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„Ein kluger Mann beginnt jeden Tag wie ein neues Leben“

28. März 2016

„Drücken sie auf den Knopf und hören Sie wie auf jeder Ebene Ihres Lebens die eisernen Türen die Vergangenheit abschließen – das tote Gestern“. Das schreibt Dale Carnegie in seinem aus den Achtzigern stammenden Buch „Sorge dich nicht – lebe!“.

In einer Zeit der ständigen Miesnachrichtenpolitik ist es wichtig, sich immer wieder auf das „Jetzt“ zu besinnen.

So vieles ist in der Entwicklung der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte besser geworden. Die Gesellschaft aber scheint vom Transport schlechter Nachrichten zu leben.

Das meißelt sich in Hirne ein. Warum sehen wir nicht, dass in unseren Flüssen wieder Fische leben? Wo ist die Freude darüber, dass nicht, wie vor einigen Jahrzehnten prophezeit, der saure Regen, unsere Wälder zerstört hat? Im Gegenteil sind Tiere zurückgekehrt in Gebiete, wo sie schon ewig nicht mehr gesehen worden waren.

gibt es etwas herrlicheres als die Natur?

„Die eine Rose“                                  (Foto: Gabriele Wieland, Titel, Gedicht von Eva Strittmatter im Abspann)

Können wir endlich lernen, das halb volle Glas zu würdigen? Im Großen wie im Kleinen wäre das genau das Heilsame, was uns in einen kreativen optimistischen Tag bringt. Nein, das wäre keine Schönmalerei, es ist ein lebenerhaltendes Elixir, das allein Menschen befähigt, unmöglich Erscheinendes immer wieder zu vollbringen!

Wenn ewig auf Tiefen und Traurigkeiten, Mängel und Verletzungen zurückgeschaut wird, kann nichts Neues entstehen!

Auch im Zwischenmenschlichen haben diese Wahrnehmungen große Auswirkungen. Sehen Sie am Partner die Stärken, wird es sich sofort positiv auf Ihre Beziehung auswirken. Sehen sie an sich selbst die Kraft und Fähigkeit, die Sie für bestimmte Bereiche des Lebens entwickelt haben, werden sie mit sich selbst zufriedener und auch gesünder sein. Dankbarkeit für das momentane Geschenk des Lebens schafft die Grundlage, den Tag best möglich zu meistern. Vorwürfe, Schuldzuweisungen und Hass sind wie Gift, das kein Wachstum zulässt.

Das karmische Gesetz würde sogar sagen, dankbar sein, dass wir an allem wachsen durften ist das einzig Richtige (noch weiter führend meint es sogar, dass allein dies uns von Schuld aus Vorleben befreit und der „Böse“ uns den Liebesdienst dieser Entlastung erweist = karmische Auflösung). In der Bibel steht, der Herr lege nur so viel Last auf, wie man auch tragen kann und der Volksmund sagt: „was uns nicht umbringt, macht uns stark!“. Suchen Sie sich aus, was Ihnen besser gefällt. Ich weiß nur Eines: Jammern und Klagen hat noch keinem geholfen!

Menschen, die schon tiefste Tiefen „gekostet“ haben sind zu allerhöchsten Höhen fähig. …..und ich weiß wovon ich rede. Sorgen und Schuldzuweisungen machen krank und depressiv. Wann immer ich in meiner wunderbaren Praxisarbeit eine Behandlung beginne, versuche ich herauszufinden, wo die Lasten des Patienten auch auf emotionaler Ebene liegen. Wenn diese kreativ umprogrammiert werden, ist Heilung möglich.

Sehen Sie auf das Gute an diesem Tag. Auch, wenn es heute trüb ist, so regnet es doch nicht. Auch wenn es regnet, dann werden die Pflanzen gegossen und wenn es stürmt, neue Energien frei gesetzt, Altes hinweggefegt.

Dale Carnegie schreibt: „leben sie in Tageseinheiten, nur der nächste Schritt ist wichtig!“. Er erklärt, dass er damit nicht meine,  die Zukunft sei unbedeutend, diese jedoch besser gelinge, wenn man das jetzt Mögliche bewusst und freudvoll ausführt.

Der kluge Mann beginnt jeden Tag wie ein neues Leben!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen die Fähigkeit, das Beschriebene für sich jeden Tag umsetzten zu können und somit ihrer seelischen und körperlichen Gesundheit zu dienen.

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt, Gabriele Wieland

Eva Strittmatter

Die eine Rose

Die eine Rose überwältigt alles

die aufgeblüht ist aus dem Traum

sie rettet uns vom Grund des Falles

schafft in uns einen reinen Raum

in dem nur wir sind und die Rose

und das Gesetz, das sie erweckt

und Tage kommen, reuelose

vom Licht der Rose angesteckt

 

 

 

Gedankenkraft fürs neue Jahr

29. Dezember 2015

Als ich dieser Tage mein neues Bücherregal einzuräumen begann, bemerkte ich, dass Bücher über Heilung ganz dicht bei denen stehen, die sich mit Spiritualität und Bewusstsein beschäftigen. Ja, mitunter sogar wusste ich nicht, ob eines mehr nach hier oder dort solle. Dass positive Ausrichtungen Heilung begünstigen, haben schon vor über 20 Jahren Autoren wie Louise Hay oder Rüdiger Dahlke beschrieben. Wie aber kann sowas im Alltag umgesetzt werden? Eines der wegweisendsten Bücher meines Schatzes ist das von Prentice Mulford „Unfug des Lebens und des Sterbens“. Ich las es vermutlich 2005 und fand ermutigend, wie Ursache und Wirkung lenkbar erscheinen durch bewusste Gedanken und Formulierungen.

Wenn ein Jahr sich neigt blicken wir oft auf Herausforderungen, Prüfungen und auch schwere Zeiten zurück. Rückschläge, Verluste, Krankheiten oder Schmerzen sind vielleicht in diesem Jahr aufgetreten.

Nicht selten hat man das Gefühl, manchmal ginge wirklich alles schief. Eins kommt zum anderen und der alte Spruch „Ein Unglück kommt selten allein“ hat erstaunliche Realität. Wie kommt das?gedankenkraft

Bewusstsein ist kreativ. Wenn unser Körper einfach normal und gut funktioniert, bemerken wir es nicht. Erst wenn er schmerzt oder sich sonst irgendwie beschwert, kriegen wir etwas mit. Gutes bemerken wir oft nicht. Selten ruft jemand bei einem Lieferanten an und sagt, wie gut alles gelaufen ist. Hat etwas nicht funktioniert wird sofort reklamiert.

Nicht erst seit gestern fordern Coaches, sich seiner Gedanken, Worte und deren Macht bewusst zu werden, um damit den Alltag zu beeinflussen. Das Arbeiten mit Affirmationen hat schon lange einen Platz in Therapieräumen und Praxen. Quantenphysik ist ein geflügeltes, mitunter überbeanspruchtes Wort dafür geworden. Mit „Negativem“ funktioniert das automatisch. Vermeiden Sie Sätze wie: „Das passiert mir immer./Ich bin halt ein Pechvogel“. …und Ähnliches.

Wenn es noch so dunkel ist, aussichtlos oder traurig kann Kraft nur gesammelt werden durch immer wiederkehrende Dankbarkeit und sich Bewusstmachen von allem Guten, das wir haben: Stärken, Eigenschaften, Freunde, Familie, helfende Hände in dunklen, liebevolle Worte in tränenreichen Zeiten.

„Wahrlich, nur der ist weise, der auch das Dunkel kennt, das unentrinnbar und leise von allem ihn trennt“ H.Hesse/Nebel

So sehr wir es in den Momenten der bitteren Realität auch hassen, gedeiht unserem Bewusstsein und unserere Stärke nur dann besonders, wie ein Kind, das den Scharlach durchmachen muss. Wachsen wir nicht in Augenblicken der Schwäche und des Verlustes zu wahrlich empathischen Menschen heran? Kann jemals wer einen anderen verstehen, wenn er nicht selbst durch Täler gegangen ist?

Ich erinnere mich an Jahre, in denen ich zurückblicken musste nach  großen Herausforderungen und kraftzehrenden Momenten. Wie oft dachte ich Silvester, dass dieses Jahr noch schwerer werden konnte als das davor, hätte ich mir nicht vorstellen wollen. Wahr aber ist, der Anlauf, den wir in der Tiefe nehmen, im Dunklen, im Bestehen aller Hiob-schen Prüfungen, wird uns tragen zu höchsten Höhen und beglücken in doppeltem Maße, genussfähig sein lassen im Kleinen und freundschaftlich gegenüber jedem, der uns gerade braucht.

Dank gegenüber dem kleinsten Gänseblümchen für seine Schönheit, Lächeln als großes Geschenk zu werten, Sonne als Streicheleinheit – das sind die Wunderbarkeiten des Lebens, deren Wahrnehmungen uns stärken, das Kleine schätzen und jede liebevolle Geste  bemerken lassen. Das und noch viel mehr lernen wir in schwierigen Zeiten und ich bin sicher, nach dem Winter kommen Frühling und Sommer.

So wünsche ich allen ein zuversichtliches Jahr 2016 mit der ständig wachsenden Fähigkeit, das Gute zu sehen, zu formulieren und damit in den Gedanken zu produzieren wie eine Saat, die eines Tages aufgehen muss!!! Meiden Sie die Gesellschaft negativ sich äußernder, über alles nörgelnder, ständig mieslauniger Personen oder, um es mit Prentice Mulford zu sagen: „Es gibt vergiftete Geistesströme, wie es giftige Arsenik…dämpfe gibt. Wer in passivem Zustand nur eine Stunde unter neidischen, hasserfüllten , zynischen oder unfreien Menschen sitzt, absorbiert von ihnen ein giftiges Gedankenelement voll Krankheit und zerstörerischer Kraft……..“

Und so beginnen Sie das NEUE JAHR in zuversichtlich freudiger Umgebung , denn fröhliche Gesellschaft macht gesunde Gedanken und gesunde Gedanken machen einen kraftvollen Körper! Bemerken Sie auch an welchen Stellen ihr Körper klaglos und immer funktioniert, gesund ist und leistungsfähig und sind dankbar dafür.  Auch das ist Naturheilkunde!

Ihre Heilpraktikerin, Gabriele Wieland

Naturheilpraxis Gabriele Wieland, Mannheim

 

 

 

 


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