Posts Tagged ‘alternative Heilmethoden’

Schilddrüse – Dreh- und Angelpunkt seelischer Gesundheit

16. Oktober 2016

Die Geschichte der Erforschung der Schilddrüse begann nennenswert im 19. Jahrhundert. https://de.wikibooks.org/wiki/Schilddr%C3%BCse:_Geschichte Im heutigen Praxisalltag sehe ich hohe Schilddrüsen-Ersatzhormon-Dosierungen, teils nach operativen Entfernungen, Radiojodtherapien oder der Diagnose Thyreoiditis Hashimoto, was in einem gewissen Maße zunächst nachvollziehbar ist. Die Fähigkeit des Organs sich bei Teilentfernung zu regenerieren, wird nicht erwähnt.

Abgesehen davon, dass ich durch die Beschwerden der Patienten (Unruhe, psychische Überreaktionen, Panik, Herzrasen, Angstzustände, Übelkeiten, Verdauungsprobleme) davon ausgehen muss, dass häufig Überdosierungen verordnet werden, könnte man den Eindruck bekommen, dass ein wildes Herumprobieren mit L-Thyroxin gerade „Mode“ ist.

Zum einen erhalten oft Schwangere für die „gute Entwicklung“ des Embryos L-Thyroxin verordnet von einigen Frauenärzten. Desweiteren wird übergewichtigen Menschen häufig vom Hausarzt zum „Ankurbeln des Stoffwechsels“ L-Thyroxin aufgeschrieben. Nach meiner Erfahrung führt Ersteres zu überwachen unruhigen Neugeborenen und das experimentelle Verordnen von L-Thyroxin bei Übergewichtigen führt in aller Regel zu einer weiteren Überbeanspruchung der Leber, was grundsätzlich Abnehmen eher verhindert. Auch, um schwanger zu werden, wird oft L-Thyrox eingesetzt.

Der Praxisalltag zeigt, wie unglaublich wichtig der sensible Umgang mit diesen Mitteln ist. Nachdem den Patienten, vor allem aber Patientinnen gesagt wurde, dass sie das Schilddrüsenersatzhormon L-Thyroxin nun ein Leben lang nehmen müssen, weil ihre eigenen Schilddrüse nicht mehr ausreichend produziere, ist es eine Herausforderung, ein neues Bild zu diesem Thema bei den Betroffenen zu erwirken.

Als Erstes ist das Bewusstsein für die Funktion dieses Organs nahezulegen. In ihrer hohen Sensibilität reagiert die Schilddrüse mit Aktivität bei erhöhter Beanspruchung, insbesondere emotionaler. Todesfälle, Krankheit von nahestehenden Personen, Kummer, Sorgen, all das sind Reize, die der Schilddrüse eine erhöhte Aktivität abverlangen. Der Nacken verspannt sich. Starken Stress können wir genauso wie hohe körperliche Beanspruchung nur eine gewisse Zeit bewältigen, dann tritt eine Erschöpfung ein.  So geht es dann auch der Schilddrüse.

In diesem Falle reagiert die Psyche. Hier sind „Baustoffe“  als Bedarf zu prüfen: Zink, Selen, „Vitamin D“, B-Vitamine und gern natürlich auch homöopathische Unterstützung, die helfen, mit dem Stress besser umzugehen.  „Wer mehr arbeiten muss, muss mehr essen“ – so ähnlich kann man es bei der Schilddrüse auch sehen.

Nicht genug, dass zu selten die Eigenfunktion der Schilddrüse gestärkt wird. Die Gabe von L-Thyroxin schadet nach Erfahrung  zB des  Dr. med. Berndt Rieger („Hashimoto Healing“ und weitere Veröffentlichungen zu diesem Thema). Panikattacken, Herzrasen und Erstickungsgefühle sind nur ein Teil der Symptome. Gerade bei der sogenannten Hashimoto Thyreoiditis ist die medizinische Lehrmeinung, Jod müsse gemieden werden. Nach Ansicht des genannten Autors, Dr. Rieger ist jedoch das Gegenteil der Fall. Er sagt, der Köper könne ohne Jod das gegebene L-Thyroxin nicht verarbeiten. hashi

Es ist anzuraten, eine neue Einstellung zum körperlichen Geschehen zu entwickeln, sich seiner Belastungen bewusst zu werden, Rat bei einem geeigneten Naturheilkundler/Heilpraktiker einzuholen, Alternativen mit Homöopathika, Vitalstoffen, Selbstmassage des Organs usw. zu suchen.

Freuen Sie sich auf die Alternativen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim

Gabriele Wieland

Wie oft muss Akupunktur ausgeführt werden?

20. August 2016

Oft werde ich gefragt, wie viele Behandlungen sind notwendig? Grundsätzlich lernt man in der Ausbildung zur Akupunktur, dass ein Behandlungszyklus vorgenommen werden soll. Geraten wird zu 10 Behandlungen, die man nach einer Pause möglicherweise wiederholt.

Ich hingegen bestehe darauf nur in bestimmten Fällen, bin jedoch dankbar, wenn der Patient begleitend zu meiner manuellen und homöopathischen Behandlung ebenfalls die Akupunktur akzeptiert oder sogar wünscht (meist nur am Ohr, was hoch effektiv ist).

Spätestens im intensiven Gespräch erfährt der Therapeut, dass es nicht nur einen Beschwerdebereich beim Hilfesuchenden gibt. Schlafstörungen gehen vielleicht mit einer Leberüberlastung einher, die Nackenschmerzen haben nicht nur mit Schreibtischarbeit zu tun, sondern mit einer Schilddrüsenfunktionsstörung und/oder Fehlmedikation von L-Thyroxin, Knieschmerzen können nicht nur mit Fehlbelastung aufgrund eines schiefen Beckens herrühren, sondern auch mit Magenproblemen korrespondieren und eine sogenannte Allergie im Darmbereich ihre Hauptursache haben.

So fließen viele Fakten aus der Krankengeschichte (Anamnese) in einen Behandlungsplan ein. Natürlich kann ein Akupunkturzyklus zu einer schnelleren Besserung beitragen, aber je nach finanziellem Budget ist es auch möglich, dass mit relativ wenigen Sitzungen dem Körper Impulse durch die Nadeln gegeben werden, die eine Umstimmung des geplagten Körpers bewirken, meist begleitet durch eine naturheilkundliche Medikation, Tipps für den Alltag, Ratschläge zur Änderung von Gewohnheiten usw.

Oft sagen die Patienten, dass sie viele Baustellen haben. Wenn sie am Ende der Beratung und Behandlung erfahren, dass  alle letztlich zusammenhängen, ist die Verwunderung groß.yinyang

Akupunktur arbeitet immer mit der vorhandenen Energie. Der Chinese nennt es, „das Chi lenken“. Dem liegt zu Grunde, dass ein Organbereich, der eine Störung/Krankheit hat, mehr Energie benötigt. Damit geht einem anderen Bereich diese verloren, denn es gibt nur immer 100%. Mit diesen 100% arbeitet die Akupunktur. Die Energie muss so verteilt sein, dass alle Bereiche, die ihnen zustehende zur Verfügung haben.

„Stört eine naturheilkundliche Behandlung die aktuelle allopathische Medikation?“ ist eine häufig gestellte Frage. Leider ist die Frage genau umgekehrt zu stellen. Eine naturheilkundliche Behandlung ist in ihrer Wirkung immer durch das einseitig wirkende allopathische Mittel gestört. Der Wegweiser, den der Körper durch die ausgleichende, harmonisierende Absicht der Naturheilkunde bekommt, stößt mitunter an die Mauer der „Chemiekeule“. Ein kundiger Heilkundler wird immer über all diese Aspekte versuchen aufzuklären.

Wieviele Akupunkturbehandlungen notwendig sind wird also immer individuell sein.

Ihre Naturheilkundlerin aus Mannheim-Neckarstadt, Gabriele Wieland

Naturheilpraxis Wieland Mannheim

 

 

 

Besenreißer, Arthrose, Fersensporn & Co. „Kleine Blutegelkunde“

20. Mai 2016

Schon ihr Name lässt einige Menschen schaudern. Manche sind interessiert und verwundert ob deren Eleganz beim Schwimmen und noch mehr Menschen wissen es:     Die Kleinen sind Wunderwesen in der Schmerzbehandlung bei sonst fast aussichtslosen Fällen: BLUTEGEL20140917_165502

 

Seit Jahrtausenden werden sie angesetzt mit besten Erfolgen.

Neulich kam eine Dame und wollte sie auch ausprobieren: „Meine Kollegin hat mich angerufen, sie konnte 2 Tage nach der Behandlung schon über den Maimarkt laufen ohne Schmerzen.“ Fersensporn-Geplagte wissen, dass das eher unmöglich ist.

Aber was machen die ekelig klingenden regenwurmverwandten Zwitter?

Eigens für die medizinische Anwendung gezüchtete Egel kommen hungrig per Kurier in die Praxis. Ich nenne sie meine fleißigsten Mitarbeiter oder auch „Fred, Karl oder Okko, Lonzo, Berry, Chris und Himpe“. Wenn sie beißen, schrauben sich jeweils 3×30 bewegliche Zähne des kleinen Saugers leicht zwickend an eine Stelle nahe dem Beschwerdebereich. Kniearthrose, Besenreißer/Venenprobleme, „Leberentlastung“, Tinnitus und Schulterschmerzen sind genauso passende Indikationen wie Fersensporn und jegliche Gelenkprobleme.

Dann beginnt die Saugphase. Die Schlauchmägen der kleinen Helfer (3-5 werden angesetzt) füllen sich rhythmisch und so vergrößern die Jungs (bis zu 3 Jahren sind die Tiere männlich) ihre Körperausmaße um ein Mehrfaches. Sie geben Stoffe in die Blutbahn (zB Hirudin), welche die Blutviskosität verbessern, das Nachbluten begünstigen und damit eine über Stunden dauernde sanfte Regeneration des Blutes bewirken.

An der angezapften Stelle , die schmerzhaft meist ein übersäuertes, stoffwechselarmes Milieu hat, findet eine deutliche Entlastung statt. Irgendwann ist das Egelchen satt und fällt ab.

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland Naturheilpraxis Wieland Mannheim

 

Hautprobleme ursächlich behandeln

2. Mai 2016

Wir alle kennen den Satz:  „Die Haut ist der Spiegel der Seele.“ Dieser alten Spruch beleuchtet nur eine „Seite der Medaille“.
Die Haut demonstriert in welcher Not der Körper ist. Daher können Salben und Cremes bestenfalls äußerlich lindern, aber nicht die Lösung irgendeines Hautproblems sein.
Das Stoffwechselsystem des Organismus ist ausgeklügelt und hoch effektiv. Leber, Galle und Niere, Blase sind die Organsysteme, welche nach allem, was wir so zu uns nehmen, essen, trinken und anderweitig unserem Körper zuführen incl. Stress, für die geregelte Ausscheidung sorgen. Früher etwas vernachlässigt, gibt es da natürlich noch das lymphatische System mit den Rachenmandeln, dem Blinddarm und als größtes Organ die Milz. Wie kleine „Bächlein“ transportiert das Lymphatische System aus der Peripherie Zelltrümmer (sogar Tumorzellen) und Stoffwechselabfälle, die venös nicht abtransportiert werden können und gilt auch als Abwehrsystem (Lymphozyten).

Wenn jedoch der Körper, beispielsweise bei einem grippalen Infekt, nicht ausreichend über die normalen Wege „entmüllen und entsorgen“ kann, sucht er sich schnelle zusätzliche Wege: die Schleimhäute! Die Nase läuft, die Augen tränen, Abhusten…

Ein weiterer Entsorgungsweg ist die Haut. Erste Anzeichen von Juckreiz und Schwitzen und Brennen sollte man möglichst schnell wahrnehmen und dem Körper beim „Entgiften“ helfen. Je nach Typ können sowohl Pickel (meist in bestimmten Arealen des Gesichts oder Rückens) oder auch größerflächige „Hautplacken“ mit oder ohne Röte wichtige Hinweise sein, dass hier etwas nicht stimmt.

Oberflächliches Behandeln, kann nur die Haut lokal etwas beruhigen, an die Ursachen geht das nicht.

Bekannt ist auch die Aussage von Patienten, dass nach dem Auftragen von cortisonhaltigen Cremes das Hautzeichen zwar verschwand aber an einer anderen Stelle auftauchte.

löwenzahn und brennessel mit marienkäfer

Bei einer sorgfältigen Anamnese wird herausgefunden, wo eine eventuelle Belastung, die sich an der Haut widerspiegelt, Ihre Ursache hat. Vitalstoffreiche Nahrung mit Bitterstoffen, wie Löwenzahn im Frühjahr, Wildkräuter, Brennessel usw. sind durchaus bereits eine gute Maßnahme für natürliche Anregung der Ausscheidungsvorgänge und gleichzeitiger Lieferung von Vitaminen und Mineralstoffen aus natürlicher Quelle.

Merke: Die Zeichen der Haut gehen weit über kosmetische Aspekte hinaus!  Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit! Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim Neckarstadt-Ost

Herzbehandlung – klassisch oder alternativ?

16. April 2016

roseWenn es ums Herz geht, wird es für jeden Ernst. Der Gedanke, mit diesem Organ stimme etwas nicht macht Angst auch bei Menschen, die sonst der Naturheilkunde zusprechen.

Betarezeptorenblocker, Blutdrucksenker, Cholesterinsenker werden wacker nach Vorgabe eingenommen. Man meint an dieser Stelle höre Naturheilkundliches, Homöopathisches, Nahrungsergänzendes auf.

Dem liegt zu Grunde, dass die Hiobsbotschaften in der Gesellschaft mal wieder mächtiger sind als die Guten. Ein gutes Herz zu haben gilt nicht als Erfolgsrezept. Sich „ein Herz zu fassen“ ist aber immer noch das Beste, der „Weg mit Herz“ immer der erfolgreichste.

Das Herz als reine Pumpe zu sehen gilt naturheilkundlich als Unsinn. Niemals würde eine kleine Pumpe ein ganzes Menschenleben durchhalten. Dennoch liegen Kraft, Ruhe, Gelassenheit  und Dynamik in diesem Organ unmittelbar nebeneinander als rhythmisch gestaltend.

Das Herz als Sinnesorgan nimmt während seiner Arbeit Kalium, Natrium, Hormone, Körpertemperatur, ph-Wert,  Sauerstoffsättigung und Nährstoffgehalt wahr. Je nach „Befund“ schüttet es direkt Hormone aus, wie beispielsweise das ANP, wodurch die Nieren zur verstärkten Aktivität angeregt werden  und daher die sogenannte Herzlast verringert wird.

Die ausgeklügelt feine Wahrnehmungs- und Regulationsfähigkeit unseres Lieblingsorgans wird ununterbrochen ignoriert mit der Gabe von Betablockern, Bludrucksenkern und sogar die Funktion letztlich geschwächt, wie beispielsweise der dauernde Einsatz von Cholesterinsenkern/Statinen  zeigt.  Eines der weltweit meist eingesetzten Medikamente verursacht im Gegensatz zur vermeindlichen Infarktvorsorge sogar, dass die Disposition dafür noch erhöht wird, die kognitiven Fähigkeiten sinken, die Disposition für Alzheimer steigt, der Vitamin-D-Spiegel sinkt, damit begünstigt man das Krebsrisiko durch weniger Killerzellen, verringerte Apoptose- und Angiogenesehemmung usw.

Wer also Knecht der Angst ist, erlaubt eine wirkliche Schädigung seines Organismus. Hier drängt sich die Frage auf, was tun, bei hohem Blutdruck?

Wir müssen natürlich herausfinden, warum dieser hoch ist. Es gibt immer eine Ursache und diese zu ignorieren ist ein Fehler. Erhöht der Körper den Blutdruck, gibt es einen Bereich in ihm, der nach Versorgung schreit: bestes Beispiel dafür ist ein erhöhtes Gewicht: mehr Masse = mehr Arbeit. Haben wir ein seelisches Problem, das uns umtreibt und die Psyche belastet, steigt der Blutdruck – das Gehirn braucht mehr Versorgung. Nach einem Unfall oder einer Operation könnte der Blutdruck höher sein – der Körper muss reparieren. (In diesem Zusammenhang ist auch immer der Cholesteringehalt im Blut hoch, weil der Körper es als Baustein für die Reparaturprozesse benötigt). Besonders interessant ist auch der diastolische Druckwert des Herzens, also der im Allgemeinen als 2. genannte Wert, gemessen, in der Phase, in der die Herzkammer sich wieder mit Blut füllt, bevor es in der Systole wieder durch die geöffnete Aortenklappe in die Aorta zum Weiterversand in den ganzen Körper geschickt wird. Ist dieser permanent zu hoch, wird das vegetative Nervensystem dafür verantwortlich gemacht, also Prozesse, die unbewusst ablaufen. Hier ist herauszufinden, wo die tiefe Belastung liegt.

Das feine System Herz-Kreislauf, welches nach Bedarf arbeitet, sollte nicht nur Hochachtung finden sondern im vertraulichen Anamnesegespräch eine Ursachenfindung ermöglichen. Bitte beanspruchen Sie dafür einen fähigen Kollegen, um mit ihm gemeinsam herauszufinden, welche Ursache ihr Bluthochdruck hat.

In einigen Fällen können auch statische Komponenten eine Rolle spielen. Manche Patienten bekommen Beschwerden wie Herzrasen, sobald sie sich in die Horizontale begeben. Möglicherweise ist der Bereich um den 2. Brustwirbel die Ursache. Auch ein gestauter überblähter Bauch kann hier durch die Lageveränderung mitbeteiligt oder sogar ursächlich sein.

Blutdruckveränderungen oder Herzrasen nach den Mahlzeiten sind eine weitere zu beachtende Komponente. In diesem Falle liegt ein Verdauungsproblem vor, das gern auch als Nahrungsmittelunverträglichkeit bis hin zur Allergie bezeichnet wird. Auch diese sind ursächlich rekonstruierbar und individuell zu behandeln.

Desweiteren gibt es wirklich gute natürliche Faktoren für die Herzgesundheit. Der herzstärkende Weißdorn, das absolut unerreichte Notfallmittel g- Strophantin, Selen, Omega3, L-Carnitin, L-Arginin, Knoblauch und und und!!!!!!!!!!!!

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Crateagus – Stärkung der Herzkraft

Der pandemische Einsatz von Herz-Kreislauf-Medikamenten könnte mir ein ganzes Klagebuch abringen über Schäden, Nebenwirkungen inclusive meiner festen Überzeugung, dass der durch die routinemäßigen Verordnungen nicht nur zu stoffwechselverringernd bedingtem Schwindel, Müdigkeit, Schmerzen, Gewichtszunahme, erhöhtem Blutzuckerspiegel, damit gesteigerter Arteriosklerose und erhöhtem Herzinfarktrisiko sowie ebenfalls einer besonders hohen Disposition für Demenz.

Berührung, Zuwendung, Liebe und gute Gedanken und Gespräche, Yoga  und Spazieren mit liebevoller Wahrnehmung für unsere herrliche Natur heilen das Herz natürlich noch auf anderen Ebenen. Trauer,  Sorgen und destruktive Gedanken wie Schuldzuweisungen schwächen es.

Für eine herzgesunde Gesamtglücklichkeit, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt, Gabriele Wieland

ps.: es steht außer Frage, dass im Falle von Stenosen der Herzkranzgefäße, Herzfehlern, Herzklappenschäden und anderen irreversiblen Schäden chirurgisch, notfallmäßig, operative Maßnahmen unumgänglich  sind. Der Artikel möchte dieses nicht in Abrede stellen und ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ohne kompetetes und fachlich ausgereiftes Prüfen der Einzelsituation keine Pauschalaussagen möglich sind.

 

 

Reiseübelkeiten und Stressreaktionen

15. Januar 2016
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Handelsübliche Boeing 737-800 vor dem Start

So eine Reise, womöglich noch im engen Flugzeug, kann stressig sein. Unsereiner hat sich da im Griff, konzentriert sich auf ein Buch, spielt ein wenig Karten oder ist fähig zu schlafen.

Kinder haben es da mitunter nicht so leicht. Reiseübelkeiten begleiten viele kleine Mitmenschen wie ein Last, mit der man leben muss. Kinder und oft auch Hunde übergeben sich schon nach wenigen Minuten Fahrt im Auto. Schiffe sind gänzlich Tabu.

Das Gleichgewichtsorgan hat ein Verarbeitungsproblem zwischen den Reizen des Auges und den Bewegungen des Körpers. Hier ist mal wieder ein schönes Beispiel, wie gut Homöopathie hilft, ob man daran glaubt oder nicht.

Übelkeit und Erbrechen bei Fahrten im Auto, im Zug, mit dem Schiff oder Flugzeug wird wirksam vorgebeugt mit:

Cocculus Pentarkan® S – DHU  (PZN: 8534681)

Man nimmt es am besten mehrmals kurz vor Reiseantritt und gern auch währenddessen, sofern es noch notwendig erscheint, indem man eine Tablette im Mund zergehen lässt. Für Babys zerkleinert man die Tablette und streut das erhaltene Pulver in den Mund. (Bei Hunden ebenfalls)

Babys oder Kleinkinder, die in Flugzeugen schreien „wie am Spieß“ haben aber oft ein anderes Problem: Reizüberflutung, Ungewohntes, Unruhe der Eltern und möglicherweise sogar Ängste sonst aus der Umgebung. Start und Landung eines Flugzeugs, Motorengeräusche und Enge versetzen sie in Stress.

Das verzweifelte Bemühen der Eltern, die Kinder zu beruhigen, gipfelt in stundenlangen Schreiattacken des Kindes bis zur Erschöpfung – sowie genervten Mitreisenden.

Bei aus Erfahrung zu befürchtender oder bereits vorhandener Unruhe und Stress für die Kinder kann ich mit besten Empfehlungen auf „Calmy-Hevert“ verweisen. Es wird für Babys und Kleinkinder empfohlen. siehe auch Link der Firma Hevert:                                Link zu Calmy-Hevert.

Das vegetative Nervensystem, also die unbewusst ablaufenden  Vorgänge im kindlichen Körper wie der Schlaf-Wach-Rhythmus, Unruhe und Schlafstörungen werden gebessert, Stressituationen gut verkraftet und Spannungszustände aufgrund von Erschöpfung, Übermüdung oder Reizüberflutung leichter abgebaut.

Auch von den Firmen Weleda mit „Calmedoron“ und Heel mit „Lunafini“ gibt es hervorragende Mittel, welche in diese Richtung arbeiten, wichtig ist natürlich immer der Typ des Kindes und gern dazu auch eine fachlich hochwertige Beratung.

Mit den allererholsamsten Wünschen für alle Eltern und Kinder unterwegs und auf Reisen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim

Gabriele Wieland, Naturheilkunde auch für Babys und Kinder

 

 

 

Paul, sein „Gespenst eines Genies“ und icke

13. Dezember 2015

Dass ich jemals mit Paul Klee auf einem Foto erschiene? Undenkbar. Gestorben bevor ich geboren, beeindruckt mich sein Nachlass in Strichen.

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Das erste Bild, welches sich meiner ermächtigt, hängt seit den achtziger Jahren bei mir. Wenngleich nur eine billige aber nicht weniger gute Plakatversion, schmälert die Kopie nie meinen Genuss an der Aussage: „Ein Fetzen Gemeinschaft“. Dass jemand mit derart wenig Malerei etwas so Wichtiges darstellen kann, macht mich auf immer zu seiner Freundin. Egal in welchem Kunsthaus ich mich gerade aufhalte, suche ich nach einem Werk von ihm. Beglückt, schon etliches seiner Kunst im Original gesehen zu haben, stehe ich in der Ausstellung über Selbstbildnisse/Kunsthalle Karlsruhe neben ihm, vor ihm, mit ihm.

Wie möchte sich der Künstler darstellen? Womit erscheint er auf seinem Selbstbildnis? Ich denke an ein Metronom als ich Paul so aus seiner Mitte gebracht betrachte. Jagt ihn die Zeit? Sitzt ihm der Krieg noch im Nacken? Weiss er von der späteren Krankheit, hängt schief in den Bahnen?

Auf unserem Bild neigt er sich mir zu, wie sich die Kunst mir immer zugeneigt hat. Sein leidender Blick ist mir wohl bekannt. Als Heilkünstlerin verstehe ich Künstler doppelt. Ihre Tiefe, ihr Wissen um Abgründe und Extasen leben in mir, ihr depressives Sein im Genie, dem Wunsch zu zeigen, welch überdimensionale Gefühlsorgasmen alle Farbvielfalt übersteigen. Die Natur der Kunst ist es, den richtigen Klang, die wahrlichste Form, die herzhaftesten Worte und Farben zu beanspruchen wohlwissend, dass sie alle nicht genügen.

Kein Intellekt vermag, die Seele eines Künstlers zu erfassen und so wird auf immer der Versuch, sich selbst darzustellen  nur ein solcher bleiben, ein Moment, der Hauch einer Sehnsucht, verstanden zu werden.

Mit großem Vergnügen über die Führung durch die Ausstellung „Selfirade“

und bestem Dank!

Ihre Heilkünstlerin aus Mannheim,

Gabriele Wieland Naturheilpraxis Gabriele Wieland Mannheim

 

 

Können Steine heilen helfen? oder: „Mineralien als naturheilkundliche Medien“

17. August 2015

Schon immer haben mich Steine angezogen. In der Kindheit sammelte ich im Tagebaugebiet kleine Versteinerungen oder Exemplare, die mit Glimmer  oder Pyritanteilen mein Herz schatzsucherartig hüpfen lassen haben.

Lapislazuli und Gold im alten Ägypten waren ebensowenig zufällig verwendet worden wie Diamanten, Saphire und Rubine an Kronen großer Herrscher. Zu allen Zeiten verwendeten Menschen Steine verbunden mit einem bestimmten Zweck. Sogar im Neuen Testament in der Offenbarung des Johannes werden Steine aufgezählt, die das „neue Jerusalem“ zieren: „Die Grundsteine der Stadtmauer waren aus je einem Edelstein kunstvoll gefertigt: Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Karneol, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.“

Seit 2800 v. Chr. gibt es Hinweise zum Heilen mit Steinen in China. Es werden Edelsteine beschrieben, die in bestimmter Weise auf den menschlichen Organismus wirken. Bis heute ist dieses Wissen in der Ayurveda-Lehre lebendig.

Es gibt in allen Völkern besondere Schutzsteine wie beispielsweise die große Familie der Achate. Auch schwarze Turmaline gelten von je her als das Böse Bannende. Hier fließen Farb- und Mineralienlehre durchaus zusammen. Auch der Schwarzopal sei in diesem Zusammenhang erwähnt, wobei Schutz wirklich vielen sehr unterschiedlichen Mineralien zugeschrieben wird.

Jahrmillionen sind sie alt, haben große Beständigkeit und das Auflegen einzelner soll schon zu wunderbarsten Ergebnissen geführt haben. Beispielsweise wurde mir einmal beschrieben, wie ein Gichtanfall durch das Auflegen eines Bernsteins gelindert worden ist, ein Neurodermitisanfall durch Löwenzahn  ausgelöst und durch das Tragen eines Chrysopras behoben worden ist. So muss das Handtieren mit Löwenzahn die Entgiftung so stark angeregt haben, dass der Körper dem nur über die Haut Rechnung tragen konnte und der Chrysopras hat durch den verstärkenden Lymphfluss das lymphatische Ausscheiden und damit die Entlastung der Haut gefördert. Der Betroffene berichtete von einer schnellen Besserung. Wir kennen Bernsteinketten, die das Zahnen den Babys erleichtern und bei Hunden werden sie angelegt, um Zecken fern zu halten.

Angela Merkel trägt Steinketten. Ob auch sie schon die stärkende Wirkung bestimmter Mineralien bei ihrem stressigen Job schätzen gelernt hat? Viele Menschen sieht man mit Steinen, abgesehen natürlich von denen in üblicher Schmuckverarbeitung, fallen immer mehr mit einzelnen am Lederbändchen auf.

Traditionell verbindet die Menschen etwas mit den Steinen. In alter Literatur heisst es sinngemäß: früher als die Geister der Steine noch zu den Menschen sprachen. Ich denke, das können sie immer noch, wenn wir uns einen Moment der Ruhe und des In-uns-Gehens nehmen. In besonderem Maße sind da als Helfer natürlich die Bergkristalle und allgemein Quarze genannt.

Als ich mich vor vielen Jahren meine Steinliebe mit dem Studium der Literatur zur Steinheilkunde beschäftigte, unterhielt ich mich vor einem Vortrag mit Michael Gienger. Er war nach Schwetzingen gekommen und sprach über die Heilsteine der Hildegard von Bingen. Als er hörte, dass ich auch „Steinheilkunde“ auf meiner Homepage und meinem Flyer stehen habe, fragte er, ob denn deshalb Menschen kämen. „Nein,“ sagte ich damals, „aber wenn sie da sind ergibt sich oft ein Gespräch darüber.“

Wer immer sich von Steinen als therapeutisch stärkendes und begleitendes Mittel angezogen fühlt, sollte intuitiv vorgehen. Das, was Sie anzieht, hat eine Resonanz, die einen wichtigen Impuls geben kann. Einen Heilimpuls, einen Entwicklungsimpuls, einen Impuls, anders mit Umständen umzugehen. Einem Kind würde man vielleicht sagen, Steine sind wie kleine Geistwesen aus der Natur, die uns begleiten und uns zur Seite stehen.

Natürlich betone ich an dieser Stelle, dass eine kompetente Untersuchung, Anamnese und Behandlung durch nichts hier erwähntes ersetzt wird.

Wichtig beim Tragen und Nutzen ist das regelmäßige Entladen, unter Wasser reinigen, in die Sonne legen mit Pflanzen oder Erde in Berührung bringen. Einige Steine leiden in Schubladen und unter Luftabschuss besonders (zB. Opale, Perlen)

Vielleicht haben sie auch schon bemerkt, dass bestimmter Schmuck einfach nicht getragen wird, obwohl er sehr schön ist. Irgendwas passt dann nicht. Manchmal ist es auch die „Programmierung“ durch vorhergehende Träger oder Besitzer, manchmal die Tatsache, dass sie behandelt worden sind, leider auch teilweise radioaktiv, um die Farbintensität zu verbessern. Es ist mir an dieser Stelle ein Anliegen, auf gute Quellen hinzuweisen und Händler, die ihre Ware vor allem Fair trade erwerben.

So empfehle ich zum Bezug von Steinen die Firmen „Geoexpert“ Michel Vogt sowie „oneworldminerals“ Bernd Graf, die ich beide persönlich kenne und schätze.

Abschließend möchte ich, um noch einmal auf Heilwirkungen von Edelsteinen einzugehen, resümierend sagen: Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Mensch gemäß dem Spruch „Mikrokosmos gleich Makrokosmos“ alles in sich trägt, kann ein Stein ermöglichen, einen leichteren Zugriff auf einen Aspekt zu haben, der gerade etwas verschüttet zu sein scheint. Damit kommen wir mehr zu unserer Ganzheit und das bedeutet GESUND SEIN!

Mit steinheilkundlichen Grüßen aus Mannheim, hier mit einem Foto auf dem ich mit Michael Gienger (*1964-2014) aufgenommen wurde nach unserer geologischen Wanderung in der Isubrischen Zone vor einigen Jahren.

Ihre Heilpraktikerin Gabriele Wielandwieland_gienger

Den Teufel mit dem Beelzebub – Europäischer Antibiotikatag

19. November 2014

Europäischer Antibiotikatag… 18.11.14.
Es ist so ähnlich wie mit dem Cortison, wenn es Leben rettet, sind wir dankbar und glücklich, dass wir derlei Mittel haben. Das Übermaß jedoch treibt den „Teufel mit dem Beelzebub“ aus…

Leider begegnen wir dem Übermaß auf Schritt und Tritt. Bei allen möglichen Erkrankungen wird zunächst einmal ein Antibiotikum verordnet, vorsorglich bei Operationen, Zahnbehandlungen, in der Massentierhaltung usw. eingesetzt. Und dann wundern sich Politiker, dass damit Resistenzen einhergehen. Bakterien reagieren nicht mehr auf Antibiosen…

http://www.bmg.bund.de/ministerium/presse/pressemitteilungen/2014-04/europaeischer-antibiotikatag-2014.html

Aus meiner naturheilkundlichen Sicht ist der Weg zu einem vernünftigen Umgang mit Antibiotika ganz einfach:

Nur im tatsächlichen Notfall einsetzen! Doch wann ist dieser?

Eltern wird erzählt, dass sie ihrem Kind bei Scharlach Antibiotika geben müssen, weil das Kind sonst einen Herzfehler oder eine Nierenschädigung bekommen könnte. Das ist ungefähr so als würde man jemandem, der ein Auto kauft, sagen, dass er damit möglicherweise tödlich verunglücken kann.

Entschuldigung, das ist natürlich ein harter Vergleich. Fakt jedoch ist, um mal beim Beispiel Scharlach zu bleiben, dass ein Kind sinnvollerweise diese Erkrankung durchleben sollte. Damit geht zwingend einher, dass mindestens eine Woche Bettruhe zu halten ist und danach noch ca. 3 Wochen Kind und Mutter (bzw. der Elternteil, dessen Arbeitgeber das toleriert!) daheim bleiben.

Und genau da beginnt der Zwiespalt: Natürlich arbeiten alle und keiner kann sich erlauben, 4 Wochen mit dem Kind daheim zu bleiben und zu warten, dass der kleine Organismus natürliche Antikörper bildet. Es wird also Antibiotika gegeben und das Kind ist 2-4 Wochen später wieder erkrankt.
Von 3 Scharlachfällen/respektive Streptokokkenangina pro Saison/Kind wurde mir nicht selten berichtet. Spätestens dann summmiert sich der Arbeitsausfall des entsprechenden Elternteils ohnehin. Die Eltern werden dann im 2. Winter mit demselben Verlauf aufmerksam und suchen, sofern sie einigermaßen geistig rege sind, nach einer Alternative.
Dass mit der mehrfachen Antibiotikaeinnahme pro Saison andere Schwächungen einhergehen, wie generelle Infektanfälligkeit, gestörte Verdauung usw. merkt der eine oder andere auch.

In der anthroposophisch-homöopathischen Medizin gibt es ausgesprochen wirkungsvolle und entwicklungsfördernde Medikamente, die mit begleitender Fürsorge, dem kleinen Organismus helfen, auf natürliche Weise mit den Erregern fertig zu werden. Haben Sie Vertrauen in den widerstandsfähigen Körper ihres Kindes! Ein Organismus, der täglich tausende Krebszellen vernichten kann, kann auch Bakterien töten!

Nicht jeder Infekt, dem üblicherweise mit Antibiose begegnet wird, erfordert 4 Wochen Arbeitsausfall. Tragen Sie zu einer guten Gesundheitsbasis Ihres Kindes und unserer Gesellschaft bei, indem Sie über einen Einsatz von Antibiotika bei sich und Ihren Kindern selbst nachdenken. Erwerben Sie das notwendige Wissen, um auch Fieber bei Infekten entsprechend einzuordnen und nicht gleich mit Fiebersenkern zu begegnen. Der Körper erhöht zunächst nur die Temperatur, um Erreger zu vernichten, simple as that.

Stärkend in Infektsituationen sind beispielsweise die Gaben von Himbeeren, roten Säften, generell Eisenhaltigem (was ja die Farbe ROT involviert, allerdings Vorsicht bei Neigung zu Verstopfung!)
Mit einer verbesserten Eisenaufnahme sind die Abwehrkräfte gestärkt, weil unter anderem dadurch die Blutbildung verbessert wird. Bei Fieber also (Bett-)Ruhe, trinken und liebevolles Versorgen!

Ein derart umsichtiges Vorgehen erhält die Wirksamkeit von Antibiotika für den wirklichen Notfall.
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt
Gabriele Wieland
http://www.hexenschuss-praxis.de/naturheilkunde_kinder.html

Migräne – eine Fallbeschreibung

1. November 2014

Vor ca. 2 Wochen kam eine 20-jährige Patientin erstmals wegen Migräne in die Praxis. Die Migräneanfälle seien derart irre schmerzhaft, dass die Angst vor einem wiederkehrenden sie nun zur Initiative treibt und damit in meine Praxis.

Migräne ist eine der Indikationen, die ich bisher sowohl bei Frauen (wo es sehr oft eine starke hormonelle Komponente hat) als auch bei Männern (deutlich seltenere Fälle, meist mit Stress oder Stressabfall korrelierend) und Kindern, erfolgreich behandeln konnte.

Im beschriebenen Fall wurde nach dem Erstgespräch ein homöopathisches Komplex-Mittel für den Hormonhaushalt verordnet und unterstützend 2x Ohrakupunktur ausgeführt. Beim 3. Termin kommt die Patientin direkt im beginnenden Anfall. Gerade kehrt sie von zuhause (Reise) zurück, wo eine belastende familiäre Situation ein starker Stressfaktor ist und damit als auslösend vermutet werden muss.

Die Symptome sind ein irrer Kopfschmerz um die rechte Schläfe, ein sich taub anfühlender linker Arm und eine taub werdende Zunge und Gesichtsareale, Schwindel und starke Nackenschmerzen. Dorntherapie an Halswirbelsäule und oberer Brustwirbelsäule, Leberwickel und Ohrakupunktur begleite ich dieses Mal mit der Behandlung von Punkten in der Hand mit speziellen Behandlungs-Stäben aus der koreanischen Medizin. Noch während dessen lassen alle Schmerzen nacheinander nach. Die Patientin verlässt fast schmerzfrei die Praxis. Keine Taubheitsgefühle, kein Schläfenschmerz, kein Nackenschmerz, keine taube Zunge, kein Schwindel! Gesamtdauer der Behandlung 45 Minuten. Ich bin selbst fasziniert und glücklich!

Beim Folgetermin 4 Tage später berichtet die Patientin, keine weiteren Beschwerden gehabt zu haben. Auch habe sie durch die Gabe des homöopathischen Mittels offensichtlich die Fulminanz des Migränebeginns bereits als leicht abgemildert empfunden.

Ich freue mich! …und die Patientin erst!
Resümee: auch bei Migräne gibt es Hilfe fern der Tryptophane und anderer Schmerzmittel,
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland!


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