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Hautprobleme ursächlich behandeln

2. Mai 2016

Wir alle kennen den Satz:  „Die Haut ist der Spiegel der Seele.“ Dieser alten Spruch beleuchtet nur eine „Seite der Medaille“.
Die Haut demonstriert in welcher Not der Körper ist. Daher können Salben und Cremes bestenfalls äußerlich lindern, aber nicht die Lösung irgendeines Hautproblems sein.
Das Stoffwechselsystem des Organismus ist ausgeklügelt und hoch effektiv. Leber, Galle und Niere, Blase sind die Organsysteme, welche nach allem, was wir so zu uns nehmen, essen, trinken und anderweitig unserem Körper zuführen incl. Stress, für die geregelte Ausscheidung sorgen. Früher etwas vernachlässigt, gibt es da natürlich noch das lymphatische System mit den Rachenmandeln, dem Blinddarm und als größtes Organ die Milz. Wie kleine „Bächlein“ transportiert das Lymphatische System aus der Peripherie Zelltrümmer (sogar Tumorzellen) und Stoffwechselabfälle, die venös nicht abtransportiert werden können und gilt auch als Abwehrsystem (Lymphozyten).

Wenn jedoch der Körper, beispielsweise bei einem grippalen Infekt, nicht ausreichend über die normalen Wege „entmüllen und entsorgen“ kann, sucht er sich schnelle zusätzliche Wege: die Schleimhäute! Die Nase läuft, die Augen tränen, Abhusten…

Ein weiterer Entsorgungsweg ist die Haut. Erste Anzeichen von Juckreiz und Schwitzen und Brennen sollte man möglichst schnell wahrnehmen und dem Körper beim „Entgiften“ helfen. Je nach Typ können sowohl Pickel (meist in bestimmten Arealen des Gesichts oder Rückens) oder auch größerflächige „Hautplacken“ mit oder ohne Röte wichtige Hinweise sein, dass hier etwas nicht stimmt.

Oberflächliches Behandeln, kann nur die Haut lokal etwas beruhigen, an die Ursachen geht das nicht.

Bekannt ist auch die Aussage von Patienten, dass nach dem Auftragen von cortisonhaltigen Cremes das Hautzeichen zwar verschwand aber an einer anderen Stelle auftauchte.

löwenzahn und brennessel mit marienkäfer

Bei einer sorgfältigen Anamnese wird herausgefunden, wo eine eventuelle Belastung, die sich an der Haut widerspiegelt, Ihre Ursache hat. Vitalstoffreiche Nahrung mit Bitterstoffen, wie Löwenzahn im Frühjahr, Wildkräuter, Brennessel usw. sind durchaus bereits eine gute Maßnahme für natürliche Anregung der Ausscheidungsvorgänge und gleichzeitiger Lieferung von Vitaminen und Mineralstoffen aus natürlicher Quelle.

Merke: Die Zeichen der Haut gehen weit über kosmetische Aspekte hinaus!  Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit! Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim Neckarstadt-Ost

Fallbeispiel – Proliferation der Hornhaut mit schmerzenden Fissuren

20. März 2014

BildDie Patientin war mir bereits wegen eines früher behandelten Fersensporns bekannt, als sie mich wegen eines weiteren Problems  im  Bereich der Füße aufsuchte. Die sehr gepflegte Person zeigte mir die Füße. Es war ihr extrem peinlich, denn Anstelle der üblicherweise auftretenden Hornhaut sah ich eine ca. 3-5 mm dicke „blühende“ Verhornung,  die jede Vorstellung übertrifft. Binnen einiger Monate hatte sich diese gebildet und die Einrisse in der Tiefe der Haut waren extrem schmerzhaft.

Die zuerst aufgesuchte Fachärztin für Dermatologie fragte beim Betrachten der Füße, was das denn sei. Die Patientin berichtete, dass sie das ja nun gern von ihr gewusst hätte. Somit suchte die Dame einen Prof. Dr. für Dermatologie in der Klinik auf. Der hatte immerhin eine Diagnose: es handele sich um ein Ekzem mit Pilzbesiedlung. Dafür gäbe es jedoch nur eine einzige Lösung:  Tabletten! Sie kosten für einen Monat 700 Euro. Wahrscheinlich müsse sie diese aber 3 Monate einnehmen. Möglicherweise, so die Patientin, hätte sie diese auch benutzt, wenn sie sich nicht beim Studieren der Nebenwirkungen erschreckt hätte.

So suchte sich nun also mich auf. Ich führte, wie immer, eine intensive Anamnese durch.  Eine derartige Hornhaut hatte ich noch nie gesehen. Sie war massiv, dick, hatte eine röschen-artige Oberfläche und in der Tiefe gab es fast unsichtbare aber stark schmerzende Einrisse.Bild

Bei dieser Art „Versteinerung“ des Gewebes mussten beim Laufen Risse entstehen! Daher galt es durch tägliches Einmassieren einer geeigneten Creme, die Hornhaut zu erweichen. Die Verordnung eines homöopathischen Mittels und die Akupunktur  (1x pro Woche) sollten von innen wirken…

Die Patientin spürte bereits bei der ersten Behandlung eine Erleichterung.

Es vergingen höchstens 2 Wochen bis die ersten Hornplatten abfielen. Sie ließen sich binnen der darauffolgenden 2 Wochen alle lösen und die Füße sehen nun vollkommen unauffällig aus. Die Kontrolle beim vorher aufgesuchten Tablettenempfehler ergab nicht mal eine Nachfrage, was sie denn getan habe.

Nun könnte die Dame wieder wandern…(nebenstehendes Foto: Bodental, Karawanken, Blick auf den Hochstuhl)

Mit leichtfüßigen Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus der Neckarstadt

www.heilpraktikerin-wieland.de


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