Posts Tagged ‘schlafstörung’

Burnout

17. August 2012

Besonders ehrgeizige, sich ganz einer Sache verschreibende Menschen bemerken oft den Punkt nicht, an dem sie die Grenze überschreiten. Sie sind fachlich höchst kompetent, geachtet und verlangen sich aus Idealismus immer mehr und mehr ab. Arbeitszeiten rücken in den Hintergrund, nie sind sie mit sich wirklich zufrieden und so treibt es sie weiter voran.

Naturheilkunde, egal, welcher Art, versucht immer das Gleichgewicht im Körper, Geist und Seele wieder herzustellen. Genau dieses Gleichgewicht geht zwangsweise verloren, wenn man sich ununterbrochen als Selbständiger, Manager oder in anderen Positionen überfordert. Die besonders hohen Erwartungen, welche erfüllt werden möchten, sind oftmals nicht die des Chefs sondern die eigenen…

Pausen, Erholungsphasen und ausgleichende Freizeitmaßnahmen werden weniger. Man ignoriert erste körperliche Beschwerden. Erbrachte Leistungen werden oft nicht objektiv anerkannt, sind nie gut genug, Besseres, Höheres, Schnelleres fordert man sich ab und irgendwann treten psychische Probleme in unterschiedlicher Form auf: Leistungsmangel, Erschöpfungszustände…

In großen Firmen haben Managerpositionen oft auch wenig Spielraum, um sich die erforderlichen Ausgleichsphasen in Form von Freizeitbeschäftigungen, “Abschalten” in der Natur, beim Sport usw. zu holen, weil die Erfordernisse der Firma dann nur den Arbeitsberg noch größer werden lassen würden – ein Teufelskreis!

Schlafstörungen, permanenter Zeitdruck und depressive Verstimmungen sollten erste Warnsignale sein und dringend eine Verhaltensänderung zur Folge haben. Gerade bei Männern können sich Depressionen auch im Rückzug, Suizidgedanken oder Aggressionen äußern.

Stress dieser Art hat einen höheren Verbrauch an Vitalstoffen und damit auch hormonelle Veränderungen zur Folge, was sich dann in Erschöpfung, Leistungsmangel, Zyklusstörungen und Impotenz zeigt. An dieser Stelle kann therapeutisch angesetzt und zunächst einmal substituiert werden. B-Vitamine, Mineralstoffe, Akupunktur und nicht zu vergessen psychisch unterstützende Homöopathika sind wirksame Mittel, welche die erforderliche Trendwende unterstützen.

Gabriele Wieland
– Heilpraktikerin –
Mannheim – http://www.depression-akupunktur.de/

Der Einfluss von Vitamin D auf unser Wohlbefinden

17. Januar 2012

Welch besonders dunkler Winter ist das dieses Jahr! Ist er das wirklich?
Beim Erwachen meint man, es sei noch tiefste Nacht. Glück hat, wer den Weg zur Arbeit bereits im Hellen zurücklegt. Heim geht es für die meisten momentan im Dunkeln.

Was macht das mit unserem Gemüt? Der Einfluss eines sonnigen Tages ist jedermann ebenso bekannt, wie die Depressionsstimmung, die durch Herbstgrau mit Regen gefördert werden kann und unseren Aktionsdrang stark einschränkt.

Licht ist ein entscheidender Faktor in unserem Leben. Die Stimulation des Auges und der Haut durch Licht bewirkt im Körper Hormonausschüttungen, die uns im Winter einfach fehlen.  Vitamin D3 ist eigentlich kein Vitamin sondern die Vorstufe eines Hormons und damit ein wichtiger Botenstoff für enzymatische Prozesse und das seelische Gleichgewicht.

Allein 8 Studien haben in den letzten Jahren  den Zusammenhang von Vitamin D unter psychopharmakologischen Aspekten und deren Einfluss auf Depressionen, Angst, Hirnleistungsfähigkeit, geriatrische Prozesse, PMS (Prämenstruelles Syndrom) untersucht und dessen starke Wirkung auf Befindlichkeiten dokumentiert.

Im Blut belegt der Wert Cholecalciferol (Standard nur im großen Blutbild) Ihren Vitamin D-Status. (allseits bekannt ist die Beteiligung von Vitamin D gemeinsam mit dem Parathormon, welches in den Nebenschilddrüsen ausgeschüttet wird, bei der Einlagerung von Calcium in unsere Knochen!)

Fühlen Sie sich matt, müde, haben einen hohen Schlafbedarf oder schlafen unruhig und schlecht?
Fehlt Ihnen der Antrieb?
Haben Sie depressive Gedanken oder sind ein Fall von typischer Frühjahrsmüdigkeit?

Auch Erschöpfungen, Muskel- und Lidzuckungen, Wadenkrämpfe, Fußkrämpfe und Verspannungen inclusive dadurch initiierter  Kopfschmerzen können Symptome für Vitamin D-Mangel sein.

Das Beste ist natürlich ein regelmäßiger Aufenthalt im Freien, vorzugsweise bei sonnigem Wetter. Da wir diesen jedoch im Winter selten umsetzen können, ist durchaus eine Substitution von Vitamin D3 bei o.g. Beschwerden zu erwägen, zumal es über die Nahrung kaum oder nur in geringen Mengen in fettem Seefisch, Pilzen und geringst in Milchprodukten vorkommt.
Die Einnahmedosierung besprechen Sie bitte mit dem Therapeuten Ihres Vertrauens. Es bedarf bei einem etwa 80 kg wiegendem Erwachsenen täglich ca. 114 µg (4600 IE) Vitamin D3, um einen ausreichenden Vitamin-D3-​Spiegel  zu halten, falls Vitamin-D-Bildung durch Licht gerade nicht möglich ist wie jetzt im Winter.

Mit den sonnigsten Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland


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