Posts Tagged ‘Leistungsmangel’

Ende des Rätselratens – Pfeiffersches Drüsenfieber

16. Februar 2014

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch Kusskrankheit oder Mononukleose genannt, ist ein Virusinfekt. Die Erkrankung wird selten erkannt und verläuft zum Großteil undramatisch bis unbemerkt, so dass an dieser Stelle einige Symptome aufgezählt und dargestellt werden sollen, um im Falle ähnlicher Beschwerden gezielt einen Arzt mit der Absicht einen entsprechenden Klärung durch den Antikörper-Nachweis des Erregers Epstein-Barr zu schaffen. Der Erreger gehört zu den Herpesvieren. Die Symptome können sein: Fieberschübe, Lymphknotenschwellung und Halsentzündung/Mandelentzündung, Milzvergrößerung, Bauch-, Muskel- oder Kopf-Schmerzen, Appetitlosigkeit, Depression, Stimmungsschwankungen, generalisierte Schwäche, Ausschlag, Schwindel oder Orientierungsstörungen, Schüttelfrost, trockener Husten, Übelkeit und Nachtschweiß (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeiffer-Dr%C3%BCsenfieber)

Der Körper bekämpft die Viren mittels Fieber (Schübe) die dabei anfallenden Zellstoffweechselabfälle belasten insbesondere die Leber, was zu erhöhter Müdigkeit führt.  Selten kommt es zurHepatits (Entzündung der Leber), Neuritis (Nervenentzündung) oder es tritt eine Meningitis auf (Hirnhautentzündung).

Als Erstes ist das extreme Krankheitsgefühl zu nennen, das der  meist Jugendliche nach zunächst grippeähnlichem Verlauf hat. Die Standardblutwerte sind eher unspezifisch, Leukozytenerhöhung wie sie aber auch sonst bei kleineren Infekten auftreten können, evtl. erhöhte GPT-GOT (dh. Leberwerte). Ansonsten mangelt es an Befunden. Die Patienten mit chronischen Verlaufsformen suchen oft Wochen nach einer Begründung für Ihre Schwäche mit der sie nahezu alltagsunfähig sind. Sie haben mitunter Monate lang Beschwerden, Fieber, fühlen sich schwach, haben starken Schwindel. Typischerweise sind Lymphknoten und die Milz vergrößert, fühlen sich oft nicht verstanden und zweifeln an sich selbst. (Gern werden Ihnen dann auch Psychopharmaka angeboten, weil es heißt, es sei die Psyche.)

Medikamentös bietet die Naturheilkunde deutlich mehr als die Allopathie. Die Schulmedizin kann ihre Globalwunderwaffe Antibiotika nicht einsetzen. Naturheilkundlich wird die Grunderkrankung durch Stärkung und Unterstützung der Ausscheidungsorgane, vorrangig des lymphatischen Systems, behandelt.

Bettruhe, die heutzutage nicht mehr üblich zu sein scheint, gibt dem Körper das, was er zum Bewältigen der schweren

Verlaufsform benötigt, nämlich Energie für den Heilprozess. Daher dürfte auch Schonkost angebracht sein und natürlich

Wärme über Wickel und warmes Essen, Brühen usw. um auch am Verdauungsprozess Energie zu sparen. Homöopathisch gibt es erfolgreiche Kombinationspräperate bzw. Einzelmittel, die individuell erwogen werden müssen. Substitution von B-Vitaminen (Injektion) hat sich unterstützend bewährt. Hier eine Braunwurzblüte. Scrophularia findet häufig in Lymphmitteln Anwendung.scrophularia

Alles Gute! Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

http://www.hexenschuss-praxis.de

Das heilende Gespräch

22. Dezember 2012

Begriffe wie Psychotherapie oder Coaching gehören mittlerweile zur Normalität unserer Zeit.
Wir haben Freunde und Familie aber dennoch ist das Gespräch mit einer außerstehenden Person mit Lebens- und Therapieerfahrung mitunter der Schlüssel.
Der Schlüssel zu einer Tür, die schon lange wartet, geöffnet zu werden. Eine Tür, so groß wie ein Gutshoftor aber wir sehen es nicht. Unser Blick ist gebunden an Gewohntes und Geübtes. Selbst spirituell bewusste Menschen haben trotz Yoga, Meditation und einem Bücherregal voller esoterischer Literatur oft nicht die Kraft zur nächsten Stufe, an die ihre Füße bereits stoßen.
Hier kann das vermittelnde Gespräch helfen. Eben noch fühlten sie sich gefangen in Ihren Zwängen und Notwendigkeiten und plötzlich ist ihr Blick frei auf den Weg gerichtet, nach dem ihre Seele und ihr Körper schreien.
Natürlich ergeben sich auch immer wieder während der Behandlungen und Erstanamnese erhellende Gespräche, aber bitte sprechen Sie mich auch explizit darauf an, wenn sie vor allem das Gespräch wünschen. Ich freue mich, immer wieder zwischen Hirn und Herz, oben und unten, Körper und Seele und allem, was ist, vermitteln zu können.
Freuen Sie sich auf eine Leichtigkeit, die Ihnen danach helfen kann, den Anforderungen ihres beruflichen und privaten Alltags authentisch und souverän zu entsprechen.

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim
Gabriele Wieland
siehe auch:
www.depression-akupunktur.de

Burnout

17. August 2012

Besonders ehrgeizige, sich ganz einer Sache verschreibende Menschen bemerken oft den Punkt nicht, an dem sie die Grenze überschreiten. Sie sind fachlich höchst kompetent, geachtet und verlangen sich aus Idealismus immer mehr und mehr ab. Arbeitszeiten rücken in den Hintergrund, nie sind sie mit sich wirklich zufrieden und so treibt es sie weiter voran.

Naturheilkunde, egal, welcher Art, versucht immer das Gleichgewicht im Körper, Geist und Seele wieder herzustellen. Genau dieses Gleichgewicht geht zwangsweise verloren, wenn man sich ununterbrochen als Selbständiger, Manager oder in anderen Positionen überfordert. Die besonders hohen Erwartungen, welche erfüllt werden möchten, sind oftmals nicht die des Chefs sondern die eigenen…

Pausen, Erholungsphasen und ausgleichende Freizeitmaßnahmen werden weniger. Man ignoriert erste körperliche Beschwerden. Erbrachte Leistungen werden oft nicht objektiv anerkannt, sind nie gut genug, Besseres, Höheres, Schnelleres fordert man sich ab und irgendwann treten psychische Probleme in unterschiedlicher Form auf: Leistungsmangel, Erschöpfungszustände…

In großen Firmen haben Managerpositionen oft auch wenig Spielraum, um sich die erforderlichen Ausgleichsphasen in Form von Freizeitbeschäftigungen, “Abschalten” in der Natur, beim Sport usw. zu holen, weil die Erfordernisse der Firma dann nur den Arbeitsberg noch größer werden lassen würden – ein Teufelskreis!

Schlafstörungen, permanenter Zeitdruck und depressive Verstimmungen sollten erste Warnsignale sein und dringend eine Verhaltensänderung zur Folge haben. Gerade bei Männern können sich Depressionen auch im Rückzug, Suizidgedanken oder Aggressionen äußern.

Stress dieser Art hat einen höheren Verbrauch an Vitalstoffen und damit auch hormonelle Veränderungen zur Folge, was sich dann in Erschöpfung, Leistungsmangel, Zyklusstörungen und Impotenz zeigt. An dieser Stelle kann therapeutisch angesetzt und zunächst einmal substituiert werden. B-Vitamine, Mineralstoffe, Akupunktur und nicht zu vergessen psychisch unterstützende Homöopathika sind wirksame Mittel, welche die erforderliche Trendwende unterstützen.

Gabriele Wieland
– Heilpraktikerin –
Mannheim – http://www.depression-akupunktur.de/

Der Einfluss von Vitamin D auf unser Wohlbefinden

17. Januar 2012

Welch besonders dunkler Winter ist das dieses Jahr! Ist er das wirklich?
Beim Erwachen meint man, es sei noch tiefste Nacht. Glück hat, wer den Weg zur Arbeit bereits im Hellen zurücklegt. Heim geht es für die meisten momentan im Dunkeln.

Was macht das mit unserem Gemüt? Der Einfluss eines sonnigen Tages ist jedermann ebenso bekannt, wie die Depressionsstimmung, die durch Herbstgrau mit Regen gefördert werden kann und unseren Aktionsdrang stark einschränkt.

Licht ist ein entscheidender Faktor in unserem Leben. Die Stimulation des Auges und der Haut durch Licht bewirkt im Körper Hormonausschüttungen, die uns im Winter einfach fehlen.  Vitamin D3 ist eigentlich kein Vitamin sondern die Vorstufe eines Hormons und damit ein wichtiger Botenstoff für enzymatische Prozesse und das seelische Gleichgewicht.

Allein 8 Studien haben in den letzten Jahren  den Zusammenhang von Vitamin D unter psychopharmakologischen Aspekten und deren Einfluss auf Depressionen, Angst, Hirnleistungsfähigkeit, geriatrische Prozesse, PMS (Prämenstruelles Syndrom) untersucht und dessen starke Wirkung auf Befindlichkeiten dokumentiert.

Im Blut belegt der Wert Cholecalciferol (Standard nur im großen Blutbild) Ihren Vitamin D-Status. (allseits bekannt ist die Beteiligung von Vitamin D gemeinsam mit dem Parathormon, welches in den Nebenschilddrüsen ausgeschüttet wird, bei der Einlagerung von Calcium in unsere Knochen!)

Fühlen Sie sich matt, müde, haben einen hohen Schlafbedarf oder schlafen unruhig und schlecht?
Fehlt Ihnen der Antrieb?
Haben Sie depressive Gedanken oder sind ein Fall von typischer Frühjahrsmüdigkeit?

Auch Erschöpfungen, Muskel- und Lidzuckungen, Wadenkrämpfe, Fußkrämpfe und Verspannungen inclusive dadurch initiierter  Kopfschmerzen können Symptome für Vitamin D-Mangel sein.

Das Beste ist natürlich ein regelmäßiger Aufenthalt im Freien, vorzugsweise bei sonnigem Wetter. Da wir diesen jedoch im Winter selten umsetzen können, ist durchaus eine Substitution von Vitamin D3 bei o.g. Beschwerden zu erwägen, zumal es über die Nahrung kaum oder nur in geringen Mengen in fettem Seefisch, Pilzen und geringst in Milchprodukten vorkommt.
Die Einnahmedosierung besprechen Sie bitte mit dem Therapeuten Ihres Vertrauens. Es bedarf bei einem etwa 80 kg wiegendem Erwachsenen täglich ca. 114 µg (4600 IE) Vitamin D3, um einen ausreichenden Vitamin-D3-​Spiegel  zu halten, falls Vitamin-D-Bildung durch Licht gerade nicht möglich ist wie jetzt im Winter.

Mit den sonnigsten Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland


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