Posts Tagged ‘Schilddrüse’

Schilddrüse – Dreh- und Angelpunkt seelischer Gesundheit

16. Oktober 2016

Die Geschichte der Erforschung der Schilddrüse begann nennenswert im 19. Jahrhundert. https://de.wikibooks.org/wiki/Schilddr%C3%BCse:_Geschichte Im heutigen Praxisalltag sehe ich hohe Schilddrüsen-Ersatzhormon-Dosierungen, teils nach operativen Entfernungen, Radiojodtherapien oder der Diagnose Thyreoiditis Hashimoto, was in einem gewissen Maße zunächst nachvollziehbar ist. Die Fähigkeit des Organs sich bei Teilentfernung zu regenerieren, wird nicht erwähnt.

Abgesehen davon, dass ich durch die Beschwerden der Patienten (Unruhe, psychische Überreaktionen, Panik, Herzrasen, Angstzustände, Übelkeiten, Verdauungsprobleme) davon ausgehen muss, dass häufig Überdosierungen verordnet werden, könnte man den Eindruck bekommen, dass ein wildes Herumprobieren mit L-Thyroxin gerade „Mode“ ist.

Zum einen erhalten oft Schwangere für die „gute Entwicklung“ des Embryos L-Thyroxin verordnet von einigen Frauenärzten. Desweiteren wird übergewichtigen Menschen häufig vom Hausarzt zum „Ankurbeln des Stoffwechsels“ L-Thyroxin aufgeschrieben. Nach meiner Erfahrung führt Ersteres zu überwachen unruhigen Neugeborenen und das experimentelle Verordnen von L-Thyroxin bei Übergewichtigen führt in aller Regel zu einer weiteren Überbeanspruchung der Leber, was grundsätzlich Abnehmen eher verhindert. Auch, um schwanger zu werden, wird oft L-Thyrox eingesetzt.

Der Praxisalltag zeigt, wie unglaublich wichtig der sensible Umgang mit diesen Mitteln ist. Nachdem den Patienten, vor allem aber Patientinnen gesagt wurde, dass sie das Schilddrüsenersatzhormon L-Thyroxin nun ein Leben lang nehmen müssen, weil ihre eigenen Schilddrüse nicht mehr ausreichend produziere, ist es eine Herausforderung, ein neues Bild zu diesem Thema bei den Betroffenen zu erwirken.

Als Erstes ist das Bewusstsein für die Funktion dieses Organs nahezulegen. In ihrer hohen Sensibilität reagiert die Schilddrüse mit Aktivität bei erhöhter Beanspruchung, insbesondere emotionaler. Todesfälle, Krankheit von nahestehenden Personen, Kummer, Sorgen, all das sind Reize, die der Schilddrüse eine erhöhte Aktivität abverlangen. Der Nacken verspannt sich. Starken Stress können wir genauso wie hohe körperliche Beanspruchung nur eine gewisse Zeit bewältigen, dann tritt eine Erschöpfung ein.  So geht es dann auch der Schilddrüse.

In diesem Falle reagiert die Psyche. Hier sind „Baustoffe“  als Bedarf zu prüfen: Zink, Selen, „Vitamin D“, B-Vitamine und gern natürlich auch homöopathische Unterstützung, die helfen, mit dem Stress besser umzugehen.  „Wer mehr arbeiten muss, muss mehr essen“ – so ähnlich kann man es bei der Schilddrüse auch sehen.

Nicht genug, dass zu selten die Eigenfunktion der Schilddrüse gestärkt wird. Die Gabe von L-Thyroxin schadet nach Erfahrung  zB des  Dr. med. Berndt Rieger („Hashimoto Healing“ und weitere Veröffentlichungen zu diesem Thema). Panikattacken, Herzrasen und Erstickungsgefühle sind nur ein Teil der Symptome. Gerade bei der sogenannten Hashimoto Thyreoiditis ist die medizinische Lehrmeinung, Jod müsse gemieden werden. Nach Ansicht des genannten Autors, Dr. Rieger ist jedoch das Gegenteil der Fall. Er sagt, der Köper könne ohne Jod das gegebene L-Thyroxin nicht verarbeiten. hashi

Es ist anzuraten, eine neue Einstellung zum körperlichen Geschehen zu entwickeln, sich seiner Belastungen bewusst zu werden, Rat bei einem geeigneten Naturheilkundler/Heilpraktiker einzuholen, Alternativen mit Homöopathika, Vitalstoffen, Selbstmassage des Organs usw. zu suchen.

Freuen Sie sich auf die Alternativen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim

Gabriele Wieland

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115 Worte zu Stimmungsschwankungen

15. Mai 2016

„Du kriegst wohl bald Deine Tage?“  – Nicht nur bei Frauen ist ein suboptimaler Hormonhaushalt die Ursache für Stimmungstiefs bis hin zu Depressionen. Schilddrüse und hormonelle Verhütungsmittel haben außerordentlich hohen Einfluss auf das seelische Gleichgewicht bei Frauen. Selen, Zink und B-Vitamine können als Mikronährstoffe helfen.IMG_2810

Bewegung an frischer Luft in natürlicher Umgebung, Yoga oder Tai-Chi bieten Ausgleich, ersparen aber nicht die genaue Untersuchung beim fachkundigen Naturheilkundler, ein verkürzter oder zu langer Zyklus und/oder Menstruationsschmerzen wichtige Hinweise und gut homöopathisch behandelbar.

Sport ist gerade bei Männern wichtig, da der Testosteronspiegel großen Einfluss auf Psyche und seelisches Gleichgewicht hat. Sie sollten die großen Muskeln trainieren. So produziert der Körper Testosteron. Hopfen im Bier, Sojaprodukte sowie Fettleibigkeit verschlechtern.

 

Die Vision: Naturheilkunde und Westliche Medizin in Zusammenarbeit

19. Mai 2015

IgeLDas wäre schön… Oftmals schon hörte ich den Ausspruch, man fände es so schön, die klassische westliche Medizin und die Naturheilkunde zusammenzuführen.

Meiner Erfahrung nach klingt das, als würden 2 inkompatible Spezies Nachwuchs planen.

Steter Tropfen hölt bekanntlich den Stein und natürlich hoffe ich, dass sich in den kommenden Jahren die Generation unserer Kinder, selbst erfolgreich mit Naturheilkunde aufgewachsen, eine Erfrischung unserer auf das Symptom bezogenen Medizin bewirken.

Bereits Hahnemann beklagte zu seiner Zeit, also vor mehr als 200 Jahren, die reine Orientierung auf Symptome, weshalb er sogar seine Arzttätigkeit hinschmiss. Er wollte da nicht mehr mitmachen. Aber genauso wie damals, scheint heutzutage vorwiegend die Vorgehensweise zu sein.  Wenn Gelenke Probleme machen, operiert man, wenn der Karpaltunnel verengt ist, operiert man, wenn es Myome gibt, operiert man, wenn Schmerzen bestehen, werden Schmerzmittel verordnet.

Die Diagnose bezieht sich zumeist auf das Symptom und nicht auf die Ursache. Die Patienten berichten dann von wenig aufmunternden Kommentaren wie: „damit müssen sie leben“,  „das ist in ihrem Alter normal“, „das wird nie mehr“ und Schlimmeres.

Zunehmend öffnen sich klassische Mediziner der Naturheilkunde. Man hört: „Der behandle auch naturheilkundlich“.In der Hoffnung, das Wort „IGEL“ stehe nicht über allem (= Individuelle GesundheitsLeistungen = privat zu zahlende Zusatzleistungen) . http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/igel/article/886080/kassenpatienten-drei-viertel-nehmen-igel-offerten.html

Folgendes Beispiel, das sich im Alltag nicht selten so darstellt, erkennt man, wie unsere Gesellschaft funktioniert:

Junge Frauen erhalten mit Beginn der Pubertät so mit 13-14 Jahren bereits die erste Pille damit die Menstruation regelmäßig und schmerzfrei ist oder die Haut schöner wird.

Ist dann die Schilddrüse müde vom Homonüberschuss, experimentiert man zusätzlich mit Schilddrüsenersatzhormonen, ist dann der Blutdruck zu hoch, kriegen sie Blutdrucksenker, kommt Herzrasen dazu, kriegen sie Betablocker. Depressionen und Ängste sind infolgedessen früher oder später ein Thema und die einzige Lösung dafür sind ausnahmsweise mal keine Hormone sondern Psychopharmaka. Wenn dann die jungen Frauen nicht normal schwanger werden, kriegen sie in Kinderwunschzentren wieder Hormone und künstliche Befruchtungen. Befruchtete humane Eier werden  eingefroren aufbewahrt, bis sie irgendwann einmal meist wieder nach einer Hormonbehandlung, den Patientinnen eingesetzt werden. Nun hofft man auf ein gesundes Kind…

Auf gut Deutsch heißt das: Mit Krankheit wird unglaublich viel Geld verdient, nicht mit Gesundheit. Punkt

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hormonstoerungen/article/650782/nach-ivf-icsi-reif-geborene-kinder-entwickeln-normal.html

Dabei bietet die Naturheilkunde umfangreiche Mittel und Methoden, den Hormonhaushalt zu harmonisieren.

Mitunter fragen die Patienten/innen: „Warum empfiehlt mir das mein Arzt nicht?“ Ich antworte dann, sie haben die Zeit nicht, eine derart ausführliche Anamnese vorzunehmen oder kennen diese Mittel nicht.

Mit nachdenklichen Grüßen, Ihre Mannheimer Heilpraktikerin, Gabriele Wieland

http://www.jameda.de/mannheim/heilpraktiker/akupunktur/gabriele-wieland/uebersicht/80327267_1/

oder

www.heilpraktikerin-wieland.de

 

Geschichte einer Naturheilpraxis

28. März 2015

10 Jahre www.hexenschuss-praxis.de.

Als ich ganz am Anfang meiner Praxiszeit – also exakt vor 10 Jahren – gleich nebenan im Bücherladen Neckarstadt bei Karl-Heinz meine ersten Flyer auslegte, las eine junge Frau den Namen der Homepage und sagte, das ginge gar nicht, dass das Wort HEXE in Zusammenhang mit Naturheilkunde auftauche.

Ich war schockiert. „Hexe“ ? – meine Intention war „Schmerz“ und bei Hexenschuss wisse jeder, dass es Schmerzen sind.  So fanden mich in den ersten Jahren tatsächlich vorwiegend Patienten mit Schmerzen, Knieschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Bandscheibenvorfällen, Schulter-Arm-Syndrom und wie sie alle genannt werden. Schnell drängte sich mir auf, dass die Behandlung der schmerzenden Bereiche von Verbesserungen im Verdauungsbereich profitiert und letztlich auch die Psyche. Der Orthopäde schaut die Knochen an, der Neurologe die Nerven, der Gastro-Enterologe Magen-Darm und der Psychiater verschreibt Zipralex oder dergleichen.

Immer mehr rückten Ernährung, Verträglichkeit, Leber-Galle, Magen-Darm in den Vordergrund. Spätestens bei der Frage nach dem Stuhlgang entzieht sich der Patient gern einer ausführlicheren Beschreibung, die jedoch wegweisend sein kann. Viele Menschen glauben auch, dass Vollkorn und Rohkost der Schlüssel zu Vitalität und Gesundheit sind. Die Ansichten von gesundem Leben divergieren stark, vor allem, was die momentane Fähigkeit des „Geplagten“ betrifft, zu verdauen. So kann unmöglich für jeden dasselbe gut sein. Schon allein, wenn wir die unterschiedlichen Ansprüche bedenken, die wir, abgesehen von unserem Naturell, täglich bedienen müssen.

Nun soll dieser Diskurs nur Eines sagen: Der Körper als System, Mikrokosmos im Makrokosmos ist ein Universum, das zu verstehen uns allen individuell gestattet ist, im Einzelnen erstrebenswert und für mich eine unbeschreibliche Freude! Beobachtungen des Hilfesuchenden mit den bereits erfahrenen Therapiefolgen und der Vielfalt der naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten zu verbinden ist vor allem bei den oftmals wirklich unerwartet schnell eintretenden Erfolgen die befriedigendste Arbeit, die ein Mensch sich erwählen kann.

Dass zu all dem in den letzten Jahren verstärkt die Behandlung von Hormonproblemen wie Schilddrüse, Zyklusbeschwerden, Migräne, Depression, Burnout, viele Kinder (ADS, ADHS) und oft Babys (Schlafstörungen, wiederkehrende Infekte) hinzugekommen sind, bestätigt zusätzlichdie Vorgehensweise. Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen suchen nach wirklichen Ursachen und geben sich nicht mehr mit Dauermedikationen zufrieden. Auch hier sind oft Verdauung und Bewegungsapparat einfließende Faktoren.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für das große Vertrauen, das mir tagtäglich entgegengebracht wird, das eine besonders reiche Quelle für gute Ergebnisse darstellt und bio-logisches Denken ermöglicht.

Es beglückt mich, wie Eigenverantwortung und Eigenwahrnehmung immer stärker werden. Gestern sagte eine Patientin, die bisher erst 3x in ca 4 Monaten in Behandlung gewesen ist, dass sie früher so mit ihren Beschwerden sich abfindend dahingelebt habe und nun, da sie merke, wie sich alles in eine bessere Richtung bewege, wieder mehr Lebensqualität empfinde, freudiger und hoffnungsvoll.

Zur Hexenschuss-Praxis ist über die Jahre aus all diesen Gründen www.heilpraktikerin-wieland.de sowie www.depression-akupunktur.de hinzugekommen.

 

 

 

 

 

 

Mit sonnigen Grüßen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt

Gabriele Wieland

Kalendula

 

 

 

9. Wirbelsäulenkongress der Dorntherapie 2013 in Memmingen

10. Oktober 2013

Der im Zweijahresrhythmus stattfindende Kongress ist zurückgekehrt an seinen Ursprungsort: Memmingen
Eine gute Atmosphäre, lichte Räume, sympathische Menschen, lohnende Vorträge, Workshops in denen die Dorntherapie vorgestellt und demonstiert worden ist sowie Vorführbehandlungen haben das Spektrum des Kongresses ausgemacht.

9. Wirbelsäulenkongress der Dorntherapie 2013Dank und Blumen von Helmut Koch
Therapeuten, Anwender und Interessierte konnten am 5. unnd 6.10.2013 wurden ausgiebig überdiese Erfahrungsheilkunde informiert.
So bin ich sehr dankbar, dass ich die Gelegenheit hatte meine Erfahrungen aus vielen Fällen in der Praxis in Bezug auf das Schulter-Arm-Syndrom einhergehend mit chronisch verspanntem, schmerzenden Nacken, Halswirbelfehlstellungen, Kopfschmerzen, Migräne, Schilddrüsenerkrankungen, Armparästäsien, Herzrasen und Depressionen weitergeben zu können.

Dieter Dorn hatte zu Lebzeiten immer wieder dazu aufgerufen, die Dorntherapie durch andere Maßnahmen und Behandlungsformen zu ergänzen. Auch das macht diese logische, von ihm systematisierte Therapie sympathisch, abgesehen davon, dass sie in aller Regel extrem schnelle Ergebnisse erzielt.

Der gesamte Vortrag „Das Schulter-Arm-Syndrom: Was Herzrasen, Arm-Parestäsien und Schilddrüsen-Probleme miteinander zu tun haben können“ wird demnächst als CD bei www.dvd-wissen.com zu erhalten sein.

Mein Dank gilt allen Organisatoren und Zuhörern.

Von Herzen, Ihre Gabriele Wieland

Essen: Verdauen oder Erbrechen?

26. Juni 2012

„Mich widert das Essen an“ Eine junge Frau sagt einen solchen Satz und meint es auch so.
Sie kann nicht essen.
Dünn, aber noch nicht zu mager, hübsch und ehrgeizig ist sie. Sie will trotz ihrer hervorragenden Leistungen in Schule oder bereits Studium immer noch besser sein, ist nie zufrieden mit sich und ihren Ergebnissen.

Alle machen sich Sorgen, schicken sie zur Psychotherapie und sie nimmt letztendlich Psychopharmaka. Ende der Geschichte.

Eine andere junge Frau, permanent mit sich unzufrieden, ständige Angst, zuzunehmen, verplant ihren Tag minutiös, geht ins Fitnessstudio, joggt, ist launisch, verzweifelt, unzufrieden… isst abends so viel bis sie erbrechen muss.

In einem dritten Fall ist die Betroffene bereits Ende 20, extrem erfolgreich, Single, hat Arbeitszeiten, die keinen Feierabend erkennen lassen ist spirituell, virtuell und sonst weltgewandt, unternehmungslustig, gutaussehend und intelligent. Sie fordert sich ganz für den Erfolg, brilliert in der Masse aber zu Hause muss sie Essen bis sie erbricht. Erst dann empfindet sie eine wohlige Entspannung, die sie schlafen lässt.

Das sind nur einige Beispiele für etwas das Nicht-Betroffenen fassungslos wahrnehmen.
Wie kommt es gerade bei offensichtlich intelligenten, ehrgeizigen, hübschen Personen zu diesem Verhalten?

Die Medizin sieht beispielsweise die Schleimhaut des Verdauungstrackts als Grenze zum Außen. Ganzheitlich betrachtet repräsentiert also der Verdauungsvorgang den Kontakt zu Außenwelt, unsere Fähigkeit mit der Gesellschaft und sich daraus ergebenden Umwelt zu kommunizieren.

siehe dazu Wikipedia: Kommunikation (lateinisch communicare, „mitteilen“) ist der Austausch oder die Übertragung von Informationen. „Information“ ist in diesem Zusammenhang eine zusammenfassende Bezeichnung für Wissen, Erkenntnis oder Erfahrung. Mit „Austausch“ ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen gemeint. „Übertragung“ ist die Beschreibung dafür, dass dabei Distanzen überwunden werden können, oder es ist eine Vorstellung gemeint, dass Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und anderes ein Individuum „verlassen“ und in ein anderes „hinein gelangen“. Dies ist eine bestimmte Sichtweise und metaphorische Beschreibung für den Alltag. Bei genaueren Beschreibungen des Phänomens Kommunikation wird die Anwendung dieser Metapher zunehmend schwieriger.

Diese metaphorische Ebene sollte ebenso Beachtung finden wie die köperliche.
Beide stehen in unbedingtem Zusammenhang, Wechselwirkung, Korrespondenz…
Wo stehe ich in der Welt? Wie werde ich wahrgenommen? Wie ist die welt zu mir? Will ich hier in dieser unwrtlichen Welt überhaupt sein?

Essstörungen, die durchaus nicht nur aber scheinbar deutlich häufiger bei vor allem jungen Frauen auftreten, sind aber gewiss kein reines psychosomatisches Problem.

Die Hormone als Botenstoffe in unserem fein ausgeklügelten System Mensch spielen eine große Rolle zB. das sogenannte Vitamin D (ebenfalls ein Hormon). Nimmt die junge Frau die Pille, den Nuova-Ring? Wie ist die Schilddrüsenfunktion? Wenn man sich nach den Schilddrüsenhormonen erkundigt heißt es meist, die wären im Blutbild normal. Genaueres Untersuchen lohnt hier immer. Bereits das Messen der morgendlichen axillären Temperatur könnte hier Aufschluss geben. Akupunktur, Homöopathie, Neuraltherapie, Dorntherapie und evtl. Substitution von Hormondrüsen nährenden Spurenelementen wie Selen aber auch B-Vitamine sind mögliche Behandlungsansätze.

Nach meinen Beobachtungen der letzten Jahre treten in Zusammenhang mit Schilddrüsenstörungen Verspannungen im Bereich Schulter-Nacken auf, der C7 (unterster Halswirbel) ist verschoben, es kann begleitend zu Herzrhythmusstörungen kommen, Schmerzen in den Armen (Th 1-2) oder einschlafende Hände, Regelstörungen, verlängerter oder gar ausbleibender Zyklus usw.

Essstörungen – Ess-Brech-Sucht – Essen und unser Kontakt zur Welt… egal, wie wir es nennen:
Der Körper sagt uns etwas und seine Sprache zu verstehen, lernen wir täglich besser, wie beim Erlernen jeder Sprache, sogar der eigenen.

Herzlichst, Ihre Praxis für Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin in Mannheim
Gabriele Wieland – Heilpraktikerin
www.hexenschuss-praxis.de

Herz-Kreislauf-Probleme in der naturheilkundlichen Praxis

9. April 2012

Herzrasen, Herzklopfen, Herzstolpern (unter Umständen dadurch nächtliches Erwachen) und das bei niedrigem Blutdruck (evtl. mit Schwindel) sind ein Beispiel für Herz-Kreislaufprobleme. Zu ohnehin bereits vorhandenem Stress in Beruf und/oder Familie kommt nun noch die Angst ob des Herzens.

Fachärztlich abgeklärt per CT, MRT, EKG werden meist Betablocker oder Blutdruck beeinflussende Mittel mit den bekannten Nebenwirkungen verordnet.

Die Frage, was  Naturheilkunde in einem solchen Fall kann, ist, wie meistens, nur individuell zu beantworten. Zunächst muss der Status Quo genau geklärt werden. Wie sind die Befunde und welche körperlichen Beschwerden gibt es sonst noch: Bewegungsapparat, Verdauung, Vorerkrankungen, hormonelle Dissonanzen wie Schilddrüsenfunktionsstörungen und damit natürlich die Einnahme von Pille, Nuova-Ring uä., Unverträglichkeiten oder Histaminintoleranzen? Liegt vielleicht eine relativ häufige Mitralklappeninsuffizienz vor?

Die Mitralklappeninsuffizienz bezeichnet eine nicht vollständig funktionierende Herzklappe (die Mitralklappe zwischen linkem Vorhof und linker Herzkammer/Ventrikel). Je nach Menge des sogenannten Pendelblutes (zurück in den Vorhof fließendes Blut, das dann die Herzkammer nicht in die Aorta auswerfen kann) muss das Herz mehr arbeiten, was einen hohen Puls bei meist niedrigem Blutdruck zur Folge haben kann oder Extrasystolen, sogenannte Herzrhythmusstörungen. Das gefährliche daran ist, dass  sich der Herzmuskel durch diese Überbeanspruchung zunächst vergrößert (wie jeder Muskel bei Beanspruchung) und im schlimmsten Falle durch ständige Überbeanspruchung dilatiert, also erschlafft und eine Herzinsuffizienz eintritt (Unfähigkeit des Herzens, seine Arbeit zu tun = akute Lebensgefahr!)

Um diesem Umstand vorzubeugen werden in der Naturheilkunde alle beeinflussenden Faktoren geprüft:

Pathologien wie zB. doppelt angelegtes Reiz-Leitungs-System sind unter Umständen erfolgreich homöopathisch und pflanzlich zu behandeln.  Der allseits bewährte Weißdorn/Crataegus (siehe Bild) sei pflanzlich an erster Stelle genannt.

Foto: Gabriele Wieland - Naturheilpraxis

seit Jahrhunderten bewährt - der Herzmuskel kräftigende Weißdorn

 

Pauschalaussagen können natürlich nicht getroffen werden, aber Akupunktur und die Behandlung von Unregelmäßigkeiten im Bereich der Halswirbelsäule und oberen Brustwirbelsäule sind anzuraten.

Bitte wenden Sie sich an einen Naturheilkundler, der vorzugsweise die erwähnten Behandlungsmethoden anwendet.

Mit meinen HERZlichsten Grüßen,

Ihre Heilkundlerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

„Aus dem Ruder“ Schilddrüse und Hormonsystem

6. Juli 2011

Der chronisch verspannte Nacken ist ein Symptom mit dem mich meist Frauen konsultieren.

In der Anamnese zeigt sich eine deutliche Verbindung zur Schilddrüse, die dann oftmals mit L-Thyroxin behandelt wird. Aus Sicht der Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin wird die Schilddrüse (Thyroidea) auch als Ruder des Körpers bezeichnet.

Das Organ befindet sich Schmetterlingsflügel-förmig im vorderen Halsbereich und gehört zum Hormonsystem. So empfindlich wie der Schmetterling, dessen Form sie zu haben scheinen, so empfindlich reagiert das Organ selbst auf Stress im Alltag. Nicht selten lag ein traumatisches Ereignis zugrunde bevor die Schilddrüse aus dem Lot bzw. Ruder geriet. Im Blutbild wird sie mit TSH, fT3 und fT4 (einem aktiven und inaktiven  Thyroxinverbindung) bewertet. Oft wird allein nach dem TSH, Thyroidea stimulierendes Hormon, das von der Hypophyse ausgeschüttet wird, um die Schilddrüse zur Hormonproduktion zu „bewegen“, das künstliche Ersatzhormon L-Thyroxin verordnet. In der Praxis habe ich vermehrt Patientinnen, die sich damit extrem unwohl fühlen und nach meiner Einschätzung oft überdosiert sind. Mittlerweise erhalten viele das L-Thyrox prophylaktisch in der Schwangerschaft auch gern erhöht. Ich halte das für einen gravierenden Fehler, dessen Folgen für Mutter und Kind noch nicht einzuschätzen sind.

Schilddrüsenprobleme kannte man früher vor allem durch die sogenannte Kropfbildung, eine Vergrößerung des Organs in dem Bestreben, mehr Jod aufnehmen zu können. Operationen waren die Folge sowie eine standardmäßige Anreicherung unserer Nahrung mit Jodsalz (va. Brot).

Zur Schilddrüse gehören auch die winzig kleinen Nebenschilddrüsen, die das Parathormon ausschütten und gemeinsam mit dem Calcitonin aus der Schilddrüse die Einlagerung von Calcium in die Knochen regulieren. ( eine wichtige Komponente in Bezug auf Osteoporose bei deren Behandlung oft nur Calcium und wenn man Glück hat Vitamin D substituiert wird)

Schilddrüsenpatienten haben Stimmungsschwankungen, sind ständig kalt oder schwitzen, leiden an Gewichtsveränderungen, Herzbeschwerden, Haarausfall, vor allem aber Stimmungstiefs, die sie selbst als nicht nachvollziehbar empfinden(plötzliche Tränen), Depressionen, starke Stimmungswechsel usw. um nur einiges zu nennen. Wichtigstes, leicht selbst nachvollziehbares Indiz für ein Schilddrüsenproblem ist die Hypothermie.  Morgens die axilläre Körpertemperatur zu messen und zu dokumentieren ist also zunächst die leichteste Methode, um einen Hinweis auf Schilddrüsenprobleme zu erhalten. Wenn der Wert unter 36,6 C liegt, sollte man sich einen Behandler suchen.

Betroffene nehmen dann L-Thyroxin und die ganze Sache scheint wieder in Ordnung.
Das Hormonsystem ist feinst abgestimmt. Pille, Nuova-Ring, Hormonspritze und Hormon-Spiralen usw.  gelten als selbstverständlich in unserer Gesellschaft.

Alle hormonellen Beeinflussungen haben Folgen. In welchem Maße, das zeigt sich wie folgt:

  • die Menstruation bleibt aus, Allergien stellen sich ein!!!!
  • die Stimmung ist schwankend bis depressiv, Schlafstörungen, Schwindel…
  • die Libido verringert sich
  • Krebserkrankungen treten verstärkt auf

Meist nicht zugeordnete Nebenwirkung ist die Erkrankung der Schilddrüse incl. der Thyreoiditis  Haschimoto. Thyreoiditis Haschimoto ist eine entzündliche Schilddrüsenerkrankung, die zur Zerstörung des Organs führt. Immer mehr Patientinnen leiden darunter. Sie gilt als Autoimmunerkrankung. Im Blutbild ist der Antikörperwert TPO-AK dahingehend zu beachten(gehört nur zum sogenannten „großen Blutbild“).

Der menschliche Organismus sucht sich nicht einfach ein Organ aus und zerstört es…. Dazu muss es einen Anlass geben, Gründe.

Es gibt sowohl natürliche Möglichkeiten zur Unterstützung der Schilddrüse wie zB. hormonell ausgleichende Präperate natürlichen Ursprungs die zu einer Besserung der Lebensqualität führen. Natürlich kann die Schilddrüse auch mit Homöopathie unterstützt werden.

„Verhütung“ mit Verstand und in Kenntnis der Körperabläufe, entsprechend dem Zyklus zu steuern, ist zum Glück immer häufiger bei jungen Patientinnen der Fall. Mit großer Freude sehe ich diese Entwicklung und hoffe,  dass sich der bewusste Umgang mit dem eigenen Körper auch weiterhin fortsetzt, denn am Hormonruder zu drehen ist ein starker Eingriff in die Abläufe des Organismus. Gern berate ich zur natürlichen Familienplanung, bzw. Verhütung.

Hier seien auch noch die Patientinnen erwähnt, die Kontrazeptiva verordnet bekommen haben, weil sie vorher Menstruationsbeschwerden hatten wie Krämpfe, Stimmungsschwankungen, Migräne usw. auch diese können ebenfalls vernünftig natürlich behandelt werden, oftmals mit diosgeninhaltigen Naturpräperaten wie die wilde Yamswurzel oder Agnus castus (Mönchspfeffer) damit einen Einfluss auf die Progesteronbildung haben.  Die Hormonregulation fördernde Gabe von bewährten Homöopathika aber auch die Stimulation des hormonellen Systems durch Akupunktur sind mindestens ebenso willkommene Optionen wie auch Neuraltherapie und die Behandlung der Halswirbelsäule (meist C7) in Erwägung zu ziehen ist.

Um also den Kreis zu schließen:  Bei chronischen Nackenverspannungen, die in der Regel Schreibtischarbeit zugeordnet werden, muss auch an die Schilddrüse und den Hormonhaushalt gedacht werden!

(Natürlich konnte ich in diesem Artikel nicht auf alle Erkrankungen im Bereich der Schilddrüse eingehen)

Kalendula
Mit harmonischen Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland


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