Posts Tagged ‘Depression’

Es ist ein Ros entsprungen…

10. Dezember 2016

helleborus-nigerFast organisch, ja tierisch mutet das Innere der Christrose an.

Ihre Familienzugehörigkeit zu den Ranunculaceaen, den Hahnenfußgewächsen, lässt nochmals einen tierischen Gedanken zu, heißt Ranunculaceaen doch „Froschartige“. Mein Freund in der goetheanischen Pflanzenbetrachtung* Johannes Wilkens formuliert es in seinem Buch „Die Heilkraft der Christrose“ folgendermaßen: „Die Kröte verfügt in ihren Hautdrüsen über ein Gift, das die Schlagfrequenz des Myokards und in gleicher Weise die Erregung der Myokardzellen verlangsamt. Merkwürdigerweise findet sich dieses Gift nicht nur in der Kröte sondern eben auch in der Pflanzenfamilie der Froschartigen. Unter den Hahnenfußgewächsen scheinen aber nur das Adonisröschen und die Christrosengewächse dieses Herzwirksame Steroid zu beinhalten.“ Daher ist die Christrose ausschwemmend und Herz stärkend.siehe weiterer Artikel zum Buch von Johannes Wilkens

Helleborus niger, lateinisch für die Christrose, war eines der ersten Mittel, mit dem Homöopathiebegründer Hahnemann Arzneimittelprüfungen vornahm. Eine Arzneimittelprüfung bedeutet, dass am Gesunden bei der Einnahme eines Mittels Symptome beobachtet werden, die gemäß der Lehre, Ähnliches heile Ähnliches, eine Krankheit heile, die mit derartigen Symptomen einhergeht. Er beschreibt starke Wirksamkeit auf die Psyche wie Ängstlichkeit und Verzweiflung, Stöhnen, Wehmut, verworrene Träume, sogar Heimweh und ein in sich kehrendes Wesen. Die Behandlung von Depressionen mit der Christrose bietet sich also an und wird erfolgreich praktiziert, natürlich ausschließlich in Begleitung eines Homöopathen bzw. Naturheilkundlers.

Auch Erkrankungen in der Kindheit, in der Entwicklungsschritte nicht harmonisch stattgefunden haben und sich zB in Epilepsie und ADHS äußern, zeigen verblüffende Besserungen mit Hilfe der Christrose. Frühgeborene profitieren ebenfalls von der Heikraft der Christrose in homöopathischer Darreichung. Ebenso, wie die Christrose die erste Blüte im Jahresbeginn ist und scheinbar Neugeborenen und Frühchen hilft, hat sie als zuletzt im Jahr Blühende auch eine starke Wirkung auf Menschen zum Ende ihres Lebens. Alzheimer, Parkinson, Hoden- und Eierstockkrebs, Hirntumore, Schlaganfall vor allem aber Lymphomerkrankungen sind weitere Indikationen.

Dass die bekannte Textzeile: „Es ist ein Ros entsprungen, aus einer Wurzel zart…“ uns in der Weihnachtszeit begleitet, ist wohl jedem bekannt. Mir hat sich der Sinn dieses Textes jedoch lange nicht erschlossen. Ist Christus die Rose? Ist die Ros vielleicht das Ross? Vielleicht ist die Christrose ja gemeint, die in ihrer hohen Heilkraft eine Parallele zu Christus als medialer Heiler gesehen wird.

Trotz aller hier erwähnten Indikationen und Heilchancen weise ich darauf hin, dass nur unter fachgerechter Anamnese und Beratung durch einen Arzt oder Heilpraktiker die Medikation vorgenommen werden sollte und es sich bei der Christrose um eine Giftpflanze handelt, die keinesfalls grobstofflich eingenommen werden sollte.

Mit allerbesten weihnachtlichen Wunder-Wünschen,

Ihre Gabriele Wieland, Heilpraktikerin aus Mannheim/Neckarstadt-Ost

* Seit 2007 nehme ich mit großer Freude an Seminaren zur goetheanische Pflanzenbetrachtung teil. Alljährlich steht eine Pflanzenfamilie im Focus. Es treffen sich Pharmazeuten, Mediziner, Pädagogen, Biologen, Botaniker und sonstige an Natur Interessierte zur Betrachtung aller Pflanzenteile in der herrlichen Umgebung der Karawanken. Als Heilkundige beglückt mich besondes zu vermitteln, warum die eine oder andere Pflanze besonders wirksam und hilfreich ist.

 

Der auf den methodischen Anregungen Goethes und Steiners gründende „Goetheanismus“ fußt auf der modernen Naturwissenschaft mit ihren durch detaillierte Analysen gewonnenen Ergebnissen. Er vermeidet aber ihre einseitig materialistisch-reduktionistische Interpretation, sondern sucht die „Phänomenologie der Natur“ durch eine Erweiterung der eigenen Erkenntnis- und Wahrnehmungsmöglichkeiten  zu erfassen.“ Zitat aus Goetheanistische Pflanzenbetrachtung 

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115 Worte zu Stimmungsschwankungen

15. Mai 2016

„Du kriegst wohl bald Deine Tage?“  – Nicht nur bei Frauen ist ein suboptimaler Hormonhaushalt die Ursache für Stimmungstiefs bis hin zu Depressionen. Schilddrüse und hormonelle Verhütungsmittel haben außerordentlich hohen Einfluss auf das seelische Gleichgewicht bei Frauen. Selen, Zink und B-Vitamine können als Mikronährstoffe helfen.IMG_2810

Bewegung an frischer Luft in natürlicher Umgebung, Yoga oder Tai-Chi bieten Ausgleich, ersparen aber nicht die genaue Untersuchung beim fachkundigen Naturheilkundler, ein verkürzter oder zu langer Zyklus und/oder Menstruationsschmerzen wichtige Hinweise und gut homöopathisch behandelbar.

Sport ist gerade bei Männern wichtig, da der Testosteronspiegel großen Einfluss auf Psyche und seelisches Gleichgewicht hat. Sie sollten die großen Muskeln trainieren. So produziert der Körper Testosteron. Hopfen im Bier, Sojaprodukte sowie Fettleibigkeit verschlechtern.

 

Neurogastroenterologie – Fehlverdauung als Disposition für Depressionen

15. Oktober 2015

Darmpflege und Verdauung

Wie schön: Nun hat auch die Wissenschaft einen Begriff für das gefunden, was in der Naturheilkunde seit langem bekannt ist. Darm und Verdauung haben eine direkte Korrespondenz mit Psyche, Depression und seelischem Gleichgewicht.

Trotz großer und ständig wachsender Aufgeschlossenheit alternativen Heilmethoden gegenüber erscheint der Gedanke vielen Betroffenen aber immer noch recht akrobatisch.

Ja, Darm und Hirn liegen weit auseinander. Aber dass bei häufigen eher dünnen Stuhlgängen der Körper nicht die benötigten Vitalstoffe aus der Nahrung bei schneller Darmpassage entnehmen kann, geht schon eher in die Köpfe. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Irgendwann in den 1980ern haben wir mal gelernt, dass all die Süßigkeiten aus weißem Zucker,  ausgemahlenem Getreide und Fastfood schlecht sind. Aus einem Extrem ist dann wieder mal das andere geworden und seitdem schwört die vermeintlich forschrittliche Welt auf Ballaststoffe, Vollkorn und Rohveganes. Fett ist auch schon lange verteufelt.

Ich persönlich glaube nach wie vor an das Individuelle. Ob Tibeter oder Eskimos – sie haben einen extrem hohen Fettanteil in ihrer Nahrung und leben seit Jahrhunderten sehr gut damit.

Dr. Michael Zimmermann, Leiter der gleichnamigen Fastenklinik in Badenweiler, ist nach seinen langjährigen Erfahrungen mit Darm und Ernährung der Meinung, dass Vollkorn den Darm überlastet und Allergien ihre Ursache im „Genuss“ von Südfrüchten und sogenannten „gesunden“ Säften haben. Er rät beispielsweise von rohem Essen besonders abends ab, vor allem vom beliebten Salat. Ebenso proklamiert er, dass ein geringer Cholesteringehalt im Blut krank mache. Zumindest ein hoher nicht bedenklich sein muss.  Obwohl ich das differenziert sehe, finde ich es vernünftig, die Zeichen des Körpers zu beachten.

Das heißt konkret: Haben Sie Blähungen, häufige und schnelle Stühle, Unverdautes in der Nahrung, ist die Verdauung gestört, der Darm entzündet, gebläht und es kommt zu lymphatischen Stauungen im Bauchraum.

Die Energie, die der Darm benötigt ist sehr hoch und fehlt dem Betroffenen an anderen Stellen. Er ist müde, erschöpft und abwehrschwach, daher auch anfälliger für Infekte. Der Teufelskreis ist in vollem Gange.

Erstmaßnahme muß in derartigen Fällen immer sein, dem Darm die Arbeit zu erleichtern. Entzündungswidrige Stoffe wie Kamille oder der sogar bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen bewährte Weihrauch sind hier zu erwähnen. Desweiteren ist es in diesen Situationen wichtig, dem Darm Leichtverdauliches anzubieten, Haferbrei statt Müsli, Gekochtes/Gedünstetes statt Rohes und Tee statt Sprudel. Ganz wichtig sind in diesem Zusammenhang natürlich unsere Essgewohnheiten. Essen Sie in Ruhe, kauen bewusst und erfreuen sich am Geschmackserlebnis, das durch die bereits im Mund stattfindende Zerkleinerung und der dort befindlichen Verdaungsenzyme ein Erlebnis sein kann, des wir in Eile so nie erleben werden.

Natürlich kennt die Naturheilkunde noch viele Hilfen, um die Verdauung zu verbessern und damit dem Körper die höchst möglichen Vitalstoffe zur Verfügung zu stellen, zum Beispiel Bitterstoffe, um die Anregung der beteiligten Organe zu bewirken.

Da auch das hormonelle Gleichgewicht entscheidend von einer ausgewogenen und sinnvollen Ernährung profitiert, ist eine gesunde Psyche die Folge davon. Lassen Sie sich individuell und umfassend beraten.

Oft zitiere ich meinen „Eisfußpatientinnen“ gegenüber den Satz: „Die Naturheilkunde sagt, Gesundheit habe 2 Grundlagen: einen guten Wärmeorganismus und einen erholsamen Schlaf“. Die Verdauung hat Chancen bald in diesen Satz aufgenommen zu werden.

Beste Grüße aus der Mannheimer Neckarstadt

Ihre Gabriele Wieland

Die Vision: Naturheilkunde und Westliche Medizin in Zusammenarbeit

19. Mai 2015

IgeLDas wäre schön… Oftmals schon hörte ich den Ausspruch, man fände es so schön, die klassische westliche Medizin und die Naturheilkunde zusammenzuführen.

Meiner Erfahrung nach klingt das, als würden 2 inkompatible Spezies Nachwuchs planen.

Steter Tropfen hölt bekanntlich den Stein und natürlich hoffe ich, dass sich in den kommenden Jahren die Generation unserer Kinder, selbst erfolgreich mit Naturheilkunde aufgewachsen, eine Erfrischung unserer auf das Symptom bezogenen Medizin bewirken.

Bereits Hahnemann beklagte zu seiner Zeit, also vor mehr als 200 Jahren, die reine Orientierung auf Symptome, weshalb er sogar seine Arzttätigkeit hinschmiss. Er wollte da nicht mehr mitmachen. Aber genauso wie damals, scheint heutzutage vorwiegend die Vorgehensweise zu sein.  Wenn Gelenke Probleme machen, operiert man, wenn der Karpaltunnel verengt ist, operiert man, wenn es Myome gibt, operiert man, wenn Schmerzen bestehen, werden Schmerzmittel verordnet.

Die Diagnose bezieht sich zumeist auf das Symptom und nicht auf die Ursache. Die Patienten berichten dann von wenig aufmunternden Kommentaren wie: „damit müssen sie leben“,  „das ist in ihrem Alter normal“, „das wird nie mehr“ und Schlimmeres.

Zunehmend öffnen sich klassische Mediziner der Naturheilkunde. Man hört: „Der behandle auch naturheilkundlich“.In der Hoffnung, das Wort „IGEL“ stehe nicht über allem (= Individuelle GesundheitsLeistungen = privat zu zahlende Zusatzleistungen) . http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/igel/article/886080/kassenpatienten-drei-viertel-nehmen-igel-offerten.html

Folgendes Beispiel, das sich im Alltag nicht selten so darstellt, erkennt man, wie unsere Gesellschaft funktioniert:

Junge Frauen erhalten mit Beginn der Pubertät so mit 13-14 Jahren bereits die erste Pille damit die Menstruation regelmäßig und schmerzfrei ist oder die Haut schöner wird.

Ist dann die Schilddrüse müde vom Homonüberschuss, experimentiert man zusätzlich mit Schilddrüsenersatzhormonen, ist dann der Blutdruck zu hoch, kriegen sie Blutdrucksenker, kommt Herzrasen dazu, kriegen sie Betablocker. Depressionen und Ängste sind infolgedessen früher oder später ein Thema und die einzige Lösung dafür sind ausnahmsweise mal keine Hormone sondern Psychopharmaka. Wenn dann die jungen Frauen nicht normal schwanger werden, kriegen sie in Kinderwunschzentren wieder Hormone und künstliche Befruchtungen. Befruchtete humane Eier werden  eingefroren aufbewahrt, bis sie irgendwann einmal meist wieder nach einer Hormonbehandlung, den Patientinnen eingesetzt werden. Nun hofft man auf ein gesundes Kind…

Auf gut Deutsch heißt das: Mit Krankheit wird unglaublich viel Geld verdient, nicht mit Gesundheit. Punkt

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hormonstoerungen/article/650782/nach-ivf-icsi-reif-geborene-kinder-entwickeln-normal.html

Dabei bietet die Naturheilkunde umfangreiche Mittel und Methoden, den Hormonhaushalt zu harmonisieren.

Mitunter fragen die Patienten/innen: „Warum empfiehlt mir das mein Arzt nicht?“ Ich antworte dann, sie haben die Zeit nicht, eine derart ausführliche Anamnese vorzunehmen oder kennen diese Mittel nicht.

Mit nachdenklichen Grüßen, Ihre Mannheimer Heilpraktikerin, Gabriele Wieland

http://www.jameda.de/mannheim/heilpraktiker/akupunktur/gabriele-wieland/uebersicht/80327267_1/

oder

www.heilpraktikerin-wieland.de

 

Heuschnupfenfaktor „Null Komma Null“

23. März 2015

euphrasia mit FrisurDieser Tage konsultierte mich eine Patientin, die ich letztes Jahr wegen Übelkeiten behandelt hatte. Sie beschrieb damals, dass sie Ängste, Lustlosigkeit, starke Müdigkeit entwickelt habe und sich absolut unglücklich verändert fühle. Ihr normales Fernweh sei einer ängstlichen Zurückhaltung gewichen. Hervorstehend jedoch waren die starken gastrointestinalen Beschwerden (Bauchschmerzen, Bähungen usw.).

Ich hatte Sie wie üblich untersucht, umfassend behandelt und begleitend Tropfen mit Mariendistel, Löwenzahn  und Schöllkraut für Leber und Galle verordnet. Das Zeug schmeckt bitter und wird von wenigen Menschen gemocht.  Sie aber nannte ihn „Lecker-Schmecker-Saft“ führte die Leber-Kur  fort und bald schon stellte sich eine Besserung ein,

Im Frühjahr kam sie wieder. Es würde wieder anfangen mit den Beschwerden und so erfuhr ich ganz nebenbei, dass sie das häufigst verordnete Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cetirizin nimmt. Da schloss sich für mich der Kreis. Irgendwie hatte sie das letztes Jahr vergessen zu erwähnen. Da hatte also die Leberbelastung ihren Ursprung.

Die in diesem Fall erwähnten Symptome können noch begleitet sein von (hier folgt ein Zitat aus dem Beipackzettel  der Apotheken-Umschau für den genannten Allergie-Wirkstoff):

Häufig
Müdigkeit, Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, entzündeter Rachenraum (Pharyngitis), Schnupfen.
 Gelegentlich
Bauchschmerzen, Asthenie (extreme Müdigkeit), Unwohlsein, Parästhesie (Missempfindungen auf der Haut), Erregtheit, Juckreiz, Ausschlag, Durchfall.
 Selten
Tachykardie (zu schneller Herzschlag), Ödeme (Schwellungen), abnorme Leberfunktion, Gewichtszunahme, Krampfanfälle, Aggression, Verwirrtheit, Depression, Halluzination, Schlaflosigkeit, Nesselsucht (Urtikaria), Bewegungsstörungen.
 Sehr selten 
Thrombozytopenie (geringe Anzahl an Blutplättchen), Akkommodationsstörungen (Störungen in der Nah-/Fernanpassung des Auges), verschwommenes Sehen, Okulogyration (unkontrollierbare kreisende Bewegung der Augen), Ohnmacht (Synkope), Zittern (Tremor), Tics (wiederkehrende, nervöse Muskelzuckungen und Lautäußerungen), Dyskinesie (unwillkürliche Bewegungen), Dystonie (krankhafte, anhaltende, unwillkürliche Muskelanspannungen), Dysgeusie (veränderter Geschmackssinn), abnorme Harnausscheidung (Bettnässen, Schmerzen und/oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen), fixes Arzneimittelexanthem (Arzneimittelallergie an Haut oder Schleimhäuten).
 Nicht bekannt (Häufigkeit aufgrundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Gedächtnisstörungen oder -verlust, gesteigerter Appetit, Selbstmordgedanken (wiederkehrende Gedanken an Selbstmord oder die Beschäftigung mit Selbstmord), Drehschwindel (Vertigo), Harnverhalt (Unfähigkeit, die Harnblase völlig zu entleeren).“
Wer das liest, wundert sich über gar nichts mehr. Solche Medikamente, die nachweislich krank machen, werden von unseren Krankenkassen bezahlt und  von Hunderttausenden Menschen täglich eingenommen. Wen wundert, dass das eine kranke Gesellschaft produziert? Das Krank-machende wird sogar beworben.
Um abschließend von dem oben genannten Fall zu berichten:Schoellkraut
Die Patientin erhielt von mir ein homöopathisches Einzel-Medikament, das sie nehmen sollte, falls wieder Allergiezeichen aufträten und eine Ohrakupunktur, den Wielandschen Leberwickel wie fast immer begleitend…
Sie schrieb mir dieser Tage:
„ich habe Null Komma Null Heuschnupfen-Beschwerden!
Warum?
Ich glaube, Sie können zaubern!“
So sehr mich diese e-Mail gefreut hat, ist es doch mit dem Zaubern so eine Sache. Man übt und übt und letztlich kommen einem Herz und Verstand zu Hilfe, früher nannte man das „Zaubern“.
Mit den zuversichtlichsten Grüßen,
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim
Gabriele Wieland
0621 17 04 558 oder falls ich in Behandlung bin: 0621 178 22 535

Heraus aus Depression und Schmerz!

12. Mai 2014

Fallbeschreibung – 40 Jahre Schmerzen

Bild

seit dem 20.Lebensjahr Schmerzen, starke Schmerzen vor allem beim Sitzen

Schmerzbereich: Ileosakralgelenke, va. rechts den Oberschenkel außen herunterziehend bis zum Knie nach LWS-OP keine Verbesserung, desweiteren im mittleren und oberen Brustwirbelbereich Schmerzen.

Medikation: Psychopharmaka

Früher vielfältigste Behandlungsmethoden ausprobiert, Chiropraktik und Neuraltherapie mit Procain sowie Geistheilungsbehandlungen mit QC brachten immer nur kurzzeitge Besserungen von einigen Stunden

Starke Depression, 1 Selbstmordversuch, desaströse Trennungsumstände nach 40 Jahren Ehe, kinderlos

Nächtliche Alpträume und Durchschwitzen von jeweils 3 Nachthemden pro Nacht,

kein Appetit, Essen nur aus Vernunft, Oberbauchdruck,

Behandlung: Bei Ersttermin sehr wenig Zeit zum Behandeln wegen außergewöhnlich intensiver Erstanamnese, Behandlung nach Dorn, Hüftstandkontrolle ergab keine erwähnenswerten Fehlstände, 2 verschobene Wirbel im BWS-Bereich Mitte und oben. Entsprechende Behandlung, danach Leberwickel und Ohrakupunktur, Nebenniere und energetischer Strahl von der Leber bis in die vegetative Rinne.

Dann Dorntherapie der Ileosakralgelenke im Liegen.

Verordnung eines Lebermittels und Vitamin D3 5000iE pro Tag.

Nach der ersten Behandlung waren die beiden Schmerzpunkte am Rücken nicht mehr spürbar berichtete die Patientin zum Zweittermin genau nach 7 Tagen und der Appetit sei wieder gekommen.

Nach der zweiten Behandlung, die deutlich intensiver war als die erste und durch energetische Heilmethoden (Quanten/Meridianmassage Gallenmeridian) ergänzt wurde, exakt 2 Wochen nach dem ersten Termin berichtete die Patientin, sie habe 6 Tage lang keinerlei Schmerzen gehabt, genau seit der 2. Behandlung. Erst an diesem Morgen des 3. Termins hätte sie leicht etwas gespürt, was jedoch der Tatsache zugeordnet wurde, dass sie ein emotional stark beanspruchendes Treffen 2 Tage zuvor gehabt hatte.

Die Oberbauchbeschwerden/Druck und Unwohlsein sind verschwunden, ebenso die nächtlichen Alpträume und Schweißausbrüche! Ersatznachthemden werden nicht mehr benötigt!

Was will man mehr? Das Psychopharmaka absetzen… wenn, dann natürlich mit fachkundiger Begleitung!

Nicht bei jedem Patienten, der Schlafmittel oder sonstige Psychopharmaka einnimmt, sind naturheilkundliche Methoden derart wirkungsvoll !

Beurteilung der Therapeutin: Obwohl ich die Kombination meiner Behandlungsmethoden als „Geheimschlüssel“ zu relativ schnellem Erfolg empfinde, bewerte ich in diesem Falle dennoch den Einsatz des Leber-Mittels als extrem hoch! Depressionen an sich weisen generell auf die Leber hin, hier kommt erschwerend jahrelange Medikamenteneinnahme hinzu, das starke nächtliche Schwitzen erklärt den Versuch des Körpers zu entgiften. Die Ausscheidungsorgane sind zusätzlich durch Stress(Leber/Galle) besonders gefordert. Beim nächtlichen Entgiften wird das Gehirn mit Giften überschwemmt, was nicht nur Depressionen sondern auch Alpträume mit verstärktem Schwitzen begründet. Die Substitutin von Vitamin D3 kommt ergänzend positiv hinzu, ganz besonders als Prohormon in Verbindung mit den ebenfalls psychisch stark relevanten Organen Nebenniere und Schilddrüse…………… Abgesehen von all dem hatte Patient/in unklare Skleren und generell eine hepatogene Konstitution. Die Schmerzen seitlich der Hüfte den Oberschenke herunter ziehend lagen auf dem Gallenmeridian…

Auch beim Folgetermin nach insgesamt 3 Wochen Behandlungszeitraum wurde die Stabilisierung bestätigt. Das Zurückkehren von normaler Müdigkeit und Appetit wird als wohltuend empfungen und genossen. Die Lebensgeister sind zurückgekehrt.

Das kann Naturheilkunde in Kombination mit liebevollem bio-logischem Denken und Sensibilität!

Ich bin stolz und vor allem dankbar, diese Arbeit tun zu dürfen und schreibe diese Fallgeschichte auf, weil ich andere ermutigen möchte, auch nach einer derart langen Zeit des Leidens nach neuen Wegen zu suchen.

Herzlichst, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim Neckarstadt

www.heilpraktikerin-wieland.de

Nachtrag über ein Jahr nach der Erstkonsultation: Die Patientin kommt gelegentlich immer noch. Die Besserung ist manifest. Keine nennenswerten Schmerzen. Psyche derart stabil, dass sie sogar mit Rauchen aufgehört hat!

Das heilende Gespräch

22. Dezember 2012

Begriffe wie Psychotherapie oder Coaching gehören mittlerweile zur Normalität unserer Zeit.
Wir haben Freunde und Familie aber dennoch ist das Gespräch mit einer außerstehenden Person mit Lebens- und Therapieerfahrung mitunter der Schlüssel.
Der Schlüssel zu einer Tür, die schon lange wartet, geöffnet zu werden. Eine Tür, so groß wie ein Gutshoftor aber wir sehen es nicht. Unser Blick ist gebunden an Gewohntes und Geübtes. Selbst spirituell bewusste Menschen haben trotz Yoga, Meditation und einem Bücherregal voller esoterischer Literatur oft nicht die Kraft zur nächsten Stufe, an die ihre Füße bereits stoßen.
Hier kann das vermittelnde Gespräch helfen. Eben noch fühlten sie sich gefangen in Ihren Zwängen und Notwendigkeiten und plötzlich ist ihr Blick frei auf den Weg gerichtet, nach dem ihre Seele und ihr Körper schreien.
Natürlich ergeben sich auch immer wieder während der Behandlungen und Erstanamnese erhellende Gespräche, aber bitte sprechen Sie mich auch explizit darauf an, wenn sie vor allem das Gespräch wünschen. Ich freue mich, immer wieder zwischen Hirn und Herz, oben und unten, Körper und Seele und allem, was ist, vermitteln zu können.
Freuen Sie sich auf eine Leichtigkeit, die Ihnen danach helfen kann, den Anforderungen ihres beruflichen und privaten Alltags authentisch und souverän zu entsprechen.

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim
Gabriele Wieland
siehe auch:
www.depression-akupunktur.de

Burnout

17. August 2012

Besonders ehrgeizige, sich ganz einer Sache verschreibende Menschen bemerken oft den Punkt nicht, an dem sie die Grenze überschreiten. Sie sind fachlich höchst kompetent, geachtet und verlangen sich aus Idealismus immer mehr und mehr ab. Arbeitszeiten rücken in den Hintergrund, nie sind sie mit sich wirklich zufrieden und so treibt es sie weiter voran.

Naturheilkunde, egal, welcher Art, versucht immer das Gleichgewicht im Körper, Geist und Seele wieder herzustellen. Genau dieses Gleichgewicht geht zwangsweise verloren, wenn man sich ununterbrochen als Selbständiger, Manager oder in anderen Positionen überfordert. Die besonders hohen Erwartungen, welche erfüllt werden möchten, sind oftmals nicht die des Chefs sondern die eigenen…

Pausen, Erholungsphasen und ausgleichende Freizeitmaßnahmen werden weniger. Man ignoriert erste körperliche Beschwerden. Erbrachte Leistungen werden oft nicht objektiv anerkannt, sind nie gut genug, Besseres, Höheres, Schnelleres fordert man sich ab und irgendwann treten psychische Probleme in unterschiedlicher Form auf: Leistungsmangel, Erschöpfungszustände…

In großen Firmen haben Managerpositionen oft auch wenig Spielraum, um sich die erforderlichen Ausgleichsphasen in Form von Freizeitbeschäftigungen, “Abschalten” in der Natur, beim Sport usw. zu holen, weil die Erfordernisse der Firma dann nur den Arbeitsberg noch größer werden lassen würden – ein Teufelskreis!

Schlafstörungen, permanenter Zeitdruck und depressive Verstimmungen sollten erste Warnsignale sein und dringend eine Verhaltensänderung zur Folge haben. Gerade bei Männern können sich Depressionen auch im Rückzug, Suizidgedanken oder Aggressionen äußern.

Stress dieser Art hat einen höheren Verbrauch an Vitalstoffen und damit auch hormonelle Veränderungen zur Folge, was sich dann in Erschöpfung, Leistungsmangel, Zyklusstörungen und Impotenz zeigt. An dieser Stelle kann therapeutisch angesetzt und zunächst einmal substituiert werden. B-Vitamine, Mineralstoffe, Akupunktur und nicht zu vergessen psychisch unterstützende Homöopathika sind wirksame Mittel, welche die erforderliche Trendwende unterstützen.

Gabriele Wieland
– Heilpraktikerin –
Mannheim – http://www.depression-akupunktur.de/

Der Einfluss von Vitamin D auf unser Wohlbefinden

17. Januar 2012

Welch besonders dunkler Winter ist das dieses Jahr! Ist er das wirklich?
Beim Erwachen meint man, es sei noch tiefste Nacht. Glück hat, wer den Weg zur Arbeit bereits im Hellen zurücklegt. Heim geht es für die meisten momentan im Dunkeln.

Was macht das mit unserem Gemüt? Der Einfluss eines sonnigen Tages ist jedermann ebenso bekannt, wie die Depressionsstimmung, die durch Herbstgrau mit Regen gefördert werden kann und unseren Aktionsdrang stark einschränkt.

Licht ist ein entscheidender Faktor in unserem Leben. Die Stimulation des Auges und der Haut durch Licht bewirkt im Körper Hormonausschüttungen, die uns im Winter einfach fehlen.  Vitamin D3 ist eigentlich kein Vitamin sondern die Vorstufe eines Hormons und damit ein wichtiger Botenstoff für enzymatische Prozesse und das seelische Gleichgewicht.

Allein 8 Studien haben in den letzten Jahren  den Zusammenhang von Vitamin D unter psychopharmakologischen Aspekten und deren Einfluss auf Depressionen, Angst, Hirnleistungsfähigkeit, geriatrische Prozesse, PMS (Prämenstruelles Syndrom) untersucht und dessen starke Wirkung auf Befindlichkeiten dokumentiert.

Im Blut belegt der Wert Cholecalciferol (Standard nur im großen Blutbild) Ihren Vitamin D-Status. (allseits bekannt ist die Beteiligung von Vitamin D gemeinsam mit dem Parathormon, welches in den Nebenschilddrüsen ausgeschüttet wird, bei der Einlagerung von Calcium in unsere Knochen!)

Fühlen Sie sich matt, müde, haben einen hohen Schlafbedarf oder schlafen unruhig und schlecht?
Fehlt Ihnen der Antrieb?
Haben Sie depressive Gedanken oder sind ein Fall von typischer Frühjahrsmüdigkeit?

Auch Erschöpfungen, Muskel- und Lidzuckungen, Wadenkrämpfe, Fußkrämpfe und Verspannungen inclusive dadurch initiierter  Kopfschmerzen können Symptome für Vitamin D-Mangel sein.

Das Beste ist natürlich ein regelmäßiger Aufenthalt im Freien, vorzugsweise bei sonnigem Wetter. Da wir diesen jedoch im Winter selten umsetzen können, ist durchaus eine Substitution von Vitamin D3 bei o.g. Beschwerden zu erwägen, zumal es über die Nahrung kaum oder nur in geringen Mengen in fettem Seefisch, Pilzen und geringst in Milchprodukten vorkommt.
Die Einnahmedosierung besprechen Sie bitte mit dem Therapeuten Ihres Vertrauens. Es bedarf bei einem etwa 80 kg wiegendem Erwachsenen täglich ca. 114 µg (4600 IE) Vitamin D3, um einen ausreichenden Vitamin-D3-​Spiegel  zu halten, falls Vitamin-D-Bildung durch Licht gerade nicht möglich ist wie jetzt im Winter.

Mit den sonnigsten Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

Depression – Volkskrankheit Nr. 1 ???

13. Dezember 2009

Es ist Winter. Das Licht verwöhnt uns gerade wenig. Nicht jeder vermag dieser grauen Zeit anheimelnde kuschelige Abende zu entlocken und sich so beschwingt über den Winter zu bringen.

Depressionen sind nicht erst seit Robert Enke ein Thema in unserer „modernen“ Zeit. Immer mehr Menschen sind von depressiven Phasen betroffen, die latent oder vehementerer Natur sind.
Doch nicht die Psyche allein ist für Depressionen verantwortlich.

Mittlerweile sind Besuche bei Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiatern keine Seltenheit mehr und erstaunlich viele Menschen nehmen täglich Psychopharmaka ein. Einige fühlen sich von der herkömmlichen Medizin missverstanden, weil keine pathologischen Befunde zu ihren Beschwerden und oft auch Schmerzen passen. Sie fühlen sich als Simulanten herabgewürdigt.

Müdigkeit, geringere Belastbarkeit, aggressive Stimmung, Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, quälende Träume, unerholtes Erwachen oder gar die Unfähigkeit morgens aufzustehen sind einige Symptome.

Der tägliche Anspruch unseres familiären und beruflichen Umfeldes werden immer höher. Wenn wir jedoch all die beeinflussenden Faktoren auf unsere Gemütsverfassung betrachten, dürfen wir auch metabolische Prozesse in Erwägung ziehen.
Die dunkle Jahreszeit tut das Übrige und der Vitamin- und Mineralstoffwechsel sind ebenfalls ein Thema.

Patienten mit Depressionen erhalten in meiner Praxis neben der ausführlichen und umfangreichen Anamnese und dem begleitenden therapeutischen Gespräch Hilfe über psychisch ausgleichende Meisterpunkte mittels Akupunktur aber wir finden auch energetische Ungleichgewichte über die diagnostischen Möglichkeiten. Diese können dann begleitend mit homöopathischen Mitteln oder auch Kräutermedizin behandelt und ausgeglichen werden. Auch Vitamine, Ausleitung und Entgiftung kommen je nach Bedarf zur Anwendung.

Merke: Depression muss nicht rein psychische Ursachen haben! Ob sie am selben grauen Wintermorgen die Decke nur über den Kopf ziehen möchten oder den bemoosten Stamm der Zeder hellgrün in der sonne glitzern sehen wird oft von Faktoren entschieden, die sehr wohl naturheilkundlich beeinflusst werden können.


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