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Heuschnupfenfaktor „Null Komma Null“

23. März 2015

euphrasia mit FrisurDieser Tage konsultierte mich eine Patientin, die ich letztes Jahr wegen Übelkeiten behandelt hatte. Sie beschrieb damals, dass sie Ängste, Lustlosigkeit, starke Müdigkeit entwickelt habe und sich absolut unglücklich verändert fühle. Ihr normales Fernweh sei einer ängstlichen Zurückhaltung gewichen. Hervorstehend jedoch waren die starken gastrointestinalen Beschwerden (Bauchschmerzen, Bähungen usw.).

Ich hatte Sie wie üblich untersucht, umfassend behandelt und begleitend Tropfen mit Mariendistel, Löwenzahn  und Schöllkraut für Leber und Galle verordnet. Das Zeug schmeckt bitter und wird von wenigen Menschen gemocht.  Sie aber nannte ihn „Lecker-Schmecker-Saft“ führte die Leber-Kur  fort und bald schon stellte sich eine Besserung ein,

Im Frühjahr kam sie wieder. Es würde wieder anfangen mit den Beschwerden und so erfuhr ich ganz nebenbei, dass sie das häufigst verordnete Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cetirizin nimmt. Da schloss sich für mich der Kreis. Irgendwie hatte sie das letztes Jahr vergessen zu erwähnen. Da hatte also die Leberbelastung ihren Ursprung.

Die in diesem Fall erwähnten Symptome können noch begleitet sein von (hier folgt ein Zitat aus dem Beipackzettel  der Apotheken-Umschau für den genannten Allergie-Wirkstoff):

Häufig
Müdigkeit, Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, entzündeter Rachenraum (Pharyngitis), Schnupfen.
 Gelegentlich
Bauchschmerzen, Asthenie (extreme Müdigkeit), Unwohlsein, Parästhesie (Missempfindungen auf der Haut), Erregtheit, Juckreiz, Ausschlag, Durchfall.
 Selten
Tachykardie (zu schneller Herzschlag), Ödeme (Schwellungen), abnorme Leberfunktion, Gewichtszunahme, Krampfanfälle, Aggression, Verwirrtheit, Depression, Halluzination, Schlaflosigkeit, Nesselsucht (Urtikaria), Bewegungsstörungen.
 Sehr selten 
Thrombozytopenie (geringe Anzahl an Blutplättchen), Akkommodationsstörungen (Störungen in der Nah-/Fernanpassung des Auges), verschwommenes Sehen, Okulogyration (unkontrollierbare kreisende Bewegung der Augen), Ohnmacht (Synkope), Zittern (Tremor), Tics (wiederkehrende, nervöse Muskelzuckungen und Lautäußerungen), Dyskinesie (unwillkürliche Bewegungen), Dystonie (krankhafte, anhaltende, unwillkürliche Muskelanspannungen), Dysgeusie (veränderter Geschmackssinn), abnorme Harnausscheidung (Bettnässen, Schmerzen und/oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen), fixes Arzneimittelexanthem (Arzneimittelallergie an Haut oder Schleimhäuten).
 Nicht bekannt (Häufigkeit aufgrundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Gedächtnisstörungen oder -verlust, gesteigerter Appetit, Selbstmordgedanken (wiederkehrende Gedanken an Selbstmord oder die Beschäftigung mit Selbstmord), Drehschwindel (Vertigo), Harnverhalt (Unfähigkeit, die Harnblase völlig zu entleeren).“
Wer das liest, wundert sich über gar nichts mehr. Solche Medikamente, die nachweislich krank machen, werden von unseren Krankenkassen bezahlt und  von Hunderttausenden Menschen täglich eingenommen. Wen wundert, dass das eine kranke Gesellschaft produziert? Das Krank-machende wird sogar beworben.
Um abschließend von dem oben genannten Fall zu berichten:Schoellkraut
Die Patientin erhielt von mir ein homöopathisches Einzel-Medikament, das sie nehmen sollte, falls wieder Allergiezeichen aufträten und eine Ohrakupunktur, den Wielandschen Leberwickel wie fast immer begleitend…
Sie schrieb mir dieser Tage:
„ich habe Null Komma Null Heuschnupfen-Beschwerden!
Warum?
Ich glaube, Sie können zaubern!“
So sehr mich diese e-Mail gefreut hat, ist es doch mit dem Zaubern so eine Sache. Man übt und übt und letztlich kommen einem Herz und Verstand zu Hilfe, früher nannte man das „Zaubern“.
Mit den zuversichtlichsten Grüßen,
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim
Gabriele Wieland
0621 17 04 558 oder falls ich in Behandlung bin: 0621 178 22 535

Allergie – Abwehr auf einer anderen Ebene…

30. März 2011

Allergie bezeichnt eine überschießende Reaktion des Körpers. Man niest, wenn Gräser oder Bäume blühen, der Hals kratzt, die Augen werden gerötet oder tränen oder der gesamte Körper schwillt rot und unerträglich juckend an zB. nach Einnahme von Antibiotika.

Allergien können sich auf verschiedenste Weisen äußern bis hin zu Atemnot oder gar Asthmaanfällen. Von Unverträglichkeiten gegen Hausstaub bis hin zu bestimmten Nahrungsmitteln, die Zahl der allergischen Reaktionen umfasst nicht nur das Thema Heuschnupfensymptome sondern auch plötzlicher Stuhldrang oder anschwellende rote Haut können Zeichen dafür sein.

In der Schulmedizin gibt es Antihistaminika und Cortisol-sprays. Man versucht mit teuren Allergietests herauszufinden welche Stoffe die überschießende Reaktion des Immunsytems herbeiführen und „desensibilisiert“. Nicht selten sagen dann verunsicherte Patienten: Ich weiß nicht, was ich essen soll. Interessant ist auch, dass bei derartigen Tests Ergebnisse herauskommen, wo der Patient feststellt, er reagiert gar nicht.

Kürzlich konsultierte mich eine Dame wegen ihres Enkels. Das Kind könne sich bei ihr nicht aufhalten ohne Niesanfälle mit Atemnot zu bekommen, denn sie habe eine Katze. Leider gibt es jedoch für derartige Aufenthalte eine große Notwendigkeit, denn der Vater hat sich dem Erziehungsauftrag entzogen, die Mutter ist schwer krank.

Dass es eine Überempfindlichkeit gegenüber einem bestimmten Stoff zeigt, in diesem Falle Tierhaare, scheint nur eine kleine und irgendwie nachvollziehbare Reaktion dieses überbeanspruchten Jungen zu sein.

Die Naturheilkunde bietet vielfältige Möglichkeiten zur Allergiebehandlung und Minderung der Symptome. Ursächlich verhandelt wird eine Überreaktion des Immunsystems durch Impfungen, vor allem die  leider üblichen 4-6fach Impfungen, die Zufuhr von Nahrungsmittelzusätzen wie Farb- und Konservierungsstoffe und auch die Luftverschmutzung in der Stadt wird als Faktor diskutiert. Man desensibiliesiert, macht Eigenblutbehandlungen, kann es gut homöopathisch behandeln, versucht die Schleimhäute in ihrer Funktion zu stärken, die Darmflora zu regenerieren usw. Das Entlasten der Leber als ein Organ, das alle Depressionen, Ängste und Traurigkeiten, Stress und Not kompensieren muss, indem es alle erhöht anfallenden Stoffwechselprodukte verarbeitet, steht im Vordergrund.

Lunge und Darm repräsentieren als Organe des Aufnehmens und Abgebens unseren Kontakt mit der Außenwelt. Dass auch hier Symptome auftreten ist klar.

Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Zellen. Er ist beseelt und damit kann man ganzheitlich betrachtet zu einer überschießenden Immunabwehr/Abwehrreaktion des Körpers fragen: Was zwingt diesen Menschen, sich übermäßig zu wehren? Warum überreagiert er: wenn er sich unverstanden fühlt, ungeliebt, allein gelassen?… es mag noch 1000 Gründe dafür geben.

Was ist nun der Rat, der hilft?
Das richtige homöopathische Mittel finden? Sicher! DAS klassisch homöopathisches Konstitutionsmittel!

Einen Schritt zurücktreten, sich mal selbst betrachten und fragen, wo entspanne ich mich mal, pausiere und schaue an welcher Stelle kann ich die Forderungen gegen mich selbst umwandeln in ein Für-mich-Sorgen?
Wo schaffe ich einen Ausgleich? Bei Kindern kann das nur ein erhöhtes Verständnis und Entgegenbringen von Liebe sein mit dem Bewusstsein, dass alles so wie es ist immer wieder eine neue Herausforderung ist, die uns mahnt, das Wichtigste im Leben in den Vordergund zu stellen: Das Miteinander, denn miteinander ist alles besser, wer miteinander kann, muss sich nicht so stark wehren – ABWEHREN -, denn es steht einer neben mir und einer hinter mir…

Spinnen sie diese Gedanken für sich selbst weiter und suchen sie Rat bei liebevoll ganzheitlichen Naturheilkundlern.

Herzlichst, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland


Eigenbluttherapie bei Allergien, Rheuma, Hauterkrankungen und Infekten

2. Januar 2010

Die Eigenbluttherapie ist eine Reizkörpertherapie und kann stimulierend, umstimmend oder dämpfend auf die Symptome wirken. Sie ist eine alt bewährte Umstimmungstherapie, die zu den klassischen Naturheilverfahren und der Alternativmedizin zählt und besonders bei Allergien eingesetzt wird aber auch bei wiederkehrenden Infekten, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sowie Hauterkrankungen.

Bekannt ist dieses Verfahren vorwiegend aus der Allergiebehandlung.
Venöses Blut wird entnommen und meistens mit einem homöopathischen Mittel intra muskulär gespritzt.

Auch bei akuten Infekten reizt man in kurzen Abständen den Körper, bei chronischen Störungen gibt man Injektionen in anfangs geringeren, später größeren Abständen über einen gewissen Zeitraum hin.
Das Wirkprinzip ist körpereigenes Blut als Fremdkörperreiz in den Körper(Muskel) zu bringen und damit die Selbstheilungs- und Abwehrkräfte und Neuordnung des Organismus anzuregen.

Die Eigenbluttherapie ist bereits vorbeugend im Herbst-Winter vor der Heuschnupfenzeit zu empfehlen.
Im Akutstadium jedoch, wenn der Körper bereits heftig auf Pollen oder sonstige Auslöser reagiert, ist sie äußerst wirksam.

Ich freue mich auf Ihren Besuch meiner Homepage www.hexenschuss-praxis.de


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