Der Einfluss von Vitamin D auf unser Wohlbefinden

17. Januar 2012

Welch besonders dunkler Winter ist das dieses Jahr! Ist er das wirklich?
Beim Erwachen meint man, es sei noch tiefste Nacht. Glück hat, wer den Weg zur Arbeit bereits im Hellen zurücklegt. Heim geht es für die meisten momentan im Dunkeln.

Was macht das mit unserem Gemüt? Der Einfluss eines sonnigen Tages ist jedermann ebenso bekannt, wie die Depressionsstimmung, die durch Herbstgrau mit Regen gefördert werden kann und unseren Aktionsdrang stark einschränkt.

Licht ist ein entscheidender Faktor in unserem Leben. Die Stimulation des Auges und der Haut durch Licht bewirkt im Körper Hormonausschüttungen, die uns im Winter einfach fehlen.  Vitamin D3 ist eigentlich kein Vitamin sondern die Vorstufe eines Hormons und damit ein wichtiger Botenstoff für enzymatische Prozesse und das seelische Gleichgewicht.

Allein 8 Studien haben in den letzten Jahren  den Zusammenhang von Vitamin D unter psychopharmakologischen Aspekten und deren Einfluss auf Depressionen, Angst, Hirnleistungsfähigkeit, geriatrische Prozesse, PMS (Prämenstruelles Syndrom) untersucht und dessen starke Wirkung auf Befindlichkeiten dokumentiert.

Im Blut belegt der Wert Cholecalciferol (Standard nur im großen Blutbild) Ihren Vitamin D-Status. (allseits bekannt ist die Beteiligung von Vitamin D gemeinsam mit dem Parathormon, welches in den Nebenschilddrüsen ausgeschüttet wird, bei der Einlagerung von Calcium in unsere Knochen!)

Fühlen Sie sich matt, müde, haben einen hohen Schlafbedarf oder schlafen unruhig und schlecht?
Fehlt Ihnen der Antrieb?
Haben Sie depressive Gedanken oder sind ein Fall von typischer Frühjahrsmüdigkeit?

Auch Erschöpfungen, Muskel- und Lidzuckungen, Wadenkrämpfe, Fußkrämpfe und Verspannungen inclusive dadurch initiierter  Kopfschmerzen können Symptome für Vitamin D-Mangel sein.

Das Beste ist natürlich ein regelmäßiger Aufenthalt im Freien, vorzugsweise bei sonnigem Wetter. Da wir diesen jedoch im Winter selten umsetzen können, ist durchaus eine Substitution von Vitamin D3 bei o.g. Beschwerden zu erwägen, zumal es über die Nahrung kaum oder nur in geringen Mengen in fettem Seefisch, Pilzen und geringst in Milchprodukten vorkommt.
Die Einnahmedosierung besprechen Sie bitte mit dem Therapeuten Ihres Vertrauens. Es bedarf bei einem etwa 80 kg wiegendem Erwachsenen täglich ca. 114 µg (4600 IE) Vitamin D3, um einen ausreichenden Vitamin-D3-​Spiegel  zu halten, falls Vitamin-D-Bildung durch Licht gerade nicht möglich ist wie jetzt im Winter.

Mit den sonnigsten Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

Akuter Ischias – Ischialgie – Hexenschuss?

25. Dezember 2011

Hexenschuss – ein Wort, das einem durch Mark und Bein fährt, ach, was sag ich, ins Kreuz! Aua! Hexenschuss ist so sprichwörtlich schlimm, dass man zur Bewegungsunfähigkeit verurteilt in einer Art Verklemmung verharren muss und scheinbar nur beten hilft, weil jede noch so kleine Bewegung zu größerem Schmerz führt.

Als Ursachen werden sowohl statische, muskuläre als auch Wirbelfehlstellungen disskutiert. Dennoch hat sich mir über die Jahre ein weit umfangreicheres Bild der Zusammenhänge präsentiert, das ich hier ansatzweise zu veranschaulichen versuche.

Bekannt ist, dass Hexenschuss wie aus heiterem Himmel kommt und es kaum eine Hilfe gibt, es sei denn man schafft es, in die Praxis einer fähigen Alternativmedizinerin  ; ) , welche die Zeichen des Körpers lesen kann.

Welche Zeichen sind das? Die, die jeder kennt:  Bewegungsunfähigkeit und Schmerz!

Als Ursachen werden vielfältige Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates genannt. Wenn das allein stimmen würde, stiegen die Hexenschuss-Fälle progredient zum Alter! Aber das ist nicht der Fall ähnlich wie beim Bandscheibenvorfall.

Nach meiner Erfahrung korrespondiert der Bewegungsapparat im Bereich der Lendenwirbelsäule mit den Verdauungsorganen und dem Vegetativum. Beide ergänzen sich „ungünstig“ und so kann beispielsweise eine jahrelange  oder temporäre Maldigestion (Fehlverdauung) final kombiniert mit Stress irgendwelcher Art Hexenschuss begünstigen bzw auslösen. Der Körper „sagt“: hier ist Schluss!  Die Muskulatur ist übersäuert und zwingt zur Bewegungslosigkeit. Selbstverständlich ist eine Art Hexenschuss auch im Hals- und Brustwirbelbereich möglich. Dort sind natürlich andere korrespondierende Systeme zu prüfen, beispielsweise die Schilddrüsenfunktion… oder Leber-Gallenbelastungen.

Wärme, Wickel, Ruhe, Neuraltherapie und Forschen nach den Ursachen (Unverträglichkeiten, Belastungen sonstiger Art…) sind angesagt.
Dabei hilft die Naturheilkunde damit nie mehr ein Hexenschuss sie trifft.

Mit weihnachtlichen Grüßen aus Mannheim und hexenschussfreien Wünschen für 2012,

Ihre Heilpraktikerin Gabriele Wieland

Grenzen der Naturheilkunde – modifiziertes Fallbeispiel zum Thema „Schwindel“

9. November 2011

Frau in mittleren Jahren, klein, zart gebaut, dunkle Augenringe, fahle Gesichtsfarbe, Raucherin… Schmerzen in Nacken und Kopf, Ohrensausen. Hauptthema: Schwindel. Wann hat sie Schwindel? Immer! sie war schon überall, keiner findet was.

Welche  Medikamente nehmen Sie? Schmerztabletten, 4 Stück am Tag, seit Jahren! und seit heute Psychopharmaka, „ich glaub langsam auch, das kommt von der Psyche!“  sagt sie.  Sie trinke viel (Wasser). Was haben Sie heute gegessen? Nichts.

Hauptaussage: Ich habe für nichts mehr Energie, kann nichts mehr leisten, arbeitslos… Isst mal ein Stück Schokolade, sonst eher abends und vegetarisch. Es gibt Aspekte in der Anamnese, die Stress, Traurigkeit und Schuldgefühle repräsentieren.

Teufel, Teufel! Hier möchte jemand, dass sein Auto ohne Benzin und Motorenöl fährt und außerdem ist innendrin Müll aufgeschüttet. Wie soll das gehen?  Die Frage ist, wie geht ein naturheilkundlich denkender Therapeut mit einem solchen Fall um? Ich erkläre der Patientin meine Sicht der Situation in der sich ihr Körper befindet, in einem Müllstau! Die Leber sagt, ich kann nicht mehr! Das Gehirn sagt: ich fühl mich wie im Dauersuff. Die Haut sagt, ich kann es auch nicht rausschaffen und schwitzt verzweifelt vor allem an den Füßen.

Was tun? Ich gebe der Patientin ein hochwertiges Mittel, das dem Körper hilft über die Ausscheidungssysteme die Lasten von Stress und Medikamenten loszuwerden. Akupunktur halte ich in diesem Stadium für sinnlos, wenn nicht gefährlich, dass ich den Körper anregen würde sich zu regulieren, wo die Bahnen dafür blockiert sind. An der Halswirbelsäule behandle ich einige auffällige Stellen und spritze ihr Vitamin B12 (früher Aufbauspritze genannt), berate sie genauestens und hoffe sehr, dass das entstandene Vertrauensverhältnis und die bis dahin gemachten Erfahrungen helfen, diesem Leben eine Wende zu verschaffen und damit eine neue Aktionsgrundlage.

Hoffen und Beten, denn hier sind die Grenzen der Naturheilkunde, hier hilft nur liebevolles Verständnis und klare Worte. Kein Therapeut kann helfen, wenn der Patient nicht die Grundlage dafür schafft.

Mit freundlichsten Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

www.hexenschuss-praxis.de

„Schmerz lass nach“ 8. Wirbelsäulenkongress der Dornmethode

11. Oktober 2011

Während hier in Mannheim die Elite deutscher Spezialisten im alljährlich stattfindenden Schmerzkongress u.a. darüber disskutiert, ob und wie mangelnder und schlechter Schlaf die Schmerzfähigkeit beeinflussen, reise ich nach Stuttgart.

Gabriele Wieland spricht auf dem Dornkongress 2011

Bild: Gabriele Wieland auf dem 8. Wirbelsäulenkongress der Dornmethode am 8. Oktober 2011 in Stuttgart

Hier treffen sich Praktiker, Menschen aus unterschiedlichen therapeutischen Richtungen, Physiotherapeuten, Masseure, Interessenten, Heilpraktiker, aber auch Ärzte, um ihre Erfahrungen mit einer lebendigen sanften Therapieform auszutauschen.
Das Leben folgt eigenen Gesetzen und so ist die Schmerzerfahrung etwas, das nach Einnahme verordneter Medikamente oft keine befriedigende Lösung erzielt, falls das Unterdrücken durch Pharmazeutika überhaupt funktioniert. Das treibt zahlreiche Betroffene zu Dorntherapeuten.

Dorntherapie ist einfach und logisch. Sowohl Therapeut als auch Patient fühlen an den betreffenden Stellen Unregelmäßigkeiten. Das Vorher – Nachher ist eine eindeutige Information und immer wieder ein Erlebnis, das die teure Gerätemedizin in den Hintergrund rückt.

Tasten, Fühlen, sanft Einrichten. Dieter Dorn wollte, dass die von ihm erarbeitete Methode, der er Ende der 80er seinen Namen gab, lebendig ist. Er bestand nicht auf dieser als „Non plus ultra“, und so findet 2-jährig der Dornkongress in Stuttgart statt. Hier referiert man über praktische Erfahrungen, anatomische und physiologische Grundlagen, und tauscht sich  erfahrungsmedizinisch aus.

Man spürt die Lebendigkeit dieser Methode trotz der Trauer über den Tod von Dieter Dorn im Januar 2011.
Am Sonntagmorgen berichtet Erika Laut, die Dieter Dorn nahe stand, mit ergreifenden Worten von seinem Leben, seinen Eigenschaften als einfacher Bauer und Sägewerksbesitzer, von seinen liebevollen und unermüdlichen Bemühung um die Menschen in seinem Umfeld, und sein autodidaktisches Durchdringen von „Bergen“ medizinischer Fachliteratur. Dies alles, um die Funktionen des Organismus zu verstehen und die Methode gehaltvoll weiterzuentwickeln.

Fast zur Gottesdienstzeit schließt Frau Laut den Zuhörern das Herz von Dorn auf und unterstreicht damit die Besonderheit dieser Methode, die aus dem Volk für das Volk kommt.
Die Vielfalt der Beiträge auf diesem Kongress ist groß und wichtig. So legt Referent Dr. med. Harald Bähr anatomische und physiologische Grundlagen dar, selbst als Angiologe und Ungläubiger bis zu phasenweise Paresen in beiden Beinen, Schmerzen und nach 4 Wirbelsäulenoperationen von seiner „Heilpraktikerfrau“ einst zu Dieter Dorns Seminar „geschleppt“.

Das ist ein großer Erfolg für die Dorntherapie: fortschrittlich denkende Mediziner erkennen alternative Methoden an und lassen diese in den Klinikalltag einfließen! Das ist Zukunft: unbestrittene Erkenntnisse der Schulmedizin mit wirkungsvollen und nicht weniger logischen Methoden der Erfahrungsmedizin zu ergänzen.

So nutzen Dorntherapeuten für ihre Praxiserfolge gelegentlich auch die seit Jahrhunderten bewährten Blutegel, wie Daniel Niehues, Heilpraktiker, darstellt.

Kollege Peter Koldeweyh verstärkt mit seinem hervorragenden Vortrag die Sympathie für unsere alte „eigene“ traditionelle europäische Heilkunst und erklärt in diesem Zusammenhang die 3-Phasen-Lehre nach Reckeweg, Basis allen sinnvollen Vorgehens im naturheilkundlichen Denken.

Die Erfolge der Dorntherapie mit homöopathischen Mitteln zu verbessern und mit einer besonders ausgiebigen Anamnese und durch die Hilfe der chinesischen Meridianlehre diagnostisch leichter an die Ursachen zu kommen, ist ein mit vielen Beispielen aus der täglichen Praxis gespickter Vortrag von mir. Ein besonderer Hinweis darauf, dass die Ursache der Beschwerden oft nicht am Ort des Schmerzes zu finden ist.

Referentin Anna Velisek, Heilpraktikerin, rundet mit ihren Übungen zur intra- und extra-neuralen Mikrozirkulation die Vortragsreihe sinnvoll ab. Der so aktivierte und stimulierte Mechanismus des Nervensystems unterstützt die physische Behandlung von schmerzenden Gelenken und hilft, die mechanischen und physiologischen Funktionen zu verbessern.

Vorträge von Kurt Tepperwein, Rüdiger Dahlke und Jürgen Fliege sind natürlich Magneten auf dem Kongress. Alle nicht erwähnten Referenten mögen es mir nachsehen.

Ich gehe mit neuen Impulsen und Freude wieder in die tägliche Praxis.

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

www.hexenschuss-praxis.de

Kalendula

BVL warnt vor französischer Olivenpaste

21. September 2011

Das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt vor dem Verzehr von Olivenpasten, so genannter Tapenades eines provencalischen Herstellers.

In Frankreich sind bereits einige Fälle von Botulismus bekannt geworden. Da Tapenades ein beliebtes Mitbringsel von Provence-Urlaubern sind, rechnen die Behörden damit, dass es auch in Deutschland zu Erkrankungen kommen könnte. Botulismus ist eine meldepflichtige, infektiöse Schwersterkrankung, durch Cclostridium Botulinum, einen Erreger, der meist in Fleischkonserven vorkommt aber auch in Gemüsekonserven auftreten kann. Bekannt ist das durch den Erreger anfallende Toxin, das die Allgemeinheit unter dem Namen „Botox“ kennt, ein starkes Nervengift, das lebensgefährlich ist.

Bleiben Sie gesund.

Herzlich, Ihre

Gabriele Wieland

Kalendula

Degenerative Erkrankungen am Beispiel des Schulter-Arm-Syndroms. Gibt es Hoffnung?

16. September 2011

Erstens: Es gibt immer Hoffnung
Zweitens: Wenn man die Ursachen findet, Auslöser erkennt und die Umstände ändert.

Schon im Alter um die 40 Jahre höre ich häufig Patienten sagen, damit müsse man sich nun in diesem Alter eben abfinden.

Nun gut, ich bin idealistisch veranlagt, aber degenerative Prozesse haben durchaus ihre Ursachen. Und die zu erkennen ist zum Einen möglich, und zum anderen die Chance, an der Disposition dafür etwas zu ändern.

Schulter-Arm-Syndrom

Helmut J. Salzer / pixelio.de

Hier das Beispiel des sogenannten Schulter-Arm-Syndroms:
Ein Fall extremer Schulter- und Armschmerzen rechts. Die Schmerzen sind permanent, Nachtschlaf „unmöglich„, Belastungen und Auslöser nachvollziehbar durch einseitig anstrengende Tätigkeiten, zu starkes Training, in der Hoffnung eine Besserung zu erreichen.

Dazu familiäre Belastungen, Ärger über die unsoziale, nur monetär orientierte Entwicklung in Gesellschaft und Sozialwesen.

Schulmedizinisch dokumentiert sind degenerative Prozesse an Knochen und Sehnen und OP-Empfehlung.
Behandelt wurde bisher üblicherweise mit Ibuprofen unterschiedlicher Stärken und Cortisonspritzen. Schmerzlinderung nicht nennenswert.

Anamnese und Untersuchungsbefunde zeigen in solchen Fällen häufig einen divergenten Beckenstand, der die Wirbelsäule nach oben hin zum skoliotischen Ausgleich zwingt, so dass dieser überprüft werden sollte. Letztlich blockieren beim Beschwerdebild von Schulter-Arm-Schmerzen häufig Halswirbel und obere Brustwirbel.
Die Muskulatur verspannt sich, der Stoffwechsel ist in diesen Gebieten gestört und die Versorgung des Arm-Schulterbereichs schlecht.

CAVE: In diesem Zusammenhang sind ebenso Herz-Kreislauf-Probleme abzuklären sowie der Bereich Lunge. Nach Lockerung der entsprechenden Muskelpartien akupunktiere ich zur Regulation und Schmerzbehandlung, deblockiere sanft nach Dorn und injiziere in die tastbar stoffwechselarmen Gebiete mittels Neuraltherapie und bewährten Vitamin- und Homöopathiepräperaten.

Im Normalfall ist eine sofortige Erleichterung zu spüren, welche die Patienten ermutigt, dass doch noch ein Weg in die richtige Richtung existiert.

Da die rechte Schulter auch einen Bezug zur Leber hat, die als Organ für Stress und Depressionen Belastungen aller Art zu tragen und sowohl energetisch als auch grobstofflich zu verarbeiten hat, ist immer auch ein Leberwickel oder entsprechend naturheilkundliche Entlastung dieses Mammutarbeit leistenden Organs angesagt (zB. Mariendistelpräperate, alles Bittere…). Bei der linken Schulter sind Korrespondenzen zur Milz und dem lymphatischen System zu prüfen.

Gibt es also Hoffnung? Ja! Denn durch den sich verbessernden Stoffwechsel ist auch die Versorgung von Sehnen und Muskeln in diesem Bereich wieder gewährleistet und damit wird auch der betroffenen Nerv weniger komprimiert und ebenfalls besser versorgt, weshalb er dann nicht mehr schmerzhaft reagieren muss.

Wir haben also durch das Erkennen der Ursachen, die natürlich eine sorgfältige Anamnese voraussetzen, die große Chance auf Richtungsänderung in diesem „Abwärtstrend“.
Durch geeignete Maßnahmen hat der Körper die Chance, seiner gigantisch umfangreichen „Reparaturtätigkeit“ wieder nachzugehen.

Viel Erfolg beim Finden des geeigneten Therapeuten für Ihr Problem. Sie erreichen mich telefonisch am besten wochentags

zwischen 8 und 8.30 Uhr.

Mit naturheilkundlichen Grüßen,
Ihre Heilpraxis aus der Neckarstadt,
Gabriele Wieland
- Heilpraktikerin -
www.hexenschuss-praxis.de

Kalendula

Beckenschiefstand/Beinlängendifferenz

10. August 2011
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Kieferknacken
  • Konzentrationsschwäche
  • Knieprobleme
  • Fersensporn
  • Hüftgelenkschmerzen
  • Arthrose
  • Hexenschuss
  • Ischias
  • Bandscheibenvorfall

Die Liste der Beschwerden, die mit einem Beckenschiefstand einhergehen können, möglicherweise dort ihre initiale Ursache haben, ist schier endlos!

Mitunter findet sich ein Patient, der mich wegen einer vermeindlichen Allergie aufgesucht hat, auch auf dem Dorn-Lauftrainer wieder und ich korrigiere sein Becken.

Wenn ich dann erkläre und zeige wie der Seitenunterschied ist, sage ich gern beruhigend:  „Das ist nicht tragisch, ich würde auch beim Dalai Lama etwas finden!

Übersetzt heißt das lediglich, dass die wenigsten Menschen in diesem Bereich völlig  „im Lot“ sind, weil wir im Alltag  Belastungen ausgesetzt sind, die selten unsere beiden Körperhälften gleichmäßig beanspruchen.

Ursache können  jahrelang einseitig ausgeübte Tätigkeiten und Bewegungsabläufe, Traumata, Unfälle und in Einzelfällen sogar „Verstellungen“ unter der Geburt sein.
Fehlstellungen im Bereich Becken, Kreuzbein bewirken Iliosakralgelenblockaden (Darmbein-Kreuzbein-Blockaden) und damit eine Spannungserhöhung in der Beckenmuskulatur.

Ein Beckenschiefstand und scheinbare Beinlängendifferenz, meist verbunden mit Schmerzen,  ist die Folge von Blockaden im Bereich der Lendenwirbelsäule und damit  eine Disposition für Skoliose, Bandscheibenvorwölbungen (Diskusprotrusion) und Bandscheibenvorfälle (Diskusprolaps).

Hüft- und Kreuzbein-Fehlstellungen sind die Grundlage für vielfältige Wirbelsäulen- und Rückenschmerzen, sowie daraus resultierende organische Probleme, Frauenerkrankungen, Potenzproblemen und Verdauungsschwierigkeiten.

Die Dorntherapie korrigiert Hüfte und Kreuzbein. Damit wird die Grundlage geschaffen, Wirbelsäulenfehlstellungen wieder in die anatomisch optimale Position zu manipulieren.

Einige Patienten brachten mir sogar Bilder mit,  die für „nur“ 99 Euro beim Orthopäden erstellt wurden, um den genauen Stand der Wirbel, Rippen und des Beckens zu veranschaulichen. Wenn dem Erstellen dieses Bildes auch eine erfolgreiche Behandlung gefolgt wäre, hätte sich der Besuch bei mir erübrigt.

Hübsch, so´n Bild, aber das kann man auch erfühlen und der Patient spürt genau, wo die „Knackpunkte“ sind! Die Dorntherapie geht nach meiner Erfahrung sehr logisch vor, was mir diese Methode von Anfang an sympathisch gemacht hat.

Die Beckenregion liegt in relativer Körpermitte und ist von derart massiver Kostruktion und zentraler Lage, dass es nachvollziehbar ist, wenn man sich vorstellt,  welche Wirkungen von dort auf den gesamten Organismus ausgehen können.

Die sogenannte Beinlängendifferenz ist meistens nur eine scheinbare. Die Natur neigt selten dazu, ungleiche Gliedmaße anzulegen, es sei denn der Mensch pfuscht dazwischen(siehe Kontergan).  Der sogenannte Ausgleich der Beinlängen ist also eine logische Reaktion auf den Ausgleich des Beckens und die gesamte Statik des Patienten erfährt eine Entspannung.

Leider ist das nur die halbe Wahrheit ; ) Da der gesamte  Mensch einem Regulationskreislauf unterliegt, können auch jahrelange Verdauungsbeschwerden, die sich in Bauchschmerzen, Blähungen, Schlafstörungen (oft wegen Unverträglichkeiten) und vielem mehr äußern, den Impuls für einen Beckenschiefstand und Folgen wie Knieschmerzen, Schwindel usw. sein.

Mehr dazu in meinem Vortrag zum Wirbelsäulenkongress der Dornmethode am 8. Oktober 2011 in Stuttgart, Haus der Wirtschaft, Bertha-Benz-Saal 17 Uhr siehe Link:

Dornkongress Stuttgart 2011

Dorn-Kongress 2011

http://www.dorn-kongress.de/vortraege-2011.html

Herzlichst, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt, Gabriele Wieland

www.hexenschuss-praxis.de

Kalendula

„Aus dem Ruder“ Schilddrüse und Hormonsystem

6. Juli 2011

Der chronisch verspannte Nacken ist ein Symptom mit dem mich meist Frauen konsultieren.

In der Anamnese zeigt sich eine deutliche Verbindung zur Schilddrüse, die dann oftmals mit L-Thyroxin behandelt wird. Aus Sicht der Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin wird die Schilddrüse (Thyroidea) auch als Ruder des Körpers bezeichnet.

Das Organ befindet sich Schmetterlingsflügel-förmig im vorderen Halsbereich und gehört zum Hormonsystem. Im Blutbild wird sie mit T3 und T4 (dem inaktiven und dem aktiven  Thyroxinwert) bewertet. Früher gehörte zum Standard noch das TSH, Thyroidea stimulierende Hormon, das von der Hypophyse ausgeschüttet wird, um die Schilddrüse zur Hormonproduktion zu „bewegen“. An diesem Wert konnte man im Vergleich mit den ausgeschütteten Schilddrüsenhormonen Ungleichgewichte einorden.

Schilddrüsenprobleme kannte man früher vor allem durch die sogenannte Kropfbildung, eine Vergrößerung des Organs in dem Bestreben, mehr Jod aufnehmen zu können. Operationen waren die Folge sowie eine standardmäßige Anreicherung unserer Nahrung mit Jodsalz (va. Brot).

Zur Schilddrüse gehören auch die winzig kleinen Nebenschilddrüsen, die Calcitonin ausschütten, ein Hormon, das die Einlagerung von Calzium in die Knochen steuert. ( eine wichtige Komponente in Bezug auf Osteoporose bei deren Behandlung oft nur Calcium und wenn man Glück Vitamin D substituiert wird)

Schilddrüsenpatienten haben Stimmungsschwankungen, sind ständig kalt oder schwitzen, leiden an Gewichtsveränderungen, Herzbeschwerden, Haarausfall usw. um nur einiges zu nennen.

Betroffene nehmen dann L-Thyroxin und die ganze Sache scheint wieder in Ordnung.

Ganz so einfach machen wir uns das nicht. Der menschliche Organismus sucht sich nicht einfach ein Organ aus und zerstört es…. Dazu muss es einen Anlass geben, Gründe.

Das Hormonsystem ist feinst abgestimmt. Pille, Nuova-Ring, Hormonspritze und Hormon-Spiralen usw.  gelten als selbstverständlich in unserer Gesellschaft.

Alle hormonellen Beeinflussungen haben Folgen. In welchem Maße, das zeigt sich wie folgt:

  • die Menstruation bleibt aus, Allergien stellen sich ein!!!!
  • die Stimmung ist schwankend bis depressiv, Schlafstörungen, Schwindel…
  • die Libido verringert sich
  • Krebserkrankungen treten verstärkt auf

Meist nicht zugeordnete Nebenwirkung ist die Erkrankung der Schilddrüse incl. der Thyreoiditis  Haschimoto. Thyreoiditis Haschimoto ist eine entzündliche Schilddrüsenerkrankung, die zur Zerstörung des Organs führt. Immer mehr Patientinnen leiden darunter. Sie gilt als Autoimmunerkrankung. Im Blutbild ist der Antikörperwert TRAK dahingehend zu beachten.

Es gibt sowohl natürliche Möglichkeiten zur Unterstützung der Schilddrüse wie zB. Hormonpräperate natürlichen Ursprungs die zu einer Besserung der Lebensqualität führen. Natürlich kann die Schilddrüse auch mit Homöopathie unterstützt werden.

„Verhütung“ mit Verstand und in Kenntnis der Körperabläufe, entsprechend dem Zyklus zu steuern ist zum Glück immer häufiger bei jungen Patientinnen der Fall. Mit großer Freude sehe ich diese Entwicklung und hoffe,  dass sich der bewusste Umgang mit dem eigenen Körper auch weiterhin fortsetzt, denn am Hormonruder zu drehen ist ein starker Eingriff in die Abläufe des Organismus.

Hier seien auch noch die Patientinnen erwähnt, die Hormonpräperate verordnet bekommen haben, weil sie vorher Menstruationsbeschwerden hatten wie Krämpfe, Stimmungsschwankungen, Migräne usw. auch diese können ebenfalls vernünftig natürlich behandelt werden, oftmals mit diosgeninhaltigen Naturpräperaten wie die wilde Yamswurzel oder Agnus castus (Mönchspfeffer) damit einen Einfluss auf die Progeseronbildung haben.  Die Hormonregulation fördernde Gabe von bewährten Homöopathika aber auch die Stimulation des hormonellen Systems durch Akupunktur sind mindestens ebenso willkommene Optionen wie auch Neuraltherapie und die Behandlung der Halswirbelsäule (meist C7) in Erwägung zu ziehen ist.

Um also den Kreis zu schließen:  Bei chronischen Nackenverspannungen, die in der Regel Schreibtischarbeit zugeordnet werden, muss auch an die Schilddrüse und den Hormonhaushalt gedacht werden!

(Natürlich konnte ich in diesem Artikel nicht auf alle Erkrankungen im Bereich der Schilddrüse eingehen)

Kalendula
Mit harmonischen Grüßen, Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim, Gabriele Wieland

EHEC – Angst vor enterohämorrhagischen Escherichia coli

5. Juni 2011

Die Bauern leiden, die Menschen meiden Grünzeug. Tonnenweise werden Gemüse vernichtet. Ein Jammer. Die Ursache der Verkeimung wird seit Wochen gesucht und nun haben Wissenschaftler festgestellt, dass die Toxine-verursachenden E-Coli-Bakterien, deren Verwandte sonst für eine gesunde Darmflora und –Funktion verantwortlich sind, eine Art Neukreuzung seien.

Ob das nun stimmt oder nicht,  in jedem Falle ist gut beraten, wer eine gesunde Darmflora hat. Und wer hat die schon?

Das sensible Geschehen in der Darmwand bildet die Grenze des Körpers zwischen Innen und Außen. Antibiotikabehandlungen,  langjährige gestörte Magen-Darm- bzw. Verdauungsfunktionen schädigen diese Abläufe und machen die Menschen empfindlich. Das verstärkte Auftreten von Allergien ist eines der Zeichen dafür.

Dass Erreger sich aufgrund der Umstände in der Massentierhaltung dann in unsere Nahrung gelangen ist anderweitig zu disskutieren.

Fakt ist, wer gesund ist, sprich: eine funktionierende Darmflora hat, ist am besten vor EHEC geschützt.

Woran erkennt man eine gesunde Darmflora? Natürlich gibt es Stuhluntersuchungen, die genaue Aussagen ermöglichen.

Wie kann ich aber selbst herausfinden, ob mein Darm in Ordnung ist?

Der Stuhl ist regelmäßig und geformt (wenig  Papier ist notwendig), man hat keine Allergien, keine Hautaufflälligkeiten, keine Blähungen, eine gesunde rosige Gesichtsfarbe und fühlt sich leistungsfähig.

Müdigkeiten, Stressanfälligkeit bis hin zu Depression sind ein Hinweis darauf, dass der Körper sich nicht all das aus der Nahrung nehmen kann, was er benötigt, vorausgesetzt er wird richtig ernährt. Blähungen ein Hinweis auf entstandene Gasbildung/Verwertungsstörung, die wiederum Giftstoffe ins Blut bringen, welche der Körper dann gern über die Haut ausscheidet (Hautunreinheiten, Pickel).

Wenn Sie all diese Symptome nicht haben, können Sie sich zurücklehnen, ihr Gemüse sorgfältig waschen und Salat genießen. Bei Problemen erwähnter Art, kann eine naturheilkundliche Behandlung die Darmflora helfen wieder in Ordnung zu bringen.

Damit haben sie eine gute Voraussetzung, gesund zu bleiben. Sorgfältige hygienische Bedingungen sind selbstverständlich.

Mit den besten Wünschen,

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim-Neckarstadt

Gabriele Wieland

www.hexenschuss-praxis.de

Höchstleistungen erreichen mit ganzheitlichem Mentalcoaching

24. Mai 2011

Körper, Geist, Psyche ausgerichtet auf EIN Ziel !

MentaltrainingFührungskräfte, Entscheidungsträger, Sportler, Künstler: sie alle leisten Erstaunliches, Aussergewöhliches, manchmal gar scheinbar Unvorstellbares und Übermenschliches.
Hinter dem Erfolg steht harte Arbeit: Lernen, trainieren, ausprobieren, auch scheitern und wieder neu anfangen.
Höchste Disziplin, Leistungswillen, Stärke und langjähriges Training, oft seit frühester Kindheit, sind genauso Schlüssel zum Erfolg wie ein gesundheitliches und mentales Coaching.

Wenn Sie durch Höchstleistungen an die absolute Spitze möchten, unterstütze ich Sie unter anderem mit folgenden Methoden:

  • Mentaltraining
  • Ernährungsberatung
  • Optimierung des Körpers in Statik und Funktion

Profisportler, die zu mir kommen, haben bereits ein Stadium erreicht, das sie und ihre Trainer ehren. Nun aber gilt es die bis dahin hervorragenden physischen Grundvoraussetzungen mental zu festigen.

Ja, Sie wollen nicht nur teilnehmen, SIE wollen aufs Treppchen, und zwar ganz oben hin!

Wie können wir das beeinflussen?

Beim  M e n t a l t r a i n i n g  werden Visionen gepflegt, die den Geist auf eine Reise programmieren, die persönliche Stolpersteine wie

  • „mein Trainer sagt: ich stände mir selbst im Weg“ oder
  • „Ich denke dann immer zu viel“

aus dem Weg räumen, und Ihren Erfolg sichern.

Sie erhalten dazu die richtige Beratung für eine der jeweiligen Sportart (Job, Konstitution und Unverträglichkeiten) angemessenen, idealen E r n ä h r u n g  sowie vor Wettkämpfen (oder sonstigen wichtigen Ereignissen) Substitution von Vitaminen und Mineralstoffen.
Hervorragende Ergebnisse können durch eine Körper, Geist und Hormonhaushalt ausgleichende  A k u p u n k t u r  erzielt werden.

Die Grundpfeiler des Erfolges, sei es im Sport, Management oder beim Erreichen sonstiger persönlicher Ziele (Abitur, Prüfungen, Bewerbungsgespräche) sind solide Fundamente, die sich aus allen Aspekten von Körper, Geist und Seele nähren.

Aussagen wie:

  • „Ich kann meine Leistung nicht abrufen“
  • „Bin immer müde“
  • „meine Konzentrationsfähigkeit ist mangelhaft“

sind Vergangenheit!
Diese Kombination der Behandlungsmethoden mit dem Ziel idealer körperlicher und geistiger Präsenz öffnet Türen und Tore zur absoluten Leistung.

Bei jedem Menschen besteht die Wahrscheinlichkeit, durch einseitige Anforderungen in Abnutzungs- und Erschöpfungszustände zu geraten. Wirklich biologisches Denken und Therapieren entsprechend ihrer individuellen Anforderungen  steigert die Leistungsfähigkeit enorm. Das Gesetz von „Bedarf regelt Nachfrage“ ist natürliche Grundlage meiner Arbeit.

Freuen Sie sich bereits jetzt auf Ihren Erfolg!
Ich sehe Sie schon auf Ihrem Siegertreppchen und Ihrer Bühne,  an Ihrem persönlichen Ziel – ganz oben!

Ihre Heilpraktikerin aus Mannheim
Gabriele Wieland


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