Posts Tagged ‘Schwindel’

… kurz und bündig

13. April 2015
Baden-Baden

Blick auf die Oos

Hier einige Bemerkungen auf die häufigsten Suchbegriffe, links die Suchbegriffe,

rechts die Kurzantworten:

Homöopathie –

Entgiftung

nach Statinen

Statineinnahme belastet die Leber – Mariendistepräperate helfen die Leber zu regenerieren und in Ihrer Funktion zu unterstützen, sonst auch Leberwickel, dh. Wärme unter die rechte Brust auf Rippenbogen legen.

Vorhofflimmern Akupunktur Erfahrungen

Ursachen klären, begleitend sehr gut

Atemnot

bei Sinusitis

ohne Ursache schwer zu beantworten, Milchprodukte weglassen, Körper entgiftet über Schleimhäute. Herausfinden warum.

Nahrung

bei

Magenproblemen

gut verdaulich sind Gekochtes, kein Vollkorn, nichts Rohes. Besondere Schonkost sind warmer Haferbrei ohne Süßes, Brühen und Süppchen

grippaler Infekt

und

Vorhofflimmern

Stress als Auslöser für Vorhofflimmern ist ein relevanter Faktor, so auch ein Infekt

Beckenschiefstand

und Schwindel

Beckenschiefstand kann am Schwindel als Auslöser für einen extremen Schiefstand der HWS beteiligt sein

Magensäureblocker

Alternativen und Näheres siehe Artikel im Blog, Protonenpumpenhemmer

Medikamente

gegen

Vorhofflimmern

Ursache klären! begleitend homöopathisch zB.: Strophantus comp. Heel

eventuelle Überdosierung von L-Thyrox prüfen

Hashimoto –

taubes Gesicht –

tauber Arm

Schilddrüsenprobleme machen einen stark verspannten Schulter-Nacken-Bereich. Arm und Kopf können dadurch eingeschränkt funktionieren, Halswirbel kontrollieren, Zink-, Selen- , B-Vitamin-Status überprüfen

Diese Aussagen sind reine Zusatzinformation! Aus Nichtkenntnis der genauen Umstände wird in jedem Falle geraten einen Spezialisten für die entsprechende Thematik aufzusuchen!

Alles Gute, Gabriele Wieland

Heuschnupfenfaktor „Null Komma Null“

23. März 2015

euphrasia mit FrisurDieser Tage konsultierte mich eine Patientin, die ich letztes Jahr wegen Übelkeiten behandelt hatte. Sie beschrieb damals, dass sie Ängste, Lustlosigkeit, starke Müdigkeit entwickelt habe und sich absolut unglücklich verändert fühle. Ihr normales Fernweh sei einer ängstlichen Zurückhaltung gewichen. Hervorstehend jedoch waren die starken gastrointestinalen Beschwerden (Bauchschmerzen, Bähungen usw.).

Ich hatte Sie wie üblich untersucht, umfassend behandelt und begleitend Tropfen mit Mariendistel, Löwenzahn  und Schöllkraut für Leber und Galle verordnet. Das Zeug schmeckt bitter und wird von wenigen Menschen gemocht.  Sie aber nannte ihn „Lecker-Schmecker-Saft“ führte die Leber-Kur  fort und bald schon stellte sich eine Besserung ein,

Im Frühjahr kam sie wieder. Es würde wieder anfangen mit den Beschwerden und so erfuhr ich ganz nebenbei, dass sie das häufigst verordnete Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cetirizin nimmt. Da schloss sich für mich der Kreis. Irgendwie hatte sie das letztes Jahr vergessen zu erwähnen. Da hatte also die Leberbelastung ihren Ursprung.

Die in diesem Fall erwähnten Symptome können noch begleitet sein von (hier folgt ein Zitat aus dem Beipackzettel  der Apotheken-Umschau für den genannten Allergie-Wirkstoff):

Häufig
Müdigkeit, Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, entzündeter Rachenraum (Pharyngitis), Schnupfen.
 Gelegentlich
Bauchschmerzen, Asthenie (extreme Müdigkeit), Unwohlsein, Parästhesie (Missempfindungen auf der Haut), Erregtheit, Juckreiz, Ausschlag, Durchfall.
 Selten
Tachykardie (zu schneller Herzschlag), Ödeme (Schwellungen), abnorme Leberfunktion, Gewichtszunahme, Krampfanfälle, Aggression, Verwirrtheit, Depression, Halluzination, Schlaflosigkeit, Nesselsucht (Urtikaria), Bewegungsstörungen.
 Sehr selten 
Thrombozytopenie (geringe Anzahl an Blutplättchen), Akkommodationsstörungen (Störungen in der Nah-/Fernanpassung des Auges), verschwommenes Sehen, Okulogyration (unkontrollierbare kreisende Bewegung der Augen), Ohnmacht (Synkope), Zittern (Tremor), Tics (wiederkehrende, nervöse Muskelzuckungen und Lautäußerungen), Dyskinesie (unwillkürliche Bewegungen), Dystonie (krankhafte, anhaltende, unwillkürliche Muskelanspannungen), Dysgeusie (veränderter Geschmackssinn), abnorme Harnausscheidung (Bettnässen, Schmerzen und/oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen), fixes Arzneimittelexanthem (Arzneimittelallergie an Haut oder Schleimhäuten).
 Nicht bekannt (Häufigkeit aufgrundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Gedächtnisstörungen oder -verlust, gesteigerter Appetit, Selbstmordgedanken (wiederkehrende Gedanken an Selbstmord oder die Beschäftigung mit Selbstmord), Drehschwindel (Vertigo), Harnverhalt (Unfähigkeit, die Harnblase völlig zu entleeren).“
Wer das liest, wundert sich über gar nichts mehr. Solche Medikamente, die nachweislich krank machen, werden von unseren Krankenkassen bezahlt und  von Hunderttausenden Menschen täglich eingenommen. Wen wundert, dass das eine kranke Gesellschaft produziert? Das Krank-machende wird sogar beworben.
Um abschließend von dem oben genannten Fall zu berichten:Schoellkraut
Die Patientin erhielt von mir ein homöopathisches Einzel-Medikament, das sie nehmen sollte, falls wieder Allergiezeichen aufträten und eine Ohrakupunktur, den Wielandschen Leberwickel wie fast immer begleitend…
Sie schrieb mir dieser Tage:
„ich habe Null Komma Null Heuschnupfen-Beschwerden!
Warum?
Ich glaube, Sie können zaubern!“
So sehr mich diese e-Mail gefreut hat, ist es doch mit dem Zaubern so eine Sache. Man übt und übt und letztlich kommen einem Herz und Verstand zu Hilfe, früher nannte man das „Zaubern“.
Mit den zuversichtlichsten Grüßen,
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim
Gabriele Wieland
0621 17 04 558 oder falls ich in Behandlung bin: 0621 178 22 535

Grenzen der Naturheilkunde – Aortenklappenstenose

31. Januar 2013
Gabriele Wieland

Gabriele Wieland

Unser Herz ist ein faszinierendes Organ und leistet ein Leben lang unersetzliche Arbeit.

Es versorgt den gesamten Körper mit dem lebenswichtigen Gut Blut und damit verbunden allen Nährstoffen, Elektrolyten, Mineralien, Hormonen auf perfekte Weise. Der Volksmund ehrt diese Funktion mit Ausdrücken wie: „sich ein Herz nehmen“, „Von ganzem Herzen“, zeigt aber auch durch „Auf Herz und Nieren prüfen“ die extreme Wichtigkeit dieses Organsystems.
Die Naturheilkunde kennt viele gute Mittel, die Herz und Gefäßsystem fördern, feinstoffliche und „grobstoffliche“ wie: Crataegus, Strophantin, Aurum, Arginin – um nur einige zu nennen. Dennoch gibt es auch hier Grenzen, die der Alltag mit seinen Stressattacken mit den unterschiedlichsten Auswirkungen herbeiführt.

Bekannt ist die Aorta, die große Hauptschlagader, welche das sauerstoffreiche Blut mit großem Druck aufnimmt, um den gesamten Körper zu versorgen. Der linke Ventrikel (Herzkammer) ist in der Diastole, also dem Füllvorgang aus Vorhof/Lunge, mit der Aortenklappe verschlossen. In der Systole öffnet sich die Aortenklappe und so kann die linke Herzkammer mit großem Druck über die normalerweise 3-4qcm große Öffnung das Blut in die Aorta abgeben. Diese Aktion geschieht in Ruhe durchschnittlich 60-80 mal die Minute, in der Stunde beim Gesunden 4200 mal, am Tag mehr als 100 000 mal.

Dass diese Struktur im Laufe der Jahre Schaden nehmen kann, liegt nahe. Sofern keine angeborene Problematik vorliegt ist sowohl eine mechanische Überbeanspruchung (Bluthochdruck, Stress), Ablagerungen(sog. Verkalkung/Sklerosen) oder Infektion durchaus an Schädigungen dieses Systems beteiligt, oftmals eine Kombination aus all dem. Das kann zu Insuffizienz (Minderfunktion) oder Stenose (Verengung) führen.

Hier möchte ich mich heute zu den Symptomen bei einer Stenose äußern. Wenn man es sich bildlich vorstellen möchte, hat man einen Raum (Herzkammer links) aus dem das Blut in den Körper soll, aber gegen eine nur halb (bzw je nach Grad der Verengung/Stenose) unvollständig offenen Tür (Klappe) stößt bei dem Versuch durch sie hinaus zu kommen. Das hat mehrere Nachteile. 1. kann nicht alles Blut in die Peripherie, 2. gibt es bei diesem unter starkem Druck erfolgenden Versuch vermehrt Verwirbelungen, die Thrombenbildung/Trombose/Embolie begünstigen, 3. arbeitet der Herzmuskel verstärkt, was seinen Bedarf an Eigenversorgung erhöht, ihn vergrößert und als Ergebnis dessen weniger Platz im „Raum“ der Kammer bietet. Faszit: In der Herzkammer hat weniger Blut Platz, kann weniger Blut zur Versorgung des Körpers ausgeschüttet werden, der Herzmuskel erhöht seine Frequenz und es kommt zu einer Hypertrophie des Herzens mit Dilatationsgefahr(Ermüdung, Erschlaffung,Insuffizienz) Die Funktionseinschränkung führt zu einem Rückstau in die Lunge, was Atemnot zur Folge haben kann, Druck aufs Sternum/Brustbein und beides bei kleinsten Anstrengungen, begleitet oftmals auch von Schwindel und mit möglicher Schmerzausstrahlung in den Arm (meist links). Schwindel ist in diesem Zusammenhang ein Ergebnis der Minderversorgung aufgrund der unzureichenden Versorgung mit Blut.

Sollten also Symptome wie oben genannt auftreten, wenden Sie sich am besten rechtzeitig vertrauensvoll an einen Cardiologen.
Cave: Atemnot, Brustschmerz (Enge sog. Angina Pectoris, Schwindel bis zur Synkope) Bewusstlosigkeit
Auf „schlau“: Dyspnoe, Angina Pectoris und Synkope werden als Symptomtrias der Aortenklappenstenose bezeichnet.

Die Symptome treten bei der kleinsten Anstrengung und zB. beim Heben und Tragen auf.

Naturheilkunde kann Herz und Gefäße gesund erhalten, bei vielen Symptomen helfen auch schwerere Schäden am Herzen zu verhüten. In jedem Falle ist eine rechtzeitige Diagnose und Überwachung unumgänglich und dringend anzuraten.

Fortschrittlichste Techniken und Operationsmethoden und große Erfolge über viele Jahre fördern das Vertrauen in die Herzchirurgie auch bei einer so schwierigen Indikation wie der Aortenklappenstenose.

Ganz klar liegen hier die Grenzen der Naturheilkunde, es sei denn, man erkennt die Anzeichen und unternimmt durch gezielte Lebens- und Ernährungsweise rechtzeitige Maßnahmen, wie oben bereits erwähnt.

Viele, meist ältere Menschen erhalten in Deutschland eine vorsorgliche Medikation von Herz-, Kreislauf-Medikamenten, sogenannten Blutverdünnern, Betablockern usw. Der kritische Blick darauf hat sich bewährt. Selbst nach Herzoperationen ist es wichtig, die übliche Medikation auf genaue, individuelle Notwendigkeit zu prüfen.

Ich hatte das Vergnügen bei der kardiologischen Nachuntersuchung einer Patientin, 4 Jahre nach einer OP mit Aortenklappenersatz durch eine biologische Herzklappe anwesend zu sein. Die Patientin hatte große Angst vor der Untersuchung, weil sie seit Jahren lediglich mittels naturheilkundlicher Medikamente versorgt war und die Verurteilung des Arztes fürchtete.

Nun aber war es wichtig, einen Befund zu bekommen. Natürlich äußerte der Arzt nach Durchsicht der Medikation sein Unverständnis mit den Worten: „Sie nehmen ja gar keine richtigen Medikamente ein“. Dennoch war er sehr freundlich, stellte jede Menge Fragen nach Symptomen der letzten Zeit und untersuchte das Herz mit Ultraschall. Er dokumentierte eine perfekte Pumpleistung, die Funktion aller Herzklappen, die absolut normale Größe der Herzmuskelschichten, die gesunden Fließeigenschaften des Blutes und lobte die perfekte Größe und Schließfähigkeit der damals eingesetzten Aortenklappe.

Der Blutdruck war auch bei Belastung hervorragend und der Puls normal. Diese Befunde vermieden offenbar, dass er eine weitere Medikation anmahnte, denn ein besseres Ergebnis kann es nicht geben. Er lobte alles und forderte lediglich zu einer regelmäßigen Kontrolle auf.  Das ist ermutigend und bestätigt, dass je nach individuellem Zustand nicht immer die Routinemedikation notwendig ist.

Trotz dieser hervorragenden Ergebnisse ist immer eine individuelle Vorgehensweise unter engmaschiger fachlicher Betreuung wichtig und kein Alleingang anzuraten. Da aber alles, was mit dem Herzen zu tun hat, mit großer Angst verbunden ist, soll dieser Bericht dennoch Mut machen, immer neu zu prüfen, was wirklich notwendig ist.

Mit den besten Wünschen für Ihr Herz! Ihre Heilpraktikerin aus der Neckarstadt

herz1

Gabriele Wieland

Herz-Kreislauf-Probleme in der naturheilkundlichen Praxis

9. April 2012

Herzrasen, Herzklopfen, Herzstolpern (unter Umständen dadurch nächtliches Erwachen) und das bei niedrigem Blutdruck (evtl. mit Schwindel) sind ein Beispiel für Herz-Kreislaufprobleme. Zu ohnehin bereits vorhandenem Stress in Beruf und/oder Familie kommt nun noch die Angst ob des Herzens.

Fachärztlich abgeklärt per CT, MRT, EKG werden meist Betablocker oder Blutdruck beeinflussende Mittel mit den bekannten Nebenwirkungen verordnet.

Die Frage, was  Naturheilkunde in einem solchen Fall kann, ist, wie meistens, nur individuell zu beantworten. Zunächst muss der Status Quo genau geklärt werden. Wie sind die Befunde und welche körperlichen Beschwerden gibt es sonst noch: Bewegungsapparat, Verdauung, Vorerkrankungen, hormonelle Dissonanzen wie Schilddrüsenfunktionsstörungen und damit natürlich die Einnahme von Pille, Nuova-Ring uä., Unverträglichkeiten oder Histaminintoleranzen? Liegt vielleicht eine relativ häufige Mitralklappeninsuffizienz vor?

Die Mitralklappeninsuffizienz bezeichnet eine nicht vollständig funktionierende Herzklappe (die Mitralklappe zwischen linkem Vorhof und linker Herzkammer/Ventrikel). Je nach Menge des sogenannten Pendelblutes (zurück in den Vorhof fließendes Blut, das dann die Herzkammer nicht in die Aorta auswerfen kann) muss das Herz mehr arbeiten, was einen hohen Puls bei meist niedrigem Blutdruck zur Folge haben kann oder Extrasystolen, sogenannte Herzrhythmusstörungen. Das gefährliche daran ist, dass  sich der Herzmuskel durch diese Überbeanspruchung zunächst vergrößert (wie jeder Muskel bei Beanspruchung) und im schlimmsten Falle durch ständige Überbeanspruchung dilatiert, also erschlafft und eine Herzinsuffizienz eintritt (Unfähigkeit des Herzens, seine Arbeit zu tun = akute Lebensgefahr!)

Um diesem Umstand vorzubeugen werden in der Naturheilkunde alle beeinflussenden Faktoren geprüft:

Pathologien wie zB. doppelt angelegtes Reiz-Leitungs-System sind unter Umständen erfolgreich homöopathisch und pflanzlich zu behandeln.  Der allseits bewährte Weißdorn/Crataegus (siehe Bild) sei pflanzlich an erster Stelle genannt.

Foto: Gabriele Wieland - Naturheilpraxis

seit Jahrhunderten bewährt - der Herzmuskel kräftigende Weißdorn

 

Pauschalaussagen können natürlich nicht getroffen werden, aber Akupunktur und die Behandlung von Unregelmäßigkeiten im Bereich der Halswirbelsäule und oberen Brustwirbelsäule sind anzuraten.

Bitte wenden Sie sich an einen Naturheilkundler, der vorzugsweise die erwähnten Behandlungsmethoden anwendet.

Mit meinen HERZlichsten Grüßen,

Ihre Heilkundlerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

Grenzen der Naturheilkunde – modifiziertes Fallbeispiel zum Thema „Schwindel“

9. November 2011

Frau in mittleren Jahren, klein, zart gebaut, dunkle Augenringe, fahle Gesichtsfarbe, Raucherin… Schmerzen in Nacken und Kopf, Ohrensausen. Hauptthema: Schwindel. Wann hat sie Schwindel? Immer! sie war schon überall, keiner findet was.

Welche  Medikamente nehmen Sie? Schmerztabletten, 4 Stück am Tag, seit Jahren! und seit heute Psychopharmaka, „ich glaub langsam auch, das kommt von der Psyche!“  sagt sie.  Sie trinke viel (Wasser). Was haben Sie heute gegessen? Nichts.

Hauptaussage: Ich habe für nichts mehr Energie, kann nichts mehr leisten, arbeitslos… Isst mal ein Stück Schokolade, sonst eher abends und vegetarisch. Es gibt Aspekte in der Anamnese, die Stress, Traurigkeit und Schuldgefühle repräsentieren.

Teufel, Teufel! Hier möchte jemand, dass sein Auto ohne Benzin und Motorenöl fährt und außerdem ist innendrin Müll aufgeschüttet. Wie soll das gehen?  Die Frage ist, wie geht ein naturheilkundlich denkender Therapeut mit einem solchen Fall um? Ich erkläre der Patientin meine Sicht der Situation in der sich ihr Körper befindet, in einem Müllstau! Die Leber sagt, ich kann nicht mehr! Das Gehirn sagt: ich fühl mich wie im Dauersuff. Die Haut sagt, ich kann es auch nicht rausschaffen und schwitzt verzweifelt vor allem an den Füßen.

Was tun? Ich gebe der Patientin ein hochwertiges Mittel, das dem Körper hilft über die Ausscheidungssysteme die Lasten von Stress und Medikamenten loszuwerden. Akupunktur halte ich in diesem Stadium für sinnlos, wenn nicht gefährlich, dass ich den Körper anregen würde sich zu regulieren, wo die Bahnen dafür blockiert sind. An der Halswirbelsäule behandle ich einige auffällige Stellen und spritze ihr Vitamin B12 (früher Aufbauspritze genannt), berate sie genauestens und hoffe sehr, dass das entstandene Vertrauensverhältnis und die bis dahin gemachten Erfahrungen helfen, diesem Leben eine Wende zu verschaffen und damit eine neue Aktionsgrundlage.

Hoffen und Beten, denn hier sind die Grenzen der Naturheilkunde, hier hilft nur liebevolles Verständnis und klare Worte. Kein Therapeut kann helfen, wenn der Patient nicht die Grundlage dafür schafft.

Mit freundlichsten Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

http://www.hexenschuss-praxis.de

Beckenschiefstand/Beinlängendifferenz

10. August 2011
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Kieferknacken
  • Konzentrationsschwäche
  • Knieprobleme
  • Fersensporn
  • Hüftgelenkschmerzen
  • Arthrose
  • Hexenschuss
  • Ischias
  • Bandscheibenvorfall

Die Liste der Beschwerden, die mit einem Beckenschiefstand einhergehen können, möglicherweise dort ihre initiale Ursache haben, ist schier endlos!

Mitunter findet sich ein Patient, der mich wegen einer vermeindlichen Allergie aufgesucht hat, auch auf dem Dorn-Lauftrainer wieder und ich korrigiere sein Becken.

Wenn ich dann erkläre und zeige wie der Seitenunterschied ist, sage ich gern beruhigend:  „Das ist nicht tragisch, ich würde auch beim Dalai Lama etwas finden!

Übersetzt heißt das lediglich, dass die wenigsten Menschen in diesem Bereich völlig  „im Lot“ sind, weil wir im Alltag  Belastungen ausgesetzt sind, die selten unsere beiden Körperhälften gleichmäßig beanspruchen.

Ursache können  jahrelang einseitig ausgeübte Tätigkeiten und Bewegungsabläufe, Traumata, Unfälle und in Einzelfällen sogar „Verstellungen“ unter der Geburt sein.
Fehlstellungen im Bereich Becken, Kreuzbein bewirken Iliosakralgelenblockaden (Darmbein-Kreuzbein-Blockaden) und damit eine Spannungserhöhung in der Beckenmuskulatur.

Ein Beckenschiefstand und scheinbare Beinlängendifferenz, meist verbunden mit Schmerzen,  ist die Folge von Blockaden im Bereich der Lendenwirbelsäule und damit  eine Disposition für Skoliose, Bandscheibenvorwölbungen (Diskusprotrusion) und Bandscheibenvorfälle (Diskusprolaps).

Hüft- und Kreuzbein-Fehlstellungen sind die Grundlage für vielfältige Wirbelsäulen- und Rückenschmerzen, sowie daraus resultierende organische Probleme, Frauenerkrankungen, Potenzproblemen und Verdauungsschwierigkeiten.

Die Dorntherapie korrigiert Hüfte und Kreuzbein. Damit wird die Grundlage geschaffen, Wirbelsäulenfehlstellungen wieder in die anatomisch optimale Position zu manipulieren.

Einige Patienten brachten mir sogar Bilder mit,  die für „nur“ 99 Euro beim Orthopäden erstellt wurden, um den genauen Stand der Wirbel, Rippen und des Beckens zu veranschaulichen. Wenn dem Erstellen dieses Bildes auch eine erfolgreiche Behandlung gefolgt wäre, hätte sich der Besuch bei mir erübrigt.

Hübsch, so´n Bild, aber das kann man auch erfühlen und der Patient spürt genau, wo die „Knackpunkte“ sind! Die Dorntherapie geht nach meiner Erfahrung sehr logisch vor, was mir diese Methode von Anfang an sympathisch gemacht hat.

Die Beckenregion liegt in relativer Körpermitte und ist von derart massiver Kostruktion und zentraler Lage, dass es nachvollziehbar ist, wenn man sich vorstellt,  welche Wirkungen von dort auf den gesamten Organismus ausgehen können.

Die sogenannte Beinlängendifferenz ist meistens nur eine scheinbare. Die Natur neigt selten dazu, ungleiche Gliedmaße anzulegen, es sei denn der Mensch pfuscht dazwischen(siehe Kontergan).  Der sogenannte Ausgleich der Beinlängen ist also eine logische Reaktion auf den Ausgleich des Beckens und die gesamte Statik des Patienten erfährt eine Entspannung.

Leider ist das nur die halbe Wahrheit ; ) Da der gesamte  Mensch einem Regulationskreislauf unterliegt, können auch jahrelange Verdauungsbeschwerden, die sich in Bauchschmerzen, Blähungen, Schlafstörungen (oft wegen Unverträglichkeiten) und vielem mehr äußern, den Impuls für einen Beckenschiefstand und Folgen wie Knieschmerzen, Schwindel usw. sein.

Mehr dazu in meinem Vortrag zum Wirbelsäulenkongress der Dornmethode am 8. Oktober 2011 in Stuttgart, Haus der Wirtschaft, Bertha-Benz-Saal 17 Uhr siehe Link:

Dornkongress Stuttgart 2011

Dorn-Kongress 2011

http://www.dorn-kongress.de/vortraege-2011.html

Herzlichst, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt, Gabriele Wieland

www.hexenschuss-praxis.de

Kalendula

Schwindel/Vertigo

30. September 2009

Schwindel ist eine häufige Indikation. Patienten aller Altersgruppen sind davon betroffen. Die Ursachen können vielfältig sein, so dass eine ausführliche Anamnese(intensives Vorgespräch) notwendig ist. Erstaunlich häufig konsultieren mich junge Menschen. Stress (zum Beispiel in Prüfungssituationen), Dauerkopfschmerzen, Psychopharmaka, Traumata sind häufig auch kombiniert vorhanden. Bei älteren Menschen findet man bei Schwindel auch meist die Einnahme von Herz-Kreislauf-Medikamenten, Diuretika usw., natürlich sind hormonelle Komponenten zu erwähnen und auch das Wetter als Einfluss.

Die Statik des Körpers nimmt Einfluss auf das Beschwerdebild. Beckenschiefstand, Skoliose und in Folge nach oben die Halswirbelsäule sind meist verschoben und weisen Blockaden auf, weshalb Beschwerden im Kopfbereich auftreten können. Dazu zählt neben Schwindel Tinnitus, Hörschwäche, Kopfschmerzen, Trigeminusneuralgie …

Betroffenen ist geraten,  sich von einem guten Therapeuten, der umfassend denkt und arbeitet untersuchen zu lassen. Nehmen Sie in diesem Falle alle Ihre Medikamente mit und lassen Sie unbedingt Hüfte und Halswirbelsäule behandlen.

Cave/Achtung: Schwindel in Verbindung mit Übelkeit gilt als Zeichen für Herzinfarkt vorwiegend bei Frauen. Der als typisch bekannte Schmerz des linken Armes muss nicht auftreten.

Einen schönen Tag wünscht Ihnen

Ihre Heilpraktikerin Gabriele Wieland aus Mannheim


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