Posts Tagged ‘Heilpraktiker’

115 Worte zu Stimmungsschwankungen

15. Mai 2016

„Du kriegst wohl bald Deine Tage?“  – Nicht nur bei Frauen ist ein suboptimaler Hormonhaushalt die Ursache für Stimmungstiefs bis hin zu Depressionen. Schilddrüse und hormonelle Verhütungsmittel haben außerordentlich hohen Einfluss auf das seelische Gleichgewicht bei Frauen. Selen, Zink und B-Vitamine können als Mikronährstoffe helfen.IMG_2810

Bewegung an frischer Luft in natürlicher Umgebung, Yoga oder Tai-Chi bieten Ausgleich, ersparen aber nicht die genaue Untersuchung beim fachkundigen Naturheilkundler, ein verkürzter oder zu langer Zyklus und/oder Menstruationsschmerzen wichtige Hinweise und gut homöopathisch behandelbar.

Sport ist gerade bei Männern wichtig, da der Testosteronspiegel großen Einfluss auf Psyche und seelisches Gleichgewicht hat. Sie sollten die großen Muskeln trainieren. So produziert der Körper Testosteron. Hopfen im Bier, Sojaprodukte sowie Fettleibigkeit verschlechtern.

 

Hautprobleme ursächlich behandeln

2. Mai 2016

Wir alle kennen den Satz:  „Die Haut ist der Spiegel der Seele.“ Dieser alten Spruch beleuchtet nur eine „Seite der Medaille“.
Die Haut demonstriert in welcher Not der Körper ist. Daher können Salben und Cremes bestenfalls äußerlich lindern, aber nicht die Lösung irgendeines Hautproblems sein.
Das Stoffwechselsystem des Organismus ist ausgeklügelt und hoch effektiv. Leber, Galle und Niere, Blase sind die Organsysteme, welche nach allem, was wir so zu uns nehmen, essen, trinken und anderweitig unserem Körper zuführen incl. Stress, für die geregelte Ausscheidung sorgen. Früher etwas vernachlässigt, gibt es da natürlich noch das lymphatische System mit den Rachenmandeln, dem Blinddarm und als größtes Organ die Milz. Wie kleine „Bächlein“ transportiert das Lymphatische System aus der Peripherie Zelltrümmer (sogar Tumorzellen) und Stoffwechselabfälle, die venös nicht abtransportiert werden können und gilt auch als Abwehrsystem (Lymphozyten).

Wenn jedoch der Körper, beispielsweise bei einem grippalen Infekt, nicht ausreichend über die normalen Wege „entmüllen und entsorgen“ kann, sucht er sich schnelle zusätzliche Wege: die Schleimhäute! Die Nase läuft, die Augen tränen, Abhusten…

Ein weiterer Entsorgungsweg ist die Haut. Erste Anzeichen von Juckreiz und Schwitzen und Brennen sollte man möglichst schnell wahrnehmen und dem Körper beim „Entgiften“ helfen. Je nach Typ können sowohl Pickel (meist in bestimmten Arealen des Gesichts oder Rückens) oder auch größerflächige „Hautplacken“ mit oder ohne Röte wichtige Hinweise sein, dass hier etwas nicht stimmt.

Oberflächliches Behandeln, kann nur die Haut lokal etwas beruhigen, an die Ursachen geht das nicht.

Bekannt ist auch die Aussage von Patienten, dass nach dem Auftragen von cortisonhaltigen Cremes das Hautzeichen zwar verschwand aber an einer anderen Stelle auftauchte.

löwenzahn und brennessel mit marienkäfer

Bei einer sorgfältigen Anamnese wird herausgefunden, wo eine eventuelle Belastung, die sich an der Haut widerspiegelt, Ihre Ursache hat. Vitalstoffreiche Nahrung mit Bitterstoffen, wie Löwenzahn im Frühjahr, Wildkräuter, Brennessel usw. sind durchaus bereits eine gute Maßnahme für natürliche Anregung der Ausscheidungsvorgänge und gleichzeitiger Lieferung von Vitaminen und Mineralstoffen aus natürlicher Quelle.

Merke: Die Zeichen der Haut gehen weit über kosmetische Aspekte hinaus!  Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit! Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim Neckarstadt-Ost

Urlaub ohne Übel – Abhilfe bei Reiseübelkeiten

15. Januar 2016
reisekrankheit

Handelsübliche Boeing 737-800 vor dem Start

So eine Reise, womöglich noch im engen Flugzeug, kann stressig sein. Unsereiner hat sich da im Griff, konzentriert sich auf ein Buch, spielt ein wenig Karten oder ist fähig zu schlafen.

Kinder haben es da mitunter nicht so leicht. Reiseübelkeiten begleiten viele kleine Mitmenschen wie ein Last, mit der man leben muss. Kinder und oft auch Hunde übergeben sich schon nach wenigen Minuten Fahrt im Auto. Schiffe sind gänzlich Tabu.

Das Gleichgewichtsorgan hat ein Verarbeitungsproblem zwischen den Reizen des Auges und den Bewegungen des Körpers. Hier ist mal wieder ein schönes Beispiel, wie gut Homöopathie hilft, ob man daran glaubt oder nicht.

Übelkeit und Erbrechen bei Fahrten im Auto, im Zug, mit dem Schiff oder Flugzeug wird wirksam vorgebeugt mit:

Cocculus Pentarkan® S – DHU  (PZN: 8534681)

Man nimmt es am besten mehrmals kurz vor Reiseantritt und gern auch währenddessen, sofern es noch notwendig erscheint, indem man eine Tablette im Mund zergehen lässt. Für Babys zerkleinert man die Tablette und streut das erhaltene Pulver in den Mund. (Bei Hunden ebenfalls)

Babys oder Kleinkinder, die in Flugzeugen schreien „wie am Spieß“ haben aber oft ein anderes Problem: Reizüberflutung, Ungewohntes, Unruhe der Eltern und möglicherweise sogar Ängste sonst aus der Umgebung. Start und Landung eines Flugzeugs, Motorengeräusche und Enge versetzen sie in Stress.

Das verzweifelte Bemühen der Eltern, die Kinder zu beruhigen, gipfelt in stundenlangen Schreiattacken des Kindes bis zur Erschöpfung – sowie genervten Mitreisenden.

Bei aus Erfahrung zu befürchtender oder bereits vorhandener Unruhe und Stress für die Kinder kann ich mit besten Empfehlungen auf „Calmy-Hevert“ verweisen. Es wird für Babys und Kleinkinder empfohlen. siehe auch Link der Firma Hevert:                                Link zu Calmy-Hevert.

Das vegetative Nervensystem, also die unbewusst ablaufenden  Vorgänge im kindlichen Körper wie der Schlaf-Wach-Rhythmus, Unruhe und Schlafstörungen werden gebessert, Stressituationen gut verkraftet und Spannungszustände aufgrund von Erschöpfung, Übermüdung oder Reizüberflutung leichter abgebaut.

Auch von den Firmen Weleda mit „Calmedoron“ und Heel mit „Lunafini“ gibt es hervorragende Mittel, welche in diese Richtung arbeiten, wichtig ist natürlich immer der Typ des Kindes und gern dazu auch eine fachlich hochwertige Beratung.

Mit den allererholsamsten Wünschen für alle Eltern und Kinder unterwegs und auf Reisen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim

Gabriele Wieland, Naturheilkunde auch für Babys und Kinder

 

 

 

Geschichte einer Naturheilpraxis

28. März 2015

10 Jahre www.hexenschuss-praxis.de.

Als ich ganz am Anfang meiner Praxiszeit – also exakt vor 10 Jahren – gleich nebenan im Bücherladen Neckarstadt bei Karl-Heinz meine ersten Flyer auslegte, las eine junge Frau den Namen der Homepage und sagte, das ginge gar nicht, dass das Wort HEXE in Zusammenhang mit Naturheilkunde auftauche.

Ich war schockiert. „Hexe“ ? – meine Intention war „Schmerz“ und bei Hexenschuss wisse jeder, dass es Schmerzen sind.  So fanden mich in den ersten Jahren tatsächlich vorwiegend Patienten mit Schmerzen, Knieschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Bandscheibenvorfällen, Schulter-Arm-Syndrom und wie sie alle genannt werden. Schnell drängte sich mir auf, dass die Behandlung der schmerzenden Bereiche von Verbesserungen im Verdauungsbereich profitiert und letztlich auch die Psyche. Der Orthopäde schaut die Knochen an, der Neurologe die Nerven, der Gastro-Enterologe Magen-Darm und der Psychiater verschreibt Zipralex oder dergleichen.

Immer mehr rückten Ernährung, Verträglichkeit, Leber-Galle, Magen-Darm in den Vordergrund. Spätestens bei der Frage nach dem Stuhlgang entzieht sich der Patient gern einer ausführlicheren Beschreibung, die jedoch wegweisend sein kann. Viele Menschen glauben auch, dass Vollkorn und Rohkost der Schlüssel zu Vitalität und Gesundheit sind. Die Ansichten von gesundem Leben divergieren stark, vor allem, was die momentane Fähigkeit des „Geplagten“ betrifft, zu verdauen. So kann unmöglich für jeden dasselbe gut sein. Schon allein, wenn wir die unterschiedlichen Ansprüche bedenken, die wir, abgesehen von unserem Naturell, täglich bedienen müssen.

Nun soll dieser Diskurs nur Eines sagen: Der Körper als System, Mikrokosmos im Makrokosmos ist ein Universum, das zu verstehen uns allen individuell gestattet ist, im Einzelnen erstrebenswert und für mich eine unbeschreibliche Freude! Beobachtungen des Hilfesuchenden mit den bereits erfahrenen Therapiefolgen und der Vielfalt der naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten zu verbinden ist vor allem bei den oftmals wirklich unerwartet schnell eintretenden Erfolgen die befriedigendste Arbeit, die ein Mensch sich erwählen kann.

Dass zu all dem in den letzten Jahren verstärkt die Behandlung von Hormonproblemen wie Schilddrüse, Zyklusbeschwerden, Migräne, Depression, Burnout, viele Kinder (ADS, ADHS) und oft Babys (Schlafstörungen, wiederkehrende Infekte) hinzugekommen sind, bestätigt zusätzlichdie Vorgehensweise. Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen suchen nach wirklichen Ursachen und geben sich nicht mehr mit Dauermedikationen zufrieden. Auch hier sind oft Verdauung und Bewegungsapparat einfließende Faktoren.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für das große Vertrauen, das mir tagtäglich entgegengebracht wird, das eine besonders reiche Quelle für gute Ergebnisse darstellt und bio-logisches Denken ermöglicht.

Es beglückt mich, wie Eigenverantwortung und Eigenwahrnehmung immer stärker werden. Gestern sagte eine Patientin, die bisher erst 3x in ca 4 Monaten in Behandlung gewesen ist, dass sie früher so mit ihren Beschwerden sich abfindend dahingelebt habe und nun, da sie merke, wie sich alles in eine bessere Richtung bewege, wieder mehr Lebensqualität empfinde, freudiger und hoffnungsvoll.

Zur Hexenschuss-Praxis ist über die Jahre aus all diesen Gründen www.heilpraktikerin-wieland.de sowie www.depression-akupunktur.de hinzugekommen.

 

 

 

 

 

 

Mit sonnigen Grüßen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt

Gabriele Wieland

Kalendula

 

 

 

Naturheilkunde: Hexerei oder echte Alternative?

5. Februar 2014

Das Gesundheitsmagazin WomensVita hat  Gabriele Wieland auf den naturheilkundlichen Zahn gefühlt. Ist eine Heilpraktikerin tatsächlich heute immer noch der „belächelte Underdog“ ?

Aber lesen Sie selbst:

Der Kampf der Giganten: Pharmaindustrie versus Natur.

Naturheilkunde: Hexerei oder echte Alternative?

Zitat: Qype …

21. November 2013

Zitat: Qype User grupsg…

Mannheim, Baden-Württemberg
vom 15.7.2011

„Erfahrungsbericht & Bewertung für Naturheilpraxis Gabriele Wieland
Ich habe die Bewertung in Kategorien eingeteilt, man siehe mir bitte nach, dass ich mich hin und wieder nicht ganz daran halte.
Ich habe Frau Wieland im Februar diesen Jahres aufgesucht, u.a. wegen weil ich in Zeiten erhöhter Belastung (Stress etc.) meine geistige Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit verbessern wollte, zum andern um Verspannungen und Anspannungen, die sich inbesondere im Schulter-Nacken-Bereich niedergeschlagen haben zu lösen.
Gleich zu Anfang korrigierte Frau Wieland meinen Beckenstand, der mir unwissentlich einige Monate zuvor starke Schmerzen bereitet hatte, die ein Arzt mit einem starken Muskelrelaxans zu kurieren versuchte, wovon mir von allen Seite jedoch abgeraten wurde.

Praxis –
Die Praxis ist vom Anwendungsgebiet her enorm breit aufgestellt, neben Dorntherapie, Akupunkturtechniken und klassischer Homöopathie kommen auch viele andere hilfreiche Mittelchen, Methoden und Konzepte zur Anwendung. Dieses breite Spektrum der Möglichkeiten überflutete den Patienten dabei aber nicht, sondern liefert einen enorm ganzheitlichen Ansatz um das Problem von mehreren Seiten anzugehen. Genau das stellt letztlich auch einen bedeutenden Unterschied zur schulmedizinischen Behandlung dar, wo oft nur eingleisig gefahren wird, indem die Symptome unterdrückt werden ohne das Problem zu beheben (z.B. Beckenschiefstand). Somit ist die Praxis selbst schon ganzheitlich in ihrem Konzept und wendet nicht nur einzelne alternativmedizinische Methoden an. Trotzdem bleibt die Behandlung im Rahmen, es finden keine sichtlich unsinnigen oder überflüssigen Methoden Anwendung. Von anderswo hört man solches manchmal, da versucht dann ein Therapeut trotz standardisierter Gebührenordnung (es wird nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker abgerechnet) möglichst gut an seinen Patienten zu verdienen  und tut (vielleicht mit Absicht) mehr als vielleicht nötig ist. Aber diese Bemerkung nur am Rande, als Hinweis für die Patienten, die am Schluss die Rechnung selbst tragen.

Die Praxis selbst ist sehr charmant eingerichtet, wie ich finde, sehr passend für eine kleine Naturheilpraxis, hell, freundlich und sauber. Es geht ruhig und menschlich zu, was sicher auch seinen Teil zum Behandlungserfolg beiträgt.

Therapeutin –
Frau Wieland selbst ist unheimlich herzlich und menschlich. Wie oben schon angedeutet schenkt sie ihrer Praxis eine besondere Atmosphäre. Für die gemeinsame Arbeit an der Gesundheit ist der Charakter des Therapeuten in meinen Augen entscheidend. Denn schließlich soll der Patient zum Therapeuten ein Vertrauensverhältnis aufbauen (wenn ich da an so manchen Arzt denke). Frau Wieland ist sehr offen und schafft so eine wunderbare Behandlungsatmosphäre. Egal wie lange oder wie oft man einen Termin bei einer Praxis macht, man sollte sich dort auch wohlfühlen, gerne hingehen und sich hinterher gut fühlen. Sonst bringt die Medizin nichts. So durfte ich in der Praxis Wieland die raus-aus-dem-Alltag-Sofort-Entstressung durch den obligatorischen Kneipp’schen Leberwickel immer gleich zu Anfang der Behandlung erfahren.

Erreichbarkeit, Termine, Wartezeit –
Telefonisch oder per Mail ist Frau Wieland gut zu erreichen, bzw. sie ruft wenn es gerade nicht passt zurück. Die Terminvereinbarungen sind unproblematisch. Einfacher für Patient und Therapeut ist es sicher immer gleich mehrere Termine zu machen oder zumindest immer bei einer Behandlung einen Folgetermin festzulegen aber auch kurzfristig sind i.d.R. Termine zu bekommen.

Wartezeiten in der Praxis entstehen praktisch keine, die Behandlung beginnt und endet pünktlich. Ein Termin dauert i.d.R. 30 oder 60 Minuten, je nach Notwendigkeit.

Behandlungserfolg –
Der Behandlungserfolg ist natürlich subjektiv und fällt unterschiedlich aus, je nachdem mit welchen Wehwehchen man es zu tun hat und mit welchen Erwartungen man kommt. Viele Menschen suchen erst einen Heilpraktiker auf, wenn sie am Verzweifeln sind.

Mir persönlich hat die Behandlung sehr gut getan und hat wunderbare Erfolge gezeigt, gerade was Steigerung der Leistungsfähigkeit angeht.

Angesichts der vielen anderen überaus positiven Bewertungen hier, scheine ich also kein Einzelfall zu sein, bzw. keine Einzelmeinung zu vertreten. Die Behandlungsdauer lag im Rahmen meiner Erwartungen.

Auch jetzt noch lasse ich mir gerne immer wieder ein paar Termine geben, zur Kontrolle meines Beckens (manchmal ist es wieder schief), um meine Schultern zu entlasten, wegen Halswirbelsäulen-Problemen oder zur Entgiftung und Ent-Stressung meines Körpers.

Die Behandlung verspricht nicht nur Heilung sondern auch Wellness und verbessertes Gesamtbefinden!

Empfehlung –
Obwohl ich auch aufgeschlossen gegenüber Alternativmedizin bin, war ich anfangs skeptisch. Aber ich bin überzeigt worden.

Damit kann ich für die Naturheilpraxis Wieland meine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen!

Einfach ausprobieren!

Anthroposophische Medizin

20. Mai 2013

Aufgrund meiner starken Verbindung zur Natur folgte ich 2008 erstmals einer Einladung zur Fortbildung in goetheanischer Pflanzenbetrachtung bei Ruth Mandeira und Jan-Albert Rispens nach Kärnten.
Die goetheanische Planzenbetrachtung ist eine Erkundung der Pflanzen in ihrer Signatur, ihrer Umgebung und ihren individuellen geistig seelischen Aspekten.
Seit 1988 war ich bereits Freund und Anwenderin anthroposophischer Medikamente, nun aber eröffnete sich mir die besondere Wirkweise der Mittel über das homöopathische Grundwissen hinaus.

Zu meinen ersten Wunderwahrnehmungen gehörte das Erforschen der Belladonna. Jeder kennt sie und keiner weiß, wie sie aussieht. Sie ist riesig groß und man bemerkt sie nicht,
Sie ist stark im Wuchs und doch leicht verletzlich. Ihre Blüten und Fruchtstände wechseln die Lage je nach Entwicklungsstand und sie ist schnell, schnell im Transport ihrer Säfte – so schnell wie in ihrer Wirksamkeit als Homöopathikum. Endlich! Nach dieser Begegnung habe ich sie immer wieder als Similium erkannt (beim Patienten) und vielmals erfolgreich speziell als Akutmittel einsetzen können.

Das Bewundern von Farben und Formen, welches mir von Kindheit an in die Wiege gelegt war, verbunden mit Hochachtung vor der Natur sind gute Grundlagen die Pflanzen goetheanisch wahrzunehmen. Goetheanisch bedeutet über das sytemische Betrachten der Pflanzenfamilien hinaus das Individuelle der Pflanze in Ausprägung von allem Äußeren in innere und metamorphische Prozesse zu erfassen, ihre Seele zu ertasten, ihren Ausdruck und Habitus, ihre Funktion an dem Ort, wo sie steht, ihre Korrespondenz mit allem was ist.

Nicht umsonst heißt es im Volksmund, für jede Krankheit sei ein Kraut gewachsen. Tierische und mineralische Stoffe, zu denen ich eine ebenso starke Affinität habe, finden ebenfalls in der anthroposophischen Medikation sensible Anwendung. Organpräperate zum Ausgleich bzw. Stimulation der Organfunktionen, Metalle wie Kupfer zur Regulation des Wärmeorganismus.

Ich bin überglücklich und dankbar zur anthroposophischen Medizin über viele Wege gefunden zu haben genauso wie zur chinesischen Meridianlehre, deren Leitgedanken sich im Praxisalltag ständig bestätigen. So sind auch für die verzeifelten Eltern von meist kleinen Patienten mit diagnostizierter ADS/ADHS Lichtblicke möglich.
Im Unterschied zur Allopathie kann über die geistig-seelischen Aspekte der Medikamente und den Ausgleich der Energrieverteilung in den Organsystemen eine heilende Harmonisierung erreicht werden.

Aus allen Töpfen zu schöpfen ist eine ausgesprochen befriedigende Tätigkeit und beglückt mich in höchstem Maße.

Glücklicher Therapeut – glückliche Patienten

In Verehrung und Dank für Johann Wolfgang von Goethe, Rudolf Steiner und all meine Lehrer,
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

9. März 2010

Seit 5 Jahren mehr Gesundheit in Mannheim/Neckarstadt-Ost

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim anlässlich des Praxisjubiläums

Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

Kürzlich übernachtete ich anlässlich einer Fortbildung in Berlin Charlottenburg. 5 Schilder von Heilpraktikern zeugten am Hauseingang von deren Praxisarbeit. Als der Pensionsinhaber erfuhr, dass ich ebenfalls diesen Beruf ausübe, fragte auch er mich was ein Heilpraktiker eigentlich macht. Die Vielfalt alternativer Heilmethoden berechtigt zu dieser Frage.

Im Zuge unserer spezialisierten Gesellschaft erwartet zunächst einmal jeder ein Spezialgebiet: Allergiebehandlung, Schmerzbehandlung, Traditionelle Chinesische Medizin, Homöopathie oder auch klassische Naturheilverfahren wie Schröpfen oder Eigenbluttherapie.  Woher aber soll ein Patient wissen, was ihm helfen wird?

Der Heilpraktiker muss einen gewissen Forschergeist haben und sich auf allen Gebieten des menschlichen Organismus, mit seinen Funktionen und Wechselwirkungen auskennen: in Anatomie, Physiologie und Pathologie. Bestenfalls hat er eine natürliche psycho-logische Begabung! Kurz gesagt, er ist ein Spezialist für den ganzen Menschen und kann so Ursachen für Beschwerden erkennen, die oft an ganz anderen Stellen liegen als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Die Möglichkeiten diagnostischer Verfahren wie Computertomografie und Laborwerte sind für zahlreiche Patienten offenbar nicht ausreichend, um bei Schmerzen und vielfältigen Krankheiten Hilfe und Besserung zu erlangen.

So hat sich der Beruf des Heilpraktiers seit Jahrzehnten nicht nur gehalten sondern folgt wie nie einem besonderen Bedarf.

Glücklicherweise konsultieren zunehmend Menschen den Heilpraktiker, die seit Jahren und teilweise von Kindheit an nichts anderes kennen und auf Natur und Bio-Logik vertrauen. Sie kennen und lieben naturheilkundliche Verfahren und nutzen Heilpraktiker, wie früher der Hausarzt besucht wurde.

Jetzt haben Sie sich ja auf Rücken, Gelenke und Schmerzen spezialisiert

Ja, das war mein Einstieg. Die Leute fragen immer, was ist denn Ihr Spezialgebiet? Schmerzen hatte ich seit frühester Jugend und die einzigen Behandlungsformen waren Schmerztabletten, Schmerzspritzen und bestenfalls Salben. Die Diagnose stand fest und im medizinischen Wörterbuch stand, dass ich dadurch später bucklig, schief und gebeugt sein würde. Das waren Aussichten, die mich zur Initiative zwangen. Indem man sich mit dem eigenen Körper und dessen Vorgängen beschäftigt lernt man gut.

Daher war mein Start in die Selbständigkeit als Naturheilkundlerin die „Alternative Orthopädie und Schmerzbehandlung“. Viele meiner Patienten kommen geradewegs vom Orthopäden.

Was machen Sie anders als die herkömmliche Heilkunde?

Zunächst einmal habe ich den Zeitbonus. Ich rede mit jedem neuen Patienten mindestens erst einmal 30 Minuten, um ein Bild vom Werdegang, der persönlichen Situation, den Vorerkrankungen und Symptomen zu erhalten, den Unverträglichkeiten, Lebensumständen, Familie und Beruf. Danach kenne ich seine „Schwachpunkte“.

Bei Schmerzpatienten überprüfe ich dann natürlich die Statik, aber sie werden lachen, auch die Ernährung! Je nachdem, weshalb die Patienten kommen, ob wegen Angstzuständen, Allergien oder Schmerzen, verläuft das unterschiedlich. Es kommen Menschen aller Altersgruppen, verstärkt aber auch Kinder und junge Erwachsenen, worüber ich besonders froh bin. Patienten zu behandeln, die noch nicht mit Herz-Kreislauf-Medikamenten, ASS, Cholesterinsenkern, Entwässerungsmitteln und Beta-Blockern dauermedikamentiert werden, ist viel einfacher.

Bio-logisches Denken ist mein Hauptgrundsatz – immer begleitet von Einfühlsamkeit. In der Medizin gibt es den schönen Ausdruck „idiopathisch“, was „ohne erkennbare Ursache“ heißt. Damit kann ich mich nicht abfinden. Der Körper entwickelt nicht einfach aus einer Laune heraus Beschwerden. Natur hat immer Ursache und Wirkung und so auch der menschliche Organismus.

Haben Sie ein Erfolgsgeheimnis?

…das Geheimnis ist Aufmerksamkeit und Achtung. Jeder Patient erhält meine absolute Aufmerksamkeit. Patienten beklagen oft, dass ihre Beschwerden als rein psychosomatisch bezeichnet werden. Sie fühlen sich missverstanden und als Simulanten hingestellt.

Im Moment der Begrüßung sagt mir bereits meine Intuition, Beobachtungsgabe und Erfahrung etwas über den Ist-Zustand meines Gegenüber. Sicherlich kennen Sie das Gefühl bei einer ersten Begegnung. Man denkt: was für leuchtende Augen, was für ein gebückter Gang, was für eine Erschöpfung spricht aus diesem Menschen!

Nun habe ich über die Jahre des Beobachtens und Studierens ja auch psychophysiognomische Zeichen deuten gelernt.

Was ist Psychophysiognomie?

Ein anderer Ausdruck dafür ist „Antlitzdiagnose“.

Gesichtsfarbe, Augen, Augenumgebung, bestimmte Falten und andere Zeichen zeigen mir Schwächen und Belastungen des Organismus an. Daraufhin frage ich gezielt nach Beschwerden und Vorerkrankungen, was häufig Erstaunen zur Folge hat, aber auch Vertrauen weckt.

So kommen Dinge zur Sprache an die der Patient weder in dem Zusammenhang seines Besuches bei mir dachte, noch in Verbindung zu den Beschwerden sehen würde.

Welche Behandlungsmöglichkeiten nutzen Sie?

Homöopathie, Akupunktur, Dorntherapie sind die bekanntesten Methoden. Mein Behandlungskonzept beinhaltet aber auch wertvolle Details wie Wickel, Einreibungen und Vitaminsubstitution. Ich spritze auch homöopathische Mittel, verordne hochwertige Kräutermedizin und gebe Ratschläge, was der Betroffenen auch noch zu Hause zum Gesundsein beitragen kann. Viele Patienten sind ständig kalt, „Eishände“ und kalte Füße begleiten Generationen von Frauen. Blasenprobleme sind genauso häufig wie Kopf- und Rückenschmerzen und, dass zwischen all diesen Symptomen eine Wechselwirkung besteht, lernt der Naturheilkundler aus der Erfahrungsheilkunde und der chinesischen Medizin. Die chinesische Medizin, die Lehre der Meridiane (Energieleitbahnen) und das Nutzen von Akupunkturpunkten zur Diagnostik und Behandlung sind nicht wegzudenken aus meinem Praxisalltag.

Sie engagieren sich ja auch überregional, halten Vorträge und schreiben Artikel in Fachzeitschriften. Was haben wir als Nächstes von Ihnen zu erwarten?

Der nächste Vortrag wird voraussichtlich am 13.4.2010/19Uhr in der Praxis gehalten werden zum Thema „Was kann Naturheilkunde? Von Allergie bis Arthrose“ (Voranmeldung erbeten) , im Juni folgt „Das Genie der Homöopathie“ beim ökumenischen Bildungswerk „Sankta Clara“ in Mannheim. Gelegentlich habe ich Artikel zu interessanten Themen wie Rückenschmerzen oder Skoliose in der Fachzeitschrift „Naturarzt“ veröffentlicht. Aufgrund der bundesweiten Resonanz auf diese Artikel kommen Hilfesuchende von weit her in unsere schöne Neckarstadt!

Frau Heilpraktikerin: Vielen Dank für dieses Gespräch!

Alles Gute!

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim Telefon 0621 1704558, Termine nach Vereinbarung

http://www.hexenschuss-praxis.de

Hello world!

22. September 2009
Gabriele Wieland

Gabriele Wieland

Willkommen auf meinem Blog.

Ich nutze diese neue Form der Kommunikation, um meine Patientinnen und Patienten – aber auch andere Interessierte – zeitnah über mich und meine Arbeit zu informieren. Ich bin selbst gespannt, wie sich dieses Projekt entwickeln wird bei dem mir zur Verfügung stehendenzeitfenster. Schauen Sie einfach von Zeit zu Zeit mal vorbei.

Selbstverständlich ist meine Homepage weiter für alle Grundinformationen zu beanspruchen.

Unter den verschiedenartigsten Indikationen, die mich in der Praxis konsultieren finden Sie auf http://www.hexenschuss-praxis.de die Kernthemen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an mich.

Nun ist das schöne Wort „ganzheitlich“ in den letzten Jahren wirklich ein wenig überbeansprucht worden. Die Werbung hat es heftigst strapaziert. „Ganzheiltlich“ holt heutzutage niemanden mehr hinter dem Ofen vor und doch ist die Bedeutung dieses Wortes kaum durch ein anderes kommunizierbar.

Als ich vor knapp 5 Jahren meine Praxis eröffnet habe, wählte ich für die Homepage den Namen“ hexenschuss-praxis“, um zu vermitteln, dass Schmerz das zentrale Thema und meine Spezialisierung ist. Wer sich jemals mit Naturheilkunde beschäftigt hat, weiß jedoch, dass ein sich äußernder Schmerz Ursachen haben kann, die an vollkommen anderen Stellen im Körper zu suchen ist als dem LOKUS DOLENDI. Das ist das Dilemma unserer Spezialisierung in der westlichen Medizin. Der Orthopäde untersucht das Knie, wenn es dort schmerzt und die Lendenwirbel, wenn Rückenschmerzen auftreten. Aber selbst wenn pathologische Veränderungen wie zB. Arthrose oder Chondrosen vorzufinden sind, ist damit nicht zwingend die Ursache für die Beschwerden entdeckt. Fehlhaltungen und/oder Organbelastungen können die Ursachen sein und damit einhergehend natürlich Stressfaktoren körperlicher und seelischer Art.

Wenn ich jetzt weiterschreibe schrumpft mein Bürovormittag unvertretbar…  dabei könnte ich schreiben wie ich atme.

Für heute herzlichst,  Ihre Gabriele Wieland

http://www.hexenschuss-praxis.de/


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