Posts Tagged ‘Homöopathie’

Es ist ein Ros entsprungen…

10. Dezember 2016

helleborus-nigerFast organisch, ja tierisch mutet das Innere der Christrose an.

Ihre Familienzugehörigkeit zu den Ranunculaceaen, den Hahnenfußgewächsen, lässt nochmals einen tierischen Gedanken zu, heißt Ranunculaceaen doch „Froschartige“. Mein Freund in der goetheanischen Pflanzenbetrachtung* Johannes Wilkens formuliert es in seinem Buch „Die Heilkraft der Christrose“ folgendermaßen: „Die Kröte verfügt in ihren Hautdrüsen über ein Gift, das die Schlagfrequenz des Myokards und in gleicher Weise die Erregung der Myokardzellen verlangsamt. Merkwürdigerweise findet sich dieses Gift nicht nur in der Kröte sondern eben auch in der Pflanzenfamilie der Froschartigen. Unter den Hahnenfußgewächsen scheinen aber nur das Adonisröschen und die Christrosengewächse dieses Herzwirksame Steroid zu beinhalten.“ Daher ist die Christrose ausschwemmend und Herz stärkend.siehe weiterer Artikel zum Buch von Johannes Wilkens

Helleborus niger, lateinisch für die Christrose, war eines der ersten Mittel, mit dem Homöopathiebegründer Hahnemann Arzneimittelprüfungen vornahm. Eine Arzneimittelprüfung bedeutet, dass am Gesunden bei der Einnahme eines Mittels Symptome beobachtet werden, die gemäß der Lehre, Ähnliches heile Ähnliches, eine Krankheit heile, die mit derartigen Symptomen einhergeht. Er beschreibt starke Wirksamkeit auf die Psyche wie Ängstlichkeit und Verzweiflung, Stöhnen, Wehmut, verworrene Träume, sogar Heimweh und ein in sich kehrendes Wesen. Die Behandlung von Depressionen mit der Christrose bietet sich also an und wird erfolgreich praktiziert, natürlich ausschließlich in Begleitung eines Homöopathen bzw. Naturheilkundlers.

Auch Erkrankungen in der Kindheit, in der Entwicklungsschritte nicht harmonisch stattgefunden haben und sich zB in Epilepsie und ADHS äußern, zeigen verblüffende Besserungen mit Hilfe der Christrose. Frühgeborene profitieren ebenfalls von der Heikraft der Christrose in homöopathischer Darreichung. Ebenso, wie die Christrose die erste Blüte im Jahresbeginn ist und scheinbar Neugeborenen und Frühchen hilft, hat sie als zuletzt im Jahr Blühende auch eine starke Wirkung auf Menschen zum Ende ihres Lebens. Alzheimer, Parkinson, Hoden- und Eierstockkrebs, Hirntumore, Schlaganfall vor allem aber Lymphomerkrankungen sind weitere Indikationen.

Dass die bekannte Textzeile: „Es ist ein Ros entsprungen, aus einer Wurzel zart…“ uns in der Weihnachtszeit begleitet, ist wohl jedem bekannt. Mir hat sich der Sinn dieses Textes jedoch lange nicht erschlossen. Ist Christus die Rose? Ist die Ros vielleicht das Ross? Vielleicht ist die Christrose ja gemeint, die in ihrer hohen Heilkraft eine Parallele zu Christus als medialer Heiler gesehen wird.

Trotz aller hier erwähnten Indikationen und Heilchancen weise ich darauf hin, dass nur unter fachgerechter Anamnese und Beratung durch einen Arzt oder Heilpraktiker die Medikation vorgenommen werden sollte und es sich bei der Christrose um eine Giftpflanze handelt, die keinesfalls grobstofflich eingenommen werden sollte.

Mit allerbesten weihnachtlichen Wunder-Wünschen,

Ihre Gabriele Wieland, Heilpraktikerin aus Mannheim/Neckarstadt-Ost

* Seit 2007 nehme ich mit großer Freude an Seminaren zur goetheanische Pflanzenbetrachtung teil. Alljährlich steht eine Pflanzenfamilie im Focus. Es treffen sich Pharmazeuten, Mediziner, Pädagogen, Biologen, Botaniker und sonstige an Natur Interessierte zur Betrachtung aller Pflanzenteile in der herrlichen Umgebung der Karawanken. Als Heilkundige beglückt mich besondes zu vermitteln, warum die eine oder andere Pflanze besonders wirksam und hilfreich ist.

 

Der auf den methodischen Anregungen Goethes und Steiners gründende „Goetheanismus“ fußt auf der modernen Naturwissenschaft mit ihren durch detaillierte Analysen gewonnenen Ergebnissen. Er vermeidet aber ihre einseitig materialistisch-reduktionistische Interpretation, sondern sucht die „Phänomenologie der Natur“ durch eine Erweiterung der eigenen Erkenntnis- und Wahrnehmungsmöglichkeiten  zu erfassen.“ Zitat aus Goetheanistische Pflanzenbetrachtung 

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Wie oft muss Akupunktur ausgeführt werden?

20. August 2016

Oft werde ich gefragt, wie viele Behandlungen sind notwendig? Grundsätzlich lernt man in der Ausbildung zur Akupunktur, dass ein Behandlungszyklus vorgenommen werden soll. Geraten wird zu 10 Behandlungen, die man nach einer Pause möglicherweise wiederholt.

Ich hingegen bestehe darauf nur in bestimmten Fällen, bin jedoch dankbar, wenn der Patient begleitend zu meiner manuellen und homöopathischen Behandlung ebenfalls die Akupunktur akzeptiert oder sogar wünscht (meist nur am Ohr, was hoch effektiv ist).

Spätestens im intensiven Gespräch erfährt der Therapeut, dass es nicht nur einen Beschwerdebereich beim Hilfesuchenden gibt. Schlafstörungen gehen vielleicht mit einer Leberüberlastung einher, die Nackenschmerzen haben nicht nur mit Schreibtischarbeit zu tun, sondern mit einer Schilddrüsenfunktionsstörung und/oder Fehlmedikation von L-Thyroxin, Knieschmerzen können nicht nur mit Fehlbelastung aufgrund eines schiefen Beckens herrühren, sondern auch mit Magenproblemen korrespondieren und eine sogenannte Allergie im Darmbereich ihre Hauptursache haben.

So fließen viele Fakten aus der Krankengeschichte (Anamnese) in einen Behandlungsplan ein. Natürlich kann ein Akupunkturzyklus zu einer schnelleren Besserung beitragen, aber je nach finanziellem Budget ist es auch möglich, dass mit relativ wenigen Sitzungen dem Körper Impulse durch die Nadeln gegeben werden, die eine Umstimmung des geplagten Körpers bewirken, meist begleitet durch eine naturheilkundliche Medikation, Tipps für den Alltag, Ratschläge zur Änderung von Gewohnheiten usw.

Oft sagen die Patienten, dass sie viele Baustellen haben. Wenn sie am Ende der Beratung und Behandlung erfahren, dass  alle letztlich zusammenhängen, ist die Verwunderung groß.yinyang

Akupunktur arbeitet immer mit der vorhandenen Energie. Der Chinese nennt es, „das Chi lenken“. Dem liegt zu Grunde, dass ein Organbereich, der eine Störung/Krankheit hat, mehr Energie benötigt. Damit geht einem anderen Bereich diese verloren, denn es gibt nur immer 100%. Mit diesen 100% arbeitet die Akupunktur. Die Energie muss so verteilt sein, dass alle Bereiche, die ihnen zustehende zur Verfügung haben.

„Stört eine naturheilkundliche Behandlung die aktuelle allopathische Medikation?“ ist eine häufig gestellte Frage. Leider ist die Frage genau umgekehrt zu stellen. Eine naturheilkundliche Behandlung ist in ihrer Wirkung immer durch das einseitig wirkende allopathische Mittel gestört. Der Wegweiser, den der Körper durch die ausgleichende, harmonisierende Absicht der Naturheilkunde bekommt, stößt mitunter an die Mauer der „Chemiekeule“. Ein kundiger Heilkundler wird immer über all diese Aspekte versuchen aufzuklären.

Wieviele Akupunkturbehandlungen notwendig sind wird also immer individuell sein.

Ihre Naturheilkundlerin aus Mannheim-Neckarstadt, Gabriele Wieland

Naturheilpraxis Wieland Mannheim

 

 

 

Kommentar zu einem Spiegel-Artikel zur Homöopathie

22. Mai 2016

„und sie bewegt sich doch“ Diesen Satz soll Galileo Galilei, Universalgenie seiner Zeit, einst gesagt haben, nachdem er wegen seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse bereits von Widersachern „an den Pranger“ der Gottlosigkeit gestellt worden war.

Wieder einmal hat der Spiegel in alter Tradition/Ausgabe vom 21.5.2016 einen Mediziner interviewt, der mit anschaulichen Bildchen, die unendliche Verdünnung der Homöopathie als anerkannten „Irrsinn“ bezeichnet. Eine ganze rechte Seite wird dafür geopfert und damit sein neues Buch promotet in dem er die Placebo-Pillen „entlarvt“, die Krankenkassen-Kostenübernahme als peinliches Verhalten bezeichnet und als Scheintherapie tituliert. Das Siegel der Ärztekammer für die Fortbildung in Homöopathie von Ärztekollegen, den Einzug der Homöopathie in die Weiterbildungsordnungen der Ärztekammer sowie die Leistung der Ärztin Veronica Carstens, Frau unseres früheren Bundespräsidenten Carl Carstens, stellt er in ein Licht des Zufalls.

hilft innerlich wie äußerlich bei Verletzungen aller Art

Arnika bei Verletzungen bewährt

Dass Hersteller homöopathischer Mittel teure Studien vorlegen müssen, um deren Wirkung bei bestimmten Indikationen nachzuweisen bezeichnet er als falsch und fordert den Gesetzgeber auf,  den „ungerechtfertigten Sonderstatus“ den die Homöopathie genieße, aufzuheben. Der Siegeszug der Homöopathie, so der nicht nenneswerte Autor, sei allein darin zu suchen, dass besonders gebildete Menschen diese einsetzen und diese ohnehin einfach gesünder seien.

Einen Menschen, der noch nie geschwommen ist übers Schwimmen zu interviewen, könnte sich ähnlich anhören mit dem Ergebnis: Schwimmen ist doof.

Dass Homöopathie grobstofflich mehr als die Trägersubstanz enthält, behauptet niemand. Viel mehr ist sie eine Energie- oder Informations-Medizin, deren Erfolg unaufhaltsam ist. So wie ein guter Gedanke konstruktiv ist, das Streicheln einer liebevollen Person entspannt oder mutmachende Worte vor einem Wettkampf stärken, das Auflegen der mütterlichen Hand dem kranken Kind hilft und das Laufen in wunderbarer Natur belebt, so ist die energetische Information in Kügelchen, Tröpfchen und Verreibungen wirksam – nur sehr viel gezielter! Da die Homöopathie auf dem Prinzip der Ähnlichkeit basiert konnte millionenfach  die Wirksamkeit bestätigt werden.

Sie ermöglicht Menschen, von wissenschaftlich nachgewiesenen Nebenwirkungen allopathischer Mittel endlich Abstand zu nehmen und ihren Körper zu einer wirklichen Heilung anzuregen, ähnlich wie auch bei der Akupunktur.

Ich erlebe täglich, wie vollkommen unesotherische Patienten, denen die klassische Westliche Medizin keine Alternativen zur Heilung mehr zu bieten hatte oder, die sich mit deren Nebenwirkungen nicht arragieren konnten, mit großer Freude die Wirkung homöopathischer Mittel anerkennen. Dass Krankenkassen Geld sparen, wenn sie diese ausgesprochen kostengünstige, wirtschaftliche Behandlungsform unterstützen, liegt auf der Hand. Keine Nebenwirkungen, keine Gesundheitsschädigung, keine Folgekosten… So sieht es aus!

„Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.“ Zitat, G.Galilei

Mit diesem erneuten Zitat eines Menschen, der einst behauptete, die Erde sei keine Scheibe und dafür verurteilt werden sollte, verabschiede ich mich.

Ihre Naturheilkundlerin und Homöopathin aus Mannheim http://www.hexenschuss-praxis.de/homoeopathie.html

Gabriele Wieland

115 Worte zu Stimmungsschwankungen

15. Mai 2016

„Du kriegst wohl bald Deine Tage?“  – Nicht nur bei Frauen ist ein suboptimaler Hormonhaushalt die Ursache für Stimmungstiefs bis hin zu Depressionen. Schilddrüse und hormonelle Verhütungsmittel haben außerordentlich hohen Einfluss auf das seelische Gleichgewicht bei Frauen. Selen, Zink und B-Vitamine können als Mikronährstoffe helfen.IMG_2810

Bewegung an frischer Luft in natürlicher Umgebung, Yoga oder Tai-Chi bieten Ausgleich, ersparen aber nicht die genaue Untersuchung beim fachkundigen Naturheilkundler, ein verkürzter oder zu langer Zyklus und/oder Menstruationsschmerzen wichtige Hinweise und gut homöopathisch behandelbar.

Sport ist gerade bei Männern wichtig, da der Testosteronspiegel großen Einfluss auf Psyche und seelisches Gleichgewicht hat. Sie sollten die großen Muskeln trainieren. So produziert der Körper Testosteron. Hopfen im Bier, Sojaprodukte sowie Fettleibigkeit verschlechtern.

 

Reiseübelkeiten und Stressreaktionen

15. Januar 2016
reisekrankheit

Handelsübliche Boeing 737-800 vor dem Start

So eine Reise, womöglich noch im engen Flugzeug, kann stressig sein. Unsereiner hat sich da im Griff, konzentriert sich auf ein Buch, spielt ein wenig Karten oder ist fähig zu schlafen.

Kinder haben es da mitunter nicht so leicht. Reiseübelkeiten begleiten viele kleine Mitmenschen wie ein Last, mit der man leben muss. Kinder und oft auch Hunde übergeben sich schon nach wenigen Minuten Fahrt im Auto. Schiffe sind gänzlich Tabu.

Das Gleichgewichtsorgan hat ein Verarbeitungsproblem zwischen den Reizen des Auges und den Bewegungen des Körpers. Hier ist mal wieder ein schönes Beispiel, wie gut Homöopathie hilft, ob man daran glaubt oder nicht.

Übelkeit und Erbrechen bei Fahrten im Auto, im Zug, mit dem Schiff oder Flugzeug wird wirksam vorgebeugt mit:

Cocculus Pentarkan® S – DHU  (PZN: 8534681)

Man nimmt es am besten mehrmals kurz vor Reiseantritt und gern auch währenddessen, sofern es noch notwendig erscheint, indem man eine Tablette im Mund zergehen lässt. Für Babys zerkleinert man die Tablette und streut das erhaltene Pulver in den Mund. (Bei Hunden ebenfalls)

Babys oder Kleinkinder, die in Flugzeugen schreien „wie am Spieß“ haben aber oft ein anderes Problem: Reizüberflutung, Ungewohntes, Unruhe der Eltern und möglicherweise sogar Ängste sonst aus der Umgebung. Start und Landung eines Flugzeugs, Motorengeräusche und Enge versetzen sie in Stress.

Das verzweifelte Bemühen der Eltern, die Kinder zu beruhigen, gipfelt in stundenlangen Schreiattacken des Kindes bis zur Erschöpfung – sowie genervten Mitreisenden.

Bei aus Erfahrung zu befürchtender oder bereits vorhandener Unruhe und Stress für die Kinder kann ich mit besten Empfehlungen auf „Calmy-Hevert“ verweisen. Es wird für Babys und Kleinkinder empfohlen. siehe auch Link der Firma Hevert:                                Link zu Calmy-Hevert.

Das vegetative Nervensystem, also die unbewusst ablaufenden  Vorgänge im kindlichen Körper wie der Schlaf-Wach-Rhythmus, Unruhe und Schlafstörungen werden gebessert, Stressituationen gut verkraftet und Spannungszustände aufgrund von Erschöpfung, Übermüdung oder Reizüberflutung leichter abgebaut.

Auch von den Firmen Weleda mit „Calmedoron“ und Heel mit „Lunafini“ gibt es hervorragende Mittel, welche in diese Richtung arbeiten, wichtig ist natürlich immer der Typ des Kindes und gern dazu auch eine fachlich hochwertige Beratung.

Mit den allererholsamsten Wünschen für alle Eltern und Kinder unterwegs und auf Reisen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim

Gabriele Wieland, Naturheilkunde auch für Babys und Kinder

 

 

 

Geschichte einer Naturheilpraxis

28. März 2015

10 Jahre www.hexenschuss-praxis.de.

Als ich ganz am Anfang meiner Praxiszeit – also exakt vor 10 Jahren – gleich nebenan im Bücherladen Neckarstadt bei Karl-Heinz meine ersten Flyer auslegte, las eine junge Frau den Namen der Homepage und sagte, das ginge gar nicht, dass das Wort HEXE in Zusammenhang mit Naturheilkunde auftauche.

Ich war schockiert. „Hexe“ ? – meine Intention war „Schmerz“ und bei Hexenschuss wisse jeder, dass es Schmerzen sind.  So fanden mich in den ersten Jahren tatsächlich vorwiegend Patienten mit Schmerzen, Knieschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Bandscheibenvorfällen, Schulter-Arm-Syndrom und wie sie alle genannt werden. Schnell drängte sich mir auf, dass die Behandlung der schmerzenden Bereiche von Verbesserungen im Verdauungsbereich profitiert und letztlich auch die Psyche. Der Orthopäde schaut die Knochen an, der Neurologe die Nerven, der Gastro-Enterologe Magen-Darm und der Psychiater verschreibt Zipralex oder dergleichen.

Immer mehr rückten Ernährung, Verträglichkeit, Leber-Galle, Magen-Darm in den Vordergrund. Spätestens bei der Frage nach dem Stuhlgang entzieht sich der Patient gern einer ausführlicheren Beschreibung, die jedoch wegweisend sein kann. Viele Menschen glauben auch, dass Vollkorn und Rohkost der Schlüssel zu Vitalität und Gesundheit sind. Die Ansichten von gesundem Leben divergieren stark, vor allem, was die momentane Fähigkeit des „Geplagten“ betrifft, zu verdauen. So kann unmöglich für jeden dasselbe gut sein. Schon allein, wenn wir die unterschiedlichen Ansprüche bedenken, die wir, abgesehen von unserem Naturell, täglich bedienen müssen.

Nun soll dieser Diskurs nur Eines sagen: Der Körper als System, Mikrokosmos im Makrokosmos ist ein Universum, das zu verstehen uns allen individuell gestattet ist, im Einzelnen erstrebenswert und für mich eine unbeschreibliche Freude! Beobachtungen des Hilfesuchenden mit den bereits erfahrenen Therapiefolgen und der Vielfalt der naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten zu verbinden ist vor allem bei den oftmals wirklich unerwartet schnell eintretenden Erfolgen die befriedigendste Arbeit, die ein Mensch sich erwählen kann.

Dass zu all dem in den letzten Jahren verstärkt die Behandlung von Hormonproblemen wie Schilddrüse, Zyklusbeschwerden, Migräne, Depression, Burnout, viele Kinder (ADS, ADHS) und oft Babys (Schlafstörungen, wiederkehrende Infekte) hinzugekommen sind, bestätigt zusätzlichdie Vorgehensweise. Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen suchen nach wirklichen Ursachen und geben sich nicht mehr mit Dauermedikationen zufrieden. Auch hier sind oft Verdauung und Bewegungsapparat einfließende Faktoren.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für das große Vertrauen, das mir tagtäglich entgegengebracht wird, das eine besonders reiche Quelle für gute Ergebnisse darstellt und bio-logisches Denken ermöglicht.

Es beglückt mich, wie Eigenverantwortung und Eigenwahrnehmung immer stärker werden. Gestern sagte eine Patientin, die bisher erst 3x in ca 4 Monaten in Behandlung gewesen ist, dass sie früher so mit ihren Beschwerden sich abfindend dahingelebt habe und nun, da sie merke, wie sich alles in eine bessere Richtung bewege, wieder mehr Lebensqualität empfinde, freudiger und hoffnungsvoll.

Zur Hexenschuss-Praxis ist über die Jahre aus all diesen Gründen www.heilpraktikerin-wieland.de sowie www.depression-akupunktur.de hinzugekommen.

 

 

 

 

 

 

Mit sonnigen Grüßen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt

Gabriele Wieland

Kalendula

 

 

 

•Zitat aus Qype…

21. November 2013

•Zitat aus Qype vom 6.3.11
User Heppen…
Mannheim, Baden-Württemberg

Frau Wieland kann Wunder vollbringen!
Ich habe seit 4 Jahren eine eigenartige „Störung“ am kleinen Finger der linken Hand. Der Finger wird, wie schon erwähnt, seit 4 Jahren, genau im Monat Februar rot, schwillt extrem an und juckt fürchterlich. Für diese „Krankheit“ gibt es keinen Namen und unzählige Ärzte konnten mir leider keine Hilfe bieten und bedienten mich mit Salben und Antibiotikum.
Frau Wieland gab mir in ihrer Praxis 5 Globuli, die ich dort gleich einnahm und bat mich, mit dem Antibiotikum noch 3 Tage zu warten. Ich glaubte an kein Wunder, aber schon am nächsten Tag spürte ich eine Besserung. Der starke Juckreiz nahm ab und die Schwellung und Röte wurde von Tag zu Tag weniger. Am 5. Tag war ich mir sicher, daß ich kein Antibiotikum brauchte und in nur einer Woche war der Finger wieder „normal“.
Es ist unglaublich, was ich seit 4 Jahren im Februar mitmache und wie Frau Wieland mich in nur einer Woche mit 5 Globuli heilte.
Ich bin Frau Wieland unendlich dankbar und kann diese Praxis nur weiterempfehlen.
Claudia aus Mannheim
März 2011
 

Burnout

17. August 2012

Besonders ehrgeizige, sich ganz einer Sache verschreibende Menschen bemerken oft den Punkt nicht, an dem sie die Grenze überschreiten. Sie sind fachlich höchst kompetent, geachtet und verlangen sich aus Idealismus immer mehr und mehr ab. Arbeitszeiten rücken in den Hintergrund, nie sind sie mit sich wirklich zufrieden und so treibt es sie weiter voran.

Naturheilkunde, egal, welcher Art, versucht immer das Gleichgewicht im Körper, Geist und Seele wieder herzustellen. Genau dieses Gleichgewicht geht zwangsweise verloren, wenn man sich ununterbrochen als Selbständiger, Manager oder in anderen Positionen überfordert. Die besonders hohen Erwartungen, welche erfüllt werden möchten, sind oftmals nicht die des Chefs sondern die eigenen…

Pausen, Erholungsphasen und ausgleichende Freizeitmaßnahmen werden weniger. Man ignoriert erste körperliche Beschwerden. Erbrachte Leistungen werden oft nicht objektiv anerkannt, sind nie gut genug, Besseres, Höheres, Schnelleres fordert man sich ab und irgendwann treten psychische Probleme in unterschiedlicher Form auf: Leistungsmangel, Erschöpfungszustände…

In großen Firmen haben Managerpositionen oft auch wenig Spielraum, um sich die erforderlichen Ausgleichsphasen in Form von Freizeitbeschäftigungen, “Abschalten” in der Natur, beim Sport usw. zu holen, weil die Erfordernisse der Firma dann nur den Arbeitsberg noch größer werden lassen würden – ein Teufelskreis!

Schlafstörungen, permanenter Zeitdruck und depressive Verstimmungen sollten erste Warnsignale sein und dringend eine Verhaltensänderung zur Folge haben. Gerade bei Männern können sich Depressionen auch im Rückzug, Suizidgedanken oder Aggressionen äußern.

Stress dieser Art hat einen höheren Verbrauch an Vitalstoffen und damit auch hormonelle Veränderungen zur Folge, was sich dann in Erschöpfung, Leistungsmangel, Zyklusstörungen und Impotenz zeigt. An dieser Stelle kann therapeutisch angesetzt und zunächst einmal substituiert werden. B-Vitamine, Mineralstoffe, Akupunktur und nicht zu vergessen psychisch unterstützende Homöopathika sind wirksame Mittel, welche die erforderliche Trendwende unterstützen.

Gabriele Wieland
– Heilpraktikerin –
Mannheim – http://www.depression-akupunktur.de/

Psychopharmaka – Sackgasse ohne Alternative?

15. März 2012

Psychopharmaka gehören zu unserem Alltag. Mehr Menschen als wir auch nur erahnen in unserem nächsten Umfeld konsumieren sie, weil ihnen keine andere Alternative in höchster seelischer Not angeboten werden konnte. Eben noch souverän und erfolgreich haben Betroffenen körperliche Symptome wie Herzrasen und damit verbunden ein Gefühl von Unfähigkeit und Angst. Tägliche Anforderungen  sind nicht mehr zu bewältigen.

Als Psychopharmaka werden Medikamente bezeichnet, die auf die Psyche einwirken, um Symptome zu lindern, die man als „psychisch krank“ bezeichnet.

Sie haben unterschiedliche Wirkebenen: Antidepressiva, Neuroleptika, Tranquilizer,  Phasenprophylaktika (z. B. Lithium), Psychostimulantien, Halluzinogene

und tragen Namen wie: Omepramol, Lyrika, Zyprexa….

An zentraler Stelle beeinflussen  diese Medikamente das Leben und haben zahreiche Nebenwirkungen und Beeinträchtigungen, die nicht nur bei momentaner Einnahme gefährlich sein können, sondern langfristig den Körper schädigen.

Veränderungen im Reaktionsvermögen, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Müdigkeitsanfälle, Alpträume, Herzrasen, Impotenz …………..aber auch Zeichen für den verzweifelten Versuch des Körpers zu entgiften wie starkes Schwitzen usw. müssen der Einnahme dieser Substanzen ebenso zugeordnet werden wie:

Apathie, emotionaler Panzerung, Depressionen, Suizid, paradoxen Erregungszustände, Verwirrtheits- und Delirzustände, intellektuellen Störungen, Kreativitätseinbuße, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, epileptischen Anfälle, Schwächung des Immunsystems, Hormon- und Sexualstörungen, Chromosomen- und Schwangerschaftsschäden, Blutbildschäden, Störungen der Körpertemperaturregulation, Herzstörungen, Leber- und Nierenschäden, Haut- und Augenschäden, parkinsonoiden Störungen, Hyperkinesien, Muskelkrämpfe, Bewegungsstereotypen u.v.m. Andererseits machten viele Betroffene die Erfahrung, dass sie innerhalb ihrer Lebensverhältnisse derzeit ohne diese Psychopharmaka nicht zurechtkommen. (Quelle Wikipedia)

Alle psychiatrischen Psychopharmaka machen abhängig und erzeugen Erkrankungen, die dann wieder mit anderen Allopathika behandelt werden. Verordner weisen zumeist nicht darauf hin. Entzugserscheinungen, Reboundphänomene, Supersensibilitätsreaktionen und möglicherweise irreversible Psychopharmakaschäden mit chronischer Angst. Sogar Hirnschäden, dystone, bewegungsstereotype und hyperkinestische Folgen sowie Psychosen können daraufhin eintreten.

Zu den wichtigsten Gruppen der Psychopharmaka zählen Antidepressiva , Neuroleptika (gegen Schizophrenie und Wahn) und Tranquilizer (zur Beruhigung, angstlösend). Psychopharmaka können keine Heilung herbeiführen.

Naturheilkundliche Herangehensweisen und Alternativbehandlung:

Wie bei allen anderen Erkrankungen und Symptomen auch sucht der verantwortungsvolle Therapeut die URSACHE. Hier sind Traumata aus Kinder und Jugendzeit sicherlich besonders wichtig, alte Belastungen konglomerieren mit neuem Stress und Herausforderungen zu einem Übermaß an Druck. Für unsere heutige Zeit typische Herausforderungen und Ängste auf allen Ebenen produzieren den Zustand der dann als psychisch krank oder gar psychiatrisch zu behandeln gilt. Oftmals werden Patienten mit Schmerzen unbekannter Genese ebenfalls mit Psychopharmaka behandelt. Das führt bei den Betroffenen, die meist schon einen langen Weg der Suche hinter sich haben, zu völliger Resignation. Sie fühlen sich nicht mehr ernst genommen und sind verzweifelt. Das viel zitierte Schmerzgedächtnis des Körpers ist auch hier ein Grund, zentral zu medikamentieren (Psychopharmaka). Letzte Station auf der Suche nach Hilfe ist dann bestenfalls die naturheilkundliche Praxis.

Es gibt sowohl mit Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur und auch manuellen Methoden wie Breussmassage und Dorntherapie und natürlich der sensiblen, aufmerksamen Anamnese gute Möglichkeiten, Ursachen zu finden und zu behandeln.

Siehe dazu auch www.depression-akupunktur.de

http://www.hexenschuss-praxis.de/depression-akupunktur.html

Im Fokus der Behandlung von psychiatisch einzuordnenden Pathologien liegt immer die Leber, jenes Organ, das bei einer Behandlung mit Psychopharmaka am meisten belastet wird.

Cave: Setzen Sie niemals Psychopharmaka plötzlich ab, sondern immer ganz langsam und mit fachkundiger Begleitung. Die Naturheilkunde bietet ausreichend hervorragende Mittel, die Sie dabei wirkungsvoll unterstützen werden.

Viel Erfolg und Zuversicht! Ihre Heilkünstlerin aus Mannheim-Neckarstadt!

Gabriele Wieland

Das Genie der Homöopathie

11. Juni 2010

Vortrag im katholischen Bildungszentrum Sanktclara Mannheim zur Homöopathie am 9. Juni 2010

Naturheilverfahren erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Die Nachfrage steigt ständig.

Aber was ist „Homöopathie“ ?

Wo liegt der Unterschied zu Pflanzenheilkunde, der Phytotherapie?

Homöopathie ist immer wieder umstritten, denn was Erfolg hat, wird immer angegriffen…

Was ist das eigentlich genau? Wie wirkt sie und bei welchen Erkrankungen nützt sie etwas?

Der Begriff Homöopathie ist für Laien oft schwer abzugrenzen. Daher folgten der Einladung des katholischen Bildungswerk Mannheim zahlreiche Interessenten. Hier eine kleine Zusammenfassung.

Samuel Hahnemann (1755-1843) studierte in Leipzig Medizin, später auch noch Chemie. Sein Forschergeist ließ ihn mit den damaligen Behandlungsmethoden hadern, die er Symptomkuriererei nannte, und trieb ihn sogar so weit, dass er seine Praxis schloss und seine bereits 6-köpfige Familie mit Übersetzungen über Wasser hielt.

Die Übersetzung des Arzneimittelbuches des Engländers Cullen stieß ihn auf die Chinarinde. Er nahm sie ein und entwickelte Symptome, die er vom Wechselfieber/Malaria kannte. Die Rückschlüsse aus diesem immer wiederholten Experiment an sich selbst werden als Geburtsstunde der Homöopathie bezeichnet (1790) Er formulierte in der Folge das Ähnlichkeitsprinzip: „similia similibus curentur“, dem zugrunde liegt, dass ein Mittel, das beim Gesunden Symptome einer Krankheit hervorruft, beim Kranken diesem zur Heilung verhilft.

Um die Wirksamkeit der Methode zu verfeinern, entwickelte er das System der Verreibung/Verschüttelung/Potenzierung, wodurch von den Ausgangsstoffen meist keine Inhaltsstoffe nachweisbar sind, die Wirksamkeit der Mittel dennoch erhöht wird und Nebenwirkungen verschwinden (zB bei Giftsubstanzen).

Wo liegt der Unterschied zu Pflanzenheilkunde, der Phytotherapie?

Im Unterschied zur Phytotherapie werden in der Homöopathie nicht nur pflanzliche Ausgangsstoffe verwendet, sondern auch tierische, mineralische, energetische (zB Mondlicht) sowie Mittel aus krankem Material, Sekret, Blut, Erregern (Nosoden).

Grundsatz: Die Homöopathie ist eine Regulationstherapie. Wie andere naturheilkundliche Maßnahmen auch (Akupunktur usw.) regt sie die vorhandene Körperenergie derart an, dass ein Heilprozess eingeleitet wird (Harmonie).

Kernsatz: Nur von dem, was gesund ist, kann ein Heilimpuls ausgehen.

Es gibt unterschiedliche Vorgehensweisen in der homöopathischen Behandlung

Die klassische Homöopathie läuft in der Regel auf eine Behandlung der Gesamtkonstitution des Patienten hinaus. Der Therapeut versucht, das passende Mittel nach stundenlanger Anamnese entsprechend der außergewöhnlichen Besonderheiten, die aus dem Patienten zu ihm „sprechen“, herauszufinden und damit in der Grunddisposition einen Impuls über das Simile zu geben. In diesen Fällen kommen höhere Potenzen C oder LM zur Anwendung, die meist mit wenigen Gaben auskommen.

Die niederen Potenzen (D), unter Umständen mit gelegentlich einem Einzelmittel kombiniert das eine Urtinktur ist, also nicht potenziert wurde (sehr gut zB.: Crategus – Herz-, Mariendistel – Leber-Zellregeneration) finden oftmals Anwendung in der Komplexmittelhomöopathie. Hier gibt es äußerst wirksame und bewährte Mittel, die sich auf Symptomkomplexe konzentrieren. Diese Mittel werden meist mehrmals am Tag über einen gewissen Zeitraum gegeben.

Die anthroposophische Medizin sei hier ebenfalls erwähnt, die sowohl Einzelmittel als auch hervorragende Komplexmittel gemäß der anthroposophischen Menschenkenntnis in homöopathischen Niederpatenzen anbietet, wobei der Schwerpunkt auf das Geistig-Seelische gelegt wird.

In diesem Zusammenhang sei auch noch die Spagyrik erwähnt. Spagyrik ist eine Form der Medikation, die „Trennen und neu Vereinen“ bedeutet und nach klaren Vorschriften durch diesen Prozeß eine Wirkverstärkung zum Ziel hat.

In Deutschland wird sie ebenfalls zur Homöopathie gerechnet obwohl nicht immer eine Potenzierung stattfindet.

Grenzen der Homöopathie

Die Errungenschaften der Schulmedizin sind unumstritten. In Einzelfällen müssen Therapeut und Betroffener die individuell richtigen Maßnahmen erwägen (Operationen usw) und die Homöopathie unter Umständen als Begleittherapie zu schulmedizinischem Vorgehen in Betracht ziehen. Behandlungsmethoden sind so individuell wie wir Menschen.

Resüme: Die Homöopathie hat Stärken und Vorteile gegenüber schulmedizinischen Methoden,  weil sie, abgesehen von Erstverschlimmerungen, nebenwirkungsfrei, sanft und gezielt wirkt und sehr preiswert ist. Sie bietet sanfte Alternativen zur Heilung bei chronischen Erkrankungen aber auch in Akutfällen. Homöopathie behandelt den ganzen Menschen: Körper, Geist und Seele – also auch psychische

gibt es etwas herrlicheres als die Natur?

"Die eine Rose"

Erkrankungen. Das Ziel einer homöopathischen Behandlung ist, das emotionale und biologische Gleichgewicht des Menschen herzustellen, was seine Abwehrkräfte optimiert, das Immunsystem stärkt und ebenso das Gemüt.


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