen.

Die niederen Potenzen (D), unter Umständen mit gelegentlich einem Einzelmittel kombiniert das eine Urtinktur ist, also nicht potenziert wurde (sehr gut zB.: Crategus – Herz-, Mariendistel – Leber-Zellregeneration) finden oftmals Anwendung in der Komplexmittelhomöopathie. Hier gibt es äußerst wirksame und bewährte Mittel, die sich auf Symptomkomplexe konzentrieren. Diese Mittel werden meist mehrmals am Tag über einen gewissen Zeitraum gegeben.

Die anthroposophische Medizin sei hier ebenfalls erwähnt, die sowohl Einzelmittel als auch hervorragende Komplexmittel gemäß der anthroposophischen Menschenkenntnis in homöopathischen Niederpatenzen anbietet, wobei der Schwerpunkt auf das Geistig-Seelische gelegt wird.

In diesem Zusammenhang sei auch noch die Spagyrik erwähnt. Spagyrik ist eine Form der Medikation, die „Trennen und neu Vereinen“ bedeutet und nach klaren Vorschriften durch diesen Prozeß eine Wirkverstärkung zum Ziel hat.

In Deutschland wird sie ebenfalls zur Homöopathie gerechnet obwohl nicht immer eine Potenzierung stattfindet.

Grenzen der Homöopathie

Die Errungenschaften der Schulmedizin sind unumstritten. In Einzelfällen müssen Therapeut und Betroffener die individuell richtigen Maßnahmen erwägen (Operationen usw) und die Homöopathie unter Umständen als Begleittherapie zu schulmedizinischem Vorgehen in Betracht ziehen. Behandlungsmethoden sind so individuell wie wir Menschen.

Resüme: Die Homöopathie hat Stärken und Vorteile gegenüber schulmedizinischen Methoden,  weil sie, abgesehen von Erstverschlimmerungen, nebenwirkungsfrei, sanft und gezielt wirkt und sehr preiswert ist. Sie bietet sanfte Alternativen zur Heilung bei chronischen Erkrankungen aber auch in Akutfällen. Homöopathie behandelt den ganzen Menschen: Körper, Geist und Seele – also auch psychische

gibt es etwas herrlicheres als die Natur?

"Die eine Rose"

Erkrankungen. Das Ziel einer homöopathischen Behandlung ist, das emotionale und biologische Gleichgewicht des Menschen herzustellen, was seine Abwehrkräfte optimiert, das Immunsystem stärkt und ebenso das Gemüt.

Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

9. März 2010

Seit 5 Jahren mehr Gesundheit in Mannheim/Neckarstadt-Ost

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim anlässlich des Praxisjubiläums

Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

Kürzlich übernachtete ich anlässlich einer Fortbildung in Berlin Charlottenburg. 5 Schilder von Heilpraktikern zeugten am Hauseingang von deren Praxisarbeit. Als der Pensionsinhaber erfuhr, dass ich ebenfalls diesen Beruf ausübe, fragte auch er mich was ein Heilpraktiker eigentlich macht. Die Vielfalt alternativer Heilmethoden berechtigt zu dieser Frage.

Im Zuge unserer spezialisierten Gesellschaft erwartet zunächst einmal jeder ein Spezialgebiet: Allergiebehandlung, Schmerzbehandlung, Traditionelle Chinesische Medizin, Homöopathie oder auch klassische Naturheilverfahren wie Schröpfen oder Eigenbluttherapie.  Woher aber soll ein Patient wissen, was ihm helfen wird?

Der Heilpraktiker muss einen gewissen Forschergeist haben und sich auf allen Gebieten des menschlichen Organismus, mit seinen Funktionen und Wechselwirkungen auskennen: in Anatomie, Physiologie und Pathologie. Bestenfalls hat er eine natürliche psycho-logische Begabung! Kurz gesagt, er ist ein Spezialist für den ganzen Menschen und kann so Ursachen für Beschwerden erkennen, die oft an ganz anderen Stellen liegen als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Die Möglichkeiten diagnostischer Verfahren wie Computertomografie und Laborwerte sind für zahlreiche Patienten offenbar nicht ausreichend, um bei Schmerzen und vielfältigen Krankheiten Hilfe und Besserung zu erlangen.

So hat sich der Beruf des Heilpraktiers seit Jahrzehnten nicht nur gehalten sondern folgt wie nie einem besonderen Bedarf.

Glücklicherweise konsultieren zunehmend Menschen den Heilpraktiker, die seit Jahren und teilweise von Kindheit an nichts anderes kennen und auf Natur und Bio-Logik vertrauen. Sie kennen und lieben naturheilkundliche Verfahren und nutzen Heilpraktiker, wie früher der Hausarzt besucht wurde.

Jetzt haben Sie sich ja auf Rücken, Gelenke und Schmerzen spezialisiert

Ja, das war mein Einstieg. Die Leute fragen immer, was ist denn Ihr Spezialgebiet? Schmerzen hatte ich seit frühester Jugend und die einzigen Behandlungsformen waren Schmerztabletten, Schmerzspritzen und bestenfalls Salben. Die Diagnose stand fest und im medizinischen Wörterbuch stand, dass ich dadurch später bucklig, schief und gebeugt sein würde. Das waren Aussichten, die mich zur Initiative zwangen. Indem man sich mit dem eigenen Körper und dessen Vorgängen beschäftigt lernt man gut.

Daher war mein Start in die Selbständigkeit als Naturheilkundlerin die „Alternative Orthopädie und Schmerzbehandlung“. Viele meiner Patienten kommen geradewegs vom Orthopäden.

Was machen Sie anders als die herkömmliche Heilkunde?

Zunächst einmal habe ich den Zeitbonus. Ich rede mit jedem neuen Patienten mindestens erst einmal 30 Minuten, um ein Bild vom Werdegang, der persönlichen Situation, den Vorerkrankungen und Symptomen zu erhalten, den Unverträglichkeiten, Lebensumständen, Familie und Beruf. Danach kenne ich seine „Schwachpunkte“.

Bei Schmerzpatienten überprüfe ich dann natürlich die Statik, aber sie werden lachen, auch die Ernährung! Je nachdem, weshalb die Patienten kommen, ob wegen Angstzuständen, Allergien oder Schmerzen, verläuft das unterschiedlich. Es kommen Menschen aller Altersgruppen, verstärkt aber auch Kinder und junge Erwachsenen, worüber ich besonders froh bin. Patienten zu behandeln, die noch nicht mit Herz-Kreislauf-Medikamenten, ASS, Cholesterinsenkern, Entwässerungsmitteln und Beta-Blockern dauermedikamentiert werden, ist viel einfacher.

Bio-logisches Denken ist mein Hauptgrundsatz – immer begleitet von Einfühlsamkeit. In der Medizin gibt es den schönen Ausdruck „idiopathisch“, was „ohne erkennbare Ursache“ heißt. Damit kann ich mich nicht abfinden. Der Körper entwickelt nicht einfach aus einer Laune heraus Beschwerden. Natur hat immer Ursache und Wirkung und so auch der menschliche Organismus.

Haben Sie ein Erfolgsgeheimnis?

…das Geheimnis ist Aufmerksamkeit und Achtung. Jeder Patient erhält meine absolute Aufmerksamkeit. Patienten beklagen oft, dass ihre Beschwerden als rein psychosomatisch bezeichnet werden. Sie fühlen sich missverstanden und als Simulanten hingestellt.

Im Moment der Begrüßung sagt mir bereits meine Intuition, Beobachtungsgabe und Erfahrung etwas über den Ist-Zustand meines Gegenüber. Sicherlich kennen Sie das Gefühl bei einer ersten Begegnung. Man denkt: was für leuchtende Augen, was für ein gebückter Gang, was für eine Erschöpfung spricht aus diesem Menschen!

Nun habe ich über die Jahre des Beobachtens und Studierens ja auch psychophysiognomische Zeichen deuten gelernt.

Was ist Psychophysiognomie?

Ein anderer Ausdruck dafür ist „Antlitzdiagnose“.

Gesichtsfarbe, Augen, Augenumgebung, bestimmte Falten und andere Zeichen zeigen mir Schwächen und Belastungen des Organismus an. Daraufhin frage ich gezielt nach Beschwerden und Vorerkrankungen, was häufig Erstaunen zur Folge hat, aber auch Vertrauen weckt.

So kommen Dinge zur Sprache an die der Patient weder in dem Zusammenhang seines Besuches bei mir dachte, noch in Verbindung zu den Beschwerden sehen würde.

Welche Behandlungsmöglichkeiten nutzen Sie?

Homöopathie, Akupunktur, Dorntherapie sind die bekanntesten Methoden. Mein Behandlungskonzept beinhaltet aber auch wertvolle Details wie Wickel, Einreibungen und Vitaminsubstitution. Ich spritze auch homöopathische Mittel, verordne hochwertige Kräutermedizin und gebe Ratschläge, was der Betroffenen auch noch zu Hause zum Gesundsein beitragen kann. Viele Patienten sind ständig kalt, „Eishände“ und kalte Füße begleiten Generationen von Frauen. Blasenprobleme sind genauso häufig wie Kopf- und Rückenschmerzen und, dass zwischen all diesen Symptomen eine Wechselwirkung besteht, lernt der Naturheilkundler aus der Erfahrungsheilkunde und der chinesischen Medizin. Die chinesische Medizin, die Lehre der Meridiane (Energieleitbahnen) und das Nutzen von Akupunkturpunkten zur Diagnostik und Behandlung sind nicht wegzudenken aus meinem Praxisalltag.

Sie engagieren sich ja auch überregional, halten Vorträge und schreiben Artikel in Fachzeitschriften. Was haben wir als Nächstes von Ihnen zu erwarten?

Der nächste Vortrag wird voraussichtlich am 13.4.2010/19Uhr in der Praxis gehalten werden zum Thema „Was kann Naturheilkunde? Von Allergie bis Arthrose“ (Voranmeldung erbeten) , im Juni folgt „Das Genie der Homöopathie“ beim ökumenischen Bildungswerk „Sankta Clara“ in Mannheim. Gelegentlich habe ich Artikel zu interessanten Themen wie Rückenschmerzen oder Skoliose in der Fachzeitschrift „Naturarzt“ veröffentlicht. Aufgrund der bundesweiten Resonanz auf diese Artikel kommen Hilfesuchende von weit her in unsere schöne Neckarstadt!

Frau Heilpraktikerin: Vielen Dank für dieses Gespräch!

Alles Gute!

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim Telefon 0621 1704558, Termine nach Vereinbarung

http://www.hexenschuss-praxis.de

Fettarme Milch für Kinder gesünder???

31. Januar 2010

In unserer Tageszeitung steht es heute: fettarme Milch sei gesünder auch für Kinder, weil der Kalziumgehalt unabhängig vom Fettgehalt sei.  Dass Fettarmes gesünder ist als Nahrungsmittel mit „natürlichem“ Fettgehalt ist so falsch wie das gut promotete Gerücht, dass Milch generell gesund sei.

Aber erst mal eines nach dem anderen:

Der durchschnittliche Mitteleuropäer verliert mit steigendem Alter, ab ca. 10 Jahren, die Fähigkeit, Milchzucker enzymatisch aufzuschließen. Das dazu nötige Enzym Lactase produziert der Körper immer weniger. Also steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Organismus mit Milchprodukten, vorzugsweise Milch und Joghurt, Probleme hat. Blähungen, schnelle Stuhlgänge, Hautprobleme und Gelenkschmerzen sind einige der darauf folgenden äußeren Beschwerden.

Das angeblich so wichtige Kalzium in der Milch kann der Körper erst ab einem Fettgehalt von ca. 2% aufnehmen.

Siehe auch

http://vegan.de/foren/read.php?10,411620,411661

RESÜME:  Michprodukte, je weniger, um so lieber konsumieren und dann mit hohem Genuss, wie ein Pralié!

Um also die Anfangsfrage entgültig zu beantworten: fettarme Milch ist nicht gesünder, für niemanden!

Wenn Sie gesündere Kinder wollen, gehen sie mit Ihnen in die Natur, Bewegung an frischer Luft und lassen Sie sie einen freien Geist einatmen. Das macht gesund!

Alles Liebe und bis auf Weiteres, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim

Kinderwunsch in der Naturheilpraxis

25. Januar 2010

Der Kinderwunsch ist in der Naturheilpraxis ein besonderes Thema.

Neulich suchte mich eine Patientin auf und sagte, sie habe gehört, da können Heilpraktiker helfen.

Ja, aber wie? Wenn wir natürlich von den individuell verschiedenen Grundvoraussetzungen ausgehen, die immer auch Individuallösungen fordern, so ist doch eines bei allen ähnlich:  Der Erfolg einer Begleitung und Behandlung wird, wie immer in der Naturmedizin, begründet durch das Herstellen der Harmonie des Körpers, respektive in diesem Falle beider Körper.

Das kann sowohl mittels Akupunktur, die ja eine klassische Regulationstherapie ist, geschehen, als auch mittels Kräutermedizin oder Homöopathika.

In meiner Praxis wird natürlich bei jeder Patientin mit Kinderwunsch auch das Becken auf einen Regulationbedarf geprüft und behandelt. Desweiteren findet selbstverständlich ein intensives Gespräch zur gesamten Lebenssituation statt.

Fakt ist, es gibt viele Möglichkeiten, die eine erfolgreiche Behandlung begünstigen. Fühlen Sie sich ermutigt, einen naturheilkundlichen Therapeuten in Ihrer Nähe zu konsultieren. Ihr Gefühl wird Ihnen sagen, ob Sie dort gut aufgehoben sind. Wenn er ihnen hilft, schon den engelsgleichen Geruch in der Nase zu haben, wie ihn nur Neugeborene versprühen und dennoch eine gewisse weise Gelassenheit dem Thema gegenüber vermittelt, dann sind Sie richtig!

Verlassen Sie sich auf die Natur, die Natur Ihres Körpers, die Natur Ihrer Seele/n und darauf, dass sich der richtige Zeitpunkt schon ergeben wird.

Gern können Sie mich auch telefonisch konsultieren, siehe Homepage!
http://www.hexenschuss-praxis.de

Ihre Heilpraktikerin, Gabriele Wieland aus Mannheim

Eigenbluttherapie bei Allergien, Rheuma, Hauterkrankungen und Infekten

2. Januar 2010

Die Eigenbluttherapie ist eine Reizkörpertherapie und kann stimulierend, umstimmend oder dämpfend auf die Symptome wirken. Sie ist eine alt bewährte Umstimmungstherapie, die zu den klassischen Naturheilverfahren und der Alternativmedizin zählt und besonders bei Allergien eingesetzt wird aber auch bei wiederkehrenden Infekten, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sowie Hauterkrankungen.

Bekannt ist dieses Verfahren vorwiegend aus der Allergiebehandlung.
Venöses Blut wird entnommen und meistens mit einem homöopathischen Mittel intra muskulär gespritzt.

Auch bei akuten Infekten reizt man in kurzen Abständen den Körper, bei chronischen Störungen gibt man Injektionen in anfangs geringeren, später größeren Abständen über einen gewissen Zeitraum hin.
Das Wirkprinzip ist körpereigenes Blut als Fremdkörperreiz in den Körper(Muskel) zu bringen und damit die Selbstheilungs- und Abwehrkräfte und Neuordnung des Organismus anzuregen.

Die Eigenbluttherapie ist bereits vorbeugend im Herbst-Winter vor der Heuschnupfenzeit zu empfehlen.
Im Akutstadium jedoch, wenn der Körper bereits heftig auf Pollen oder sonstige Auslöser reagiert, ist sie äußerst wirksam.

Ich freue mich auf Ihren Besuch meiner Homepage www.hexenschuss-praxis.de


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