Posts Tagged ‘Unverträglichkeiten’

Allergie… Nahrungsmittelunverträglichkeit – Was hilft?

13. September 2015

legumes

Die Allergiezeit konzentrierte sich in früheren Zeiten vor allem auf das Frühjahr. Menschen, die niesen und husten, denen ständig die Nase läuft, die Augen tränen, der Hals juckt oder gar zuschwillt bis hin zur Atemnot und allergischem Asthma sind ausgestattet mit einer Vielzahl von Antihistaminika, Ceterizin, Cortinsonspray und co. Mittlerweile jedoch tauchen immer mehr Patienten mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf. Von den typischen Kreuzallergien, die den Genuss von Nüssen, Äpfeln usw. verbieten (link Kreuzallergie) geht es über die Getreide, Milchprodukte in alle Richtungen. Den Betroffenen, die ich in der Praxis gegenübersitze nützen die aufwendig und teuren Bluttests oft wenig. Hunderte Lebensmittel sind aufgeführt und viele davon zu meiden. Grundsätzlich ist das Meiden der Reizfaktoren oft eine gesundheitliche Entlastung, bringt aber selten die Lösung, ganz zu schweigen vom der Fähigkeit, die ehemals geliebten Nahrungsmittel wieder zu sich zu nehmen.

Die bisher ausgesprochen bewährte Methode der Eigenbluttherapie ist offensichtlich die auch hier Wirksamste. Zwar bedarf es einer besonderen Geduld, wer aber Jahre lang fast kein Obst mehr zu sich nehmen konnte, wird nach 10 Behandlungen, mitunter eher, eine neue Lebensqualität spüren. Ich rate selten zuerst zu dieser Maßnahme, weil ein gewisse zeitliche (6-10 Wochen) und finanzielle Aufwand damit verbunden und dennoch keine Garantie möglich ist. Alle bisher bei mir ausgeführten Eigenblutbehandlungen haben jedoch zum erwünschten Ergebnis geführt. Ich kombiniere generell die Eigenblutbehandlung mit Ohrakupunktur und Homöopathie. Die Vorgehensweise ist immer individuell und in aller Regel überprüfe ich ebenfalls die Statik und schaue nach Wirbeln und deren Einflüssen auf die gestörten und reagierenden Bereiche.

Fühlen Sie sich ermutigt, an Ihrem Wohnort nach einem Therapeuten zu suchen, der ähnlich vorgeht.

Mit fruchtigen Grüßen, Ihre Naturheilpraxis aus Mannheim, Gabriele Wieland

Geschichte einer Naturheilpraxis

28. März 2015

10 Jahre www.hexenschuss-praxis.de.

Als ich ganz am Anfang meiner Praxiszeit – also exakt vor 10 Jahren – gleich nebenan im Bücherladen Neckarstadt bei Karl-Heinz meine ersten Flyer auslegte, las eine junge Frau den Namen der Homepage und sagte, das ginge gar nicht, dass das Wort HEXE in Zusammenhang mit Naturheilkunde auftauche.

Ich war schockiert. „Hexe“ ? – meine Intention war „Schmerz“ und bei Hexenschuss wisse jeder, dass es Schmerzen sind.  So fanden mich in den ersten Jahren tatsächlich vorwiegend Patienten mit Schmerzen, Knieschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Bandscheibenvorfällen, Schulter-Arm-Syndrom und wie sie alle genannt werden. Schnell drängte sich mir auf, dass die Behandlung der schmerzenden Bereiche von Verbesserungen im Verdauungsbereich profitiert und letztlich auch die Psyche. Der Orthopäde schaut die Knochen an, der Neurologe die Nerven, der Gastro-Enterologe Magen-Darm und der Psychiater verschreibt Zipralex oder dergleichen.

Immer mehr rückten Ernährung, Verträglichkeit, Leber-Galle, Magen-Darm in den Vordergrund. Spätestens bei der Frage nach dem Stuhlgang entzieht sich der Patient gern einer ausführlicheren Beschreibung, die jedoch wegweisend sein kann. Viele Menschen glauben auch, dass Vollkorn und Rohkost der Schlüssel zu Vitalität und Gesundheit sind. Die Ansichten von gesundem Leben divergieren stark, vor allem, was die momentane Fähigkeit des „Geplagten“ betrifft, zu verdauen. So kann unmöglich für jeden dasselbe gut sein. Schon allein, wenn wir die unterschiedlichen Ansprüche bedenken, die wir, abgesehen von unserem Naturell, täglich bedienen müssen.

Nun soll dieser Diskurs nur Eines sagen: Der Körper als System, Mikrokosmos im Makrokosmos ist ein Universum, das zu verstehen uns allen individuell gestattet ist, im Einzelnen erstrebenswert und für mich eine unbeschreibliche Freude! Beobachtungen des Hilfesuchenden mit den bereits erfahrenen Therapiefolgen und der Vielfalt der naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten zu verbinden ist vor allem bei den oftmals wirklich unerwartet schnell eintretenden Erfolgen die befriedigendste Arbeit, die ein Mensch sich erwählen kann.

Dass zu all dem in den letzten Jahren verstärkt die Behandlung von Hormonproblemen wie Schilddrüse, Zyklusbeschwerden, Migräne, Depression, Burnout, viele Kinder (ADS, ADHS) und oft Babys (Schlafstörungen, wiederkehrende Infekte) hinzugekommen sind, bestätigt zusätzlichdie Vorgehensweise. Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen suchen nach wirklichen Ursachen und geben sich nicht mehr mit Dauermedikationen zufrieden. Auch hier sind oft Verdauung und Bewegungsapparat einfließende Faktoren.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für das große Vertrauen, das mir tagtäglich entgegengebracht wird, das eine besonders reiche Quelle für gute Ergebnisse darstellt und bio-logisches Denken ermöglicht.

Es beglückt mich, wie Eigenverantwortung und Eigenwahrnehmung immer stärker werden. Gestern sagte eine Patientin, die bisher erst 3x in ca 4 Monaten in Behandlung gewesen ist, dass sie früher so mit ihren Beschwerden sich abfindend dahingelebt habe und nun, da sie merke, wie sich alles in eine bessere Richtung bewege, wieder mehr Lebensqualität empfinde, freudiger und hoffnungsvoll.

Zur Hexenschuss-Praxis ist über die Jahre aus all diesen Gründen www.heilpraktikerin-wieland.de sowie www.depression-akupunktur.de hinzugekommen.

 

 

 

 

 

 

Mit sonnigen Grüßen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt

Gabriele Wieland

Kalendula

 

 

 

Autoaggression, Konzentrationsschwäche, Leistungsmangel mit Ursache Glutenintoleranz? Ein Erfahrungsbericht von Gregor Fleig

22. Januar 2014


GlutennfreiGluten ist ein Protein, welches ausschließlich in Getreide vorkommt. Es ist auch bekannt als Kleber-Eiweiß und gibt Backwaren aus Getreide eine weiche, fluffige Konsistenz.

Eine Intoleranz gegen Gluten ist keine Zöliakie und wird in den meisten Fällen nicht bemerkt.

Getreide ist ein Grundnahrungsmittel und wird jedem Kind von den ersten Lebensmonaten an gegeben. Der menschliche Körper ist sehr widerstandsfähig, er gewöhnt sich an alle Umstände, deshalb ist eine Intoleranz zunächst schwer feststellbar.

Während bei einer Zöliakie verringertes Wachstum, Blässe, Schwäche u.a. die Krankheit schnell bemerkbar machen, sind es bei einer Unverträglichkeit Symptome wie Konzentrationsschwäche, Neurodermitis, Akne, Verdauungsprobleme (Blähungen, Durchfall, Fruktosemalabsorption, Laktoseintoleranz) bis hin zu Soziopathie und Depressionen.

Die psychischen Folgen lassen sich durch einen Stoff erklären, der im Zentralnervensystem wirkt: Sekretin.

Man vermutet nach Experimenten an Ratten auch, dass dieser Stoff eine Ursache für Autismus ist. Er wird von Bakterien in unserem Darm produziert, welche sich von Gluten bzw. seinen Bestandteilen ernähren und sich dadurch stärker vermehren.

Das Problem dabei ist, dass man bei diesen Symptomen in der Regel erst nach anderen Ursachen sucht, denn fast jeder in unserer Gesellschaft nimmt Brot zu sich. Warum sollte das denn schlecht sein? Man kann es sich schnell und unkompliziert zuführen unterwegs, auf Reisen: kein Schnellimbiss ohne Brot, Brötchen, Baguettes. Leider fallen auch die herrlichen Pizzen und Nudelgerichte darunter.

Wir essen Getreide jedoch erst seitdem der Mensch sesshaft geworden ist und mit dem Ackerbau begonnen hat. Davor lebten wir als Jäger und Sammler von Obst, Kräutern, Gemüse, Nüssen Fleisch. Dies ist erst 10‘000 Jahre her. Das mag viel klingen, für unsere Gene aber ist es nicht genug Zeit, um uns vollständig an diese neue Ernährung zu gewöhnen.

Ein Test beim Arzt kann leider keine absolute Gewissheit verschaffen. Im persönlichen Umfeld wurden bei Personen eindeutige Zeichen von Glutenintoleranz festgestellt, was der Test beim Arzt jedoch nicht bestätigte. Die glutenfreie Ernährung zeigt in Folge eine deutlich verbesserte Lebensqualität.

Kernfrage:  Wie finde ich heraus, ob ich eine Unverträglichkeit habe?

Die einzige Möglichkeit besteht darin, eine glutenfreie Ernährung auszuprobieren. Wenn Sie vier Wochen gänzlich auf Gluten verzichten und dann probeweise z.B. ein Weizenbrötchen essen, können Sie an der Reaktion erkennen, ob und wenn, wie stark, eine Intoleranz besteht. Aber seien Sie gewarnt, die Reaktion kann sehr unangenehm sein (Erbrechen, schmerzhafte Blähungen, Durchfall, Ohnmacht).

Glutenhaltige Getreide sind Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel (Grünkern), Kamut, Einkorn etc.

Glutenfreie Alternativen sind z.B. Reis, Mais, Kartoffeln, Buchweizen, Quinoa, Amaranth.

Die letzten drei sind aufgrund des hohen Protein- und Mineralstoffgehalts besonders empfehlenswert, Kartoffeln wegen ihrer guten Bekömmlichkeit.

Auf vielen Produkten findet man Kennzeichnungen für Allergiker, nämlich dass produktionsbedingt Spuren von Allergenen vorkommen können, die von den Zutaten her eigentlich nicht enthalten sind.

Nachdem ich meine Glutenunverträglichkeit bemerkt hatte, konnte ich nicht einmal Speisen, die Spuren von Gluten enthalten, essen, ohne sehr starke Symptome zu zeigen. Nach längerer Abstinenz ist das aber wieder möglich.

Wenn Sie unter den genannten Symptomen leiden und Ihnen bisher kein Arzt helfen konnte, probieren Sie es aus.

Sofern Sie einen individuellen Beratungsbedarf haben, vereinbaren Sie einen Termin über die Naturheilpraxis Gabriele Wieland in Mannheim Neckarstadt http://www.heilpraktikerin-mannheim.de Tel.: 0621 1704558 oder direkt per Mail an mich:    gregor.fleig(et)web.de

Entzündungen und Allergien werden nach meiner Erfahrung generell durch den Konsum von Glutenhaltigem gefördert.

Ich berate und begleite desweiteren zu Trainingsmethoden und erfolgreichem Muskelaufbau/Krafttraining/Ernährungsprogramm.

Gregor Fleig
Berater für glutenfreie Ernährung /Mikronährstoffe/Krafttraining

Hautkrankheiten – der Körper schreit um Hilfe!

18. April 2012

„Wir alle kennen den Satz: Die Haut ist der Spiegel der Seele.“ Diesen alten Spruch könnten wir ergänzen mit der Bemerkung, dass letztlich Psyche und Seele wie das Zünglein an der Waage sind, um nach Außen zu zeigen, wie es im Inneren aussieht.
Man könnte auch sagen: „Die Haut demonstriert in welcher Not der Körper ist.“ Daher bieten Salben und Cremes bestenfalls äußerlich Linderung aber nicht die Lösung irgendeines Hautproblems.

Der Stoffwechsel des Organismus ist ausgeklügelt und hoch effektiv.
Leber, Galle und Niere-Blase sind die Organsysteme, welche nach allem, was wir so zu uns nehmen, essen und trinken, für die geregelte Ausscheidung sorgen. Früher etwas vernachlässigt, gibt es da natürlich noch das lymphatische System mit den Rachenmandeln, den Blinddarm und als größtes Organ die Milz. Wie kleine Bächlein transportiert das Lymphatische System aus der Periperie Zelltrümmer (sogar Tumorzellen) und Stoffwechselabfälle, die venös nicht abtransportiert werden können und gilt auch als Abwehrsystem (Lymphozyten).

Wenn jedoch der Körper, beispielsweise bei einem grippalen Infekt, nicht ausreichend über die normalen Wege „entmüllen und entsorgen“ kann, sucht er sich schnelle zusätzliche Wege: die Schleimhäute! Die Nase läuft, die Augen tränen, Abhusten…

Ein weiterer Entsorgungsweg ist die Haut. Erste Anzeichen von Juckreiz und Schwitzen und Brennen sollte man möglichst schnell wahrnehmen und dem Körper beim „Entgiften“ helfen. Je nach Typ können sowohl Pickel (meist in bestimmten Arealen des Gesichts oder Rückens) oder auch größerflächige „Hautplacken“ mit oder ohne Röte wichtige Hinweise sein, dass hier etwas nicht stimmt.

Oberflächliches Behandeln, kann nur die Haut lokal etwas beruhigen, an die Ursachen geht das nicht.
Bekannt ist auch die Aussage von Patienten, dass nach dem Auftragn von cortisonhaltigen Cremes das Hautzeichen zwar verschwand aber an einer anderen Stelle auftauchte.

Bei einer sorgfältigen Anamnese wird der verantwortungsvolle Therapeut mit Ihnen herausfinden, wodurch bei Ihnen eine eventuelle Belastung, die sich an der Haut wiederspiegelt Ihre Ursache hat. Haben Sie Noxen irgendwelcher Art, denen Sie neuerdings ausgesetzt sind(?) : Kosmetika, Waschmittel, Hautpflegemittel können den Anlass gegeben haben, überflüssige „Weichspüler“, belastete Kleidung, Chemie die zB. auch ein neues Auto ausdünsten kann, Wandfarben, chemische Pharmazeutika, essen Sie etwas, das Sie nicht vertragen, worin beispielsweise Zitronensäure oder Geschmacksverstärker (Natriumglutamat) enthalten ist?

Oder sind Histamine ausschlaggebend, was sich besonders bei Stress zeigt (verstärkte Histaminausschüttung) und beim Genuss stark „gereifter“ Nahrungsmittel wie Wein, Käse(va. Brie) Früchte, alles eben, was einem starken Reifungsprozess unterliegt hat Histamine gebildet.

Sicher konnte ich auch hier nicht alles aufzählen.
Viel Erfolg bei Ihrer Forschungsarbeit und danken Sie Ihrer Haut, dass sie Ihnen kommuniziert, dass innerlich Hilfe von Nöten ist.
Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim,

Gabriele Wieland

Allergie – Abwehr auf einer anderen Ebene…

30. März 2011

Allergie bezeichnt eine überschießende Reaktion des Körpers. Man niest, wenn Gräser oder Bäume blühen, der Hals kratzt, die Augen werden gerötet oder tränen oder der gesamte Körper schwillt rot und unerträglich juckend an zB. nach Einnahme von Antibiotika.

Allergien können sich auf verschiedenste Weisen äußern bis hin zu Atemnot oder gar Asthmaanfällen. Von Unverträglichkeiten gegen Hausstaub bis hin zu bestimmten Nahrungsmitteln, die Zahl der allergischen Reaktionen umfasst nicht nur das Thema Heuschnupfensymptome sondern auch plötzlicher Stuhldrang oder anschwellende rote Haut können Zeichen dafür sein.

In der Schulmedizin gibt es Antihistaminika und Cortisol-sprays. Man versucht mit teuren Allergietests herauszufinden welche Stoffe die überschießende Reaktion des Immunsytems herbeiführen und „desensibilisiert“. Nicht selten sagen dann verunsicherte Patienten: Ich weiß nicht, was ich essen soll. Interessant ist auch, dass bei derartigen Tests Ergebnisse herauskommen, wo der Patient feststellt, er reagiert gar nicht.

Kürzlich konsultierte mich eine Dame wegen ihres Enkels. Das Kind könne sich bei ihr nicht aufhalten ohne Niesanfälle mit Atemnot zu bekommen, denn sie habe eine Katze. Leider gibt es jedoch für derartige Aufenthalte eine große Notwendigkeit, denn der Vater hat sich dem Erziehungsauftrag entzogen, die Mutter ist schwer krank.

Dass es eine Überempfindlichkeit gegenüber einem bestimmten Stoff zeigt, in diesem Falle Tierhaare, scheint nur eine kleine und irgendwie nachvollziehbare Reaktion dieses überbeanspruchten Jungen zu sein.

Die Naturheilkunde bietet vielfältige Möglichkeiten zur Allergiebehandlung und Minderung der Symptome. Ursächlich verhandelt wird eine Überreaktion des Immunsystems durch Impfungen, vor allem die  leider üblichen 4-6fach Impfungen, die Zufuhr von Nahrungsmittelzusätzen wie Farb- und Konservierungsstoffe und auch die Luftverschmutzung in der Stadt wird als Faktor diskutiert. Man desensibiliesiert, macht Eigenblutbehandlungen, kann es gut homöopathisch behandeln, versucht die Schleimhäute in ihrer Funktion zu stärken, die Darmflora zu regenerieren usw. Das Entlasten der Leber als ein Organ, das alle Depressionen, Ängste und Traurigkeiten, Stress und Not kompensieren muss, indem es alle erhöht anfallenden Stoffwechselprodukte verarbeitet, steht im Vordergrund.

Lunge und Darm repräsentieren als Organe des Aufnehmens und Abgebens unseren Kontakt mit der Außenwelt. Dass auch hier Symptome auftreten ist klar.

Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Zellen. Er ist beseelt und damit kann man ganzheitlich betrachtet zu einer überschießenden Immunabwehr/Abwehrreaktion des Körpers fragen: Was zwingt diesen Menschen, sich übermäßig zu wehren? Warum überreagiert er: wenn er sich unverstanden fühlt, ungeliebt, allein gelassen?… es mag noch 1000 Gründe dafür geben.

Was ist nun der Rat, der hilft?
Das richtige homöopathische Mittel finden? Sicher! DAS klassisch homöopathisches Konstitutionsmittel!

Einen Schritt zurücktreten, sich mal selbst betrachten und fragen, wo entspanne ich mich mal, pausiere und schaue an welcher Stelle kann ich die Forderungen gegen mich selbst umwandeln in ein Für-mich-Sorgen?
Wo schaffe ich einen Ausgleich? Bei Kindern kann das nur ein erhöhtes Verständnis und Entgegenbringen von Liebe sein mit dem Bewusstsein, dass alles so wie es ist immer wieder eine neue Herausforderung ist, die uns mahnt, das Wichtigste im Leben in den Vordergund zu stellen: Das Miteinander, denn miteinander ist alles besser, wer miteinander kann, muss sich nicht so stark wehren – ABWEHREN -, denn es steht einer neben mir und einer hinter mir…

Spinnen sie diese Gedanken für sich selbst weiter und suchen sie Rat bei liebevoll ganzheitlichen Naturheilkundlern.

Herzlichst, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland


Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

9. März 2010

Seit 5 Jahren mehr Gesundheit in Mannheim/Neckarstadt-Ost

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim anlässlich des Praxisjubiläums

Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

Kürzlich übernachtete ich anlässlich einer Fortbildung in Berlin Charlottenburg. 5 Schilder von Heilpraktikern zeugten am Hauseingang von deren Praxisarbeit. Als der Pensionsinhaber erfuhr, dass ich ebenfalls diesen Beruf ausübe, fragte auch er mich was ein Heilpraktiker eigentlich macht. Die Vielfalt alternativer Heilmethoden berechtigt zu dieser Frage.

Im Zuge unserer spezialisierten Gesellschaft erwartet zunächst einmal jeder ein Spezialgebiet: Allergiebehandlung, Schmerzbehandlung, Traditionelle Chinesische Medizin, Homöopathie oder auch klassische Naturheilverfahren wie Schröpfen oder Eigenbluttherapie.  Woher aber soll ein Patient wissen, was ihm helfen wird?

Der Heilpraktiker muss einen gewissen Forschergeist haben und sich auf allen Gebieten des menschlichen Organismus, mit seinen Funktionen und Wechselwirkungen auskennen: in Anatomie, Physiologie und Pathologie. Bestenfalls hat er eine natürliche psycho-logische Begabung! Kurz gesagt, er ist ein Spezialist für den ganzen Menschen und kann so Ursachen für Beschwerden erkennen, die oft an ganz anderen Stellen liegen als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Die Möglichkeiten diagnostischer Verfahren wie Computertomografie und Laborwerte sind für zahlreiche Patienten offenbar nicht ausreichend, um bei Schmerzen und vielfältigen Krankheiten Hilfe und Besserung zu erlangen.

So hat sich der Beruf des Heilpraktiers seit Jahrzehnten nicht nur gehalten sondern folgt wie nie einem besonderen Bedarf.

Glücklicherweise konsultieren zunehmend Menschen den Heilpraktiker, die seit Jahren und teilweise von Kindheit an nichts anderes kennen und auf Natur und Bio-Logik vertrauen. Sie kennen und lieben naturheilkundliche Verfahren und nutzen Heilpraktiker, wie früher der Hausarzt besucht wurde.

Jetzt haben Sie sich ja auf Rücken, Gelenke und Schmerzen spezialisiert

Ja, das war mein Einstieg. Die Leute fragen immer, was ist denn Ihr Spezialgebiet? Schmerzen hatte ich seit frühester Jugend und die einzigen Behandlungsformen waren Schmerztabletten, Schmerzspritzen und bestenfalls Salben. Die Diagnose stand fest und im medizinischen Wörterbuch stand, dass ich dadurch später bucklig, schief und gebeugt sein würde. Das waren Aussichten, die mich zur Initiative zwangen. Indem man sich mit dem eigenen Körper und dessen Vorgängen beschäftigt lernt man gut.

Daher war mein Start in die Selbständigkeit als Naturheilkundlerin die „Alternative Orthopädie und Schmerzbehandlung“. Viele meiner Patienten kommen geradewegs vom Orthopäden.

Was machen Sie anders als die herkömmliche Heilkunde?

Zunächst einmal habe ich den Zeitbonus. Ich rede mit jedem neuen Patienten mindestens erst einmal 30 Minuten, um ein Bild vom Werdegang, der persönlichen Situation, den Vorerkrankungen und Symptomen zu erhalten, den Unverträglichkeiten, Lebensumständen, Familie und Beruf. Danach kenne ich seine „Schwachpunkte“.

Bei Schmerzpatienten überprüfe ich dann natürlich die Statik, aber sie werden lachen, auch die Ernährung! Je nachdem, weshalb die Patienten kommen, ob wegen Angstzuständen, Allergien oder Schmerzen, verläuft das unterschiedlich. Es kommen Menschen aller Altersgruppen, verstärkt aber auch Kinder und junge Erwachsenen, worüber ich besonders froh bin. Patienten zu behandeln, die noch nicht mit Herz-Kreislauf-Medikamenten, ASS, Cholesterinsenkern, Entwässerungsmitteln und Beta-Blockern dauermedikamentiert werden, ist viel einfacher.

Bio-logisches Denken ist mein Hauptgrundsatz – immer begleitet von Einfühlsamkeit. In der Medizin gibt es den schönen Ausdruck „idiopathisch“, was „ohne erkennbare Ursache“ heißt. Damit kann ich mich nicht abfinden. Der Körper entwickelt nicht einfach aus einer Laune heraus Beschwerden. Natur hat immer Ursache und Wirkung und so auch der menschliche Organismus.

Haben Sie ein Erfolgsgeheimnis?

…das Geheimnis ist Aufmerksamkeit und Achtung. Jeder Patient erhält meine absolute Aufmerksamkeit. Patienten beklagen oft, dass ihre Beschwerden als rein psychosomatisch bezeichnet werden. Sie fühlen sich missverstanden und als Simulanten hingestellt.

Im Moment der Begrüßung sagt mir bereits meine Intuition, Beobachtungsgabe und Erfahrung etwas über den Ist-Zustand meines Gegenüber. Sicherlich kennen Sie das Gefühl bei einer ersten Begegnung. Man denkt: was für leuchtende Augen, was für ein gebückter Gang, was für eine Erschöpfung spricht aus diesem Menschen!

Nun habe ich über die Jahre des Beobachtens und Studierens ja auch psychophysiognomische Zeichen deuten gelernt.

Was ist Psychophysiognomie?

Ein anderer Ausdruck dafür ist „Antlitzdiagnose“.

Gesichtsfarbe, Augen, Augenumgebung, bestimmte Falten und andere Zeichen zeigen mir Schwächen und Belastungen des Organismus an. Daraufhin frage ich gezielt nach Beschwerden und Vorerkrankungen, was häufig Erstaunen zur Folge hat, aber auch Vertrauen weckt.

So kommen Dinge zur Sprache an die der Patient weder in dem Zusammenhang seines Besuches bei mir dachte, noch in Verbindung zu den Beschwerden sehen würde.

Welche Behandlungsmöglichkeiten nutzen Sie?

Homöopathie, Akupunktur, Dorntherapie sind die bekanntesten Methoden. Mein Behandlungskonzept beinhaltet aber auch wertvolle Details wie Wickel, Einreibungen und Vitaminsubstitution. Ich spritze auch homöopathische Mittel, verordne hochwertige Kräutermedizin und gebe Ratschläge, was der Betroffenen auch noch zu Hause zum Gesundsein beitragen kann. Viele Patienten sind ständig kalt, „Eishände“ und kalte Füße begleiten Generationen von Frauen. Blasenprobleme sind genauso häufig wie Kopf- und Rückenschmerzen und, dass zwischen all diesen Symptomen eine Wechselwirkung besteht, lernt der Naturheilkundler aus der Erfahrungsheilkunde und der chinesischen Medizin. Die chinesische Medizin, die Lehre der Meridiane (Energieleitbahnen) und das Nutzen von Akupunkturpunkten zur Diagnostik und Behandlung sind nicht wegzudenken aus meinem Praxisalltag.

Sie engagieren sich ja auch überregional, halten Vorträge und schreiben Artikel in Fachzeitschriften. Was haben wir als Nächstes von Ihnen zu erwarten?

Der nächste Vortrag wird voraussichtlich am 13.4.2010/19Uhr in der Praxis gehalten werden zum Thema „Was kann Naturheilkunde? Von Allergie bis Arthrose“ (Voranmeldung erbeten) , im Juni folgt „Das Genie der Homöopathie“ beim ökumenischen Bildungswerk „Sankta Clara“ in Mannheim. Gelegentlich habe ich Artikel zu interessanten Themen wie Rückenschmerzen oder Skoliose in der Fachzeitschrift „Naturarzt“ veröffentlicht. Aufgrund der bundesweiten Resonanz auf diese Artikel kommen Hilfesuchende von weit her in unsere schöne Neckarstadt!

Frau Heilpraktikerin: Vielen Dank für dieses Gespräch!

Alles Gute!

Interview mit Frau Gabriele Wieland, Heilpraktikerin, Inhaberin der Naturheilpraxis, Kobellstraße 15, 68167 Mannheim Telefon 0621 1704558, Termine nach Vereinbarung

http://www.hexenschuss-praxis.de


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