Posts Tagged ‘Depression’

Spagyrik oder „Die Hoffnung stirbt zuletzt“

4. März 2018

Intutiv wählte ich vor vielen Jahren die Korbblüte der Calendula als Repräsentant meiner Heilabsichten auf Internetseite und Visitenkarte – sonnig geöffnet, einladend.

Im Spagyrischen Lehrheft der Firma Phylak Sachsen heisst es zu Calendula officinalis:

„Sie bringt neue Hoffnung, indem sie einen Prozeß der Selbstheilung im Inneren des Menschen einleitet“. Immer wieder Hoffnung verbreitend schreibe ich seit vielen Jahren diese Blog, um Anregungen zu geben, wo vielleicht doch eine Lösung für ein Problem liegt. Immer frage ich im Erstgespräch meine Patienten nach Familiärem, Beruflichem, Traumata und Träumen. Wo komme ich her? Wo will ich hin? Schlafe ich erholsam? Bin ich morgens voller Tatendrang und Freude auf den Tag? Habe ich Energie für alles oder schlafe ich nach dem Mittagessen fast am Tisch ein? Kann ich Erlebtes verdauen wie auch meine Nahrung ?

Wo ist der Schmerz, seit wann, wie hat er begonnen? Hat der Tod meiner Oma etwas ausgelöst? Sind die Hände kalt, die Füße oder beides? „ja – immer!“ Was liebe ich, was hasse ich? Warum die Pille, L-Tyroxin, Cholesterinsenker, „Magenschutz“… Was liebt ein Mensch besonders? Spaghetti, Reisen, das Sitzen auf der Terrasse oder die Katze… ? BEIDES!

Nicht selten haben mir Patienten gesagt: „Sie sind meine letzte Hoffnung“.  Dieser Satz ist ein hoher Auftrag und ich freue mich ein Register mehr zur Verfügung zu haben, um dieser Hoffnung gerecht zu werden.

Hoffnung wofür? In Deutschland zeigt die Statistik DHS:

Prävalenz der Medikamentenabhängigkeit
  • Schätzungsweise 1,4 – 1,5 Millionen Menschen sind abhängig von Medikamenten mit Suchtpotenzial
  • Davon sind 1,1 – 1,2 Millionen Menschen abhängig von Benzodiazepinen
  • Weitere 300.000 – 400.000 Menschen sind abhängig von anderen Arzneimitteln
  • Andere Schätzungen rechnen mit 1,9 Millionen medikamentenabhängigen Menschen

Quelle: Soyka et al. 2005

Gibt es andere Wege mit körperlichen uns seelischen Beschwerden fertig zu werden als diese nachweislich gesundheitsschädlich abhängig machenden? Die spagyrische Medizin bietet umfangreichste und individuelle Mittel, um mit der richtigen Energie für die  Herausforderungen des Lebens gewappnet zu sein.

Die Spagyrischen Mittel und Methoden, welche Dr. Gopalsamy Naidu vermittelt, ergänzen die ohnehin bereits großen Hoffnungen auf die Wirksamkeit naturheilkundlicher Mittel.

„Der Weise braucht nicht krank gewesen zu sein, um den Wert der Gesundheit zu erkennen.“
(Arabisches Sprichwort)

Im Sinne dessen seien sie ermuntert einen spagyrisch arbeitenden Therapeuten zu finden, um ein erfülltes, ihren Aufgaben und Fähigkeiten gemäßes und damit glückliches, gesundes Leben zu führen.

Mit hoffnungtragenden Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt Gabriele Wieland

 

Es ist ein Ros entsprungen…

10. Dezember 2016

helleborus-nigerFast organisch, ja tierisch mutet das Innere der Christrose an.

Ihre Familienzugehörigkeit zu den Ranunculaceaen, den Hahnenfußgewächsen, lässt nochmals einen tierischen Gedanken zu, heißt Ranunculaceaen doch „Froschartige“. Mein Freund in der goetheanischen Pflanzenbetrachtung* Johannes Wilkens formuliert es in seinem Buch „Die Heilkraft der Christrose“ folgendermaßen: „Die Kröte verfügt in ihren Hautdrüsen über ein Gift, das die Schlagfrequenz des Myokards und in gleicher Weise die Erregung der Myokardzellen verlangsamt. Merkwürdigerweise findet sich dieses Gift nicht nur in der Kröte sondern eben auch in der Pflanzenfamilie der Froschartigen. Unter den Hahnenfußgewächsen scheinen aber nur das Adonisröschen und die Christrosengewächse dieses Herzwirksame Steroid zu beinhalten.“ Daher ist die Christrose ausschwemmend und Herz stärkend.siehe weiterer Artikel zum Buch von Johannes Wilkens

Helleborus niger, lateinisch für die Christrose, war eines der ersten Mittel, mit dem Homöopathiebegründer Hahnemann Arzneimittelprüfungen vornahm. Eine Arzneimittelprüfung bedeutet, dass am Gesunden bei der Einnahme eines Mittels Symptome beobachtet werden, die gemäß der Lehre, Ähnliches heile Ähnliches, eine Krankheit heile, die mit derartigen Symptomen einhergeht. Er beschreibt starke Wirksamkeit auf die Psyche wie Ängstlichkeit und Verzweiflung, Stöhnen, Wehmut, verworrene Träume, sogar Heimweh und ein in sich kehrendes Wesen. Die Behandlung von Depressionen mit der Christrose bietet sich also an und wird erfolgreich praktiziert, natürlich ausschließlich in Begleitung eines Homöopathen bzw. Naturheilkundlers.

Auch Erkrankungen in der Kindheit, in der Entwicklungsschritte nicht harmonisch stattgefunden haben und sich zB in Epilepsie und ADHS äußern, zeigen verblüffende Besserungen mit Hilfe der Christrose. Frühgeborene profitieren ebenfalls von der Heikraft der Christrose in homöopathischer Darreichung. Ebenso, wie die Christrose die erste Blüte im Jahresbeginn ist und scheinbar Neugeborenen und Frühchen hilft, hat sie als zuletzt im Jahr Blühende auch eine starke Wirkung auf Menschen zum Ende ihres Lebens. Alzheimer, Parkinson, Hoden- und Eierstockkrebs, Hirntumore, Schlaganfall vor allem aber Lymphomerkrankungen sind weitere Indikationen.

Dass die bekannte Textzeile: „Es ist ein Ros entsprungen, aus einer Wurzel zart…“ uns in der Weihnachtszeit begleitet, ist wohl jedem bekannt. Mir hat sich der Sinn dieses Textes jedoch lange nicht erschlossen. Ist Christus die Rose? Ist die Ros vielleicht das Ross? Vielleicht ist die Christrose ja gemeint, die in ihrer hohen Heilkraft eine Parallele zu Christus als medialer Heiler gesehen wird.

Trotz aller hier erwähnten Indikationen und Heilchancen weise ich darauf hin, dass nur unter fachgerechter Anamnese und Beratung durch einen Arzt oder Heilpraktiker die Medikation vorgenommen werden sollte und es sich bei der Christrose um eine Giftpflanze handelt, die keinesfalls grobstofflich eingenommen werden sollte.

Mit allerbesten weihnachtlichen Wunder-Wünschen,

Ihre Gabriele Wieland, Heilpraktikerin aus Mannheim/Neckarstadt-Ost

* Seit 2007 nehme ich mit großer Freude an Seminaren zur goetheanische Pflanzenbetrachtung teil. Alljährlich steht eine Pflanzenfamilie im Focus. Es treffen sich Pharmazeuten, Mediziner, Pädagogen, Biologen, Botaniker und sonstige an Natur Interessierte zur Betrachtung aller Pflanzenteile in der herrlichen Umgebung der Karawanken. Als Heilkundige beglückt mich besondes zu vermitteln, warum die eine oder andere Pflanze besonders wirksam und hilfreich ist.

 

Der auf den methodischen Anregungen Goethes und Steiners gründende „Goetheanismus“ fußt auf der modernen Naturwissenschaft mit ihren durch detaillierte Analysen gewonnenen Ergebnissen. Er vermeidet aber ihre einseitig materialistisch-reduktionistische Interpretation, sondern sucht die „Phänomenologie der Natur“ durch eine Erweiterung der eigenen Erkenntnis- und Wahrnehmungsmöglichkeiten  zu erfassen.“ Zitat aus Goetheanistische Pflanzenbetrachtung 

115 Worte zu Stimmungsschwankungen

15. Mai 2016

„Du kriegst wohl bald Deine Tage?“  – Nicht nur bei Frauen ist ein suboptimaler Hormonhaushalt die Ursache für Stimmungstiefs bis hin zu Depressionen. Schilddrüse und hormonelle Verhütungsmittel haben außerordentlich hohen Einfluss auf das seelische Gleichgewicht bei Frauen. Selen, Zink und B-Vitamine können als Mikronährstoffe helfen.IMG_2810

Bewegung an frischer Luft in natürlicher Umgebung, Yoga oder Tai-Chi bieten Ausgleich, ersparen aber nicht die genaue Untersuchung beim fachkundigen Naturheilkundler, ein verkürzter oder zu langer Zyklus und/oder Menstruationsschmerzen wichtige Hinweise und gut homöopathisch behandelbar.

Sport ist gerade bei Männern wichtig, da der Testosteronspiegel großen Einfluss auf Psyche und seelisches Gleichgewicht hat. Sie sollten die großen Muskeln trainieren. So produziert der Körper Testosteron. Hopfen im Bier, Sojaprodukte sowie Fettleibigkeit verschlechtern.

 

Psyche und Depression bei Männern

24. Januar 2016

Die Mehrzahl der Hilfesuchenden im Bereich der seelischen Gesundheit sind Frauen. Der Grund ist nicht, dass das weibliche Geschlecht häufiger betroffen ist sondern, dass Männer eher die Dinge mit sich selbst ausmachen und erst sehr spät, falls überhaupt, nach Behandlungsmöglichkeiten suchen.

Ihgn der Hoffnung, dass der eine oder andere aber wenigstens das Internet konsultiert, hier meine bisherigen Erfahrungen, Tipps und Hinweise zu diesem Thema:

Die Rolle des Mannes ist seit der Emanzipationsbewegung völlig verändert. Frauen können alles selbst, fast alles. Das macht einem Mann schon mal als Erstes zu schaffen. Wo  kann er seine klassische Rolle noch ausleben, der Starke sein, der Überlegene, der Jäger? Im Bett? Tragisch, wenn es dann dort auch nicht mehr so ganz klappt. Der „Bürohengst“ merkt vielleicht in den ersten Jahren einer Beziehung noch nicht so viel von den Auswirkungen auf seine Körperfunktionen.

Wer den ganzen Tag vor dem PC am Schreibtisch sitzt und „nur“ denken muss, beansprucht wenig Muskeln.

Hier sind wir bereits beim ersten Punkt. Testosteron! Der Hormonstatus ist einer er wichtigsten Aspekte der seelischen Gesundheit bei Frauen und auch Männern. Testosteron schüttet der Mann verstärkt bei Beanspruchung großer Muskeln aus wie zum Beispiel bei Kniebeugen und Bankdrücken. Intensives Interwalltraining ist hier angesagt, statt Ausdauersport. Kurze Sprints steigern aber ebenfalls das Testosteron.

Abgesehen vom ganz normalen Stress heutzutage hat der Durchschnittsstädter zu wenig Bewegung. In Hinblick auf die Hormone und damit das seelische Gleichgewicht sei hiermit allen Betroffenen, die etwas aktiv für ihre Psyche tun wollen ein regelmäßiges, große Muskeln beanspruchendes Training angeraten!rücken

Zink, Vitamin D, Magnesium können als Supplemente eine großartige Unterstützung zur Testosteronbildung sein. Wer schwitzt, verliert auch Mineralstoffe und je nach Ernährung kommt da unter Umständen nicht genug nach.

Das sogenannte Vitamin D3, ein Prohormon sei  als „Baustoff“ für die Hormondrüsen aber auch viele andere Bereiche des Körpers ebenfalls genannt. Die wenigsten Menschen sind im Sommer in unseren Breiten ausreichend lang in der Sonne. Man bedenke auch den vermeindlichen Sonnenschutz durch Cremes, der natürlich auch die Vitamin-D-Bildung verhindert. Menschen, die aus südlicheren Ländern stammen, haben durch ihre dunklere Hautfarbe hier wahrscheinlich noch viel höheren Vitamin-D-Mangel, was eine Einnahme besonders ans Herz legt. Über die Nahrung ist es kaum verfügbar, da es pflanzlich und auch in fettem Fisch nur minimalst zur Verfügung steht. Die immer noch empfohlene Tagesdosis ist mit 800 i.E. eine Erhaltungsdosis und hilft bei Mangel viel zu wenig.

Bei Magnesium muss geschaut werden, ob der Körper die jeweilige Form aufnimmt, empfohlen wird hier besonders Orotat oder Citrat. Achtung, weil einige Magnesiumpräperate zu Wasserbindung im Darm und entsprechend zu schnellen Stühlen führen. Lassen Sie sich im Zweifelsfalle fachgerecht beraten.

Mit den besten Erfolgswünschen für eine stabile Psyche und Ihr seelisches Gleichgewicht, Ihre

Naturheilpraxis Gabriele Wieland, Mannheim

 

Neurogastroenterologie – Fehlverdauung als Disposition für Depressionen

15. Oktober 2015

Darmpflege und Verdauung

Wie schön: Nun hat auch die Wissenschaft einen Begriff für das gefunden, was in der Naturheilkunde seit langem bekannt ist. Darm und Verdauung haben eine direkte Korrespondenz mit Psyche, Depression und seelischem Gleichgewicht.

Trotz großer und ständig wachsender Aufgeschlossenheit alternativen Heilmethoden gegenüber erscheint der Gedanke vielen Betroffenen aber immer noch recht akrobatisch.

Ja, Darm und Hirn liegen weit auseinander. Aber dass bei häufigen eher dünnen Stuhlgängen der Körper nicht die benötigten Vitalstoffe aus der Nahrung bei schneller Darmpassage entnehmen kann, geht schon eher in die Köpfe. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Irgendwann in den 1980ern haben wir mal gelernt, dass all die Süßigkeiten aus weißem Zucker,  ausgemahlenem Getreide und Fastfood schlecht sind. Aus einem Extrem ist dann wieder mal das andere geworden und seitdem schwört die vermeintlich forschrittliche Welt auf Ballaststoffe, Vollkorn und Rohveganes. Fett ist auch schon lange verteufelt.

Ich persönlich glaube nach wie vor an das Individuelle. Ob Tibeter oder Eskimos – sie haben einen extrem hohen Fettanteil in ihrer Nahrung und leben seit Jahrhunderten sehr gut damit.

Dr. Michael Zimmermann, Leiter der gleichnamigen Fastenklinik in Badenweiler, ist nach seinen langjährigen Erfahrungen mit Darm und Ernährung der Meinung, dass Vollkorn den Darm überlastet und Allergien ihre Ursache im „Genuss“ von Südfrüchten und sogenannten „gesunden“ Säften haben. Er rät beispielsweise von rohem Essen besonders abends ab, vor allem vom beliebten Salat. Ebenso proklamiert er, dass ein geringer Cholesteringehalt im Blut krank mache. Zumindest ein hoher nicht bedenklich sein muss.  Obwohl ich das differenziert sehe, finde ich es vernünftig, die Zeichen des Körpers zu beachten.

Das heißt konkret: Haben Sie Blähungen, häufige und schnelle Stühle, Unverdautes in der Nahrung, ist die Verdauung gestört, der Darm entzündet, gebläht und es kommt zu lymphatischen Stauungen im Bauchraum.

Die Energie, die der Darm benötigt ist sehr hoch und fehlt dem Betroffenen an anderen Stellen. Er ist müde, erschöpft und abwehrschwach, daher auch anfälliger für Infekte. Der Teufelskreis ist in vollem Gange.

Erstmaßnahme muß in derartigen Fällen immer sein, dem Darm die Arbeit zu erleichtern. Entzündungswidrige Stoffe wie Kamille oder der sogar bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen bewährte Weihrauch sind hier zu erwähnen. Desweiteren ist es in diesen Situationen wichtig, dem Darm Leichtverdauliches anzubieten, Haferbrei statt Müsli, Gekochtes/Gedünstetes statt Rohes und Tee statt Sprudel. Ganz wichtig sind in diesem Zusammenhang natürlich unsere Essgewohnheiten. Essen Sie in Ruhe, kauen bewusst und erfreuen sich am Geschmackserlebnis, das durch die bereits im Mund stattfindende Zerkleinerung und der dort befindlichen Verdaungsenzyme ein Erlebnis sein kann, des wir in Eile so nie erleben werden.

Natürlich kennt die Naturheilkunde noch viele Hilfen, um die Verdauung zu verbessern und damit dem Körper die höchst möglichen Vitalstoffe zur Verfügung zu stellen, zum Beispiel Bitterstoffe, um die Anregung der beteiligten Organe zu bewirken.

Da auch das hormonelle Gleichgewicht entscheidend von einer ausgewogenen und sinnvollen Ernährung profitiert, ist eine gesunde Psyche die Folge davon. Lassen Sie sich individuell und umfassend beraten.

Oft zitiere ich meinen „Eisfußpatientinnen“ gegenüber den Satz: „Die Naturheilkunde sagt, Gesundheit habe 2 Grundlagen: einen guten Wärmeorganismus und einen erholsamen Schlaf“. Die Verdauung hat Chancen bald in diesen Satz aufgenommen zu werden.

Beste Grüße aus der Mannheimer Neckarstadt

Ihre Gabriele Wieland

Die Vision: Naturheilkunde und Westliche Medizin in Zusammenarbeit

19. Mai 2015

IgeLDas wäre schön… Oftmals schon hörte ich den Ausspruch, man fände es so schön, die klassische westliche Medizin und die Naturheilkunde zusammenzuführen.

Meiner Erfahrung nach klingt das, als würden 2 inkompatible Spezies Nachwuchs planen.

Steter Tropfen hölt bekanntlich den Stein und natürlich hoffe ich, dass sich in den kommenden Jahren die Generation unserer Kinder, selbst erfolgreich mit Naturheilkunde aufgewachsen, eine Erfrischung unserer auf das Symptom bezogenen Medizin bewirken.

Bereits Hahnemann beklagte zu seiner Zeit, also vor mehr als 200 Jahren, die reine Orientierung auf Symptome, weshalb er sogar seine Arzttätigkeit hinschmiss. Er wollte da nicht mehr mitmachen. Aber genauso wie damals, scheint heutzutage vorwiegend die Vorgehensweise zu sein.  Wenn Gelenke Probleme machen, operiert man, wenn der Karpaltunnel verengt ist, operiert man, wenn es Myome gibt, operiert man, wenn Schmerzen bestehen, werden Schmerzmittel verordnet.

Die Diagnose bezieht sich zumeist auf das Symptom und nicht auf die Ursache. Die Patienten berichten dann von wenig aufmunternden Kommentaren wie: „damit müssen sie leben“,  „das ist in ihrem Alter normal“, „das wird nie mehr“ und Schlimmeres.

Zunehmend öffnen sich klassische Mediziner der Naturheilkunde. Man hört: „Der behandle auch naturheilkundlich“.In der Hoffnung, das Wort „IGEL“ stehe nicht über allem (= Individuelle GesundheitsLeistungen = privat zu zahlende Zusatzleistungen) . http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/igel/article/886080/kassenpatienten-drei-viertel-nehmen-igel-offerten.html

Folgendes Beispiel, das sich im Alltag nicht selten so darstellt, erkennt man, wie unsere Gesellschaft funktioniert:

Junge Frauen erhalten mit Beginn der Pubertät so mit 13-14 Jahren bereits die erste Pille damit die Menstruation regelmäßig und schmerzfrei ist oder die Haut schöner wird.

Ist dann die Schilddrüse müde vom Homonüberschuss, experimentiert man zusätzlich mit Schilddrüsenersatzhormonen, ist dann der Blutdruck zu hoch, kriegen sie Blutdrucksenker, kommt Herzrasen dazu, kriegen sie Betablocker. Depressionen und Ängste sind infolgedessen früher oder später ein Thema und die einzige Lösung dafür sind ausnahmsweise mal keine Hormone sondern Psychopharmaka. Wenn dann die jungen Frauen nicht normal schwanger werden, kriegen sie in Kinderwunschzentren wieder Hormone und künstliche Befruchtungen. Befruchtete humane Eier werden  eingefroren aufbewahrt, bis sie irgendwann einmal meist wieder nach einer Hormonbehandlung, den Patientinnen eingesetzt werden. Nun hofft man auf ein gesundes Kind…

Auf gut Deutsch heißt das: Mit Krankheit wird unglaublich viel Geld verdient, nicht mit Gesundheit. Punkt

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hormonstoerungen/article/650782/nach-ivf-icsi-reif-geborene-kinder-entwickeln-normal.html

Dabei bietet die Naturheilkunde umfangreiche Mittel und Methoden, den Hormonhaushalt zu harmonisieren.

Mitunter fragen die Patienten/innen: „Warum empfiehlt mir das mein Arzt nicht?“ Ich antworte dann, sie haben die Zeit nicht, eine derart ausführliche Anamnese vorzunehmen oder kennen diese Mittel nicht.

Mit nachdenklichen Grüßen, Ihre Mannheimer Heilpraktikerin, Gabriele Wieland

http://www.jameda.de/mannheim/heilpraktiker/akupunktur/gabriele-wieland/uebersicht/80327267_1/

oder

www.heilpraktikerin-wieland.de

 

Heuschnupfenfaktor „Null Komma Null“

23. März 2015

euphrasia mit FrisurDieser Tage konsultierte mich eine Patientin, die ich letztes Jahr wegen Übelkeiten behandelt hatte. Sie beschrieb damals, dass sie Ängste, Lustlosigkeit, starke Müdigkeit entwickelt habe und sich absolut unglücklich verändert fühle. Ihr normales Fernweh sei einer ängstlichen Zurückhaltung gewichen. Hervorstehend jedoch waren die starken gastrointestinalen Beschwerden (Bauchschmerzen, Bähungen usw.).

Ich hatte Sie wie üblich untersucht, umfassend behandelt und begleitend Tropfen mit Mariendistel, Löwenzahn  und Schöllkraut für Leber und Galle verordnet. Das Zeug schmeckt bitter und wird von wenigen Menschen gemocht.  Sie aber nannte ihn „Lecker-Schmecker-Saft“ führte die Leber-Kur  fort und bald schon stellte sich eine Besserung ein,

Im Frühjahr kam sie wieder. Es würde wieder anfangen mit den Beschwerden und so erfuhr ich ganz nebenbei, dass sie das häufigst verordnete Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cetirizin nimmt. Da schloss sich für mich der Kreis. Irgendwie hatte sie das letztes Jahr vergessen zu erwähnen. Da hatte also die Leberbelastung ihren Ursprung.

Die in diesem Fall erwähnten Symptome können noch begleitet sein von (hier folgt ein Zitat aus dem Beipackzettel  der Apotheken-Umschau für den genannten Allergie-Wirkstoff):

Häufig
Müdigkeit, Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, entzündeter Rachenraum (Pharyngitis), Schnupfen.
 Gelegentlich
Bauchschmerzen, Asthenie (extreme Müdigkeit), Unwohlsein, Parästhesie (Missempfindungen auf der Haut), Erregtheit, Juckreiz, Ausschlag, Durchfall.
 Selten
Tachykardie (zu schneller Herzschlag), Ödeme (Schwellungen), abnorme Leberfunktion, Gewichtszunahme, Krampfanfälle, Aggression, Verwirrtheit, Depression, Halluzination, Schlaflosigkeit, Nesselsucht (Urtikaria), Bewegungsstörungen.
 Sehr selten 
Thrombozytopenie (geringe Anzahl an Blutplättchen), Akkommodationsstörungen (Störungen in der Nah-/Fernanpassung des Auges), verschwommenes Sehen, Okulogyration (unkontrollierbare kreisende Bewegung der Augen), Ohnmacht (Synkope), Zittern (Tremor), Tics (wiederkehrende, nervöse Muskelzuckungen und Lautäußerungen), Dyskinesie (unwillkürliche Bewegungen), Dystonie (krankhafte, anhaltende, unwillkürliche Muskelanspannungen), Dysgeusie (veränderter Geschmackssinn), abnorme Harnausscheidung (Bettnässen, Schmerzen und/oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen), fixes Arzneimittelexanthem (Arzneimittelallergie an Haut oder Schleimhäuten).
 Nicht bekannt (Häufigkeit aufgrundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Gedächtnisstörungen oder -verlust, gesteigerter Appetit, Selbstmordgedanken (wiederkehrende Gedanken an Selbstmord oder die Beschäftigung mit Selbstmord), Drehschwindel (Vertigo), Harnverhalt (Unfähigkeit, die Harnblase völlig zu entleeren).“
Wer das liest, wundert sich über gar nichts mehr. Solche Medikamente, die nachweislich krank machen, werden von unseren Krankenkassen bezahlt und  von Hunderttausenden Menschen täglich eingenommen. Wen wundert, dass das eine kranke Gesellschaft produziert? Das Krank-machende wird sogar beworben.
Um abschließend von dem oben genannten Fall zu berichten:Schoellkraut
Die Patientin erhielt von mir ein homöopathisches Einzel-Medikament, das sie nehmen sollte, falls wieder Allergiezeichen aufträten und eine Ohrakupunktur, den Wielandschen Leberwickel wie fast immer begleitend…
Sie schrieb mir dieser Tage:
„ich habe Null Komma Null Heuschnupfen-Beschwerden!
Warum?
Ich glaube, Sie können zaubern!“
So sehr mich diese e-Mail gefreut hat, ist es doch mit dem Zaubern so eine Sache. Man übt und übt und letztlich kommen einem Herz und Verstand zu Hilfe, früher nannte man das „Zaubern“.
Mit den zuversichtlichsten Grüßen,
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim
Gabriele Wieland
0621 17 04 558 oder falls ich in Behandlung bin: 0621 178 22 535

Heraus aus Depression und Schmerz!

12. Mai 2014

Fallbeschreibung – 40 Jahre Schmerzen

Bild

seit dem 20.Lebensjahr Schmerzen, starke Schmerzen vor allem beim Sitzen

Schmerzbereich: Ileosakralgelenke, va. rechts den Oberschenkel außen herunterziehend bis zum Knie nach LWS-OP keine Verbesserung, desweiteren im mittleren und oberen Brustwirbelbereich Schmerzen.

Medikation: Psychopharmaka

Früher vielfältigste Behandlungsmethoden ausprobiert, Chiropraktik und Neuraltherapie mit Procain sowie Geistheilungsbehandlungen mit QC brachten immer nur kurzzeitge Besserungen von einigen Stunden

Starke Depression, 1 Selbstmordversuch, desaströse Trennungsumstände nach 40 Jahren Ehe, kinderlos

Nächtliche Alpträume und Durchschwitzen von jeweils 3 Nachthemden pro Nacht,

kein Appetit, Essen nur aus Vernunft, Oberbauchdruck,

Behandlung: Bei Ersttermin sehr wenig Zeit zum Behandeln wegen außergewöhnlich intensiver Erstanamnese, Behandlung nach Dorn, Hüftstandkontrolle ergab keine erwähnenswerten Fehlstände, 2 verschobene Wirbel im BWS-Bereich Mitte und oben. Entsprechende Behandlung, danach Leberwickel und Ohrakupunktur, Nebenniere und energetischer Strahl von der Leber bis in die vegetative Rinne.

Dann Dorntherapie der Ileosakralgelenke im Liegen.

Verordnung eines Lebermittels und Vitamin D3 5000iE pro Tag.

Nach der ersten Behandlung waren die beiden Schmerzpunkte am Rücken nicht mehr spürbar berichtete die Patientin zum Zweittermin genau nach 7 Tagen und der Appetit sei wieder gekommen.

Nach der zweiten Behandlung, die deutlich intensiver war als die erste und durch energetische Heilmethoden (Quanten/Meridianmassage Gallenmeridian) ergänzt wurde, exakt 2 Wochen nach dem ersten Termin berichtete die Patientin, sie habe 6 Tage lang keinerlei Schmerzen gehabt, genau seit der 2. Behandlung. Erst an diesem Morgen des 3. Termins hätte sie leicht etwas gespürt, was jedoch der Tatsache zugeordnet wurde, dass sie ein emotional stark beanspruchendes Treffen 2 Tage zuvor gehabt hatte.

Die Oberbauchbeschwerden/Druck und Unwohlsein sind verschwunden, ebenso die nächtlichen Alpträume und Schweißausbrüche! Ersatznachthemden werden nicht mehr benötigt!

Was will man mehr? Das Psychopharmaka absetzen… wenn, dann natürlich mit fachkundiger Begleitung!

Nicht bei jedem Patienten, der Schlafmittel oder sonstige Psychopharmaka einnimmt, sind naturheilkundliche Methoden derart wirkungsvoll !

Beurteilung der Therapeutin: Obwohl ich die Kombination meiner Behandlungsmethoden als „Geheimschlüssel“ zu relativ schnellem Erfolg empfinde, bewerte ich in diesem Falle dennoch den Einsatz des Leber-Mittels als extrem hoch! Depressionen an sich weisen generell auf die Leber hin, hier kommt erschwerend jahrelange Medikamenteneinnahme hinzu, das starke nächtliche Schwitzen erklärt den Versuch des Körpers zu entgiften. Die Ausscheidungsorgane sind zusätzlich durch Stress(Leber/Galle) besonders gefordert. Beim nächtlichen Entgiften wird das Gehirn mit Giften überschwemmt, was nicht nur Depressionen sondern auch Alpträume mit verstärktem Schwitzen begründet. Die Substitutin von Vitamin D3 kommt ergänzend positiv hinzu, ganz besonders als Prohormon in Verbindung mit den ebenfalls psychisch stark relevanten Organen Nebenniere und Schilddrüse…………… Abgesehen von all dem hatte Patient/in unklare Skleren und generell eine hepatogene Konstitution. Die Schmerzen seitlich der Hüfte den Oberschenke herunter ziehend lagen auf dem Gallenmeridian…

Auch beim Folgetermin nach insgesamt 3 Wochen Behandlungszeitraum wurde die Stabilisierung bestätigt. Das Zurückkehren von normaler Müdigkeit und Appetit wird als wohltuend empfungen und genossen. Die Lebensgeister sind zurückgekehrt.

Das kann Naturheilkunde in Kombination mit liebevollem bio-logischem Denken und Sensibilität!

Ich bin stolz und vor allem dankbar, diese Arbeit tun zu dürfen und schreibe diese Fallgeschichte auf, weil ich andere ermutigen möchte, auch nach einer derart langen Zeit des Leidens nach neuen Wegen zu suchen.

Herzlichst, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim Neckarstadt

www.heilpraktikerin-wieland.de

Nachtrag über ein Jahr nach der Erstkonsultation: Die Patientin kommt gelegentlich immer noch. Die Besserung ist manifest. Keine nennenswerten Schmerzen. Psyche derart stabil, dass sie sogar mit Rauchen aufgehört hat!

Das heilende Gespräch

22. Dezember 2012

Begriffe wie Psychotherapie oder Coaching gehören mittlerweile zur Normalität unserer Zeit.
Wir haben Freunde und Familie aber dennoch ist das Gespräch mit einer außerstehenden Person mit Lebens- und Therapieerfahrung mitunter der Schlüssel.
Der Schlüssel zu einer Tür, die schon lange wartet, geöffnet zu werden. Eine Tür, so groß wie ein Gutshoftor aber wir sehen es nicht. Unser Blick ist gebunden an Gewohntes und Geübtes. Selbst spirituell bewusste Menschen haben trotz Yoga, Meditation und einem Bücherregal voller esoterischer Literatur oft nicht die Kraft zur nächsten Stufe, an die ihre Füße bereits stoßen.
Hier kann das vermittelnde Gespräch helfen. Eben noch fühlten sie sich gefangen in Ihren Zwängen und Notwendigkeiten und plötzlich ist ihr Blick frei auf den Weg gerichtet, nach dem ihre Seele und ihr Körper schreien.
Natürlich ergeben sich auch immer wieder während der Behandlungen und Erstanamnese erhellende Gespräche, aber bitte sprechen Sie mich auch explizit darauf an, wenn sie vor allem das Gespräch wünschen. Ich freue mich, immer wieder zwischen Hirn und Herz, oben und unten, Körper und Seele und allem, was ist, vermitteln zu können.
Freuen Sie sich auf eine Leichtigkeit, die Ihnen danach helfen kann, den Anforderungen ihres beruflichen und privaten Alltags authentisch und souverän zu entsprechen.

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim
Gabriele Wieland
siehe auch:
www.depression-akupunktur.de

Burnout

17. August 2012

Besonders ehrgeizige, sich ganz einer Sache verschreibende Menschen bemerken oft den Punkt nicht, an dem sie die Grenze überschreiten. Sie sind fachlich höchst kompetent, geachtet und verlangen sich aus Idealismus immer mehr und mehr ab. Arbeitszeiten rücken in den Hintergrund, nie sind sie mit sich wirklich zufrieden und so treibt es sie weiter voran.

Naturheilkunde, egal, welcher Art, versucht immer das Gleichgewicht im Körper, Geist und Seele wieder herzustellen. Genau dieses Gleichgewicht geht zwangsweise verloren, wenn man sich ununterbrochen als Selbständiger, Manager oder in anderen Positionen überfordert. Die besonders hohen Erwartungen, welche erfüllt werden möchten, sind oftmals nicht die des Chefs sondern die eigenen…

Pausen, Erholungsphasen und ausgleichende Freizeitmaßnahmen werden weniger. Man ignoriert erste körperliche Beschwerden. Erbrachte Leistungen werden oft nicht objektiv anerkannt, sind nie gut genug, Besseres, Höheres, Schnelleres fordert man sich ab und irgendwann treten psychische Probleme in unterschiedlicher Form auf: Leistungsmangel, Erschöpfungszustände…

In großen Firmen haben Managerpositionen oft auch wenig Spielraum, um sich die erforderlichen Ausgleichsphasen in Form von Freizeitbeschäftigungen, “Abschalten” in der Natur, beim Sport usw. zu holen, weil die Erfordernisse der Firma dann nur den Arbeitsberg noch größer werden lassen würden – ein Teufelskreis!

Schlafstörungen, permanenter Zeitdruck und depressive Verstimmungen sollten erste Warnsignale sein und dringend eine Verhaltensänderung zur Folge haben. Gerade bei Männern können sich Depressionen auch im Rückzug, Suizidgedanken oder Aggressionen äußern.

Stress dieser Art hat einen höheren Verbrauch an Vitalstoffen und damit auch hormonelle Veränderungen zur Folge, was sich dann in Erschöpfung, Leistungsmangel, Zyklusstörungen und Impotenz zeigt. An dieser Stelle kann therapeutisch angesetzt und zunächst einmal substituiert werden. B-Vitamine, Mineralstoffe, Akupunktur und nicht zu vergessen psychisch unterstützende Homöopathika sind wirksame Mittel, welche die erforderliche Trendwende unterstützen.

Gabriele Wieland
– Heilpraktikerin –
Mannheim – http://www.depression-akupunktur.de/


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