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Pille und Co

1. Mai 2018

570 Millionen Euro werden jedes Jahr in Deutschland dafür eingesetzt, dass unsere Gewässer mit Hormonen belastet werden, junge Frauen gar nicht mehr wissen, dass es ohne die Pille geht einhergehend mit einem erhöhten Risiko für Krebs und Lungenemphysem, was einen schnellen Tod in Aussicht stellt.

Dass die Pille desweiteren eine verringerte Libido garantiert ist nur eine lapidare Nebenerscheinung genauso wie die Verringerung der Regelblutung oder gar späteres Ausbleiben. Mitunter werden Kontrazeptiva (Antibabypille) sogar durchgenommen, was wegen mangelnder „Hauptentgiftung“ der Frau über die Menstruation absolut gesundheitsschädlich ist. Oft nehmen Frauen diesen Gynäkologenrat an, weil ihnen keine Alternative zu Migräne oder sonstigen Beschwerden im Zusammenhang mit der Menstruation angeboten wird.

Müssen wir uns nicht fragen, ob der „Trend zur Kinderwunschklinik“ nicht auch darin begründet ist? Wenn unsere Gewässer, wie kürzlich Studien belegten (Studie Umweltbundesamt), erhöht mit Hormonen belastet sind, weil diese über den Urin wieder in unsere Flüsse und Seen geraten, genauso wie Schmerzmittel und weitere Arzneimittelrückstände, sollten doch die Ausscheidungen von Menschen, die Schmerzmittel und Hormone zu sich nehmen, als Sondermüll bezeichnet werden und entsprechend entsorgt.

Und was ist mit den ganzen Psychopharmaka?

Die Vorstellung, dass Mensch und Tier die Rückstände der massenhaft eingesetzten Medikamente über das vermeintlich gereinigte Trinkwasser zu sich nehmen ist bestürzend!

Analysen des deutschen Umweltbundesamtes stellte schon 2014 weltweit über 630 unterschiedliche die Gewässer  verseuchende sogenannte Heilmittelwirkstoffe  fest.   Diclofenac , das Schmerzmittel Ibuprofen, das Pillenhormon Ethinylestradiol, das Antiepileptikum Carbamazepin und das Antibiotikum Sulfamethoxazol sind nur einige davon. Nachgewiesenermaßen sind Fische und Amphibien dadurch in ihrer Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt. Bei Forellen führte die Belastung der Gewässer zu Nierenschäden.

Erst jetzt, Jahre und Jahrzehnte später, redet man in deutschen Medien davon wie auch von der Belastung des Abwassers von Krankenhäusern insbesondere mit antibiotikaresistenten Keimen.

Einzig die Schlussfolgerung, jeder möge für sich entscheiden, ob er wirklich die erwähnten Substanzen nehmen möchte, ob sie ihn HEILEN, ob sie seine Gesundheit fördern und damit die der gesamten Gesellschaft oder, ob er nach Wegen suchen möchte, auf sinnvollem Wege mit seinem Körper und dessen Zeichen umzugehen.

Hier der Appell an die klassische westliche Medizin, deren große Errungenschaften in vielerlei Hinsicht anerkennenswert und Leben rettend sind, sich ins Bewusstsein zu rufen, dass die reine Verordnungsmedizin, die sich oft in wenigen Minuten Konsultation abspielt, ein UPDATE benötigt.


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