Posts Tagged ‘Psyche’

Es ist ein Ros entsprungen…

10. Dezember 2016

helleborus-nigerFast organisch, ja tierisch mutet das Innere der Christrose an.

Ihre Familienzugehörigkeit zu den Ranunculaceaen, den Hahnenfußgewächsen, lässt nochmals einen tierischen Gedanken zu, heißt Ranunculaceaen doch „Froschartige“. Mein Freund in der goetheanischen Pflanzenbetrachtung* Johannes Wilkens formuliert es in seinem Buch „Die Heilkraft der Christrose“ folgendermaßen: „Die Kröte verfügt in ihren Hautdrüsen über ein Gift, das die Schlagfrequenz des Myokards und in gleicher Weise die Erregung der Myokardzellen verlangsamt. Merkwürdigerweise findet sich dieses Gift nicht nur in der Kröte sondern eben auch in der Pflanzenfamilie der Froschartigen. Unter den Hahnenfußgewächsen scheinen aber nur das Adonisröschen und die Christrosengewächse dieses Herzwirksame Steroid zu beinhalten.“ Daher ist die Christrose ausschwemmend und Herz stärkend.siehe weiterer Artikel zum Buch von Johannes Wilkens

Helleborus niger, lateinisch für die Christrose, war eines der ersten Mittel, mit dem Homöopathiebegründer Hahnemann Arzneimittelprüfungen vornahm. Eine Arzneimittelprüfung bedeutet, dass am Gesunden bei der Einnahme eines Mittels Symptome beobachtet werden, die gemäß der Lehre, Ähnliches heile Ähnliches, eine Krankheit heile, die mit derartigen Symptomen einhergeht. Er beschreibt starke Wirksamkeit auf die Psyche wie Ängstlichkeit und Verzweiflung, Stöhnen, Wehmut, verworrene Träume, sogar Heimweh und ein in sich kehrendes Wesen. Die Behandlung von Depressionen mit der Christrose bietet sich also an und wird erfolgreich praktiziert, natürlich ausschließlich in Begleitung eines Homöopathen bzw. Naturheilkundlers.

Auch Erkrankungen in der Kindheit, in der Entwicklungsschritte nicht harmonisch stattgefunden haben und sich zB in Epilepsie und ADHS äußern, zeigen verblüffende Besserungen mit Hilfe der Christrose. Frühgeborene profitieren ebenfalls von der Heikraft der Christrose in homöopathischer Darreichung. Ebenso, wie die Christrose die erste Blüte im Jahresbeginn ist und scheinbar Neugeborenen und Frühchen hilft, hat sie als zuletzt im Jahr Blühende auch eine starke Wirkung auf Menschen zum Ende ihres Lebens. Alzheimer, Parkinson, Hoden- und Eierstockkrebs, Hirntumore, Schlaganfall vor allem aber Lymphomerkrankungen sind weitere Indikationen.

Dass die bekannte Textzeile: „Es ist ein Ros entsprungen, aus einer Wurzel zart…“ uns in der Weihnachtszeit begleitet, ist wohl jedem bekannt. Mir hat sich der Sinn dieses Textes jedoch lange nicht erschlossen. Ist Christus die Rose? Ist die Ros vielleicht das Ross? Vielleicht ist die Christrose ja gemeint, die in ihrer hohen Heilkraft eine Parallele zu Christus als medialer Heiler gesehen wird.

Trotz aller hier erwähnten Indikationen und Heilchancen weise ich darauf hin, dass nur unter fachgerechter Anamnese und Beratung durch einen Arzt oder Heilpraktiker die Medikation vorgenommen werden sollte und es sich bei der Christrose um eine Giftpflanze handelt, die keinesfalls grobstofflich eingenommen werden sollte.

Mit allerbesten weihnachtlichen Wunder-Wünschen,

Ihre Gabriele Wieland, Heilpraktikerin aus Mannheim/Neckarstadt-Ost

* Seit 2007 nehme ich mit großer Freude an Seminaren zur goetheanische Pflanzenbetrachtung teil. Alljährlich steht eine Pflanzenfamilie im Focus. Es treffen sich Pharmazeuten, Mediziner, Pädagogen, Biologen, Botaniker und sonstige an Natur Interessierte zur Betrachtung aller Pflanzenteile in der herrlichen Umgebung der Karawanken. Als Heilkundige beglückt mich besondes zu vermitteln, warum die eine oder andere Pflanze besonders wirksam und hilfreich ist.

 

Der auf den methodischen Anregungen Goethes und Steiners gründende „Goetheanismus“ fußt auf der modernen Naturwissenschaft mit ihren durch detaillierte Analysen gewonnenen Ergebnissen. Er vermeidet aber ihre einseitig materialistisch-reduktionistische Interpretation, sondern sucht die „Phänomenologie der Natur“ durch eine Erweiterung der eigenen Erkenntnis- und Wahrnehmungsmöglichkeiten  zu erfassen.“ Zitat aus Goetheanistische Pflanzenbetrachtung 

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115 Worte zu Stimmungsschwankungen

15. Mai 2016

„Du kriegst wohl bald Deine Tage?“  – Nicht nur bei Frauen ist ein suboptimaler Hormonhaushalt die Ursache für Stimmungstiefs bis hin zu Depressionen. Schilddrüse und hormonelle Verhütungsmittel haben außerordentlich hohen Einfluss auf das seelische Gleichgewicht bei Frauen. Selen, Zink und B-Vitamine können als Mikronährstoffe helfen.IMG_2810

Bewegung an frischer Luft in natürlicher Umgebung, Yoga oder Tai-Chi bieten Ausgleich, ersparen aber nicht die genaue Untersuchung beim fachkundigen Naturheilkundler, ein verkürzter oder zu langer Zyklus und/oder Menstruationsschmerzen wichtige Hinweise und gut homöopathisch behandelbar.

Sport ist gerade bei Männern wichtig, da der Testosteronspiegel großen Einfluss auf Psyche und seelisches Gleichgewicht hat. Sie sollten die großen Muskeln trainieren. So produziert der Körper Testosteron. Hopfen im Bier, Sojaprodukte sowie Fettleibigkeit verschlechtern.

 

Hautprobleme ursächlich behandeln

2. Mai 2016

Wir alle kennen den Satz:  „Die Haut ist der Spiegel der Seele.“ Dieser alten Spruch beleuchtet nur eine „Seite der Medaille“.
Die Haut demonstriert in welcher Not der Körper ist. Daher können Salben und Cremes bestenfalls äußerlich lindern, aber nicht die Lösung irgendeines Hautproblems sein.
Das Stoffwechselsystem des Organismus ist ausgeklügelt und hoch effektiv. Leber, Galle und Niere, Blase sind die Organsysteme, welche nach allem, was wir so zu uns nehmen, essen, trinken und anderweitig unserem Körper zuführen incl. Stress, für die geregelte Ausscheidung sorgen. Früher etwas vernachlässigt, gibt es da natürlich noch das lymphatische System mit den Rachenmandeln, dem Blinddarm und als größtes Organ die Milz. Wie kleine „Bächlein“ transportiert das Lymphatische System aus der Peripherie Zelltrümmer (sogar Tumorzellen) und Stoffwechselabfälle, die venös nicht abtransportiert werden können und gilt auch als Abwehrsystem (Lymphozyten).

Wenn jedoch der Körper, beispielsweise bei einem grippalen Infekt, nicht ausreichend über die normalen Wege „entmüllen und entsorgen“ kann, sucht er sich schnelle zusätzliche Wege: die Schleimhäute! Die Nase läuft, die Augen tränen, Abhusten…

Ein weiterer Entsorgungsweg ist die Haut. Erste Anzeichen von Juckreiz und Schwitzen und Brennen sollte man möglichst schnell wahrnehmen und dem Körper beim „Entgiften“ helfen. Je nach Typ können sowohl Pickel (meist in bestimmten Arealen des Gesichts oder Rückens) oder auch größerflächige „Hautplacken“ mit oder ohne Röte wichtige Hinweise sein, dass hier etwas nicht stimmt.

Oberflächliches Behandeln, kann nur die Haut lokal etwas beruhigen, an die Ursachen geht das nicht.

Bekannt ist auch die Aussage von Patienten, dass nach dem Auftragen von cortisonhaltigen Cremes das Hautzeichen zwar verschwand aber an einer anderen Stelle auftauchte.

löwenzahn und brennessel mit marienkäfer

Bei einer sorgfältigen Anamnese wird herausgefunden, wo eine eventuelle Belastung, die sich an der Haut widerspiegelt, Ihre Ursache hat. Vitalstoffreiche Nahrung mit Bitterstoffen, wie Löwenzahn im Frühjahr, Wildkräuter, Brennessel usw. sind durchaus bereits eine gute Maßnahme für natürliche Anregung der Ausscheidungsvorgänge und gleichzeitiger Lieferung von Vitaminen und Mineralstoffen aus natürlicher Quelle.

Merke: Die Zeichen der Haut gehen weit über kosmetische Aspekte hinaus!  Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit! Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim Neckarstadt-Ost

Neurogastroenterologie – Fehlverdauung als Disposition für Depressionen

15. Oktober 2015

Darmpflege und Verdauung

Wie schön: Nun hat auch die Wissenschaft einen Begriff für das gefunden, was in der Naturheilkunde seit langem bekannt ist. Darm und Verdauung haben eine direkte Korrespondenz mit Psyche, Depression und seelischem Gleichgewicht.

Trotz großer und ständig wachsender Aufgeschlossenheit alternativen Heilmethoden gegenüber erscheint der Gedanke vielen Betroffenen aber immer noch recht akrobatisch.

Ja, Darm und Hirn liegen weit auseinander. Aber dass bei häufigen eher dünnen Stuhlgängen der Körper nicht die benötigten Vitalstoffe aus der Nahrung bei schneller Darmpassage entnehmen kann, geht schon eher in die Köpfe. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Irgendwann in den 1980ern haben wir mal gelernt, dass all die Süßigkeiten aus weißem Zucker,  ausgemahlenem Getreide und Fastfood schlecht sind. Aus einem Extrem ist dann wieder mal das andere geworden und seitdem schwört die vermeintlich forschrittliche Welt auf Ballaststoffe, Vollkorn und Rohveganes. Fett ist auch schon lange verteufelt.

Ich persönlich glaube nach wie vor an das Individuelle. Ob Tibeter oder Eskimos – sie haben einen extrem hohen Fettanteil in ihrer Nahrung und leben seit Jahrhunderten sehr gut damit.

Dr. Michael Zimmermann, Leiter der gleichnamigen Fastenklinik in Badenweiler, ist nach seinen langjährigen Erfahrungen mit Darm und Ernährung der Meinung, dass Vollkorn den Darm überlastet und Allergien ihre Ursache im „Genuss“ von Südfrüchten und sogenannten „gesunden“ Säften haben. Er rät beispielsweise von rohem Essen besonders abends ab, vor allem vom beliebten Salat. Ebenso proklamiert er, dass ein geringer Cholesteringehalt im Blut krank mache. Zumindest ein hoher nicht bedenklich sein muss.  Obwohl ich das differenziert sehe, finde ich es vernünftig, die Zeichen des Körpers zu beachten.

Das heißt konkret: Haben Sie Blähungen, häufige und schnelle Stühle, Unverdautes in der Nahrung, ist die Verdauung gestört, der Darm entzündet, gebläht und es kommt zu lymphatischen Stauungen im Bauchraum.

Die Energie, die der Darm benötigt ist sehr hoch und fehlt dem Betroffenen an anderen Stellen. Er ist müde, erschöpft und abwehrschwach, daher auch anfälliger für Infekte. Der Teufelskreis ist in vollem Gange.

Erstmaßnahme muß in derartigen Fällen immer sein, dem Darm die Arbeit zu erleichtern. Entzündungswidrige Stoffe wie Kamille oder der sogar bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen bewährte Weihrauch sind hier zu erwähnen. Desweiteren ist es in diesen Situationen wichtig, dem Darm Leichtverdauliches anzubieten, Haferbrei statt Müsli, Gekochtes/Gedünstetes statt Rohes und Tee statt Sprudel. Ganz wichtig sind in diesem Zusammenhang natürlich unsere Essgewohnheiten. Essen Sie in Ruhe, kauen bewusst und erfreuen sich am Geschmackserlebnis, das durch die bereits im Mund stattfindende Zerkleinerung und der dort befindlichen Verdaungsenzyme ein Erlebnis sein kann, des wir in Eile so nie erleben werden.

Natürlich kennt die Naturheilkunde noch viele Hilfen, um die Verdauung zu verbessern und damit dem Körper die höchst möglichen Vitalstoffe zur Verfügung zu stellen, zum Beispiel Bitterstoffe, um die Anregung der beteiligten Organe zu bewirken.

Da auch das hormonelle Gleichgewicht entscheidend von einer ausgewogenen und sinnvollen Ernährung profitiert, ist eine gesunde Psyche die Folge davon. Lassen Sie sich individuell und umfassend beraten.

Oft zitiere ich meinen „Eisfußpatientinnen“ gegenüber den Satz: „Die Naturheilkunde sagt, Gesundheit habe 2 Grundlagen: einen guten Wärmeorganismus und einen erholsamen Schlaf“. Die Verdauung hat Chancen bald in diesen Satz aufgenommen zu werden.

Beste Grüße aus der Mannheimer Neckarstadt

Ihre Gabriele Wieland

Geschichte einer Naturheilpraxis

28. März 2015

10 Jahre www.hexenschuss-praxis.de.

Als ich ganz am Anfang meiner Praxiszeit – also exakt vor 10 Jahren – gleich nebenan im Bücherladen Neckarstadt bei Karl-Heinz meine ersten Flyer auslegte, las eine junge Frau den Namen der Homepage und sagte, das ginge gar nicht, dass das Wort HEXE in Zusammenhang mit Naturheilkunde auftauche.

Ich war schockiert. „Hexe“ ? – meine Intention war „Schmerz“ und bei Hexenschuss wisse jeder, dass es Schmerzen sind.  So fanden mich in den ersten Jahren tatsächlich vorwiegend Patienten mit Schmerzen, Knieschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Bandscheibenvorfällen, Schulter-Arm-Syndrom und wie sie alle genannt werden. Schnell drängte sich mir auf, dass die Behandlung der schmerzenden Bereiche von Verbesserungen im Verdauungsbereich profitiert und letztlich auch die Psyche. Der Orthopäde schaut die Knochen an, der Neurologe die Nerven, der Gastro-Enterologe Magen-Darm und der Psychiater verschreibt Zipralex oder dergleichen.

Immer mehr rückten Ernährung, Verträglichkeit, Leber-Galle, Magen-Darm in den Vordergrund. Spätestens bei der Frage nach dem Stuhlgang entzieht sich der Patient gern einer ausführlicheren Beschreibung, die jedoch wegweisend sein kann. Viele Menschen glauben auch, dass Vollkorn und Rohkost der Schlüssel zu Vitalität und Gesundheit sind. Die Ansichten von gesundem Leben divergieren stark, vor allem, was die momentane Fähigkeit des „Geplagten“ betrifft, zu verdauen. So kann unmöglich für jeden dasselbe gut sein. Schon allein, wenn wir die unterschiedlichen Ansprüche bedenken, die wir, abgesehen von unserem Naturell, täglich bedienen müssen.

Nun soll dieser Diskurs nur Eines sagen: Der Körper als System, Mikrokosmos im Makrokosmos ist ein Universum, das zu verstehen uns allen individuell gestattet ist, im Einzelnen erstrebenswert und für mich eine unbeschreibliche Freude! Beobachtungen des Hilfesuchenden mit den bereits erfahrenen Therapiefolgen und der Vielfalt der naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten zu verbinden ist vor allem bei den oftmals wirklich unerwartet schnell eintretenden Erfolgen die befriedigendste Arbeit, die ein Mensch sich erwählen kann.

Dass zu all dem in den letzten Jahren verstärkt die Behandlung von Hormonproblemen wie Schilddrüse, Zyklusbeschwerden, Migräne, Depression, Burnout, viele Kinder (ADS, ADHS) und oft Babys (Schlafstörungen, wiederkehrende Infekte) hinzugekommen sind, bestätigt zusätzlichdie Vorgehensweise. Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen suchen nach wirklichen Ursachen und geben sich nicht mehr mit Dauermedikationen zufrieden. Auch hier sind oft Verdauung und Bewegungsapparat einfließende Faktoren.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für das große Vertrauen, das mir tagtäglich entgegengebracht wird, das eine besonders reiche Quelle für gute Ergebnisse darstellt und bio-logisches Denken ermöglicht.

Es beglückt mich, wie Eigenverantwortung und Eigenwahrnehmung immer stärker werden. Gestern sagte eine Patientin, die bisher erst 3x in ca 4 Monaten in Behandlung gewesen ist, dass sie früher so mit ihren Beschwerden sich abfindend dahingelebt habe und nun, da sie merke, wie sich alles in eine bessere Richtung bewege, wieder mehr Lebensqualität empfinde, freudiger und hoffnungsvoll.

Zur Hexenschuss-Praxis ist über die Jahre aus all diesen Gründen www.heilpraktikerin-wieland.de sowie www.depression-akupunktur.de hinzugekommen.

 

 

 

 

 

 

Mit sonnigen Grüßen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt

Gabriele Wieland

Kalendula

 

 

 

Autoaggression, Konzentrationsschwäche, Leistungsmangel mit Ursache Glutenintoleranz? Ein Erfahrungsbericht von Gregor Fleig

22. Januar 2014


GlutennfreiGluten ist ein Protein, welches ausschließlich in Getreide vorkommt. Es ist auch bekannt als Kleber-Eiweiß und gibt Backwaren aus Getreide eine weiche, fluffige Konsistenz.

Eine Intoleranz gegen Gluten ist keine Zöliakie und wird in den meisten Fällen nicht bemerkt.

Getreide ist ein Grundnahrungsmittel und wird jedem Kind von den ersten Lebensmonaten an gegeben. Der menschliche Körper ist sehr widerstandsfähig, er gewöhnt sich an alle Umstände, deshalb ist eine Intoleranz zunächst schwer feststellbar.

Während bei einer Zöliakie verringertes Wachstum, Blässe, Schwäche u.a. die Krankheit schnell bemerkbar machen, sind es bei einer Unverträglichkeit Symptome wie Konzentrationsschwäche, Neurodermitis, Akne, Verdauungsprobleme (Blähungen, Durchfall, Fruktosemalabsorption, Laktoseintoleranz) bis hin zu Soziopathie und Depressionen.

Die psychischen Folgen lassen sich durch einen Stoff erklären, der im Zentralnervensystem wirkt: Sekretin.

Man vermutet nach Experimenten an Ratten auch, dass dieser Stoff eine Ursache für Autismus ist. Er wird von Bakterien in unserem Darm produziert, welche sich von Gluten bzw. seinen Bestandteilen ernähren und sich dadurch stärker vermehren.

Das Problem dabei ist, dass man bei diesen Symptomen in der Regel erst nach anderen Ursachen sucht, denn fast jeder in unserer Gesellschaft nimmt Brot zu sich. Warum sollte das denn schlecht sein? Man kann es sich schnell und unkompliziert zuführen unterwegs, auf Reisen: kein Schnellimbiss ohne Brot, Brötchen, Baguettes. Leider fallen auch die herrlichen Pizzen und Nudelgerichte darunter.

Wir essen Getreide jedoch erst seitdem der Mensch sesshaft geworden ist und mit dem Ackerbau begonnen hat. Davor lebten wir als Jäger und Sammler von Obst, Kräutern, Gemüse, Nüssen Fleisch. Dies ist erst 10‘000 Jahre her. Das mag viel klingen, für unsere Gene aber ist es nicht genug Zeit, um uns vollständig an diese neue Ernährung zu gewöhnen.

Ein Test beim Arzt kann leider keine absolute Gewissheit verschaffen. Im persönlichen Umfeld wurden bei Personen eindeutige Zeichen von Glutenintoleranz festgestellt, was der Test beim Arzt jedoch nicht bestätigte. Die glutenfreie Ernährung zeigt in Folge eine deutlich verbesserte Lebensqualität.

Kernfrage:  Wie finde ich heraus, ob ich eine Unverträglichkeit habe?

Die einzige Möglichkeit besteht darin, eine glutenfreie Ernährung auszuprobieren. Wenn Sie vier Wochen gänzlich auf Gluten verzichten und dann probeweise z.B. ein Weizenbrötchen essen, können Sie an der Reaktion erkennen, ob und wenn, wie stark, eine Intoleranz besteht. Aber seien Sie gewarnt, die Reaktion kann sehr unangenehm sein (Erbrechen, schmerzhafte Blähungen, Durchfall, Ohnmacht).

Glutenhaltige Getreide sind Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel (Grünkern), Kamut, Einkorn etc.

Glutenfreie Alternativen sind z.B. Reis, Mais, Kartoffeln, Buchweizen, Quinoa, Amaranth.

Die letzten drei sind aufgrund des hohen Protein- und Mineralstoffgehalts besonders empfehlenswert, Kartoffeln wegen ihrer guten Bekömmlichkeit.

Auf vielen Produkten findet man Kennzeichnungen für Allergiker, nämlich dass produktionsbedingt Spuren von Allergenen vorkommen können, die von den Zutaten her eigentlich nicht enthalten sind.

Nachdem ich meine Glutenunverträglichkeit bemerkt hatte, konnte ich nicht einmal Speisen, die Spuren von Gluten enthalten, essen, ohne sehr starke Symptome zu zeigen. Nach längerer Abstinenz ist das aber wieder möglich.

Wenn Sie unter den genannten Symptomen leiden und Ihnen bisher kein Arzt helfen konnte, probieren Sie es aus.

Sofern Sie einen individuellen Beratungsbedarf haben, vereinbaren Sie einen Termin über die Naturheilpraxis Gabriele Wieland in Mannheim Neckarstadt http://www.heilpraktikerin-mannheim.de Tel.: 0621 1704558 oder direkt per Mail an mich:    gregor.fleig(et)web.de

Entzündungen und Allergien werden nach meiner Erfahrung generell durch den Konsum von Glutenhaltigem gefördert.

Ich berate und begleite desweiteren zu Trainingsmethoden und erfolgreichem Muskelaufbau/Krafttraining/Ernährungsprogramm.

Gregor Fleig
Berater für glutenfreie Ernährung /Mikronährstoffe/Krafttraining

Depression – Volkskrankheit Nr. 1 ???

13. Dezember 2009

Es ist Winter. Das Licht verwöhnt uns gerade wenig. Nicht jeder vermag dieser grauen Zeit anheimelnde kuschelige Abende zu entlocken und sich so beschwingt über den Winter zu bringen.

Depressionen sind nicht erst seit Robert Enke ein Thema in unserer „modernen“ Zeit. Immer mehr Menschen sind von depressiven Phasen betroffen, die latent oder vehementerer Natur sind.
Doch nicht die Psyche allein ist für Depressionen verantwortlich.

Mittlerweile sind Besuche bei Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiatern keine Seltenheit mehr und erstaunlich viele Menschen nehmen täglich Psychopharmaka ein. Einige fühlen sich von der herkömmlichen Medizin missverstanden, weil keine pathologischen Befunde zu ihren Beschwerden und oft auch Schmerzen passen. Sie fühlen sich als Simulanten herabgewürdigt.

Müdigkeit, geringere Belastbarkeit, aggressive Stimmung, Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, quälende Träume, unerholtes Erwachen oder gar die Unfähigkeit morgens aufzustehen sind einige Symptome.

Der tägliche Anspruch unseres familiären und beruflichen Umfeldes werden immer höher. Wenn wir jedoch all die beeinflussenden Faktoren auf unsere Gemütsverfassung betrachten, dürfen wir auch metabolische Prozesse in Erwägung ziehen.
Die dunkle Jahreszeit tut das Übrige und der Vitamin- und Mineralstoffwechsel sind ebenfalls ein Thema.

Patienten mit Depressionen erhalten in meiner Praxis neben der ausführlichen und umfangreichen Anamnese und dem begleitenden therapeutischen Gespräch Hilfe über psychisch ausgleichende Meisterpunkte mittels Akupunktur aber wir finden auch energetische Ungleichgewichte über die diagnostischen Möglichkeiten. Diese können dann begleitend mit homöopathischen Mitteln oder auch Kräutermedizin behandelt und ausgeglichen werden. Auch Vitamine, Ausleitung und Entgiftung kommen je nach Bedarf zur Anwendung.

Merke: Depression muss nicht rein psychische Ursachen haben! Ob sie am selben grauen Wintermorgen die Decke nur über den Kopf ziehen möchten oder den bemoosten Stamm der Zeder hellgrün in der sonne glitzern sehen wird oft von Faktoren entschieden, die sehr wohl naturheilkundlich beeinflusst werden können.


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