Posts Tagged ‘Alternativmedizin’

Besenreißer, Arthrose, Fersensporn & Co. „Kleine Blutegelkunde“

20. Mai 2016

Schon ihr Name lässt einige Menschen schaudern. Manche sind interessiert und verwundert ob deren Eleganz beim Schwimmen und noch mehr Menschen wissen es:     Die Kleinen sind Wunderwesen in der Schmerzbehandlung bei sonst fast aussichtslosen Fällen: BLUTEGEL20140917_165502

 

Seit Jahrtausenden werden sie angesetzt mit besten Erfolgen.

Neulich kam eine Dame und wollte sie auch ausprobieren: „Meine Kollegin hat mich angerufen, sie konnte 2 Tage nach der Behandlung schon über den Maimarkt laufen ohne Schmerzen.“ Fersensporn-Geplagte wissen, dass das eher unmöglich ist.

Aber was machen die ekelig klingenden regenwurmverwandten Zwitter?

Eigens für die medizinische Anwendung gezüchtete Egel kommen hungrig per Kurier in die Praxis. Ich nenne sie meine fleißigsten Mitarbeiter oder auch „Fred, Karl oder Okko, Lonzo, Berry, Chris und Himpe“. Wenn sie beißen, schrauben sich jeweils 3×30 bewegliche Zähne des kleinen Saugers leicht zwickend an eine Stelle nahe dem Beschwerdebereich. Kniearthrose, Besenreißer/Venenprobleme, „Leberentlastung“, Tinnitus und Schulterschmerzen sind genauso passende Indikationen wie Fersensporn und jegliche Gelenkprobleme.

Dann beginnt die Saugphase. Die Schlauchmägen der kleinen Helfer (3-5 werden angesetzt) füllen sich rhythmisch und so vergrößern die Jungs (bis zu 3 Jahren sind die Tiere männlich) ihre Körperausmaße um ein Mehrfaches. Sie geben Stoffe in die Blutbahn (zB Hirudin), welche die Blutviskosität verbessern, das Nachbluten begünstigen und damit eine über Stunden dauernde sanfte Regeneration des Blutes bewirken.

An der angezapften Stelle , die schmerzhaft meist ein übersäuertes, stoffwechselarmes Milieu hat, findet eine deutliche Entlastung statt. Irgendwann ist das Egelchen satt und fällt ab.

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland Naturheilpraxis Wieland Mannheim

 

Können Steine heilen helfen? oder: „Mineralien als naturheilkundliche Medien“

17. August 2015

Schon immer haben mich Steine angezogen. In der Kindheit sammelte ich im Tagebaugebiet kleine Versteinerungen oder Exemplare, die mit Glimmer  oder Pyritanteilen mein Herz schatzsucherartig hüpfen lassen haben.

Lapislazuli und Gold im alten Ägypten waren ebensowenig zufällig verwendet worden wie Diamanten, Saphire und Rubine an Kronen großer Herrscher. Zu allen Zeiten verwendeten Menschen Steine verbunden mit einem bestimmten Zweck. Sogar im Neuen Testament in der Offenbarung des Johannes werden Steine aufgezählt, die das „neue Jerusalem“ zieren: „Die Grundsteine der Stadtmauer waren aus je einem Edelstein kunstvoll gefertigt: Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Karneol, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.“

Seit 2800 v. Chr. gibt es Hinweise zum Heilen mit Steinen in China. Es werden Edelsteine beschrieben, die in bestimmter Weise auf den menschlichen Organismus wirken. Bis heute ist dieses Wissen in der Ayurveda-Lehre lebendig.

Es gibt in allen Völkern besondere Schutzsteine wie beispielsweise die große Familie der Achate. Auch schwarze Turmaline gelten von je her als das Böse Bannende. Hier fließen Farb- und Mineralienlehre durchaus zusammen. Auch der Schwarzopal sei in diesem Zusammenhang erwähnt, wobei Schutz wirklich vielen sehr unterschiedlichen Mineralien zugeschrieben wird.

Jahrmillionen sind sie alt, haben große Beständigkeit und das Auflegen einzelner soll schon zu wunderbarsten Ergebnissen geführt haben. Beispielsweise wurde mir einmal beschrieben, wie ein Gichtanfall durch das Auflegen eines Bernsteins gelindert worden ist, ein Neurodermitisanfall durch Löwenzahn  ausgelöst und durch das Tragen eines Chrysopras behoben worden ist. So muss das Handtieren mit Löwenzahn die Entgiftung so stark angeregt haben, dass der Körper dem nur über die Haut Rechnung tragen konnte und der Chrysopras hat durch den verstärkenden Lymphfluss das lymphatische Ausscheiden und damit die Entlastung der Haut gefördert. Der Betroffene berichtete von einer schnellen Besserung. Wir kennen Bernsteinketten, die das Zahnen den Babys erleichtern und bei Hunden werden sie angelegt, um Zecken fern zu halten.

Angela Merkel trägt Steinketten. Ob auch sie schon die stärkende Wirkung bestimmter Mineralien bei ihrem stressigen Job schätzen gelernt hat? Viele Menschen sieht man mit Steinen, abgesehen natürlich von denen in üblicher Schmuckverarbeitung, fallen immer mehr mit einzelnen am Lederbändchen auf.

Traditionell verbindet die Menschen etwas mit den Steinen. In alter Literatur heisst es sinngemäß: früher als die Geister der Steine noch zu den Menschen sprachen. Ich denke, das können sie immer noch, wenn wir uns einen Moment der Ruhe und des In-uns-Gehens nehmen. In besonderem Maße sind da als Helfer natürlich die Bergkristalle und allgemein Quarze genannt.

Als ich mich vor vielen Jahren meine Steinliebe mit dem Studium der Literatur zur Steinheilkunde beschäftigte, unterhielt ich mich vor einem Vortrag mit Michael Gienger. Er war nach Schwetzingen gekommen und sprach über die Heilsteine der Hildegard von Bingen. Als er hörte, dass ich auch „Steinheilkunde“ auf meiner Homepage und meinem Flyer stehen habe, fragte er, ob denn deshalb Menschen kämen. „Nein,“ sagte ich damals, „aber wenn sie da sind ergibt sich oft ein Gespräch darüber.“

Wer immer sich von Steinen als therapeutisch stärkendes und begleitendes Mittel angezogen fühlt, sollte intuitiv vorgehen. Das, was Sie anzieht, hat eine Resonanz, die einen wichtigen Impuls geben kann. Einen Heilimpuls, einen Entwicklungsimpuls, einen Impuls, anders mit Umständen umzugehen. Einem Kind würde man vielleicht sagen, Steine sind wie kleine Geistwesen aus der Natur, die uns begleiten und uns zur Seite stehen.

Natürlich betone ich an dieser Stelle, dass eine kompetente Untersuchung, Anamnese und Behandlung durch nichts hier erwähntes ersetzt wird.

Wichtig beim Tragen und Nutzen ist das regelmäßige Entladen, unter Wasser reinigen, in die Sonne legen mit Pflanzen oder Erde in Berührung bringen. Einige Steine leiden in Schubladen und unter Luftabschuss besonders (zB. Opale, Perlen)

Vielleicht haben sie auch schon bemerkt, dass bestimmter Schmuck einfach nicht getragen wird, obwohl er sehr schön ist. Irgendwas passt dann nicht. Manchmal ist es auch die „Programmierung“ durch vorhergehende Träger oder Besitzer, manchmal die Tatsache, dass sie behandelt worden sind, leider auch teilweise radioaktiv, um die Farbintensität zu verbessern. Es ist mir an dieser Stelle ein Anliegen, auf gute Quellen hinzuweisen und Händler, die ihre Ware vor allem Fair trade erwerben.

So empfehle ich zum Bezug von Steinen die Firmen „Geoexpert“ Michel Vogt sowie „oneworldminerals“ Bernd Graf, die ich beide persönlich kenne und schätze.

Abschließend möchte ich, um noch einmal auf Heilwirkungen von Edelsteinen einzugehen, resümierend sagen: Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Mensch gemäß dem Spruch „Mikrokosmos gleich Makrokosmos“ alles in sich trägt, kann ein Stein ermöglichen, einen leichteren Zugriff auf einen Aspekt zu haben, der gerade etwas verschüttet zu sein scheint. Damit kommen wir mehr zu unserer Ganzheit und das bedeutet GESUND SEIN!

Mit steinheilkundlichen Grüßen aus Mannheim, hier mit einem Foto auf dem ich mit Michael Gienger (*1964-2014) aufgenommen wurde nach unserer geologischen Wanderung in der Isubrischen Zone vor einigen Jahren.

Ihre Heilpraktikerin Gabriele Wielandwieland_gienger

Den Teufel mit dem Beelzebub – Europäischer Antibiotikatag

19. November 2014

Europäischer Antibiotikatag… 18.11.14.
Es ist so ähnlich wie mit dem Cortison, wenn es Leben rettet, sind wir dankbar und glücklich, dass wir derlei Mittel haben. Das Übermaß jedoch treibt den „Teufel mit dem Beelzebub“ aus…

Leider begegnen wir dem Übermaß auf Schritt und Tritt. Bei allen möglichen Erkrankungen wird zunächst einmal ein Antibiotikum verordnet, vorsorglich bei Operationen, Zahnbehandlungen, in der Massentierhaltung usw. eingesetzt. Und dann wundern sich Politiker, dass damit Resistenzen einhergehen. Bakterien reagieren nicht mehr auf Antibiosen…

http://www.bmg.bund.de/ministerium/presse/pressemitteilungen/2014-04/europaeischer-antibiotikatag-2014.html

Aus meiner naturheilkundlichen Sicht ist der Weg zu einem vernünftigen Umgang mit Antibiotika ganz einfach:

Nur im tatsächlichen Notfall einsetzen! Doch wann ist dieser?

Eltern wird erzählt, dass sie ihrem Kind bei Scharlach Antibiotika geben müssen, weil das Kind sonst einen Herzfehler oder eine Nierenschädigung bekommen könnte. Das ist ungefähr so als würde man jemandem, der ein Auto kauft, sagen, dass er damit möglicherweise tödlich verunglücken kann.

Entschuldigung, das ist natürlich ein harter Vergleich. Fakt jedoch ist, um mal beim Beispiel Scharlach zu bleiben, dass ein Kind sinnvollerweise diese Erkrankung durchleben sollte. Damit geht zwingend einher, dass mindestens eine Woche Bettruhe zu halten ist und danach noch ca. 3 Wochen Kind und Mutter (bzw. der Elternteil, dessen Arbeitgeber das toleriert!) daheim bleiben.

Und genau da beginnt der Zwiespalt: Natürlich arbeiten alle und keiner kann sich erlauben, 4 Wochen mit dem Kind daheim zu bleiben und zu warten, dass der kleine Organismus natürliche Antikörper bildet. Es wird also Antibiotika gegeben und das Kind ist 2-4 Wochen später wieder erkrankt.
Von 3 Scharlachfällen/respektive Streptokokkenangina pro Saison/Kind wurde mir nicht selten berichtet. Spätestens dann summmiert sich der Arbeitsausfall des entsprechenden Elternteils ohnehin. Die Eltern werden dann im 2. Winter mit demselben Verlauf aufmerksam und suchen, sofern sie einigermaßen geistig rege sind, nach einer Alternative.
Dass mit der mehrfachen Antibiotikaeinnahme pro Saison andere Schwächungen einhergehen, wie generelle Infektanfälligkeit, gestörte Verdauung usw. merkt der eine oder andere auch.

In der anthroposophisch-homöopathischen Medizin gibt es ausgesprochen wirkungsvolle und entwicklungsfördernde Medikamente, die mit begleitender Fürsorge, dem kleinen Organismus helfen, auf natürliche Weise mit den Erregern fertig zu werden. Haben Sie Vertrauen in den widerstandsfähigen Körper ihres Kindes! Ein Organismus, der täglich tausende Krebszellen vernichten kann, kann auch Bakterien töten!

Nicht jeder Infekt, dem üblicherweise mit Antibiose begegnet wird, erfordert 4 Wochen Arbeitsausfall. Tragen Sie zu einer guten Gesundheitsbasis Ihres Kindes und unserer Gesellschaft bei, indem Sie über einen Einsatz von Antibiotika bei sich und Ihren Kindern selbst nachdenken. Erwerben Sie das notwendige Wissen, um auch Fieber bei Infekten entsprechend einzuordnen und nicht gleich mit Fiebersenkern zu begegnen. Der Körper erhöht zunächst nur die Temperatur, um Erreger zu vernichten, simple as that.

Stärkend in Infektsituationen sind beispielsweise die Gaben von Himbeeren, roten Säften, generell Eisenhaltigem (was ja die Farbe ROT involviert, allerdings Vorsicht bei Neigung zu Verstopfung!)
Mit einer verbesserten Eisenaufnahme sind die Abwehrkräfte gestärkt, weil unter anderem dadurch die Blutbildung verbessert wird. Bei Fieber also (Bett-)Ruhe, trinken und liebevolles Versorgen!

Ein derart umsichtiges Vorgehen erhält die Wirksamkeit von Antibiotika für den wirklichen Notfall.
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt
Gabriele Wieland
http://www.hexenschuss-praxis.de/naturheilkunde_kinder.html

Geschichte einer massiven Nervenentzündung

30. September 2014

Die Patientin arbeitet seit Monaten mit einer massiven Nervenentzündung im rechten Arm weiter. Ihr Chef ist der netteste Mensch der Welt… das kleine Unternehmen kann sie nicht im Stich lassen…

Nach der Anamnese beginne ich die Behandlung mit Dorntherapie, dh. in Bereichen der Halswirbelsäule und oberen Brustwirbelsäule sowie des Armes. Dann folgt die Neuraltherapie mit basisch stimmenden Mitteln, Vitamin B12 und einem Homöopathikum an den extrem verspannten, übersäuerten Bereichen durch die die Nerven zum Arm führen. An beiden Oberarmen haben sich Ödeme gebildet, Gewichtszunahme in 2 Jahren 12 Kilo, was bei der Größe der Dame extrem viel ist. Die Ohrakupunktur ergänzt die Behandlung und natürlich mein alt bewährter Leberwickel. Die Schmerzen habe sie seit Monaten, sei aber schon schlimmer gewesen. Die Sehkraft hat sich ebenfalls in dieser Zeit verschlechtert. Schmerzmittel aller Art sind indes abgesetzt, weil sie nichts nützen außer, dass sie „geistig nicht mehr präsent ist, dafür aber kleine weiße Mäuse sehe“. Als ich die Behandlung beende, fragt die Patientin, wieso „das“ (also die Entzündung) denn nicht weggehe. Als ich auf meine Frage nach dem Trinkverhalten auch die Aussage höre, dass zu 30 Kippen pro Tag 30 Tassen Kaffee getrunken werden, schließt sich mein Gedankenkreis: Eine Nebenniere, die mit 30 Tassen Kaffee pro Tag klar kommen muss, ist ständig überbeansprucht und erschöpft irgendwann. Die Hormonproduktion ist gestört und die antientzündliche Wirkung daher stark gemindert. Auch die Gewichtszunahme ist eine Folge, Wassereinlagerungen überall. Die Angaben zur Ernährung sind ähnlich unerfreulich: Fett und süß. Resüme: Der Körper ist in Versorgungsnotstand! Ein klassisch homöopathisches Mittel wird sofort verabreicht… in diesem Falle Coffea C30/C200

Nachtrag: 9 Monate später, da die Patientin einen längeren Anfahrtsweg und, wie erwähnt weiter gearbeitet hatte, berichtete sie von einer gravierenden Besserung nach der Behandlung und der unglaublichen Wirkung des Homöopathikums, welches nur einmalig verabreicht worden war.

Die Kaffeelust ist drastisch gesunken von 30 auf 4 Tassen am Tag. Sie konnte es selbst nicht glauben. .. eine Folgebehandlung für eine Verbesserung des Gesamtzustandes wird begonnen.

 

Mit den besten Wünschen!
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim (Kaffepflanze Foto/QuelleWikipedia)
(more…)

Zitat: Qype …

21. November 2013

Zitat: Qype User grupsg…

Mannheim, Baden-Württemberg
vom 15.7.2011

„Erfahrungsbericht & Bewertung für Naturheilpraxis Gabriele Wieland
Ich habe die Bewertung in Kategorien eingeteilt, man siehe mir bitte nach, dass ich mich hin und wieder nicht ganz daran halte.
Ich habe Frau Wieland im Februar diesen Jahres aufgesucht, u.a. wegen weil ich in Zeiten erhöhter Belastung (Stress etc.) meine geistige Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit verbessern wollte, zum andern um Verspannungen und Anspannungen, die sich inbesondere im Schulter-Nacken-Bereich niedergeschlagen haben zu lösen.
Gleich zu Anfang korrigierte Frau Wieland meinen Beckenstand, der mir unwissentlich einige Monate zuvor starke Schmerzen bereitet hatte, die ein Arzt mit einem starken Muskelrelaxans zu kurieren versuchte, wovon mir von allen Seite jedoch abgeraten wurde.

Praxis –
Die Praxis ist vom Anwendungsgebiet her enorm breit aufgestellt, neben Dorntherapie, Akupunkturtechniken und klassischer Homöopathie kommen auch viele andere hilfreiche Mittelchen, Methoden und Konzepte zur Anwendung. Dieses breite Spektrum der Möglichkeiten überflutete den Patienten dabei aber nicht, sondern liefert einen enorm ganzheitlichen Ansatz um das Problem von mehreren Seiten anzugehen. Genau das stellt letztlich auch einen bedeutenden Unterschied zur schulmedizinischen Behandlung dar, wo oft nur eingleisig gefahren wird, indem die Symptome unterdrückt werden ohne das Problem zu beheben (z.B. Beckenschiefstand). Somit ist die Praxis selbst schon ganzheitlich in ihrem Konzept und wendet nicht nur einzelne alternativmedizinische Methoden an. Trotzdem bleibt die Behandlung im Rahmen, es finden keine sichtlich unsinnigen oder überflüssigen Methoden Anwendung. Von anderswo hört man solches manchmal, da versucht dann ein Therapeut trotz standardisierter Gebührenordnung (es wird nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker abgerechnet) möglichst gut an seinen Patienten zu verdienen  und tut (vielleicht mit Absicht) mehr als vielleicht nötig ist. Aber diese Bemerkung nur am Rande, als Hinweis für die Patienten, die am Schluss die Rechnung selbst tragen.

Die Praxis selbst ist sehr charmant eingerichtet, wie ich finde, sehr passend für eine kleine Naturheilpraxis, hell, freundlich und sauber. Es geht ruhig und menschlich zu, was sicher auch seinen Teil zum Behandlungserfolg beiträgt.

Therapeutin –
Frau Wieland selbst ist unheimlich herzlich und menschlich. Wie oben schon angedeutet schenkt sie ihrer Praxis eine besondere Atmosphäre. Für die gemeinsame Arbeit an der Gesundheit ist der Charakter des Therapeuten in meinen Augen entscheidend. Denn schließlich soll der Patient zum Therapeuten ein Vertrauensverhältnis aufbauen (wenn ich da an so manchen Arzt denke). Frau Wieland ist sehr offen und schafft so eine wunderbare Behandlungsatmosphäre. Egal wie lange oder wie oft man einen Termin bei einer Praxis macht, man sollte sich dort auch wohlfühlen, gerne hingehen und sich hinterher gut fühlen. Sonst bringt die Medizin nichts. So durfte ich in der Praxis Wieland die raus-aus-dem-Alltag-Sofort-Entstressung durch den obligatorischen Kneipp’schen Leberwickel immer gleich zu Anfang der Behandlung erfahren.

Erreichbarkeit, Termine, Wartezeit –
Telefonisch oder per Mail ist Frau Wieland gut zu erreichen, bzw. sie ruft wenn es gerade nicht passt zurück. Die Terminvereinbarungen sind unproblematisch. Einfacher für Patient und Therapeut ist es sicher immer gleich mehrere Termine zu machen oder zumindest immer bei einer Behandlung einen Folgetermin festzulegen aber auch kurzfristig sind i.d.R. Termine zu bekommen.

Wartezeiten in der Praxis entstehen praktisch keine, die Behandlung beginnt und endet pünktlich. Ein Termin dauert i.d.R. 30 oder 60 Minuten, je nach Notwendigkeit.

Behandlungserfolg –
Der Behandlungserfolg ist natürlich subjektiv und fällt unterschiedlich aus, je nachdem mit welchen Wehwehchen man es zu tun hat und mit welchen Erwartungen man kommt. Viele Menschen suchen erst einen Heilpraktiker auf, wenn sie am Verzweifeln sind.

Mir persönlich hat die Behandlung sehr gut getan und hat wunderbare Erfolge gezeigt, gerade was Steigerung der Leistungsfähigkeit angeht.

Angesichts der vielen anderen überaus positiven Bewertungen hier, scheine ich also kein Einzelfall zu sein, bzw. keine Einzelmeinung zu vertreten. Die Behandlungsdauer lag im Rahmen meiner Erwartungen.

Auch jetzt noch lasse ich mir gerne immer wieder ein paar Termine geben, zur Kontrolle meines Beckens (manchmal ist es wieder schief), um meine Schultern zu entlasten, wegen Halswirbelsäulen-Problemen oder zur Entgiftung und Ent-Stressung meines Körpers.

Die Behandlung verspricht nicht nur Heilung sondern auch Wellness und verbessertes Gesamtbefinden!

Empfehlung –
Obwohl ich auch aufgeschlossen gegenüber Alternativmedizin bin, war ich anfangs skeptisch. Aber ich bin überzeigt worden.

Damit kann ich für die Naturheilpraxis Wieland meine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen!

Einfach ausprobieren!

Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

9. März 2010

Seit 5 Jahren mehr Gesundheit in Mannheim/Neckarstadt-Ost

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim anlässlich des Praxisjubiläums

Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

Kürzlich übernachtete ich anlässlich einer Fortbildung in Berlin Charlottenburg. 5 Schilder von Heilpraktikern zeugten am Hauseingang von deren Praxisarbeit. Als der Pensionsinhaber erfuhr, dass ich ebenfalls diesen Beruf ausübe, fragte auch er mich was ein Heilpraktiker eigentlich macht. Die Vielfalt alternativer Heilmethoden berechtigt zu dieser Frage.

Im Zuge unserer spezialisierten Gesellschaft erwartet zunächst einmal jeder ein Spezialgebiet: Allergiebehandlung, Schmerzbehandlung, Traditionelle Chinesische Medizin, Homöopathie oder auch klassische Naturheilverfahren wie Schröpfen oder Eigenbluttherapie.  Woher aber soll ein Patient wissen, was ihm helfen wird?

Der Heilpraktiker muss einen gewissen Forschergeist haben und sich auf allen Gebieten des menschlichen Organismus, mit seinen Funktionen und Wechselwirkungen auskennen: in Anatomie, Physiologie und Pathologie. Bestenfalls hat er eine natürliche psycho-logische Begabung! Kurz gesagt, er ist ein Spezialist für den ganzen Menschen und kann so Ursachen für Beschwerden erkennen, die oft an ganz anderen Stellen liegen als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Die Möglichkeiten diagnostischer Verfahren wie Computertomografie und Laborwerte sind für zahlreiche Patienten offenbar nicht ausreichend, um bei Schmerzen und vielfältigen Krankheiten Hilfe und Besserung zu erlangen.

So hat sich der Beruf des Heilpraktiers seit Jahrzehnten nicht nur gehalten sondern folgt wie nie einem besonderen Bedarf.

Glücklicherweise konsultieren zunehmend Menschen den Heilpraktiker, die seit Jahren und teilweise von Kindheit an nichts anderes kennen und auf Natur und Bio-Logik vertrauen. Sie kennen und lieben naturheilkundliche Verfahren und nutzen Heilpraktiker, wie früher der Hausarzt besucht wurde.

Jetzt haben Sie sich ja auf Rücken, Gelenke und Schmerzen spezialisiert

Ja, das war mein Einstieg. Die Leute fragen immer, was ist denn Ihr Spezialgebiet? Schmerzen hatte ich seit frühester Jugend und die einzigen Behandlungsformen waren Schmerztabletten, Schmerzspritzen und bestenfalls Salben. Die Diagnose stand fest und im medizinischen Wörterbuch stand, dass ich dadurch später bucklig, schief und gebeugt sein würde. Das waren Aussichten, die mich zur Initiative zwangen. Indem man sich mit dem eigenen Körper und dessen Vorgängen beschäftigt lernt man gut.

Daher war mein Start in die Selbständigkeit als Naturheilkundlerin die „Alternative Orthopädie und Schmerzbehandlung“. Viele meiner Patienten kommen geradewegs vom Orthopäden.

Was machen Sie anders als die herkömmliche Heilkunde?

Zunächst einmal habe ich den Zeitbonus. Ich rede mit jedem neuen Patienten mindestens erst einmal 30 Minuten, um ein Bild vom Werdegang, der persönlichen Situation, den Vorerkrankungen und Symptomen zu erhalten, den Unverträglichkeiten, Lebensumständen, Familie und Beruf. Danach kenne ich seine „Schwachpunkte“.

Bei Schmerzpatienten überprüfe ich dann natürlich die Statik, aber sie werden lachen, auch die Ernährung! Je nachdem, weshalb die Patienten kommen, ob wegen Angstzuständen, Allergien oder Schmerzen, verläuft das unterschiedlich. Es kommen Menschen aller Altersgruppen, verstärkt aber auch Kinder und junge Erwachsenen, worüber ich besonders froh bin. Patienten zu behandeln, die noch nicht mit Herz-Kreislauf-Medikamenten, ASS, Cholesterinsenkern, Entwässerungsmitteln und Beta-Blockern dauermedikamentiert werden, ist viel einfacher.

Bio-logisches Denken ist mein Hauptgrundsatz – immer begleitet von Einfühlsamkeit. In der Medizin gibt es den schönen Ausdruck „idiopathisch“, was „ohne erkennbare Ursache“ heißt. Damit kann ich mich nicht abfinden. Der Körper entwickelt nicht einfach aus einer Laune heraus Beschwerden. Natur hat immer Ursache und Wirkung und so auch der menschliche Organismus.

Haben Sie ein Erfolgsgeheimnis?

…das Geheimnis ist Aufmerksamkeit und Achtung. Jeder Patient erhält meine absolute Aufmerksamkeit. Patienten beklagen oft, dass ihre Beschwerden als rein psychosomatisch bezeichnet werden. Sie fühlen sich missverstanden und als Simulanten hingestellt.

Im Moment der Begrüßung sagt mir bereits meine Intuition, Beobachtungsgabe und Erfahrung etwas über den Ist-Zustand meines Gegenüber. Sicherlich kennen Sie das Gefühl bei einer ersten Begegnung. Man denkt: was für leuchtende Augen, was für ein gebückter Gang, was für eine Erschöpfung spricht aus diesem Menschen!

Nun habe ich über die Jahre des Beobachtens und Studierens ja auch psychophysiognomische Zeichen deuten gelernt.

Was ist Psychophysiognomie?

Ein anderer Ausdruck dafür ist „Antlitzdiagnose“.

Gesichtsfarbe, Augen, Augenumgebung, bestimmte Falten und andere Zeichen zeigen mir Schwächen und Belastungen des Organismus an. Daraufhin frage ich gezielt nach Beschwerden und Vorerkrankungen, was häufig Erstaunen zur Folge hat, aber auch Vertrauen weckt.

So kommen Dinge zur Sprache an die der Patient weder in dem Zusammenhang seines Besuches bei mir dachte, noch in Verbindung zu den Beschwerden sehen würde.

Welche Behandlungsmöglichkeiten nutzen Sie?

Homöopathie, Akupunktur, Dorntherapie sind die bekanntesten Methoden. Mein Behandlungskonzept beinhaltet aber auch wertvolle Details wie Wickel, Einreibungen und Vitaminsubstitution. Ich spritze auch homöopathische Mittel, verordne hochwertige Kräutermedizin und gebe Ratschläge, was der Betroffenen auch noch zu Hause zum Gesundsein beitragen kann. Viele Patienten sind ständig kalt, „Eishände“ und kalte Füße begleiten Generationen von Frauen. Blasenprobleme sind genauso häufig wie Kopf- und Rückenschmerzen und, dass zwischen all diesen Symptomen eine Wechselwirkung besteht, lernt der Naturheilkundler aus der Erfahrungsheilkunde und der chinesischen Medizin. Die chinesische Medizin, die Lehre der Meridiane (Energieleitbahnen) und das Nutzen von Akupunkturpunkten zur Diagnostik und Behandlung sind nicht wegzudenken aus meinem Praxisalltag.

Sie engagieren sich ja auch überregional, halten Vorträge und schreiben Artikel in Fachzeitschriften. Was haben wir als Nächstes von Ihnen zu erwarten?

Der nächste Vortrag wird voraussichtlich am 13.4.2010/19Uhr in der Praxis gehalten werden zum Thema „Was kann Naturheilkunde? Von Allergie bis Arthrose“ (Voranmeldung erbeten) , im Juni folgt „Das Genie der Homöopathie“ beim ökumenischen Bildungswerk „Sankta Clara“ in Mannheim. Gelegentlich habe ich Artikel zu interessanten Themen wie Rückenschmerzen oder Skoliose in der Fachzeitschrift „Naturarzt“ veröffentlicht. Aufgrund der bundesweiten Resonanz auf diese Artikel kommen Hilfesuchende von weit her in unsere schöne Neckarstadt!

Frau Heilpraktikerin: Vielen Dank für dieses Gespräch!

Alles Gute!

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim Telefon 0621 1704558, Termine nach Vereinbarung

http://www.hexenschuss-praxis.de


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