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Der Einfluss von Vitamin D auf unser Wohlbefinden

17. Januar 2012

Welch besonders dunkler Winter ist das dieses Jahr! Ist er das wirklich?
Beim Erwachen meint man, es sei noch tiefste Nacht. Glück hat, wer den Weg zur Arbeit bereits im Hellen zurücklegt. Heim geht es für die meisten momentan im Dunkeln.

Was macht das mit unserem Gemüt? Der Einfluss eines sonnigen Tages ist jedermann ebenso bekannt, wie die Depressionsstimmung, die durch Herbstgrau mit Regen gefördert werden kann und unseren Aktionsdrang stark einschränkt.

Licht ist ein entscheidender Faktor in unserem Leben. Die Stimulation des Auges und der Haut durch Licht bewirkt im Körper Hormonausschüttungen, die uns im Winter einfach fehlen.  Vitamin D3 ist eigentlich kein Vitamin sondern die Vorstufe eines Hormons und damit ein wichtiger Botenstoff für enzymatische Prozesse und das seelische Gleichgewicht.

Allein 8 Studien haben in den letzten Jahren  den Zusammenhang von Vitamin D unter psychopharmakologischen Aspekten und deren Einfluss auf Depressionen, Angst, Hirnleistungsfähigkeit, geriatrische Prozesse, PMS (Prämenstruelles Syndrom) untersucht und dessen starke Wirkung auf Befindlichkeiten dokumentiert.

Im Blut belegt der Wert Cholecalciferol (Standard nur im großen Blutbild) Ihren Vitamin D-Status. (allseits bekannt ist die Beteiligung von Vitamin D gemeinsam mit dem Parathormon, welches in den Nebenschilddrüsen ausgeschüttet wird, bei der Einlagerung von Calcium in unsere Knochen!)

Fühlen Sie sich matt, müde, haben einen hohen Schlafbedarf oder schlafen unruhig und schlecht?
Fehlt Ihnen der Antrieb?
Haben Sie depressive Gedanken oder sind ein Fall von typischer Frühjahrsmüdigkeit?

Auch Erschöpfungen, Muskel- und Lidzuckungen, Wadenkrämpfe, Fußkrämpfe und Verspannungen inclusive dadurch initiierter  Kopfschmerzen können Symptome für Vitamin D-Mangel sein.

Das Beste ist natürlich ein regelmäßiger Aufenthalt im Freien, vorzugsweise bei sonnigem Wetter. Da wir diesen jedoch im Winter selten umsetzen können, ist durchaus eine Substitution von Vitamin D3 bei o.g. Beschwerden zu erwägen, zumal es über die Nahrung kaum oder nur in geringen Mengen in fettem Seefisch, Pilzen und geringst in Milchprodukten vorkommt.
Die Einnahmedosierung besprechen Sie bitte mit dem Therapeuten Ihres Vertrauens. Es bedarf bei einem etwa 80 kg wiegendem Erwachsenen täglich ca. 114 µg (4600 IE) Vitamin D3, um einen ausreichenden Vitamin-D3-​Spiegel  zu halten, falls Vitamin-D-Bildung durch Licht gerade nicht möglich ist wie jetzt im Winter.

Mit den sonnigsten Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

Depression – Volkskrankheit Nr. 1 ???

13. Dezember 2009

Es ist Winter. Das Licht verwöhnt uns gerade wenig. Nicht jeder vermag dieser grauen Zeit anheimelnde kuschelige Abende zu entlocken und sich so beschwingt über den Winter zu bringen.

Depressionen sind nicht erst seit Robert Enke ein Thema in unserer „modernen“ Zeit. Immer mehr Menschen sind von depressiven Phasen betroffen, die latent oder vehementerer Natur sind.
Doch nicht die Psyche allein ist für Depressionen verantwortlich.

Mittlerweile sind Besuche bei Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiatern keine Seltenheit mehr und erstaunlich viele Menschen nehmen täglich Psychopharmaka ein. Einige fühlen sich von der herkömmlichen Medizin missverstanden, weil keine pathologischen Befunde zu ihren Beschwerden und oft auch Schmerzen passen. Sie fühlen sich als Simulanten herabgewürdigt.

Müdigkeit, geringere Belastbarkeit, aggressive Stimmung, Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, quälende Träume, unerholtes Erwachen oder gar die Unfähigkeit morgens aufzustehen sind einige Symptome.

Der tägliche Anspruch unseres familiären und beruflichen Umfeldes werden immer höher. Wenn wir jedoch all die beeinflussenden Faktoren auf unsere Gemütsverfassung betrachten, dürfen wir auch metabolische Prozesse in Erwägung ziehen.
Die dunkle Jahreszeit tut das Übrige und der Vitamin- und Mineralstoffwechsel sind ebenfalls ein Thema.

Patienten mit Depressionen erhalten in meiner Praxis neben der ausführlichen und umfangreichen Anamnese und dem begleitenden therapeutischen Gespräch Hilfe über psychisch ausgleichende Meisterpunkte mittels Akupunktur aber wir finden auch energetische Ungleichgewichte über die diagnostischen Möglichkeiten. Diese können dann begleitend mit homöopathischen Mitteln oder auch Kräutermedizin behandelt und ausgeglichen werden. Auch Vitamine, Ausleitung und Entgiftung kommen je nach Bedarf zur Anwendung.

Merke: Depression muss nicht rein psychische Ursachen haben! Ob sie am selben grauen Wintermorgen die Decke nur über den Kopf ziehen möchten oder den bemoosten Stamm der Zeder hellgrün in der sonne glitzern sehen wird oft von Faktoren entschieden, die sehr wohl naturheilkundlich beeinflusst werden können.


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